Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : FH Sportgerätetechnik
hab vor kurzem an interesannten artikel in einer zeitung darüber glesen. es gibt in wien auf der fh a neue fachrichtung: sportgerätetechnik. des ganze dauert 8 semester
unter anderem gibts dort a fachrichtung de was sie mit mountainbike beschäftigt. klingt ganz interesannt. aber die nehmen leider nur 30 leute pro semester oder jahr.
hier a link hin
http://www.technikum-wien.at/studiengaenge/sgt/index.html
sehr cool :)
...mal schaun... weiß eh no ned was i nach der matura machen soll :D :rolleyes:
Ja, bitte, geht's alle auf die Sportgeräte-FH, da könnt's dann Tag und Nacht bei mir im Lokal sitzen, bin nämlich genau im Haus.
Christoph
12-03-2003, 17:03
Die gibt's aber erst ab Herbst, oder?!?
Im letzten Siemens HiTech-Journal ist ein Bericht drüber drin.
Da wird als eines der wichtigsten Themen die Optimierung von Schischuhen und Carvingschiern angeführt (zwecks Verringerung des Verletzungsrisikos).
Wobei die Hauptaufgabe weniger in der Umgestaltung der Sportgeräte liegt, sondern eher in der Erkennung von Verbesserungspotentialen anhand von Bewegungs- und Belastungsanalysen.
Ein zweites wichtiges Thema ist die Verbesserung der Schwungtechnik des österreichischen Golf-Nationalteams. :p
Dementsprechend werden als Haupteinsatzgebiet für Absolventen auch Schihersteller und Sportleistungszentren gesehen.
Mountainbikes wurden in dem Artikel auch erwähnt.
Die Frage ist halt, wie groß der Arbeitsmarkt wirklich ist. Bei unserer FH gibt's auch immer so tolle Erhebungen wo dann rauskommt, dass es allein in Östererich den Bedarf für mindestens fünzigmillionentrilliardenkommavier Absolventen gibt. Nur wissen die entsprechenden Unternehmen leider nicht, dass sie den Bedarf haben. Deshalb machen die Absolventen dann doch fast alle ganz was anderes :D
Die gibts net zufällig berufsbegleitend auch, oder?
Ich werd nämlich ab Herbst, sofern ich die Aufnahmsprüfung schaff, aber davon geh ich aus :D , berufsbegleitend Automatisierungstechnik auf der FH in Graz machen.
FH rulez.
Christoph
12-03-2003, 17:13
Original geschrieben von Joga
FH rulez. Hmmm... wennst meinst...
Na, hast eh Recht. Ich darf mich ja auch in Bälde Mag. (FH) schimpfen. Und viel mehr hätte ich auf der WU auch nicht mehr gelernt (aber sicher auch nicht weniger :p ).
Ich finde die FH vom Prinzip her besser als Uni.
Außerdem ists glaub ich grundsätzlich eine bessere Ausbildung. Kommt vielleicht auch auf die FH drauf an.
Kann Euch auf jeden Fall sagen, das TEchnikum ist extrem studentenfreundlich, hat eine der 2 besten FH-Mensen Österreichs ;)
(die andere ist mein Lokal im WIFI, wo die FH's der Wiener Wirtschaft untergebracht sind)
;)
Christoph
12-03-2003, 17:27
Original geschrieben von TomCool
Kann Euch auf jeden Fall sagen, das TEchnikum ist extrem studentenfreundlich, hat eine der 2 besten FH-Mensen Österreichs ;)
(die andere ist mein Lokal im WIFI, wo die FH's der Wiener Wirtschaft untergebracht sind)
;)
Dann komm mal zu uns essen ;)
Wir gehören auch der Wirtschaftskammer, haben aber das große Glück etwas weiter oben am Hügel im 19. zu sein. Und viele hübsche Mädels kochen uns täglich ein leckeres Essen :D
hmm hört sich allgemein mal nicht schlecht an, als htl-absolvent wäre nur interessant was als "fachspezifische" ausbildung angerechnet wird? den als wirtschaftsingenieuer mit spezialisierung auf wirtschaftsinformatik darf ich mich genauso 4 jahre mit ku abmühen!!
