Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Rabiater Jagdpächter
Schaut Euch das an: http://www.move.ch/website/news.php?archiv=&id=417
Ned scho wieda! :mad: :s:
Des wird ja immer ärger!! :mad: :l:
Da kann man eh nix mehr dazu sagen!!! :mad:
Solid_Snake
11-03-2003, 17:32
pfff ... solche leute haben kein leben und glauben ihre mission im verjagen von mountainbikern gefunden zu haben ... :rolleyes:
solche spackos ... :mad:
fangt nicht schon wieder an mit "böse jäger - arme biker"... :rolleyes:
das ist glaube ich schon zur genüge diskutiert worden. außerdem
hat man ihn eh verurteilt...
auf dieser homepage steht aber auch was seht positives für unsere
religiösen fanatiker: cannondale läuft wieder voll an! (http://www.move.ch/website/news.php?id=496) :)
CU,
HAL9000
war auch das erste was mir aufgefallen ist
Solid_Snake
12-03-2003, 08:02
Ja is schon klar, dass das ein dauerthema is und schon langsam fad wird, aber sowas regt mich immer wieder auf ...
Den hauens eh ordentlich in die Pfann'.
immerhin noch besser als der Vorfall in Rohr im Gebirge. Dort wurde ja scharf geschossen (im wahrsten Sinne des Wortes).
Ein paar Rabiate wirds leider immer geben, sind nicht immer Jagdpächter, auch Wanderer.......
El_presidente
13-03-2003, 10:15
In der Februarausgabe der Jagdzeitung des Tiroler Jägerverbands "Jagd in Tirol" wird im Vorwort ein Apell an alle Jäger gerichtet, mehr Feinfgefühl gegenüber der nichtjagenden Bevölkerung zu zeigen.
Dabei wird unter anderem auch auf den Pfeffersprayfall hingewiesen.
Also sind auch die Jäger nicht alle böse und die meisten sind sich durchaus bewust, dass solche Schlagzeilen nicht unbedingt das Bild in der Öffentlichkeit verbessern.
Hier der Text für alle die keine "Jagd in Tirol" daheim herumliegen haben ;)
Editoral aus Jagd in Tirol:
Eine besorgte Dame ruft zu Jahresbeginn in der Geschäftsstelle des Tiroler Jägerverbandes an und will wissen, ob eine Treibjagd angemeldet sei. Sie sei nämlich in unmittelbarer Nähe von Wohnhäusern, einem Radweg und einem von Spaziergängern stark frequentiertem Pfad Jägern begegnet, Schüsse seien gefallen, sie habe sich bedroht gefühlt, ihre Fragen hätte man ignoriert.
Der Tiroler Lokalpresse war Mitte Januar unter der Schlagzeile "Selbstjustiz Riegel vorgeschoben" zu entnehmen, daß ein Jagdpächter vom Landesgericht wegen Nötigung und Körperverletzung zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt wurde. Vergehen: Blockade eines Forstweges mit seinem Geländewagen und Pfefferspray-Attacke gegen einen Mountainbiker.
Im Dezember des Vorjahres weiß ein "gut gelaunter" Fuchsjäger nichts besseres zu tun, als mit seiner Jagdbeute eine Gastwirtschaft mitten im Dorf aufzusuchen und das noch schweißende Wildstück den Anwesenden spektakulär zu präsentieren. Verständlicherweise waren Bedienung und Gäste von dieser Aktion wenig angetan.
Die Aufzählung ließe sich (beliebig) fortsetzen, z. B. mit der Drohung eines Jägers, einen entlaufenen Pudel -sollte er ihm in die Quere kommen -zu erschießen.
So verschieden die Örtlichkeiten und handeln- den Personen auch sein mögen, gemeinsam ist allen Vorkommnissen Ignoranz und Respektlosigkeit im Umgang mit unseren nichtjagenden Mitmenschen sowie völlig fehlendes Fingerspitzengefühl.
Unser Landesjägermeister hat im Vorwort der letzten Ausgabe zu verstärkter Öffentlichkeitsarbeit aufgerufen, weil wir uns nicht darauf verlassen sollten, daß die wohlwollende Gleichgültigkeit der Mehrheit unserer Bevölkerung gegenüber der Jagd erhalten bleibt.
Die beschriebenen Vorkommnisse sind geeignet, die "wohlwollende Gleichgültigkeit" kippen zu lassen und vieles von dem, was zahlreiche Jäger an Öffentlichkeitsarbeit in allen Landesteilen leisten, zunichte zu machen.