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NoWheel
17-06-2003, 20:52
Hey!

Da am Sonntag meine Nachbarin (18) und noch ein Einheimischer (39) bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen sind, stelle ich mir wieder einmal die Frage: Gibt es ein Leben nach dem Tod??

Meinen Meinung ist das es ein Leben nach dem Tod gibt! Vorallem aber bei so jungen Todesopfern! Es kann doch nicht sein das ein so junger Mensch sein leben lassen muss und dann ist es aus... Totale leere, nichts passiert mehr.... So etwas ist Unvorstellbar und es wird auch hoffentlch nicht so sein!

Mich würde es interessieren wie ihr zu diesem Thema steht und ob ihr an ein Leben nach dem Tod glaubt!!
Würde mich auf einige Antworten freuen!

LG

Martin

Jenny
17-06-2003, 21:16
Ich glaube, dass es ein Leben nach dem Tod gibt.

Mein Neffe ist am 05.05.2002 im 6. Lebensjahr verstorben, aber das "Schicksal" meinte es gut mit ihm, er hatte aufgrund einer kurzen, aber umso schwereren Krankheit, einen Herzstillstand.

Laut dem Arzt, hat er nichts verspürt, es war einfach aus, ganz ohne Schmerzen.

Ich habe mir Bücher zu diesem Thema gekauft, leider bin ich noch nicht so weit, um sie zu lesen.

Ich versuche so gut es geht, diesen Schicksalsschlag zu verarbeiten, es ist sehr schwer, zumal Marcel wie ein Bruder für meine Tochter war, und wir uns fast jeden Tag gesehen haben.

Meine Jasmin glaubt, dass er nun unser ganz persönlicher Schutzengel ist, ich bestärke sie auch darin, weil ich auch glaube, dass er seine schützende Kinderhand über uns hält.

Kinder sehen das ganz anders, Jasmin fragt sich auch heute noch viele Dinge: Zum Beispiel ob

*er im Himmel lesen lernt,
*er wächst, oder so bleibt wie er uns verlassen musste,
*er uns besucht, und wir es nur nicht sehen können,
*er die Regenbögen machen darf,
*er seinen Berufswunsch (Hasenzüchter) ausüben darf,
*er seine Mama und uns vermisst...................
Aber am schlimmsten damals war die Frage, ob er nicht zu jung ist, um zu sterben.

Viele Fragen kann ich ihr nicht beantworten, aber ich bin mir ganz sicher, dass es ein Leben, egal wie auch immer es aussieht, nach dem irdischen Tod gibt.

Jenny

martind
17-06-2003, 22:08
ich persönlich glaube, das wenns aus is aus. das ganze getue mit den religionen bzgl. erlösung und wiedergeburt resultiert aus der angst der menschen, die ja bekannlich die einzigen lebewesen sind denen es bewußt ist, das irgendwann mal das licht aus geht. wäre schon super, wenn man im jenseits einen downhill über die schäfchenwolken machen könnte. natürlich gibts dutzende bücher über dieses thema die diese frage positiv beantworten, aber bewiesen hats noch keiner. trotzdem würde ich mich über eine positive überaschung freuen, jedoch hoffe ich für alle hier im board, und für mich selbst auch, das es bis zu dieser erfahrung noch ewig und hundert jahr dauert
lg martin

jogul
17-06-2003, 22:16
ich denk mal, genauso wie wir gekommen sin gehn wir auch wieder. vor unserer geburt is uns ja auch nichts abgegangen, auf einmal war hald ein bewusstsein da und man konnte seine umwelt wahrnehmen. ich glaub es is beim sterben genau umgekehrt.

Jenny
17-06-2003, 22:18
@Martind,

ich find das ganz lieb von dir, dass du uns allen einen langes Leben wünscht, aber soooooo alt möcht´ich gar nicht werden.

LG Jenny

martind
17-06-2003, 22:23
@jenny
na aussuchen kann man sichs eh nicht. aber jeder sollte zumindest die zeit bekommen die er braucht. aber ist halt a illusion
lg martin

Jenny
17-06-2003, 22:25
Original geschrieben von martind
@jenny
na aussuchen kann man sichs eh nicht. aber jeder sollte zumindest die zeit bekommen die er braucht. aber ist halt a illusion
lg martin

Meine UrOma wurde 96. Die ist mit Abstand die älteste in unserer ganzen Familie gewesen.

Hab´das aber eh lieb gemeint, hab nur die Smilies vergessen. :p

LG Jenny

jogul
17-06-2003, 22:31
96 is schon ganz gut, aber nachdem man da nimmer mountainbiken kann is das ja garned erstrebenswert :D sorry, blöder spass, passt da nicht wirklich her. obwohl ich persönlich der meinung bin dass der tod ja nicht unbedingt was schlimmes is, vorrausgesetzt man hatte seine zeit.

tommy d. p.
17-06-2003, 22:32
das einzige, das es mir ermöglicht, das leben in vollen zügen zu geniessen ist es, dass es meiner meinung nach unbedngt ein leben nach dem tod geben MUSS!
wir alle leben unser leben, und wir alle tun dinge, die recht oder auch unrecht sind. aber am ende unseres daseins gibt es ein gericht welches all dies vorkommnisse einzuschätzen hat. dies entscheidet über unsern weiteren verbleib.
egal wie du auch gelebt hast, die schlussrechnung wird sehr einfach sein.