aber sicherlich eine überlegung wert!
ich bin auch bald fh absolvent. schreibe gerade meine diplomarbeit. studiere an der fh wr.neustadt mechatronik.
ich bin momentan ehrlich ein bisschen geschockt was es alles für neue studienrichtungen gibt.
mir fehlt echt die überzeugung, ob es wirklich für diese ganzen spezialisierungsrichtungen einen brauchbaren job nach dem studium geben soll.
bitte versteht mich jetzt nicht falsch, aber für was brauch ich einen dipl.ing (sportgerätebau).
das haben bis jetzt auch "normale" maschinenbauer geschafft.
welche industrie gibt es in österreich die diese leute einstellt.
und wenn man zu spezialisiert ist, was für alternativen gibt es.
meiner meinung, eignet man sich das spezielle fachwissen sowieso erst im beruf an.
meiner meinung (lass mich gerne vom gegenteil überzeugen :D ),
ist es besser wenn man sein fachwissen ein bisschen gestreuter ansiedelt, da man dann auch am arbeitsmarkt interessanter wird.
will hier niemanden beleidigen, ist halt meine meinung ;) :D
lg thomas
Christoph
12-03-2003, 18:02
Seh ich genauso.
Nicht mehr lange und es gibt ein "FH für Toilettenreinigung und Badewannenentkalkung".
Vor 4 oder 5 Jahren waren die FHs zwar spezifischer als Universitäten, aber immer noch recht allgemein gehalten.
Aber zunehmend mehr FHs spezialisieren (meiner Meinung nach) viel zu stark.
Und dann lassen sich noch Institiutionen wie sie Sozialakademie in FHs umwandeln. Der Lehrplan wird eifnach auf 4 Jahre gestreckt, und danach ist man "Magister Streetworker" :rolleyes:
Demenstprechend nimmt das Ansehen von FHs schon wieder ziemlich ab, im Gegensatz zu Deutschland wo sie ein recht hohes Ansehen genießen (praxisnähere Ausbildung als auf der Uni).
Ich seh' das ja jetzt schon bei mir. Ich hab die gleichen Vorlesungen wie auf der WU, und die gleichen Vortragenden (nur das bei uns die Professoren selber kommen und nicht ihre Assistenten schicken). Meine Diplomarbeit wird ebenfalls von Universitätsprofessoren begutachtet und in den letzten Jahren haben unsere Diplomarbeiten auch alle möglichen Preise abgeräumt (und die WU-Absolventen haben sich grün und blau geärgert :D ).
Und trotzdem wird ein WU-Abschluß in der Wirtschaft als wesentlich höher eingestuft. Eben weil es jetzt Fachhochschulen für Sozialarbeiter oder Berufspiloten gibt. (nächstes Jahr gibt's dann wahrscheinlich auch eine eigene FH für Taxifahrer :( ).
@ christoph
du nimmst mir das wort aus dem mund.
ich glaub auch das es jetzt noch kurze zeit boomen wird, was die neueröffnung von studienrichtungen betrifft, aber in 3-4 jahren machts einen knall und nur mehr die "guten" werden überbleiben.
seh das wie mit den internet-anbietern. zuerst weinige-dann viele (auch viele schlechte)- jetzt wieder weniger, dafür (meistens) in ordnung.
auch bei uns in wr. neustadt spinnens a bissel was die neuschaffung von studienrichtungen betrifft.
zum glück studiere ich noch nach einem alten studienplan.
keine spezialisierung in jegliche richtung.
(also wie: schwingungsanalyse eines harmonisches furzes :D :D uns sonst kann ich gar nix.)
kann sowohl in der elektronik-branche, wie auch im maschinenbau unterkommen, arbeite jetzt im maschinenbau.
schreib in dem unternehmen auch meine dipl.arbeit.
@christoph
deine ausbildung is scho was wert. brauchst "noch" keine angst haben, das du irgendwo unterkommst.
lg thomas
Original geschrieben von Joga
Ich finde die FH vom Prinzip her besser als Uni.
Außerdem ists glaub ich grundsätzlich eine bessere Ausbildung. Kommt vielleicht auch auf die FH drauf an.
