Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Verzweiflung: mein Auto spinnt - Ford Transit BJ 90 / 2.4 TDI
ingoShome
28-06-2003, 12:45
Ich schreibe das hir so richtig OffTopic, weil ich wirklich am Ende bin und ich
weiss, dass man bei euch immer gute Ratschläge bekommt und weil ich weiss, dass
mindestens einer von euch mal in einer Fordwerkstatt gearbeitet hat.
Wer sich nicht mit Autotechnik auskennt, braucht nicht weiterlesen!
Ich habe die Karre gestern früh in die Werkstatt gegeben und die meinten, dass
der Fehlercode in der Motorsteuerung auf ein Drehzahl-Fühler/-Regler-Problem
in der Einspritzpumpe hinweist. Nach Tauschen de Pumpe (richtig auvwendig!)
wurde alles nur noch viel schlimmer ... In der Werkstatt waren 1-2 Leut fast
den ganzen Tag damit beschäftigt und am Abend haben sie einfach aufgegeben.
Habe schon viele Werkstätten durch mit meiner Kiste - aber die sind von allen
mit Abstand die besten (ist ein ehemaliger BOSCH-Service, der sich jetzt auf
Reparaturen und Service von Dieselfahrzeugen spezialisiert hat).
Ich schreibe hier, weil ich mich heute vormittag auch noch ewig mit der Kiste
beschäftigt habe, und den Eindruck habe, dass es nun auf neue Ideen ankommt.
Gestern wäre der nächste Gedanke der Werkstatt gewesen, den Kabelbaum zu
tauschen (mit allen daran befindlichen Steckern) - freilich nicht mit der
Sicherheit, dass das wirklich was bringt, aber wenigstens mit der Sicherheit,
dass dann alle Verbindungen aller Systeme in Ordnung sind.
Die Motorsteuerung zeigt inzwischen im übrigen alle möglichen unterschiedlichen
Fehlercodes - immer wieder andere - es kann daraus praktisch nix mehr abgeleitet
werden :-(
Wer also denkt, ihm könne was einfallen, der lese vielleicht, was ich so zusammen
fassend an meine Werkstatt geschrieben habe (damit die mit meinen Beobachtungen
weitermachen können).
lg!ingo // sonst kein OffTopic-Typ aber grad sehr hoffnungslos ... (Brauch ich jetzt erstmal ein Bier?)
Beschreibung der Fehler folgt:
ingoShome
28-06-2003, 12:50
Hallo Herr ...,
Nun habe ich selber noch an meinem Transit rumgespielt - ich sag's gleich:
OHNE (!) ERFOLG :-(
Damit's nicht ganz umsonst war, schreibe ich meine Beobachtungen noch ein
wenig zusammen (teilweise auch Dinge, die Ihnen schon bekannt sind, weil
ich das auch noch einem Freund schicken will, der mal in einer Ford-Werkstatt
gearbeitet hat - Vielleicht kennt er das ja) ... Ausserdem habe ich es gerade
ziemlich nötig, meine Gedanken dazu zu sammeln und zu sortieren ;-)
Gestern bin ich über die Autobahn von der Werkstatt zu meiner Firma gefahren
und habe da voll ausfahren können (1km ;-) - Der Motor lief einwandfrei.
Beim Halt (am Burgerking ;-) schaltet der Motor von allein ab. Mehrmalige
Start versuche führten nur teilweise zum Erfolg (siehe Beschreibung B1, B2 und
B3) der Motor starb im Standgas immer wieder ab.
Im folgenden meine ich mit Notbetrieb:
Aufleuchten der roten Motorkontrollleuchte gefolgt von
starkem Leistungsabfall. Es kommt nicht zu einem Ausfahl oder "absterben"
des Motors.
Fehlerbilder (Vor Reparatur / Grund für Reparatur):
A1 - Notbetrieb bei hoher Leistung/Drehzahl:
--------------------------------------------
Motor schaltet in den Notbetrieb wenn er eine Weile bei höherer Leistung
im höheren Drehzahlbereich gefahren wird (ca. 110km/h im 5.Gang). Der
Notbetrieb beendet sich nicht von alleine. Aus dem Notbetrieb kommt man
nur (aber zuverlässig) nach Abschalten und wieder Anlassen des Motors.
Solange man nicht wieder im höheren Leistungsbeirech fährt, schaltet
der Motor nicht in den Notbetrieb.
A2 - Notbetrieb bei Beschleunigung:
-----------------------------------
Beim langem Beschleunigen schaltet der Motor in den Notbetrieb (z.B.
