soulman
20-10-2008, 19:55
...und worüber ich mir - auch aus aktuellen gründen - momentan so meine gedanken mach:
einfach zum nachschenken
"Werner Friedl (Holtex AG) rief seine Mitarbeiter auf, aktiv auf Stimmenfang zu gehen. Denn ‘Wir stimmen am 12. Juni nicht über irgendwelche Politiker ab, sondern über unsere Arbeitsplätze.’"
(Industrie, 26.5.1994)
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"Textilgruppe Holtex AG mit ihrer Tiroler Tochter Silz Textil insolvent."
(Tiroler Tageszeitung = TT, 16.3.1996)
"Der Beitritt ist für uns eine Überlebensfrage."
G. Rhomberg, Huber Tricot AG (News-Spezial EU-Extra, 4/94)
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"Huber Tricot wird per Ende Oktober die Standorte Laa a.d.Thaya (Niederösterreich) und Neumarkt (Steiermark) schließen. Insgesamt verlieren 184 Mitarbeiter ihre Stelle."
(TT, 31.8.1995)
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"Huber Tricot baut 60 Mitarbeiter ab." (TT, 18.10.1996)
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"Huber schließt Werk Haugsdorf. 110 Mitarbeiter sind von diesem Einschnitt betroffen."
(TT, 17.1.1997)
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"Ein Nein zur EU hätte dramatische Folgen. Es würde einen ganz massiven Abbau von industriellen Arbeitsplätzen geben. Auch mein Unternehmen müßte seine Investitionsschwerpunkte verlagern und in Österreich gebremst vorgehen."
A. Maculan (Wirtschaftswoche, 10.2.1994)
-----------------------
"Das Schicksal des Baukonzerns Maculan ist jetzt praktisch besiegelt: Gestern wurde vom Ausgleichsverwalter der Konkursantrag gestellt. Betroffen sind 2000 Beschäftigte, die Passiva liegen bei 11 Mrd. S."
(TT, 5.7.1996)
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"Wenn die EU kommt, können wir von Zwei- auf den Drei-Schichtbetrieb umstellen. Das bedeutet 50 Arbeitsplätze mehr. Gibt es keinen Beitritt, müssen wir 100 Leute abbauen."
A. Gebauer, Tiroler Loden (News, 27.1.1994)
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"Tiroler Loden sperrt Spinnerei in Mühlau: 55 Kündigungen! Produktion wird ins Ausland ausgegliedert."
(TT, 14.7.1995)
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"Ein Land außerhalb der EU wird es in Zukunft äußerst schwierig haben. Unser Unternehmen selbst fühlt sich bestens gerüstet für den EG-Beitritt Österreichs."
H. Stepniczka, Gen.Dir. Lenzing AG (News, 27.1.1994)
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"Lenzing streicht 500 Arbeitsplätze. (...) Erstmals in der Geschichte wird die Chemiefaser Lenzing rote Zahlen schreiben."
(Standard, 22.10.1996)
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da gibts dann ein paar sehr fähige manager, quasi lichtgestalten der österr. industrie, die mit ihren fähigkeiten eine stütze der industrie und beschäftigungspolitik darstellen.
die bekommen dann ihre abfertigung, die sich in einer höhe bewegt von der gut und gerne 10 familien von den gekündigten arbeitern ein jahr lang durchkommen würden.
diese manager aber kaufen sich drum was anderes was auch total wichtig ist, nämlich einen neuen porsche. schliesslich hat der alte ja schon drei jahre am buckel und im golfclub schauens auch schon so komisch...
und ka sau, wirklich ka anziche sau gneisst, dass de oaschlecha in wirklichkeit die urversager san, die sogar z'bled san sich die richtigen leut zu suchen, die ihren betrieb am leben erhalten können.
klar, weil sie selber haben ja nie die fähigkeit besessen einen mittel- bis großbetrieb zu führen.
und eigentlich is nur deswegen bis jetzt alles gut gangen, weil die wirtschaftslage danach war und des werkl quasi eh vo söwa grennt is.
und weil des gspüü owa ans is des ned nur a radl hat, sondern sovüü wie a ganz' uhrwerk und weil a scheitl holz allanich ned brennt, wird uns klar dass der ganze schas nie hätt sein können wenn ned die div. politiker und landeskaiser ned aa mit im bandl wären.
i kunnt momentan speibm!
einfach zum nachschenken
"Werner Friedl (Holtex AG) rief seine Mitarbeiter auf, aktiv auf Stimmenfang zu gehen. Denn ‘Wir stimmen am 12. Juni nicht über irgendwelche Politiker ab, sondern über unsere Arbeitsplätze.’"