zur erklärung: ich bin streng religiös erzogen worden, dies beeinflusst mich sehr (wobei ich heute nicht sehr religiös lebe)

@ jenny

deine geschichte hat mich sehr berührt. meine tochter ist gerade 5 1/2 jahre alt. ich kann mir nicht vorstellen, dass sie plötzlich nicht mehr da ist. die fragen die dein kleiner gestellt hat, treiben mir die tränen in die augen..............

ich kann dazu nur eines sagen. leute, geniesst jede minute, ja sekunde mit den menschen die ihr liebt/die euch viel bedeuten. all zu plötzlich kann die gemeinsame zeit vorbei sein........... :(

in diesem sinne.

tommy

Christoph
17-06-2003, 22:32
Ich seh die Sache genauso wie Martin.
Erwarten tu ich mir das große "Aus".
Aber ich laß mich auch gern von "72 großbrüstigen Jungfrauen" überraschen :D ( (c) by Mohammed)

Genau genommen mach ich mir noch nicht mal Gedanken drüber was ich am Wochenende unternehmen werde :p

Es gibt noch viel was ich tun möchte, aber ich hab die letzten 23 Jahre auch nicht sinnlos vertrödelt.

Jenny
17-06-2003, 22:33
Original geschrieben von jogul
96 is schon ganz gut, aber nachdem man da nimmer mountainbiken kann is das ja garned erstrebenswert :D sorry, blöder spass, passt da nicht wirklich her. obwohl ich persönlich der meinung bin dass der tod ja nicht unbedingt was schlimmes is, vorrausgesetzt man hatte seine zeit.

Wenn man es mit dem richtigen Abstand sehen kann, stimmt´s!

LG Jenny

jogul
17-06-2003, 22:35
Original geschrieben von tommy d. p.

ich kann dazu nur eines sagen. leute, geniesst jede minute, ja sekunde mit den menschen die ihr liebt/die euch viel bedeuten. all zu plötzlich kann die gemeinsame zeit vorbei sein........... :(



bleibt zu hoffen dass man all diese leute wieder trifft... würd das ganze ungemein leichter machen, wäre dann ja "nur" ein abschied auf ~60 jahre :(

martind
17-06-2003, 22:42
@ jenny
habs so aufgefasst, wie du es gemeint hast, smilys somit nicht notwendig.

hab in den letzten fünf jahren 90% meiner familie, bis auf meine frau und meine mutter, verloren. wenn dann ein pfaff zu dir kommt und was von himmel, neubeginn und sinnhaftigkeit und so weiter labbert werd i agressiv. speziell wenn ein einmonatiges kind die erde verläßt bevors richtig angekommen is.
lg martin

tommy d. p.
17-06-2003, 22:45
@ martind

das tut mir leid. einen geliebten menschen zu verlieren, oder soger derart viele, muss eine gar schreckliche erfahrung sein.
wie war es dir möglich mit deinem schmerz zurecht zu kommen?

Jenny
17-06-2003, 22:45
Original geschrieben von tommy d. p.
das einzige, das es mir ermöglicht, das leben in vollen zügen zu geniessen ist es, dass es meiner meinung nach unbedngt ein leben nach dem tod geben MUSS!
wir alle leben unser leben, und wir alle tun dinge, die recht oder auch unrecht sind. aber am ende unseres daseins gibt es ein gericht welches all dies vorkommnisse einzuschätzen hat. dies entscheidet über unsern weiteren verbleib.
egal wie du auch gelebt hast, die schlussrechnung wird sehr einfach sein.

zur erklärung: ich bin streng religiös erzogen worden, dies beeinflusst mich sehr (wobei ich heute nicht sehr religiös lebe)

@ jenny

deine geschichte hat mich sehr berührt. meine tochter ist gerade 5 1/2 jahre alt. ich kann mir nicht vorstellen, dass sie plötzlich nicht mehr da ist. die fragen die dein kleiner gestellt hat, treiben mir die tränen in die augen..............

ich kann dazu nur eines sagen. leute, geniesst jede minute, ja sekunde mit den menschen die ihr liebt/die euch viel bedeuten. all zu plötzlich kann die gemeinsame zeit vorbei sein........... :(

in diesem sinne.

tommy

Die Fragen beschäftigen auch mich noch. Muss dich aber liebevoll korrigieren, habe eine kleine.

Die Kinder haben aber ganz andere Sachen, die ihnen wichtig sind. Nachdem ich gesagt habe, dass Marcel im Himmel wahrscheinlich nicht lesen lernen wird, hat sie im keinen Brief geschrieben, sondern ein Bild gezeichnet. Wahnsinn, als ich das gesehen habe, war es um mich geschehen.

Die Traurigkeit, die ich oft noch habe,kann ich gar nicht beschreiben, aber ............................

jeder muss sein Binkerl tragen, oder?