Autobahn-Einfahrt) sonst Verhalten und Lösung wie A1
A3 - Notbetrieb beim Gas geben im Leerlauf:
-------------------------------------------
Das trat nur kurz vor der Reparatur ein oder zwei mal auf (Naja - sonst spiele
ich auch nicht so viel mit dem Gas) - auch hier schaltet der Notbetrieb (nur)
ab, wenn man den Motot neu startet.
A4 - Standgas:
--------------
läuft geringfügig unruhig - nicht sehr schön, fühlt sich aber nicht
problematisch an.
A1..A4 Fehleranzeige der Motorsteuerung im Zusammenhang mit der
Drehzahlregelung der Einspritzpumpe!?
Fehlerbilder (Nach der Reparatur - Wechseln der Einspritzpumpe)
B1 - Motor startet manchmal/meistens nicht mehr:
------------------------------------------------
Beim Anlassen (ohne Gaspedal) springt der Motor sofort an und regelt ganz
kurz die Drehzahl nach oben (vgl. leichtes Tippen auf's Gaspedal). Dann
läuft der Motor aus und bleibt stehen. Das ganze spielt sich ab Zündung
in ca. 1 Sekunde ab. Wiederholte Versuche bringen auch keine Veränderung.
B2 - Start des Motots meist nur mit Gaspedal:
---------------------------------------------
Der Motor lässt sich fast ausnahmslos nur mit Hilfe Gaspedal starten.
Wenn bei Anlassversuchen (vergl. B1) gleichzeitig kurz Gas gegeben wird,
bleibt er Motor nicht sofort wieder stehen. Er läuft dann eine Weile ruhig
im Standgas.
B3 - Kontrollleuchte im Standgas / Drehzahlregulierung / Abschalten:
--------------------------------------------------------------------
Wenn der Motor im Standgas läuft schaltet gelegentlich die rote Motor-
kontrolleuchte ein - dabei erhöht sich die Leerlaufdrehzahl merklich - in
manchen Fällen schaltet der Motor dann nach 1-2 sekunden von alleine ab.
Manchmal kommt es auch vor, dass die Kontrollleuchte wieder ausgeht und
der Motor mit "normaler" Drehzahl weiterläuft. Ein oder zwei mal kam es
aber auch vor, dass der Motor mit der erhöhten Drehzahl weiterlief und die
Kontrollleuchte nicht ausging. Dieses längere Weiterlaufen hörte sich
aber eher unruhig an, als wolle die Steuerung immer wieder irgendwas
"nachregeln".
B4 - Abschalten nach Gasgeben im Leerlauf
-----------------------------------------:
lässt man den Motor im Leerlauf ein oder zweimal kurz "aufheulen", kommt
es vereinzelt vor, dass dann auch die Kontrollleuchte angeht und der
Motor dann beim Belassen im Standgas selbständig ausgeht.
Alle Fehler fühlen sich wie Fehler in der Regelung an. Der Motor stottert
nicht, wie es bei Problemen der Luft- oder Treibstoffzufuhr zu erwarten wäre.
Vielmehr scheint die Regelung, den Motor selbst zu stoppen. Wenn er aus geht,
kolingt das genaus als habe man ihn gewollt abgeschaltet. Das ist auch dann
so, wenn man den Motor startet und er nicht weiterläuft. Er startet sofort,
gibt selbst kurz Gas und schaltet dann selbst ab - zumnidest lässt sich das
für mich so beschreiben.
Meine Versuche, am Stecker der Einspritzpunkte Kontaktschwächen zu
lokalisieren und zu eliminieren verliefen so: Ein Kontakt machte optisch den
Eindruck, als sei er ausgeleiert. Mit einer Nadel konnte ich seitlich in
das "U" der Steckerklemmen fahren und diese aufbiegen. Zum Schluss habe ich
das mit allen Kontakten gemacht eine Änderung gab es dadurch nicht (alles
unt B1-B4 beschriebene trat unverändert weiterhin auf).
Die Motorsteuerung wurde wohl von Herrn ... gestern noch getauscht(?) ...
oder habe ich das selber mal vor Jahren gemacht? Jedenfalls war die alte
drin - ich habe dann die neue eingebaut und alle Fehler B1-B4 traten ebenfalls
weiter unverändert auf.
Ausserdem habe ich auch an allen Kabeln und Kontakten im Motorrraum und im
besondern auch am Kabelbaum gewackelt, während der Motor im standgas lief.
Auch das ergab jedoch für mich nichts neues.