(Industrie, 26.5.1994)
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"Textilgruppe Holtex AG mit ihrer Tiroler Tochter Silz Textil insolvent."
(Tiroler Tageszeitung = TT, 16.3.1996)
"Der Beitritt ist für uns eine Überlebensfrage."
G. Rhomberg, Huber Tricot AG (News-Spezial EU-Extra, 4/94)
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"Huber Tricot wird per Ende Oktober die Standorte Laa a.d.Thaya (Niederösterreich) und Neumarkt (Steiermark) schließen. Insgesamt verlieren 184 Mitarbeiter ihre Stelle."
(TT, 31.8.1995)
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"Huber Tricot baut 60 Mitarbeiter ab." (TT, 18.10.1996)
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"Huber schließt Werk Haugsdorf. 110 Mitarbeiter sind von diesem Einschnitt betroffen."
(TT, 17.1.1997)
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"Ein Nein zur EU hätte dramatische Folgen. Es würde einen ganz massiven Abbau von industriellen Arbeitsplätzen geben. Auch mein Unternehmen müßte seine Investitionsschwerpunkte verlagern und in Österreich gebremst vorgehen."
A. Maculan (Wirtschaftswoche, 10.2.1994)
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"Das Schicksal des Baukonzerns Maculan ist jetzt praktisch besiegelt: Gestern wurde vom Ausgleichsverwalter der Konkursantrag gestellt. Betroffen sind 2000 Beschäftigte, die Passiva liegen bei 11 Mrd. S."
(TT, 5.7.1996)
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"Wenn die EU kommt, können wir von Zwei- auf den Drei-Schichtbetrieb umstellen. Das bedeutet 50 Arbeitsplätze mehr. Gibt es keinen Beitritt, müssen wir 100 Leute abbauen."
A. Gebauer, Tiroler Loden (News, 27.1.1994)
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"Tiroler Loden sperrt Spinnerei in Mühlau: 55 Kündigungen! Produktion wird ins Ausland ausgegliedert."
(TT, 14.7.1995)
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"Ein Land außerhalb der EU wird es in Zukunft äußerst schwierig haben. Unser Unternehmen selbst fühlt sich bestens gerüstet für den EG-Beitritt Österreichs."
H. Stepniczka, Gen.Dir. Lenzing AG (News, 27.1.1994)
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"Lenzing streicht 500 Arbeitsplätze. (...) Erstmals in der Geschichte wird die Chemiefaser Lenzing rote Zahlen schreiben."
(Standard, 22.10.1996)
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da gibts dann ein paar sehr fähige manager, quasi lichtgestalten der österr. industrie, die mit ihren fähigkeiten eine stütze der industrie und beschäftigungspolitik darstellen.
die bekommen dann ihre abfertigung, die sich in einer höhe bewegt von der gut und gerne 10 familien von den gekündigten arbeitern ein jahr lang durchkommen würden.
diese manager aber kaufen sich drum was anderes was auch total wichtig ist, nämlich einen neuen porsche. schliesslich hat der alte ja schon drei jahre am buckel und im golfclub schauens auch schon so komisch...
und ka sau, wirklich ka anziche sau gneisst, dass de oaschlecha in wirklichkeit die urversager san, die sogar z'bled san sich die richtigen leut zu suchen, die ihren betrieb am leben erhalten können.
klar, weil sie selber haben ja nie die fähigkeit besessen einen mittel- bis großbetrieb zu führen.
und eigentlich is nur deswegen bis jetzt alles gut gangen, weil die wirtschaftslage danach war und des werkl quasi eh vo söwa grennt is.
und weil des gspüü owa ans is des ned nur a radl hat, sondern sovüü wie a ganz' uhrwerk und weil a scheitl holz allanich ned brennt, wird uns klar dass der ganze schas nie hätt sein können wenn ned die div. politiker und landeskaiser ned aa mit im bandl wären.
i kunnt momentan speibm!