LG Jenny

tommy d. p.
17-06-2003, 22:49
ma........wenn mich jetzt so mancher der biker sehen könnt........i heul wie a schlosshund............

tommy d. p.
17-06-2003, 22:51
kinder sind ja so a wahnsinn! nie hätt ich mir träumen lassen welche kraft in diesen kleinen wesen steckt. eigentlich sind sie uns alten idioten deutlich überlegen......nicht voreingenommen.....sie sehen die dinge klar und gerecht!

martind
17-06-2003, 22:53
Original geschrieben von tommy d. p.
@ martind

das tut mir leid. einen geliebten menschen zu verlieren, oder soger derart viele, muss eine gar schreckliche erfahrung sein.
wie war es dir möglich mit deinem schmerz zurecht zu kommen?

verdrängen, arbeit, biken und wenn ich mit meiner siebenjähriger tochter spiele, geht die sonne auf
lg martin

Jenny
17-06-2003, 22:56
Original geschrieben von martind
@ jenny
habs so aufgefasst, wie du es gemeint hast, smilys somit nicht notwendig.

hab in den letzten fünf jahren 90% meiner familie, bis auf meine frau und meine mutter, verloren. wenn dann ein pfaff zu dir kommt und was von himmel, neubeginn und sinnhaftigkeit und so weiter labbert werd i agressiv. speziell wenn ein einmonatiges kind die erde verläßt bevors richtig angekommen is.
lg martin

Ich kann einen gewissen Teil nachfühlen, wir haben in den letzten 1,5 Jahren, 3 Krebsfälle, und 2 Todesfälle gehabt, immer wenn ich dachte, schlimmer gehts nimmer, kam was Schrecklicheres daher, war einfach grauenhaft.

Der Pfarrer beim Begräbnis meines Neffen, hat ihn getauft, und von Babyalter weg gekannt, sogar dem haben die Worte gefehlt, bzw. hat auch er mit den Tränen gekämpft, das ganze war so schrecklich, aber dir brauch´ich ja nix sagen.

Was mir aber am meisten auf den Wecker geht, sind die die jammern, wegen nichts und wieder nichts, die drück´ich auch heute noch nicht durch.

Ich wünsche dir was.
Jenny

tommy d. p.
17-06-2003, 22:57
@ martind

naja, das sind wahrscheinlich eh die erfolgreichsten mittel. ich wünsch euch alles gute. und des mein ich ernst. eine familie ist was wundervolles, daraus hervorgehende kinder geradezu sensationell. gib ihnen (oder ihr) alles was du hast. sie haben/hat es verdient.

ciao

tommy d. p.
17-06-2003, 23:00
Original geschrieben von Jenny
Was mir aber am meisten auf den Wecker geht, sind die die jammern, wegen nichts und wieder nichts, die drück´ich auch heute noch nicht durch.

Ich wünsche dir was.
Jenny

du meine güte, da sprichst du mir aber aus der seele. genau das ist eines meiner grössten anliegen. ich selbst habe auch riesige probleme, auch im job. doch versuche(!) ich das jammern so gering als möglich zu halten. denn was sind meine probs schon gegen derlei schicksalsschläge????

ind diesem sinne

tommy//der seine geliebten liebt

Jenny
17-06-2003, 23:21
Zwischen jammern und jammern besteht ein haushoher Unterschied, finde ich.

Da gibt es welche die Prob´s haben, und sich leichter tun wenn sie darüber reden, denen versuche ich zu helfen, wo es geht.

Gemeint habe ich die, die jammern ohne was zum Jammern, zu haben. Die haben Arbeit, genug Geld, Familie die gesund ist usw., und das sind die, die sagen, mei mir geht´s so schlecht.............

Ich will kein Mitleid, von niemanden, zum Reden habe ich Familie und gute Freunde, ohne die ich wahrscheinlich durchgedreht hätte. Ich habe schmerzlich festgestellt, dass man viele Dinge so akzeptieren muss, wie sie passieren, dass ist leider nicht sehr einfach.

Aber wir alle müssen es schaffen, wir können uns noch glücklich schätzen, dass wir es nicht allein durchstehen müssen.

LG Jenny

LBJ
17-06-2003, 23:35
Schicksalschläge oder Menschen verlieren, die einem nahe stehen, wirken sich dann sehr krass aus, wenn man danach einsam ist. Ablenkung und immer nach vorne schauen und immer auf der Suche oder das Streben nach etwas Neuem oder gar ein Neuanfang ist immer positiv nach einer etwa seelischen Depression durch Schicksalsschlag rauszukommen.
Daher sag ich: Einsamkeit kann auch sehr, sehr schlimm bzw. schlecht für einem Menschen sein.

http://people.freenet.de/einsamkeit/

Sportlich aktiv sein ist ein sehr, sehr gutes Mittel dagegen.
Und wenn's sportlich nicht mehr geht, gibt es viele andere Möglichkeiten sein Leben für sich zufrieden auszufüllen.

Viele Leute beginnen im Alter ständig zu jammern, zu raunzen, zu hamstern ......... anstatt, das sie sich über jeden Tag den sie leben, freuen und zufrieden geniessen.

Ich sag immer: Nütze so viel wie möglich die Lebenszeit um etwas "Schönes" zu erleben.