Zum Stecker der Einspritzpumpe, an dem habe ich auch gewackelt und
rumgespielt:
C1 - Wackeln am Stecker der Pumpe / Motor stirbt ab:
----------------------------------------------------
Wenn man am Stecker der Einspritz pumpe wackelt (Verdrehen des
Verschlussrings, der die Kontakte "aufschiebt") dann kommt es auch vor,
dass der Motor abschaltet. Allerdings schaltete der Motor dann immer
sofort ab (kein Versuch, die Drehazahl nachzuregulieren) - Das Verhalten
ist dann nicht mit dem unter B2 beschriebenen selbständigen Abschalten
zu vergleichen. Allein konnte ich natürlich nicht prüfen, was mit der
Kontrollleuchte bei diesem Versuch war. Vielleicht sollte man diesen
Versuch nochmal wiederholen und auch die Fehler in der Steuerung mit denen
vergleichen, die bei B2 auftauchen!?
Das ganze Verhalten (auch wegen der ohnehin schon nachgespannten Kontakte
- Versuche mit Kontaktspray habe ich keine gemacht!) gibt mir das Gefühl,
dass B1-B4 NICHT auf den Stecker zurückzuführen sind. Mir kommt vor, dass
vom Zeitverhalten her ein Wacklekontakt sich anders auswirken würde. C1 im
Besonderen bekräftigt dieses Gefühl - ist aber nur eben ein Gefühl!
Vielmehr könnte ich mir vorstellen, dass hier Sensoren verrückt spielen.
Vielleicht ist irgendwo eine Membran angerissen, ein ventil verunreinigt
oder irgendwo bringen Kriechströme im Bereich von Sensoren die Steuerung
durcheinander ...!? Alles nur Ideen eines Laien, der sich einfach nur
wundert.
Sehr beachtenswert erscheint mir jedoch, wenn die Fehler B1-B4 erst mit
der neuen Pumpe aufgetreten sind!? Möglicherweise hat sich mit Einbau der
neuen Pumpe (oder anderen Aktionen?) etwas eingeschlichen, was gar nichts
mit den ursprünglichen Fehlern A1-A3 zu tun haben könnte?
Ich bin am Ende mit meinen Ideen und meiner Geduld ...
Und gebe die Sache wieder vertrauensvoll an die Fachwerkstatt zurück ;-)
:-(
Vielmehr könnte ich mir vorstellen, dass hier Sensoren verrückt spielen.
Das war das was ich mir beim Lesen deines Artikels gedacht habe noch bevor ich deinen Satz gelesen habe. :(
Wird wohl ein Sensor oder die Motorelektronik sein.
Druck/Drehzahlsensor der Pumpe wird ein heisser Tipp sein...
Wenn die die Teile bei Ihnen liegen haben, machs so wie bei einem elektronischen Gerät wo man die Fehler nicht findet => immer ein paar Teile tauschen bis alles passt...
Dann weiter eingrenzen... -> Ein Teil bleibt über und das wars dann wohl ;)
leider kann i dir net helfn, ingo.
Original geschrieben von Br@in
...ein paar Teile tauschen bis alles passt....des kann ziemlich teuer werdn!
a ähnlichs problem hob i vor jahren mitn fiesta von meina (mittlerweile scho lang ex-)frau ghabt. de ford-werkstatt hat gmant, tauschma halt de ganze elktronik aus -> ~20.000 ösen = 1500€.
draufhin hab i de kraxn zu an befreundeten mechaniker (no-name-werkstatt) gebn. der hat des problem analysiert, si a paar alte trümmer von an ausbanla organisiert... 1 sensor austauscht. gesamtkostn inkl arbeitszeit: ~2500ösen = 180€
wenns gute leute sind bauens die austauschteile der teile die eh OK waren wieder aus und nur das austauschteil des defekten teils lassens drin...
Original geschrieben von Br@in
wenns gute leute sind... wia viele kennst denn... guate... weniger guate... wurscht, in welcha branche!
doch einige...
aber ned bei autos...
ingoShome
30-06-2003, 05:08
Original geschrieben von Br@in
Das war das was ich mir beim Lesen deines Artikels gedacht habe noch bevor ich deinen Satz gelesen habe. :(
Wird wohl ein Sensor oder die Motorelektronik sein.
Druck/Drehzahlsensor der Pumpe wird ein heisser Tipp sein...
Wenn die die Teile bei Ihnen liegen haben, machs so wie bei einem elektronischen Gerät wo man die Fehler nicht findet => immer ein paar Teile tauschen bis alles passt...