Da hab ich aber gegenteiliges gehört! :(
Die FHler sind weniger selbstständiger und werden als Fachidioten in der Industrie bezeichnet!
@austrianbiker
das kommt immer drauf an, mit wem du sprichst.
die einen sagen fh-absolventen können nix, die anderen sagen uni ist scheisse.
das sollte jeder für sich entscheiden für welches studium (uni/fh) man/frau sich entscheidet.
ich hab kein problem, wenn mir irgendwer sagt, ich kann nix oder mein studium sei nix wert.
ich weiss nämlich was ich kann, aber auch was ich alles nicht kann (ist auch sehr wichtig), und ich brauch mich vor niemanden verstecken.
lernen hört sowieso nie auf. fängt sowieso bei jedem job von vorne an.
lg thomas
Christoph
12-03-2003, 18:37
Original geschrieben von AustrianBiker
Die FHler sind weniger selbstständiger Naja, bei uns an der FH sind 2 Praktika vorgeschrieben. Davon muß eines im Ausland gemacht werden. Und auch ein Auslandssemester wird uns nahegelegt.
Also von "nicht selbstständig" kannst da wirklich nicht sprechen ;)
>Christoph:
War dein Auslandpraktikum jenes auf Gran Canaria im Bikegschäft? :p :p :p
Christoph
12-03-2003, 18:59
Original geschrieben von <MM>
>Christoph:
War dein Auslandpraktikum jenes auf Gran Canaria im Bikegschäft? :p :p :p ;)
Ich hab Narrenfreiheit, für mich gelten die Bestimmungen nicht. Hauptsache ich erzähl überall herum, dass ich auch in der FH war :D
edit: außerdem ist das Auslandspraktikum nach dem 4. Semester vorgeschrieben. Heuer im Sommer war das Managementtraining dran :p
@christoph
ich *gehöre* nicht der Wirtschaftskammer, aber darf ich Deinem Posting entnehmen, Du bist an der FH für Tourismuswirtschaft?
Christoph
12-03-2003, 19:05
Nein, Du nicht. Aber das WIFI ;)
Ja, Du entnimmst richtig :p (heißt übrigens "FH für Tourismusmangement", soviel Zeit muß sein. Die Tourismuswirtschaftler sind im Westen daheim ;) )
Original geschrieben von Christoph
Nein, Du nicht. Aber das WIFI ;)
Ja, Du entnimmst richtig :p (heißt übrigens "FH für Tourismusmangement", soviel Zeit muß sein. Die Tourismuswirtschaftler sind im Westen daheim ;) )
Wie ja der Tourismus im allgemeinen ;)
Hab das ja schon von mehreren gehört! Allerdings alles Lehrer, die aber auch in der Industrie arbeiten, also ned so aussagekräftig! ;)
Christoph
12-03-2003, 21:26
Original geschrieben von TomCool
Wie ja der Tourismus im allgemeinen ;) Aber wo sitzen die Akademiker?
Im 100-Betten-Hotel "Zur silbernen Bergkuh", oder doch eher im Intercontinental in Wien oder in der AUA-Zentrale in Oberlaa? ;)
In Tirol brauchen's billige Saisonarbeitskräfte und einen Trottel vom Dienst der den Kasperl runterreißt und für die Besitzer den Hoteldirektor spielt :p
Mir ist das sowieso wurscht, ich hab die Ausbildung nur gemacht weil mir die WU zu mühsam war. Und deshalb war meine Diplomarbeit sicher meine letzte aktive Beschäftigung mit dem Tourismus. Ab jetzt bin ich nur noch Urlauber :D
Ich meine jetzt Ausbildungen über Maturaniveau hinaus (AHS oder BHS).
Früher unterschied man in "brotlose Künste" (eher Geisteswissenschaften u. dgl.) und "gscheite" Sachen (Technik).
Heute kann man die Unterscheidung überhaupt nicht mehr treffen.