Meine Devise "meet a challenge as often as possible" ....das hilft Probleme zu verkraften oder zu lösen, oder zu lindern.

Zum Thema Leben nach dem Tod, ich glaub das gewisse Leute danach für uns Schutzengel sind.
Klingt vielleicht komisch, denke das meine Großmutter(schon 7 1/2 Jahre tod) für mich schon öfter ein Schutzengel war.

Jenny
18-06-2003, 00:19
Viele Leute beginnen im Alter ständig zu jammern, zu raunzen, zu hamstern ......... anstatt, das sie sich über jeden Tag den sie leben, freuen und zufrieden geniessen.

Es sind aber auch viele alte Menschen sehr einsam, keiner kümmert sich um sie. Bin Dank meiner Arbeit viel mit Menschen in Kontakt, einige kommen ins Geschäft zum Reden, weil sie sonst niemanden haben!!! Die eigenen Kinder kommen wenn die Pension gezahlt wird, sonst nicht.


Zum Thema Leben nach dem Tod, ich glaub das gewisse Leute danach für uns Schutzengel sind.

Das glaube ich auch. An dem Tag als Marcel starb, waren auf einmal 2 Regenbögen zu sehen. Ich glaube, dass das ein Zeichen für uns war, dass er liebevoll dort aufgenommen wurde bzw. dass es ihm jetzt wieder gut geht.

Bei einigen Situationen dachte ich mir auch, dass er als Schutzengel über uns wacht.

LG Jenny

Mr.D
18-06-2003, 09:06
Da ich Christ bin, glaub ich schon an ein Leben nach dem Tod.....

Fuxl
18-06-2003, 09:27
Schwer zu sagen! ich wünsche mir das es ein Leben nach dem Tod gibt. Aber ich fürchte das es einfach aus ist! Wobei auch das AUS als nicht so schlimm auffasse. Is halt aus!

Ich hab mir schon oft überlegt das es vieleicht nach dem Tod wieder genau da anfängt wo es vorher begann! Also quasi ne endlosschleife! Man lebt immer wieder das selbe Leben!
Nur so ein gedanke! :rolleyes:

Ein ehemaliger Schulkollege is vor kurzem an Krebs gestorben! Er musste bereits in der vierten Klasse die Schule abbrechen wegen seiner krankheit! ich denke das der Tod für ihn in gewisser weise eine erlösung war!

mfg
Fuxl

Joga
18-06-2003, 09:37
Ich glaube nicht, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Warum auch?

Ich denke, dass es eine Begründung und Argumentation von Menschen ist, um den Tod leichter akzeptieren zu können bzw um ihrem Leben einen Sinn zu geben.

Leben&Tod, Fressen&Gefressen werden... Das ist der Rhythmus des Lebens...

Glaubt jemand, dass ein Regenwurm wiedergeboren wird, oder Katz und Hund?

Ich hab kein Problem mit Menschen, die daran glauben.

Ich glaube auch nicht an Gott in der Form, wie es die katholische Kirche tut. Ich glaube eher an eine Kraft - ein Kraft, die in jedem von uns steckt und die das Leben am Leben hält...

Auch glaub ich an Seele eines Menschen - aber warum sollte die Seele eines Verstorbenem in einem Körper einen Neugeborenen wiedergeboren werden?

Joga
18-06-2003, 09:40
Warum haben Menschen Angst vor dem Tod? Ich frage mich das immer und immer wieder...

Natürlich ist es was verdammt schlimmes und mit persönlich großem Schmerz behaftetes, wenn ein Mensch jung aus dem Leben scheidet... er hat es nicht verdient... er hätte noch so viel vor sich ghabt...

Ich will nicht rüde erklingen, aber es hat keinen Sinn, das, was passiert, und vor allem, das, was man nicht ändern kann, nicht zu aktzeptieren... mit dem Schicksal hadern...

LBJ
18-06-2003, 09:45
Original geschrieben von Jenny
Es sind aber auch viele alte Menschen sehr einsam, keiner kümmert sich um sie. Bin Dank meiner Arbeit viel mit Menschen in Kontakt, einige kommen ins Geschäft zum Reden, weil sie sonst niemanden haben!!! Die eigenen Kinder kommen wenn die Pension gezahlt wird, sonst nicht.
.......
LG Jenny

Meine Mum arbeitet in einem Pflegeheim als Sozialarbeiterin und hab da schon als kleiner Junge so einiges mitbekommen wie ältere Leute oder Leute (auch sehr junge Leute), die einfach einen Schicksalsschlag durch Autounfall oder ähnliches erlitten haben (auch sehr,sehr schwere Fälle), leben.
Ich find: Das wichtigste für diese Leute ist, dass sie in irgend einer Weise eine AUFGABE haben und geschätzt werden.
Meine Mum betreut hier auch unteranderem immer ein Bastelgruppe.........
Ich finde, dass manchmal ein Altersheim oder ein Pflegeheim für ältere Menschen oft eine gute Lösung ist, um Einsamkeit zu unterbinden. Vorausgesetzt dieses Heim ist dementsprechend gut oder abwechslungsreich oder belebt geführt.........
Ok ......Es wird zur Themaverfehlung :)