Dann weiter eingrenzen... -> Ein Teil bleibt über und das wars dann wohl ;)
jo jo ...
Irgendwie macht die Werkstatt das ja auch so ...
Mit der Pumpe (ausgerechnet!) haben sie ja auch angefangen ...
Nur braucht man gerade dafür am längsten ...
Also die Pumpe ist nun neu :-(
und die sagen, dass sie
die lieber drinnenlassen, weil der Austausch
so aufwändig ist.
Die werdens wohl nicht berechnen, weil sie mir da eh
erst im Novembereine neue reingemacht haben.
Als nextes käm dann er Kabelbaum dran, weil
an dem der Pumpenstecker sitzt, aber der ist auch wieder
so aufwändig - und an sich schon so teuer ... :-(
@aflicht:
aber was es nun bei dem Fiesta war, weist auch nicht?
Die Motorelektronik (im Sinner der Motor-Steuerung)
wird es wohl nicht sein, weil da habe ich ja eine
zweite und die produziert genau dieselben Fehler :-(
Die Motorelektronik (was es sonst noch so gibt) ... hmm ...
Wo am dümmsten anfangen ... ist ja keine Ford-Werkstatt
und daher haben die auch nicht alles auf Vorrat.
Und so Noname sind die auch wieder nicht, dass sie
irgendwo alte Autos ausschlachten täten ... werd
dann wohl mal selber zu nem Auschschlachter gehen
müssen ... nur womit anfangen?
so'n mist ... hät die Karre schon längst verhökern sollen :-(
Zackra .... !
Übrigens ... es gibt motor-talk.de ... ein Forum für
Autofreaks und Bastler und wissende und so ...
Habe meine Frage dort auch reingestellt - wurde
20 mal gelesen und 0 mal beantwortet in den zwei Tagen.
ja ja ... BB is the best ;-)
Vielen Dank + lg ... ingo
ingoShome
30-06-2003, 06:41
Hallo,
es gibt neues ...
in einem Forum http://www.zawm.be/auto-diagnostic/html/forum2.html
erhielt ich folgende Antwort (ich teile das mit, weil ich meine,
dass jeder, der sich für diese Frage interessiert hat, auch ein
Recht auf eine Antwort hat) - Ausserdem scheint das Forum ein Tipp
zu sein!?
LG
--------------------------
geschrieben von DEcoster:
--------------------------
Hallo,
Das ist aber eine vollständige Beschreibung einer Kundenbeanstandung.
Bei diesem Fahrzeugmodell sind folgende Beanstandungen bekannt. Verstellnocken
Förderbeginn eingelaufen, führt zu rucken beim beschleunigen. Schlechter
Kontakt am Zentralstecker Einspritzpumpe. Da die Einspritzpumpe erneuert
wurde scheint, dass Problem nicht mehr an der Pumpe zu liegen! Da jetzt
das Fahrzeug schlechter läuft als vorher würde ich folgendes nachschauen!
Wurde die Einspritzpumpe richtig eingestellt? BOLT-UP darf nich mehr als 2°
im Datalogger anzeigen. Es kommt auch vor, dass der Lufttemperaturfühler
einen schlechten Kontakt hat, dadurch wird bei diesem Modell dem Steuergerät
-40 °C vorgegaugelt!! (Befindet sich am Luftfilter). Im Datalogger prüfen
lassen ob TIMDEM und TIMFBK die gleichen Werte beim beschleunigen anzeigen
ebenso CAMDEM und CAMFBK! Ebenso muss die Einspritzmenge der einzelnen
Einspritzdüsen geprüft werden, dürfen nicht zu weit auseinander liegen!
Trotzdem den Stecker an der Einspritzpumpe gründlich prüfen. Welche
Fehlercode werden denn unmittelbar nach dem Löschen angezeigt?
Viel Erfolg
Gino Decoster
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darauf geantwortet von von ingoshome:
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Vielen Dank Gino!!!!!
ich erde sehen, was ich aus den Informationen machen kann!
Sobald ich Die Fehlercodes weiss, werde ich sie hier posten.
Zum Zentralstecker:
Wie gesagt, ich konnt die Kontakte alle mit einer Nadel nachbiegen;
sie sollten also ok sein - und wackeln am Stecker führt zwar
auch zu einem Fehler (C1), aber der zeigt sich ja ein wenig anders.
