Nichts ist schneller als das Licht. Kein Mensch, keine Maschine, keine Information in welcher Form auch immer kann die 299.792 km in weniger als einer Sekunde zurücklegen - nur das Licht ist gerade schnell genug. So lehrt es die Relativitätstheorie. Doch gilt dies nur im absoluten Vakuum.
Nach einer 1-jährigen Planung & Vorbereitung möchten NoSane und NoPain mit diesem Irrglauben auf Gran Canaria aufräumen. Hartes Training, stählerne Körper und bestes Material sollen die notwendige (unendliche) Energie bringen, um die "Mauer" der Lichtgeschwindigkeit zu durchbrechen und Einsteins Theorie zu widerlegen.
Sonntag, 11:25 ... oder ist es erst 10:25 Uhr? ... hmm, das Handy meint 11:25, am Pulsmesser steht 12:25 ... umgestellt habe ich nichts. Jedenfalls nicht bewusst. Ja - die Zeiten ändern sich ... zumindest auf Gran Canaria. Trotzdem müssen wir der Zeitzonen mächtig werden ... wir sind ja nicht zum Spass hier auf dieser Insel. Es gibt einiges zu tun.
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Ankunft am Flughafen in Las Palmas. Warten aufs Taxi. NoPain: "Für welche Uhrzeit haben wir das Taxi bestellt?" | 
Nicht mal eine Stunde später geht's mit unserem Taxi nach San Augustin ins Gloria Palace. | 
San Augustin und Gloria Palace ein Widerspruch? Nein - Insider wissen, dass es das Hotel zweimal auf der Insel gibt ... und wir wissen es jetzt auch. | 
Der Empfang entschädigt und bei einem Fläschchen Sekt werden die Pläne für den nächsten Tag geschmiedet. |
Vorbereitung ist das halbe Leben.
Ein Patschen vorne und ein abgerissenes Ventil hinten ... also insgesamt zwei Patschen an einem Tag ... sowas kommt in den besten Familien vor ... aber wie ich mit dem Wörtchen "Vorbereitung" schon erwähnt habe, ist das Timing entscheidend. Wenn beides im Hotelzimmer vor der ersten Ausfahrt passiert, ist es nur halb so schlimm ... auf jeden Fall besser als oben am Berg, bei stürmigen und kühlen Temperaturen ... aber das ist eine andere Geschichte.
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Auf los geht's los ... eins, zwei, drei ... kein Problem mit der super Minipumpe mit Barometer, vierundfünzig, fünfundfünzig, ... tausendunddrei ... fertig ... 5 Bar müssen reichen. | 
Während NoSane seine Laufräder tuned, wirft NoPain ein wenig vom Oargen ein. | 
NoPain: "Foahrt voi ein. Bist du deppat." | 
Aufbruch zum ersten Turn. |
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Zum Reifen-Aufwärmen erklimmen wir die Aussichtswarte... | 
und düsen über Fataga nach San Bartolomes. |
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Nach einer flotten Abfahrt durch Santa Lucia gehts auf der gesperrten Bundesstrasse zurück Richtung Maspalomas. | 
Aus dem Windschatten heraus, geht NoPain an NoSane vorbei ... | 
und setzt sich kurz darauf nach dem vereinbarten Signal von NoSane ab. | 
Linear zur exorbitanten Beschleunigung zieht es den Athleten in Mitte der Fahrbahn. |
NoPain's Vmax wird für einige Sekunden erreicht.
NoPain: und?
NoSane: Ich weiss nicht - was zeigt dein Tacho?
NoPain: 999km/h ... mein Tachodisplay kann nicht mehr anzeigen, aber die Erdkugel hat sich gekrümmt ...
NoSane: Lass uns den Ergomo am Computer auswerten ... dann wissen wir mehr.
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So funktionierts (für DAUs): Die Geschwindigkeit wird an der hinteren Kettenstrebe abgenommen, die Daten wandern über ein Kabel ins Ergomo Innenlager. | 
Im Innenlager werden Trittfrequenz und die getretenen Watt gemessen und samt der Geschwindigkeit ... | 
über ein entstörtes Kabel zum Ergomo Cockpit übertragen. Dort werden auch die Höhenmeter und der Puls des Athleten gemessen. | 
Alle Daten können während des Trainings am Cockpit überwacht und später am PC ausgewertet werden. |
Das Ergebnis: 299.788 km/sec maximale Geschwindigkeit - es fehlen exakt 4 km/h auf die Lichtgeschwindigkeit ... Projekt misslungen ... aber wir haben noch etwas Zeit.
NoPain: Fuck ... was tun wir ... mit dem Zeitfahranzug und Zeitfahrhelm könnten wir noch einige Zeit gutmachen ... allerdings habe ich den Helm zu Hause gelassen.
NoSane: Hmm ... wir könnten unseren Versuch bei Nacht durchführen, bei niedrigeren Temperaturen sinkt der Rollwiderstand ... dann könnte es sich ausgehen ...