Daher: macht's das, was Euch wirklich interessiert, das motiviert immer noch mehr als irgendwelchen Versprechungen nachzurennen, das ergibt sich u.U. auf andere Art und Weise. Die Verhältnisse können sich nämlich während der Studiendauer oft um 180° umkehren, d.h. die Branchen, welche Absolventen förmlich aufgesogen haben, tuns auf einmal nimmer oder nur in starkt vermindertem Maß. Ist halt meine Meinung, weiß ich tlw. auch aus eigener Erfahrung.
D.h. man muß auch nicht vor vordergründigen "Krisenbranchen" zurückschrecken, wenn einer 200%ig Mediziner werden will, soll er's machen, wenn einer Lehrer werden will, detto.
Das schwierigste ist heutzutage auch der Einstieg in die Berufswelt. Von FHs habe ich nur gehört, ist der Einstieg angeblich leichter, wegen engem Firmenkontakt. Auch kürzere und voraussehbare Dauer.
silversurfer
13-03-2003, 08:20
[
D.h. man muß auch nicht vor vordergründigen "Krisenbranchen" zurückschrecken, wenn einer 200%ig Mediziner werden will, soll er's machen, wenn einer Lehrer werden will, detto.
kann ich nur unterstreichen, vollkommen richtig, auch wenn mein Einstieg schon eine Weile zurückliegt, sage auch ich, mach nur das was dir Spaß macht bzw. stark interessiert!!
lg
Silversurfer
Christoph
13-03-2003, 10:07
Original geschrieben von Bernd67
wenn einer 200%ig Mediziner werden will, soll er's machen Auch wenn er's nur zu 95% will ist's sicher eine gute Entscheidung wenn die Eltern schon eine gut eingeführte Praxis haben ;)
Außerdem darf man das alles nicht so eng sehen. Die Welt geht auch noch über die österreichischen Grenzen hinaus. Und irgendwo auf dieser Welt gibt's immer Bedarf für jemanden mit bestimmten Qualifikationen.
Österreich ist eigentlich sogar ziemlich uninteressant für die meisten Uni-/FH-Absolventen. Niedriges Lohnniveau, wenig F&E-Möglichkeiten, viel zu viele KMBs,...
Natürlich gibt's auch Ausnahmen (zB Biotech Industrie), aber die nehmen halt nur die Besten der Besten, und da nur ganz wenige.
Chaingang
13-03-2003, 11:20
Meine Meinung zu den FHs
a) Die Qualitaet der FH in der Lehre hat sich gesteigert und wird sich noch steigern. Ist ja auch kein Wunder, in der Start-Up Phase hat es sehr sehr viele externe Lehrbeauftragte gegeben, eine detaillierte Abstimmung der Lehre war somit nur schwer möglich. Auch die Studienpläne mussten reifen!
[Das heisst nicht, dass die Unis per Definition besser sein]
b) Die Qualitaet der Forschung wird sich steigern, durch mehr eigenes Personal.
c) Studiengangseinrichtungen erscheinen mir oft eher politisch motiviert (i will a an FH-Standort sein), als denn sinnvoll. Dess meine ich sowohl räumlich als auch fachlich.
d) FH mit zu geringen Angebot an Studienrichtungen werden es schwer haben, wenn mal die Nachfrage nachlaesst. Siehe diese ganzen WEB-Design Geschichten. Ausserdem san zu kleine Studienrichtungen ineffizient, weil zu teuer!
Denke, ich kann Punkt a) halbwegs objektiv beurteilen, da ich erstens auf der TU studiert, gearbeitet und Studenten "belehrt" hab und auch auf ner FH mal nen Lehrauftrag hatte....
Ich wuerde mich heute je nach Studienrichtung gegen die Uni und fuer die FH entscheiden, weil die Massenabfertigung einer WU finde ich grundsätzlich schlecht und das behindert nur das Fortkommen. Schade ist nur, dass interessante Studienrichtungen an FHs irgendwo in der Pampas angeboten werden....
also buben, genau mei gassn.
Weil warum? Ich hab nämlich im Herbst mit der Sportgerätetehnik-FH angefangen.
Wens interessiert, am Freitag 21.3. von 13-17 Uhr is Tag der offenen Tür. Hinkommen, anschauen, mit den Leuten reden, die werden Eure Fragen sicher gern beantworten.
Was ich bisher sagen kann, ist, dass eine FH keine Uni ist und das hat seine positiven und negativen Seiten.