Welche Möglichkeiten gäbe es, Kontaktproblemen am Zentralstecker
beizu kommen? Standard-wechsel hiesse ja wechsel des gesamten
Kabelbaumes!? Sonst gäbe es wohl noch die Möglichkeit, die Kontakte
zu erneuern (stehen zur Verfügung mit ca. 10 cm Litze (Diese ent-
fernen und die des neuen Kontakts Löten und Schrumpfschlauch drüber?)
oje ... Leider kan ich da nur so viel machen, wie meine Werkstatt
an Kooperation zulässt - aber das scheint ja doch sehr gut zu
laufen ...
Danke auf jeden Fall für die Anhaltspunkte.
Das macht wieder ein wenig Hoffnung!
lg!ingo
ingoShome
30-06-2003, 11:01
Heute habe ich das Teil wieder in die Werkstatt gebracht ....
Startverhalten wieder wie B1 und/oder B2 ...
Aber die Fahrt war ein krass - entweder starb er einfach ab oder
er gab von ganz allein Gas (im letzteren fall musste ich die
Kupplung treten - der Motor heulte auf und schaltete sich dann
selbst ab.
FehlerCodes (die allerdings auch aus meiner Samstags-Spielerei
herrühren dürften - also eher untere Liste in Betracht ziehen):
15 - fehlerhafte Pedalstellung
16 - Pumpentemperatur hoch
33 - EGR Ventilposition
54 - ESO-Steuerpumpe
22 - Rotorsensor - Notfallstellung
23 - Rotorsteuerung
61 - Rotor eichen - Schleifensteuerung
44 - Nockenfühler - Grenzw ... (kann ich nimmer lesen ;-)
32 - EGR steuerung
42 - Pumpendrehzahlfühler
Als ich den Wagen ursprüngich in die Werkstatt brachte waren es glaub
die Fehler 42 und 44, die die Werkstatt veranlassten, die Pumpe zu
tauschen (das war fair, weil die war ja fast neu)
Dann haben wir alle Codes gelöscht - und einen Starversuc (B1) gemacht,
wo sich der Motor sofort wieder ausschaltete - Fehlercode:
23 - Rotorsteuerung
Dann Codes wieder gelöscht - und den Motor mit Gaspedalunterstützung
wieder gestartet (B2), bis er lief. Allerdings blieb das Aufleuchten
der Kontrollleuchte mit begleitender erhöhter Drehzahl aus.
Dann ein paar mal Gas geben - dann ging die Kontrolleuchte an und die
Leerlaufdrehzahl erhöte sich - aus diesem Zustand kam er bis abschalten
nicht zurück. Gleichzeitig war es ein eher ruckeliger Lauf.
Dabei konnte ein "Rotorabweichung" (Fördermenge?) von ca 20+/-2 gemessen
werden. Normalerweise muss der Wert um 0 sein.
Fehlercodes danach:
23 - Rotorsteuerung
61 - Rotor eichen - Schleifensteuerung
Der Chef der WErkstatt war dann recht entschlossen:
Wieder die alte Pumper rein, nchdem dort der Drehzahlsensor gewechselt
wurde (weil der hatta ja das ursprüngliche Problem gemacht!?) und
sie auf dem Prüfstand war.
Die neue Pumpe war zwar eine "neue" Austauschpumpe von Delphi(cp?),
aber es kann ja sein, dass diese wirklich fehlerhaft war.#
Ach ja: im oben beschriebenen Betrieb mit höherer Drehzahl habe ich
nochmal den Zentralstecker der Pumpe bewegt (das müsst ja die
Kontakte berührt haben - aber der Motor lief unverändert weiter).
Dazu Anmerkungen/Ideen?
lg!ingo // aus tiefster innerster Verzweiflung ...
tommy d. p.
01-07-2003, 11:58
hi ingo!
ich kann bei diesen doch recht ausführlichen beschreibungen mich des eindruckes nicht erwehren, dass du bei deinen problemen bereits in spähren denkst, die zu weit vom problem entfernt sind.
in meiner zeit als mechaniker habe ich feststellen können, dass 95% aller defekte auf kleinigkeiten zurückzuführen sind. oft reicht ein (!) gerissenes kabel um die ganze kiste funktionell lahm zu legen.
eingrenzen ist also oberste priorität. und da ist deine werkstatt ja anscheinend eh schon damit beschäftigt.
doch so plötzlich treten in der regel keine steuerungsprobleme auf. ich würde mich also auf alles konzentrieren, was in bewegung ist und dadurch auch mechanisch beschädigt sein kann, ob merklich oder unmerklich. deine stecker und kabelspielchen sind da sicher der richtige weg.
leider habe ich deine kiste nicht bei mir, ferndiagnosen sind wohl das unprofessionellste was ein mechaniker machen kann...... :(