TO BE CONTINUED
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Am Valentinstag treffen wir uns mit den sportlichen Norianern um den El Paso einzunehmen. Die Stimmung ist prächtig.
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300 Höhenmeter später. *** PFFF *** Rudi: Na Oida. | 
Najo - sowas kann passieren. Der Schlauch ist schnell getauscht und es kann gleich weitergehen. | 
0,5 Höhenmeter später. *** PFFF *** Rudi: Oida Scheissdreck. |
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Irgendwie schaffen wir es dann doch rauf auf den El Paso und Jimmy verewigt sich und sein Team im Bikeboard.at Gipfelbuch. | 
... wie schon hunderte andere Athleten aus aller Welt vor ihm ... | 
... ein wenig Stolz macht sich breit ... | 
... in den nächsten Tagen werden wir die Schriften auswerten und einen Gewinner küren. |
Nachdem wir im Zuge der letzten Ausfahrt einige Trainingsgeheimnisse der Sport Nora Athleten lüften durften - wir erinnern uns an Lena's 23er Hardcore Bergübersetzung und Rudi's Ultra-Leichtschläuche - widmeten wir uns gestern ihrem regenerativen Verhalten. Treffpunkt "Hard Rock Cafe Playa del Ingles", 21 Uhr, wir betreten das Lokal, als die Stimmung am Siedepunkt ist.
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Erwischt: Ro bei einem Banana Split und bereits dem zweiten Bier. Warnungen von Rudi (seine Hand hier links im Bild) werden ignoriert. | 
Jimmy nach dem dritten Long Island Icetea ... beste Vorbereitung für die lange Inselrunde | 
Valley fotografiert Lena, Ro fotografiert Valley während er Lena fotografiert | 
Ro fotografiert kurz darauf Lena |
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Wir fassen zusammen: Lena wird erst von Valley, dann von Ro und zuletzt von NoSane fotografiert | 
Wicht wird ebenfalls von NoSane fotografiert | 
Wicht: "Zahlen bitte." | 
Kellnerin: "das macht zusammen 9 Euro 80" Valley: "können wir das bitte splitten?" Rudi: "könnte ich bei meinem Teil bitte die Mehrwertsteuer ausgewiesen bekommen? ich schreibs als Geschäftsessen ab." |
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Bömie: "hier kann etwas nicht stimmen. sie schreiben 1x apfelsaft gespritzt, aber ich habe "sin gas" bestellt ... d.h. eigentlich müssten sie mir ein achterl apfelsaft mit wasser berechnen ... das sind dann 1 Euro 20 statt 1 Euro 50, oder?" Kellner: "uhm ja - das tut mir leid. sie bekommen noch 30 Cents retour." Lena: "könntest du mir bitte die 30 Cents leihen?" | 
Kellnerin: "bei ihnen sind es 3 Euro 50" Ro: "ich möchte bitte mit meiner goldenen American Express bezahlen?" Kellnerin: "wir akzeptieren nur Visa und Master Card" Ro: "Shit. Jimmy - kannst du mir 3 Euro 50 leihen?" Jimmy: "Sorry Ro. Ich bezahle mit der Visa." | 
"Lieber Gott der du bist im Himmel ..." | 
"Geil - sie hat auf einen Ice Tee vergessen. Juche. Schnell Mädels ... nichts wie raus." |
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Alle: "Was machen wir nun?" Wicht: "Pfurzweitwerfen!" Rudi: "Play Station spielen" Jimmy: "Karaoke singen!!!" NoSane: "Gemma ins Relax?" Alle: "Yo" | 
Ein paar tausend Meter weiter... das gute alte Relax | 
Unsere Sticker und Bilder zieren auch noch nach Jahren die Wände des In-Lokals | 
herzlich werden wir von Pablo, dem Besitzer, der Freundin des Besitzers und der Freundin der Freundin des Besitzers begrüsst |
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Valley gibt als erster mit zwei Happy Hour Bieren Gas | 
Jimmy möchte nur eines trinken und schüttet sich das zweite unauffällig übers Hosi | 
nach einigen Viertelstunden verlassen wir das rockigste Lokal der Insel | 
und rocken zu Hause weiter. |
Tal der Tränen Tour
| San Agustin - Maspalomas - Fataga - San Bartolomé de Tirajana - Ayacata - El Toscón (GC606) - El Carrizal - San Nicolás - El Paso (Mirador de Tasartice) - Mogán - Puerto de Mogán - Puerto Rico - Arguineguín - Maspalomas - San Agustin
Dieses Jahr fahren wir die "Tal der Tränen Tour" in die andere Richtung. Kilometermäßig geht's zwar weiter/länger bergauf, dafür sparen wir uns die bissigen 20% Stiche im Tal der Tränen. Ungefährlich ist die Tour trotzdem nicht - starke böige Winde und sehr brüchige und dreckige einspurige Straßen mit viel Gegenverkehr erschweren den Downhill hinunter ins Tal Richtung San Nicolás.
