SirDogder
28-08-2008, 07:57
Vereinzelte Sichtungen in Österreich gab es bereits - Experte Dungler sieht gute Chance für eine stabile heimische Population
Graz - "Wölfe werden in Österreich bald wieder Fuß fassen", ist Heinz Dungler, österreichischer Wolfsbeauftragter, überzeugt - und ist derzeit dabei, einen Wolfs-Managementplan zu entwerfen. Dungler berichtet von schon vier Beobachtungen, die heuer im Norden Österreichs gemacht wurden. Im vergangenen Jahr sei ein Wolf durch die Wälder im Süden von Wien gezogen, ein anderer wurde in Vorarlberg gesehen. Vor allem aus dem Osten könnte jederzeit Nachschub kommen, meint der Experte: "In den Nachbarländern erholen sich die Wölfe wieder gut."
In Deutschland gebe es etwa 30 Wölfe, in Polen sollen es über tausend sein. In der Slowakei zähle man rund 400 Tiere und in Slowenien und Ungarn lebten kleinere Populationen, die Zuwachs aus Kroatien bekämen. "Die meisten dieser Länder sind auch froh über die Wolfspopulationen", so Dungler. Aber vor allem in der Schweiz und in Slowakei gebe es Gegner, darunter vor allem besorgte Landwirte und Jäger, die die Wölfe nicht als Bereicherung, sondern als Gefahr sehen würden.
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Und: Wie lange wird es dauern, bis der erste Schuss fällt?
:k:
Graz - "Wölfe werden in Österreich bald wieder Fuß fassen", ist Heinz Dungler, österreichischer Wolfsbeauftragter, überzeugt - und ist derzeit dabei, einen Wolfs-Managementplan zu entwerfen. Dungler berichtet von schon vier Beobachtungen, die heuer im Norden Österreichs gemacht wurden. Im vergangenen Jahr sei ein Wolf durch die Wälder im Süden von Wien gezogen, ein anderer wurde in Vorarlberg gesehen. Vor allem aus dem Osten könnte jederzeit Nachschub kommen, meint der Experte: "In den Nachbarländern erholen sich die Wölfe wieder gut."
In Deutschland gebe es etwa 30 Wölfe, in Polen sollen es über tausend sein. In der Slowakei zähle man rund 400 Tiere und in Slowenien und Ungarn lebten kleinere Populationen, die Zuwachs aus Kroatien bekämen. "Die meisten dieser Länder sind auch froh über die Wolfspopulationen", so Dungler. Aber vor allem in der Schweiz und in Slowakei gebe es Gegner, darunter vor allem besorgte Landwirte und Jäger, die die Wölfe nicht als Bereicherung, sondern als Gefahr sehen würden.
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Und: Wie lange wird es dauern, bis der erste Schuss fällt?
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