Dilbert69
18-06-2003, 09:55
Die Menschen haben keine Angst vor dem Tod, sie haben Angst vor dem Sterben (den Wenigsten ist es gegönnt friedlich zu entschlafen ohne vorher zu leiden).
Kein Extremsportler hat Angst vor dem Tod (und wenn er extrem/gut/egozentrisch genug ist blendet er Gedanken an die Familie,etc. aus), aber keiner möchte davor leiden ... quasi 'live long - die quick'
Der Rest sind (wahrscheinlich) leider nur biochemische/mechanische Vorgänge ...
Wenn es eine gerechte (höhere) Kraft geben würde, dann würde der Zeitpunkt und die Art der 'Aussortierung' anders erfolgen (wenn ich mir so anschaue wer so auf der Welt herumläuft und wer nach viel zu kurzer Zeit nicht mehr ...)
Aber vielleicht hab ich auch zu viel erlebt und die positiven Zeichen übersehen und wenn das Licht ausgeht steh ich mit meinem Snowboard vor einem riesigen Powderhang, der nahtlos in einen Singletrail übergeht der schliesslich an einem tropischen Sandstrand mit Latinas endet, die mich mit dem Heli dann wieder zum Einstieg zurückfliegen ...

Carpe diem

soulman
18-06-2003, 10:02
das ist eben ein sehr breitgefächertes thema, wo es sehr viel dazu zu sagen gibt.
ich komme aus einer religiösen, katholischen familie und war als kind quasi zwangsverpflichtet das zu leben. heute denke ich immer noch religiös, aber nicht mehr katholisch sondern eher in richtung weltreligion.
wurscht ob jesus christus, allah, manitou oder sonst wer. alle wollten eigentlich nur positives leitbild sein. leider haben dann fanatiker (das sind alle pfaffen, prediger usw.) diese ursprünglich ja gute sache für sich "optimiert".

ich denke mir das so:
die erde ist ein geschlossenens system.
nehmen wir als beispiel das wasser. davon gibt es eine menge x, die seit bestehen absolut gleich geblieben ist. klar, wenns nicht wasser ist, isses eben eis, gas oder sonstwie in einer verbindung versteckt.
warum nicht auch das menschliche leben, was das geistige potential, also die "anzahl der seelen" angeht?
momentan simma 6mrd. irgendwo gibts noch a "depot" wo die restlichen - sag ma einmal überhaps 6mrd. - warten.
der eine stirbt in uppsala, schweden. daraufhin kommt einer in ougadougu, mauretanien auf die welt.
wer kanns beweisen, dass ned so is?
vielleicht gibts dann no sowas wie eine klassifikation.
jetzt bist als mädchenhändler und drogendealer auf an bahnhofshäusl derschossen worn. warst in dem leben also a arsch. dafür kommst als unterernährte frühgeburt in der sahelzone auf die welt. irgendwie derrennnst es aber und du verhungerst ned, sondern überlebst und wirst mitarbeiter beim roten kreuz. dann stirbst und kommst als quasi belohnung in belgien als kind einer bierbrauerfamilie auf die welt.
könnt ja so sein, oder?

so! jetzt wissts was von mir was i eigentlich ned oft wem derzähl. einfach weil i ka lust hab wem zu missionieren.

NoLane
18-06-2003, 11:11
und wenn´s mit der Sonne einmal aus wird sein, dann fliegen alle 12Mrd. Seelen oafoch woaundershin...

(i mechat unsichtbar sein, und wia a Amsel hinter dir fliagn, dan gab´s ka Traurigkeit mea ...)

Sorry, ich bin da leider primitiv. Mein Ist ist was ich (sinnlich, verstandesgemäß) begreife. Was nicht begreifbar ist interessiert mich nicht.

Joga
18-06-2003, 11:17
Original geschrieben von Speicherl
Was nicht begreifbar ist interessiert mich nicht. Manche Ti... äh, weibliche Brüste sind auch nicht be-greifbar! *gg*

Na im Ernst... Seelenwanderung - wozu...? Man kann es genausogut bzw schlecht net beweisen wie man es beweisen könnte... nämlich gar net!

NoLane
18-06-2003, 11:20
Original geschrieben von Joga
Manche Ti... äh, weibliche Brüste sind auch nicht be-greifbar! *gg*

So schnell bin ich noch nie wiederlegt worden! :D :D :D

SirDogder
18-06-2003, 12:27
-Die Frage sollte vielmehr lauten:

Gibt es ein Leben vor dem Leben? Möglicherweise befinden wir uns ja bereits im Nachleben...

Sorry ich weiß, ist ein ernstes Thema....

Joga
18-06-2003, 12:29
Matrix... vielleicht wird sowieso alles nur in unser Vorstellung von einem Computer generiert...

NoWheel
18-06-2003, 12:54
Hey!

Danke fia de Einträge.... Wia i so a poa durchglessn hob hods ma a de tränen ausadruckt.... Des is owa de Wochn eh nid schwa bei mir.... Ist unser Leben schon ein Leben nach dem Leben? Leben wir in einer Art Matrix? Werden wir wiedergeboren nachdem wir vor einer Jury vorgeführt werden die dann entscheiden wie und wo wir wieder Neugeboren werden?.... Alles fragen über fragen... Die wir wahrscheinlich in einigen Jahrzenten selbst beantworten können.... Wenn wir uns noch an das vorige Leben erinnern können.......