Egal was der Wetterbericht verspricht - in den Monaten Februar/März sollte man die Tour niemals ohne Windbreaker in Angriff nehmen. Eventuell auch Handschuhe einstecken, da eingefrorene Finger bei den gefährlichen Abfahrten nicht sehr förderlich sind. Auf jeden Fall wird man mit vielen tollen (fast schon kitschigen) Eindrücken im Tal der Tränen belohnt.
In San Nicolás angekommen haben wir es fast geschafft ... na ja - fast ... einmal müssen wir noch den El Paso von der Nordseite her erklimmen - die 600 Höhenmeter am Stück hängen sich ziemlich rein - nach der zügigen Abfahrt nach Puerto de Mogán geht's über die Küstenstrasse zurück nach Hause. Die kurzen Stiche vor und nach Arguineguín geben uns dann den Rest. Nach über 3.300 Höhenmeter und 5:42 Stunden Fahrzeit haben wir auch diese Runde beendet.
| | Duration: 5:42:46 | | Work: 2948 kJ | | TSS: 183 (intensity factor 0.567) | | Norm Power: 181 | | Distance: 130.261 km | | Altitude Total: 3342 m | | | | | Min | Max | Avg | | | Power: | 0 | 522 | 144 | watts | | Heart Rate: | 0 | 168 | 137 | bpm | | Cadence: | 27 | 106 | 66 | rpm | | Speed: | 3.3 | 59.4 | 22.9 | kph | | Torque: | 0 | 83.3 | 22 | N-m | | Altitude: | 0 | 1388 | 443 | m |
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Rekordversuch Nummer 2
Eine Woche ist nach dem missglückten Versuch, die Lichtgeschwindigkeit zu erreichen, vergangen. Die letzten Tage nutzten wir zur umfangreichen Analyse und suchten nach den Gründen unseres Scheiterns.
1. Aerodynamik: Das allzu lockere Trikot bescherte uns einen schlechten cw-Wert ... deshalb wird NoPain beim zweiten Rekordversuch in den 2RC Zeitfahranzug schlüpfen. Ob darüber etwas getragen wird oder nicht ist egal ... der Zeitfahranzug bringt immer zwei Minuten und mind. zwei Kilometer pro Sekunde.
2. Rollwiderstand: Entgegen bisheriger Theorie sinkt der Rollwiderstand bei niedrigen Temperaturen. Darum werden wir den Versuch bei Nacht wiederholen.
3. Masse: Leider nimmt die Masse bei Lichtgeschwindigkeit erheblich zu ... sie wird ca. unendlich groß. Damit kommt man keinen Berg mehr hoch, daher wählen wir eine Strecke mit leichtem Gefälle.
4. Messgenauigkeit: In Ermangelung eines Laser-Messgerätes, das 300.000 Kilometer pro Sekunde anzeigen kann, müssen wir uns etwas Neues einfallen lassen. Immerhin möchten wir ja sofort beim Überschreiten der Lichtgeschwindigkeit wissen, dass das Experiment geglückt ist. NoPain wird aus diesem Grund ein starkes
Lupine Licht (Modell Edison 10) einsetzen und einfach versuchen den abgestrahlten Lichtkegel zu überholen.
5. Beweis: Nach dem letzten Bericht wurden wir von einigen Lesern als Schwindler bezichtigt. Eine solche Geschwindigkeit zu fahren wäre unmöglich, hieß es von den verschiedensten Seiten. Daher werden wir für umfangreiches Fotomaterial Sorge tragen um das Erreichen der Lichtgeschwindigkeit zu beweisen.
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Einrollen mit dem Sonnenlicht | 
unsere Messgeräte: ein Lupine Edison 10 Licht-o-Meter und ein Ergomo Watt-o-Meter | 
volle Konzentration | 
die Lichtanlage ist auf Lichtgeschwindigkeit kalibriert |
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die Ruhe vor dem Sturm | 
Beginn der Beschleunigungsorgie: 2400 Watt | 
Rausch der Geschwindigkeit: 1,5 Megawatt | 
die Überlichtimplosion - NoPain mutiert zum Tachyonendings: unendl. + ca. 1000 Watt |
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Das Geheimnis: "afoch voi einetretn bis die Ärmeln immer länger werden" | 
und dann no a mittleres Euzerl mehr |
Was danach geschah
Bedauerlicherweise konnte niemand die paradoxen Auswirkungen unseres Experiments vorhersehen.
NoPain zoomt sich mit mehr als Überlichtgeschwindigkeit zurück in die Vergangenheit und sitzt plötzlich mit einem Schlauchi in der Hand bei 5 Grad in Kleinlobming und denkt sich: "Der Kotschütza hätt sich wohl auszahlt."
Cycling Girl Fotospecial
Rider: Irene vom Schweizer Team Thömus
Location: Gran Canaria - Puerto Rico, Tal der Tränen, El Paso
Pics: NoSane, nyx.at
Mit dem MTB auf der Marathon Strecke ...
Weitere Impressionen und alle Daten zum Marathon inklusive Streckenplan und GPS findet ihr hier.