Einerseits sind wir 30 Leute, die in manchen Vorlesungen auch noch in 2 Gruppen geteilt werden. Also 1 Lektor pro 15 Leut. Das hab ich gaaanz vielen Semestern auf der Uni nur im Filzmaier Seminar "Politik und Sport" erlebt. Die Professoren kennen dich beim Namen, die Atmosphäre ist eine andere als in vielen überlaufenen Studienrichtungen auf der Uni.
Andererseits ists für ältere Semester wie mich ein bissl sehr verschult (Anwesenheitspflicht, alles wird dir 3mal gesagt, usw.).
Von FH-Absolventen, die außer viel heiße Luft und supertolle PowerPoint-Präsentationen produzieren können, hab ich auch
schon gehört.
Im Endeffekt gilt für die FH, was auch für die Uni gilt. Es kommt immer drauf an, was man selbst draus macht.
Generell scheints (nach einem Semester und ein bissl was), dass man eine relativ breite, aber nicht sehr tiefe Ausbildung erhält.
Nur noch eine Warnung: es ist ein technisches Studium und im ersten Semester ist der Bezug zum Sport en geringer, da stehen Mathe-, Physik-, Elektrotechnik- und Biomechanik-Grundlagen im Vordergrund. (Relativ einfach für HTLer, für einen wie mich, der seit 12 Jahren keinen Taschenrechner mehr in der Hand hatte, hmm - hab doch was lernen müssen).
Noch Fragen?
lg
litz
Natürlich gibt's auch Ausnahmen (zB Biotech Industrie)
also ich kenn ein paar biotechnologen und da siehts jobmäßig überhaupt nicht gut aus - und wenns einen finden habens bezahlungsschema nach amerikanischem vorbild: bezahlung nach einer 38.5 std woche und arbeiten dürfens (müssens) 50- 70; ohne ZA natürlich.
ich finde es muss jeder selbst wissen ob er auf ne uni oder fh geht. uni ist hald mehr hintergrundbezogener ("theoretischer" ) und fh praxisnäher. hat beides sicher VT und NT. für mich wär aber eine fh schon aus dem grund undenkbar, weil sie wie die schule aufgebaut ist (anwesenheitspflicht....). da lob ich mir schon die freiheit und unabhängigkeit auf den unis
hi litz!
WEr bist denn Du?
Komm amal runter ins Beisl und stell Dich vor!
Liebe Grüße
Tom
Christoph
15-03-2003, 11:36
Original geschrieben von schneiz
also ich kenn ein paar biotechnologen und da siehts jobmäßig überhaupt nicht gut aus - und wenns einen finden habens bezahlungsschema nach amerikanischem vorbild: bezahlung nach einer 38.5 std woche und arbeiten dürfens (müssens) 50- 70; ohne ZA natürlich.
Also wennst als Biotechnologe keinen Job findest dann bist selber Schuld (weil vermutlich nicht flexibel genug).
Und sag mir eine Branche wo das nicht so ist, dass man für 40 Stunden bezahlt wird, aber 70 Stunden arbeitet?
Wenn man das nicht will kann man nur zur Post gehen ;)
Ich mach mir jedenfalls keine Illusionen, dass ich in den nächsten Jahren unter 60 Stunden wegkomme wenn ich einen Job mache bei dem ich auch ordentlich verdiene.
Alternative: weniger Arbeit, dafür auch deutlich weniger Geld.
Wofür ich mich entscheiden werde weiß ich noch nicht. Derzeit tendiere ich aber eher zu "weniger Arbeit und weniger Geld".
Längerfristig wird's aber wohl doch gscheiter sein, in einem großen internationalen Unternehmen anzufangen. Was dann aber deutlich mehr Arbeit als nur 40 Stunden pro Woche bedeutet.