Lg

Martin

Christoph
18-06-2003, 13:05
Original geschrieben von NoWheel
Alles fragen über fragen... Die wir wahrscheinlich in einigen Jahrzenten selbst beantworten können.... Wenn wir uns noch an das vorige Leben erinnern können Was bringt's uns, wenn wir im Moment der Wahrheit Gewissheit erlangen, um kurz darauf wieder zu Vergessen?
Zahlt es sich also aus, ein Leben lang drauf zu warten, dass man nach dem Tod vor so eine Kommission tritt, um danach wiedergeboren zu werden und zu vergessen?

Da ich mich jetzt nicht an meine vorherigen Leben erinnern kann, muß ich mir eigentlich keine Gedanken wegen den zukünftigen machen ;)

Das gleiche gilt für den Tod: dem Toten ist's wohl ziemlich wurscht wie alt er war und wie er im Endeffekt gestorben ist. Hart ist's nur für die Angehörigen.

Joga
18-06-2003, 13:21
Original geschrieben von Christoph

Das gleiche gilt für den Tod: dem Toten ist's wohl ziemlich wurscht wie alt er war und wie er im Endeffekt gestorben ist. Siehe "Ghost - Nachricht von Sam"... er ist da als Geist herumgewandelt und hat seinen Mörder schlussendlich auch ins Jenseits befördert...!

Christoph
18-06-2003, 14:33
Original geschrieben von Joga
Siehe "Ghost - Nachricht von Sam"... er ist da als Geist herumgewandelt und hat seinen Mörder schlussendlich auch ins Jenseits befördert...! Von Rache und Selsbtjustiz halte ich prinzipiell nichts. :rolleyes: ;)

axel
18-06-2003, 20:53
was kinder und familie betrifft kann ich mich nur voll und ganz tommy anschliessen - es gibt nichts, was nur annaehernd so toll ist, obwohl ich das davor nicht in dem mass fuer moeglich gehalten haette.

die verluste von martin und jenny tun mir deshalb natuerlich sehr leid.

da ich unglaeubig bin, glaub ich aber nicht an ein weiteres leben vor oder nach dem tod, vorsehung oder gar an staendige gerechtigkeit im leben.
ich habe aber kein problem mit leuten, die darueber anders denken wie ich.
das einzige weiterleben der verstorbenen findet m.e. in der erinerung der hinterbliebenen statt; das wuerde mir, wenn es mal soweit ist, genuegen: von leuten, die mir wichtig sind, in guter erinnerung behalten zu werden. ich glaube, wenn man das geschafft hat, hat man ein gutes leben gefuehrt.

Teenhunter
18-06-2003, 21:19
Gibt es 100%ig!

Und wenn es nicht so ist, bin ich stinksauer! Es gibt da noch einige leute mit denen ich noch zeit verbringen möchte und leider nicht mehr die cahnge dazu habe..
Vorallem mit meinem besten freund, der bei einem Autounfall ums leben gekommen ist!

:(

irieman420
19-06-2003, 07:23
...für mich stellt sich die frage, ob es überhaupt sinn macht, sich großartige gedanken über den tod und ein eventuelles leben nach dem tod sehr viel nachzudenken...

kein mensch, der mit mir redet, hat erfahrungen mit dem tod, es sind alles spekulationen...sinnvoller wäre es, mehr über das leben nachzudenken und den sinn; wenn ich tod bin, dann habe ich wahrscheinlich eine menge zeit, über den tod nachzudenken :D ...

ich glaube an die worte von jah rastafari und seine propheten: YUH ARE DA CREATOR OF YUR OAN SKY ON EARTH...sich den himmel auf erden zu schaffen ist schon schwierig genug und nimmt, in meinem fall, alle zeit in anspruch...

ich brauche nicht überzeugt werden, dass es eine existenz nach dem tod gibt...yin und yang...ist yang weg, steht ein yin da, dass wiederum ein yang enthält...wie diese form dann aussieht, neues leben in einem neuen körper, oder ein ewiges chill out bei jah jah ist mir reichlich egal...unsterblich bzw. nie vergessen werden die menschen, die sich aufs leben konzentriert haben und ihrer bestimmung nach gegangen sind, zum wohle der mitmenschen...

viele machen sich viel zu viele gedanken über den tod und werten diesen auch noch...es ist langfristig einfacher ein punctum fixum zu akzeptieren (tod, regen, mann-/frausein, regeln, etc.)...das ist nicht tragisch oder sonst was, es ist einfach so...

ausserdem ändern sich die gedanken im laufe der zeit...das geht einher mit der energie im körper...kinder haben aufstrebende energie (ausprobieren, spielen, kennenlernen, SPRIESSEN; HOLZ, tendenz aufsteigend), dann hat kommt die zeit des feuers, also die zeit der blüte, die hochzeit des lebens, das leben leben (tendenz ausbreitend, zerstreuend). nach dem feuer kommt das metall, man wird ruhiger (wenn man das leben akzeptiert wie es ist), es ist die zeit der reife und des wechsels, mit langsamen übergang zur späten reife, niedergang und verblühen (aktionen sind gemässigter und ruhiger, energie senkt sich und es wird weniger, man sollte ein wenig ökonomischer leben - tendenz ausgeglichen, im gleichgewicht). zu guter letzt kommt das wasser, es ist die zeit des untergangs und des todes (tendenz zusammenziehend)...

