Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bikers Fair Play
SirDogder
26-05-2003, 07:11
Also das frage ich mich schon des längeren.
Erstens sind diese Tafeln ja entlang jeder MTB Route zu finden:
Eh scho wissen, Zeiteinschränkung, nur ausgeschilderte Strecken.
Außerdem kommen immer wieder in den Medien neue Schilderungen wie super das MTB en in A ist - als Nachsatz immer der Fair-Play Satz, wie die 10 Gebote. Und dahinter: Alles andere sind illegale Biker.
Das heißt natürlich, dass wir alle illegale Biker sind.
Wie leben wir eigentlich damit? Stört und eigentlich überhaupt nicht oder. Mich jedenfalls nicht. Trotzdem behagts mir irgendwie nicht, als "illegal" bezeichnet zu werden.
Wer hat diese Schilder eigentlich entworfen und aufgestellt? Die Forstbehörde? Ein kreativer Wandersmann?
Was meint Ihr?
Nun, die sind dem Wunsch der ÖBf folgend entstanden, die sonst ihre Wegerl nicht freigegeben hätten.
Ich find's ja auch grundsätzlich nicht schlecht, dass es mittlerweile viele beschilderte Strecken gibt, nur dass die meisten halt längst keine Herausforderung für uns sind.
Dass manche als illegale Biker bezeichnet werden, wenn sie sich abseits der Wege bewegen, stört mich nicht, bin ja kein Mountainbiker, für die das gilt, sonder QFR - QuerFeldeinRadler. ;) :p :D :D :D
Potschnflicker
26-05-2003, 07:26
Gestern war im Kurier ein Artikel über "Fair PLay". Alles schön und gut, aber der Hinweis auf das Überholen von Fußgängern und Reitern hat mich nachdenklich gemacht:
Wie in aller Welt kann man im Schritttempo überholen? :confused:
Original geschrieben von Potschnflicker
Wie in aller Welt kann man im Schritttempo überholen? :confused:
schritttempo?? --> zu vergessen ;)
bei fußgängern ist es manchmal wirklich gescheiter, man überholt etwas schneller, sodass sie keine zeit haben einen anzuspringen, mit dem spazierstock zu attackieren, oder zu stoßen
(mich ist da mal ein etwas sehr älterer mann angegangen, seine frau hat ihn aber angeschriehen, dass er mich in ruhe lassen soll und hat ihn weg gezerrt... der hat ur auf radfahrer geschimpft *g* :rolleyes: )
Ich würde sagen "Läufertempo", sonst falle ich wahrscheinlich um und auf jene drauf, die mit diesem Passus "geschützt" werden sollen. Nur gibt es den Begriff nicht, eine max. Geschwindigkeit würde de facto jeden verpflichten, einen Tacho montiert haben.
Als Schritt(t)tempo wird im Straßenverkehr etwa 10 km/h angenommen (anscheinend alles Schnellgeher, die das so vertreten).
Potschnflicker
26-05-2003, 07:49
Original geschrieben von Bernd67
Als Schritt(t)tempo wird im Straßenverkehr etwa 10 km/h angenommen (anscheinend alles Schnellgeher, die das so vertreten).
Schön, wenn der Wandersmann (oder der Reiter) auch genau mit diesem Tempo unterwegs ist (niemand verbietet ihm das :D ), dann kann ich doch nie überholen, oder? :confused: :D :D
Wolfg@ng
26-05-2003, 07:51
Naja, wenn ich z.B. auf der Eisernen Hand bergauf einen "Schnellgeher" mit 10 km/h sehe, so überhole ich den sicher nicht. Wer weiß, wie schnell der erst ist, wenn es eben ist...... Da mache ich mich sicher lächerlich. :D
Außerdem ist ja Schrittgeschwindigkeit ein sehr relativer Begriff, wie ich noch aus der Fahrschule kenne. Wenn ich mit 3 km/h ein Kind vor einer Schule überfahre, dann bin ich auf jeden Fall zu schnell gefahren. Somit ist Schrittgeschwindigkeit eigentlich nur die Ausrede des Gesetzes, da man keine fixe Geschwindigkeit festlegen konnte.
Ich hatte eigentlich noch nie Probleme (bis auf einmal), wenn ich relativ langsam und zahm bei Leuten vorbeifuhr. Und das eine Mal.....tja, das war so ein alter Knacker (um die 80), un der hat einfach ALLE angestänkert und gedroht mit seinem Stecken, auch Fußgeher.........