Und wenn ich mich selbstständig mache (was ich aber derzeit nicht wirklich sinnvoll halte, da fehlt mir ncoh die Erfahrung), dann werd ich mir wünschen, dass der Tag 40 Stunden hat ;)
Und sag mir eine Branche wo das nicht so ist, dass man für 40 Stunden bezahlt wird, aber 70 Stunden arbeitet?
also in der technik branche (wobei das jetzt vielleicht ein bisschen breit gefächert ist da ja lebensmitteltechnologe auch ein technischer beruf ist) ist es normalerweise schon so dass du überstunden ausbezahlt bekommst oder eben irgendwann mal in ZA gehen kannst (zumindest ist es bei allen so die ich kenne).
wo ich dir allerdings völlig rechtgebe ist die tatsache dass man mit nach einem uni oder fh abschluss sicher keine 40 h woche haben wird. es macht da aber dann einen riesenunterschied ob man die überstunden ausbezahlt bekommt oder nicht.
Christoph
15-03-2003, 12:37
Die meisen Unternehmen die ich kenne zahlen Überstunden nur in einem sehr kleinen Ausmaß aus.
Weil: offiziell sind nur 2 oder 3 Überstunden pro Woche erlaubt, und nur 150 pro Jahr (oder so ungefähr, das hab ich vor 3 Jahren gelernt und dann schnell wieder verdrängt).
In dem Punkt ist die gesetzliche Lage sehr praxisfern.
Und Zeitausgleich darfst Du sicher nehmen. Das Problem ist halt nur: oftmals geht es sich zeitmäßig schon nicht aus die vollen 5 Wochen Urlaubsanspruch einzulösen. Und dann noch zusätzlich Zeitsausgleich zu nehmen wird schwer.
Es gibt natürlich Unternehmen wo man wirklich mit 40-45 Wochenstunden auskommt. Aber wenn man auf der Karriereleiter weiterkommen will und sinnvollerweise auch mal ins Ausland geht, dann kann man sich so Dinge wie "5 Tage - 40 Stunden, 5 Wochen Urlaub" gleich mal abschminken. Das spielt's einfach nicht.
Mit 40 Stunden bin ich in den ersten 2 Jahre nichtmal auf der FH ausgekommen (nur die Vorlesungszeiten betrachtet).
Umso wichtiger ist es dann natürlich, dass das Betriebsklima paßt und der Job Spaß macht und erfüllt (Geld kann nur kurzfristig motivieren).
is ma fast peinlich, dass ichs bis jetzt nicht geschafft hab, bei dir vorbeizuschauen. sollt sich aber am montag ausgehen. werd ma ein menütscherl zwischen die kiemen hauen.
lg
litz
d.h., ich muss am Montag mittag im TEchnikum sein. Na, das werd cih schon schaffen. ;) :D
frühaufsteher unter sich, oder wie?
na gaaaanz alleine seid ihr zwei da nicht!!!!!!!!!!!!!!
GUTEN MORGEN!!!!!!!!!!!!!!!!
Für heute wars ja fast schon spät, sollte längst in der Fa. sein, bin aber sooooooooooooo müde!
Original geschrieben von TomCool
... bin aber sooooooooooooo müde!
du foast eindeutig z'oft de "eiserne" auffi... ;):p
relax! :D
CU,
HAL9000
Original geschrieben von TomCool
Für heute wars ja fast schon spät, sollte längst in der Fa. sein, bin aber sooooooooooooo müde!
Haben wir da einen Morgenmuffel unter den BB-lern entdeckt, hmmmm? oder warst Du vielleicht zuuuuuu lange auf, oder zu viel Alkohol, aber das gibts ja mountainbikern nicht, dass die zu viel trinken würden, hmmmm- oder ist´s doch die frühjahrsmüdigkeit???
ratlos bleib ich da, gaaanz ratlos :confused:
Original geschrieben von HAL9000
du foast eindeutig z'oft de "eiserne" auffi... ;):p
relax! :D
CU,
HAL9000
Hast vielleicht recht, das eine oder andere mal stattdessen eine GA1 tät mir nciht schlecht. Aber ohne Rennrad........ :rolleyes:
Original geschrieben von TomCool
Hast vielleicht recht, das eine oder andere mal stattdessen eine GA1 tät mir nciht schlecht. Aber ohne Rennrad........ :rolleyes:
benötigt man nicht, wie man so liest:
Recycling Speedbike Thread (http://nyx.at/bikeboard/Board/showthread.php?threadid=7052)