die kunst des lebens liegt in der akzeptanz und im richtigen umgang mit den lebensphasen und den entsprechenden verhaltensweisen...so ist es wenig sinnvoll ein reisfeld im winter zu bestellen, genausowenig ist es sinnvoll die altern zu verleugnen und mit 50 vollgasnightlife zu leben oder in der jugend einen kleinen erwachsenen zu spielen und dabei aufs spielen zu vergessen...

der tod hat seine zeit, im normalfall und hoffentlich für jeden und deren mitmenschen ist es die zeit des wassers, also das ENDE DES LEBENSWEGES...deshalb klinke ich mich aus, ich bin erst im feuer und habe damit genug zu tun...

keep on livin op da life...der mensch verbindet erde und himmel durch seine existenz, also schaffe dir dein himmelreich auf erden...

zuguterletzt noch: da ich nicht an eine realität glaube, bin ich der meinung, es gibt soviele möglichkeiten nach dem leben wie menschen...jeder lebt seine wahrheit, entscheidend ist, dass diese gedanken nicht das leben blockieren, sondern in eine bahn lenken, die einem inneren frieden bescheren...

rasta ites

ps: tongue artists haben ein paar gebote:

ta, psalm 1: schlecken ist keine sünde

Teenhunter
19-06-2003, 07:39
du glaubst an keine Realität? :f:

Wenn ich mal meinen Hausverstand auspacke, würde ichsagen, JETZT ist real.. wenn du aber nicht an reales glaubst? Ja wied enn nun? :l:
Oder wei es Pinky sagen würde: "NARF"

irieman420
19-06-2003, 08:25
auch glaube daran, dass jeder mensch die realität für sich, auf seine art und weise wahrnimmt...das heisst ich glaube an die individuelle realität...

aus diesem grunde glaube ich auch nicht an systeme, die alle gleich behandeln und für alle einen weisen weg haben...das widerspricht der individualität...

meine welt ist eine sehr fantasievolle, bit crazy...aber sie funktioniert, deshalb auch IRIEman

rasta ites

Teenhunter
19-06-2003, 08:36
Ach so.. Na da glauben wir ja im Prinzip das selbe.. Jeder beeinflusst sein Schicksal selbst und wird nicht gelenkt oder ist festgeschrieben.

Aber ich denek es gibt trotzdem was danach.. maybe werden wir ja alle aus dem BB als Sattel oder Federgabel oder Dämpfer wiedergeboren :p
Und ich bei meiner masse als Rahmen :D

irieman420
19-06-2003, 08:51
...es gibt ein vorgegebenes schicksal...zumindest wenn ich den worten meines meisters vertraue...z.b. todeszeitpunkte sind relativ ausrechenbar...schicksal ist bis zu einem gewissen punkt änderbar...einiges ist fix...

aber mit dem steuern des lebens stimme ich dir voll zu...lebensziel suchen und beinhart seiner bestimmung folgen...

rasta ites

Teenhunter
19-06-2003, 08:56
Also eines weiss ich genau! Ich möchte auf keinen fall meinen todeszeitpunkt ausrechnen oder wissen!
Muss ja der wahnsinn sein wenn man weiss/oder glaubt in 3 jahren und 4 monten zu sterben.. Nee,nee...

Lieber unwissend und friedlich lenbend :)
So! ich fahr dann mal back ins holy land (OÖ).

Schönes Wochenende undlass das lieber bleieben, mit dem mathematischen todesspielchen :(

Lg max

irieman420
19-06-2003, 08:59
...die grösste illusion des menschen ist der glaube an die zukunft!...wer fix ans morgen glaubt, kann böse überrascht werden...schön ist wenn jemand sagen kann, er hat mehr oder weniger alles erlebt, was diesem wichtig erschien...

rasta ites

Teenhunter
19-06-2003, 09:04
Da ist was wahres dran!

Jetzt hab ich was zum grübeln, wärend ich auf der A1 von 36547636 autos überholt werde :D (Peugot 106...*stöhn*)

Jenny
19-06-2003, 09:07
Original geschrieben von irieman420
...die grösste illusion des menschen ist der glaube an die zukunft!...wer fix ans morgen glaubt, kann böse überrascht werden...schön ist wenn jemand sagen kann, er hat mehr oder weniger alles erlebt, was diesem wichtig erschien...

rasta ites

Hi Irie,

ja da gebe ich dir recht. Habe vor nicht allzu langer Zeit in mich gehört und Bilanz gezogen.

Ergebnis: Es gibt nichts Wichtiges in meinem Leben, dass ich heute anders machen würde wie ich es damals gemacht habe. :)

Ich habe schon noch einiges an Arbeit bezüglich Loslassen usw. vor mir, aber ich werde wie in den meisten Fällen auf mein Herz hören und aus dem Bauch heraus entscheiden. ;)

LG Jenny

irieman420
19-06-2003, 09:13
...ich möchte aber anmerken, dass ich diese illusion als positiv sehe und nicht jeden vollgas gebe, sondern nur gezielt meine vision, meinen lebenstraum voll auszuleben...

das wissen ums ende steigert mein aggressionspotential (gegenteil von aggression ist stagnation und somit in endeffekt oder an der wurzel der tod - auch der letzte atemzug ist ein aggressionsakt, oder der schrei des babys nach der geburt) weiterzumachen und nicht zu hoffen oder warten, dass es morgen besser wird...

gerade die illusion des morgens ist wunderschön, träumen und visionen erleben, doch noch schöner ist, glaube ich zumindest, am letzten tag sagen zu können, ok, das leben als rasta war genial, ich habe meine berufung erkannt und voll ausgelebt und mein potential voll ausgeschöpft, es gibt nichts mehr zu tun und die batterie ist auch dahin, also blessings en selah, one peace one love, lite op da last colli...jah jah, mi iz comin op to yuh...

aber wie gesagt, das dauert (hoffentlich) noch und deshalb, widmen wir uns wieder dem leben :D

rasta ites

NoFloh
19-06-2003, 09:51
Original geschrieben von Joga
Natürlich ist es was verdammt schlimmes und mit persönlich großem Schmerz behaftetes, wenn ein Mensch jung aus dem Leben scheidet... er hat es nicht verdient... er hätte noch so viel vor sich ghabt...


Vielleicht ist aber auch gerade dass der große Irtum dem wir unterliegen...

er hätte noch viel vor sich gehabt... was ist die frage.. vielleicht so schreckliches dass der Tod eigentlich ein geschenk war.

Und ist der Tod wirklich was verdammt schlimmes? Ich hab mich in den letzten jahren viel mit dem Tod und ähnlichem beschäftigt und ich denke schlimm ist der Tod für die angehörigen, diejenigen die den toten vermissen. aber für ihn selbst wohl nicht. wenn ich an mich selbst denke... wenn ich jetzt sterbe wärs mir egal. es gibts nichts dass ich noch unbedingt machen möchte, nichts dass ich bereue, nichts dass ich anders hätte machen wollen. es gab gutes und schlechtes aber unterm strich weiß ich dass alles seinen sinn / grund hatte und ich kann sagen dass ich glücklich bin und damit ist der heutige tag zum sterben ebenso gut wie jeder andere. so gesehen wäre der tot für mich nichts schlimmes. anders siehts für angehörige aus weil man in solchen situationen an sich selbst denkt, dass man den toten vermisst. er zu jung war, zu gut um schon zu sterben,.... alles im grunde purer egoismus der den wahren schmerz verursacht. es wurde einem etwas weggenommen und darum trauert man weil das loslassen eben nicht so einfach ist.

und um zur ursprungsfrage zu kommen... ja ich glaube an ein leben nach dem Tod, bzw daran dass die seele unsterblich ist. der Tod betrifft somit nur den körper und ist nichts anderes als der übergang von einer ebene in die andere.

lg, NoFloh

<MM>
18-07-2003, 12:05
(I' hab' mir nur erlaubt, "den tot" gegen "den Tod" zu ersetzen)

Nox
18-07-2003, 15:21
Ich glaube auf jeden Fall an ein Leben nach dem Tod!
Es kann doch nicht auf einmal aus sein, ich meine OK, der Körper wird begraben, aber der Geist lebt weiter. So stell ich mir das vor. Passt jetzt nicht ganz dazu, aber deshalb mag ich keine Begräbnisse, da hab ich immer das Gefühl, ich stehe vor einem leblosen Körper und der Geist schwebt irgendwo über uns, ich seh dann einfach zu den Wolken hinauf und denk mir: "Irgendwo bist du jetzt da oben, machs gut, ich hätte noch länger Zeit mit dir haben wollen."

Warum ich daran glaube? Da gibt es genug Gründe...
zB Was ist mit den Menschen, die schon klinisch tot waren, und die von dieser Tunnel-Geschichte erzählen, das kann nicht erfunden sein, das glaub ich einfach nicht.
Ich kenne auch einige Erzählungen von Verwandten, wo Ihnen einige Zeit nach dem Tod einer nahestehenden Person diese noch einmal begegnet ist; dabei denke ich auch nicht, dass es erfunden ist.

An eine höhere Kraft glaube ich ohnehin, dass irgendwer das entscheidet, wann wir gehen sollen.
Noch eine kleine Geschichte:
Mein Onkel ist vor ein paar Jahren mit dem Rennrad von einem Auto(mit über 2 Promille) angefahren worden, war danach im Koma lange Zeit, und nach ein paar Wochen ist er gestorben. Seine Armbanduhr ist genau zu der Sekunde stehen geblieben, als er gestorben ist. Ist das Zufall?

Ich jedenfalls glaube an ein Leben nach dem Tod, dass ich vielleicht vorher schon mal da war, an Gott, an höhere Kräfte etc.

Daran glaube ich eben, herausstellen wie es ist, wird es sich ohnehin erst, wenn ich selbst mal nicht mehr da bin.

lg,



Nox