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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der Preis für Dumpingpreise...



Kuglblitz
17-10-2006, 19:03
Hallo,

ich hab' auf Ö1 grad eine Dokumentation über Arbeitsbedingungen in China gehört (Moderne Sklaven - Chinas Sklavenarbeit für billige Jeans), die mich ziemlich erschüttert hat.

Zitat aus der Ö1-Webseite (http://oe1.orf.at/highlights/67338.html) :

Für eine Jean bezahlt ein westlicher Handelskonzern etwas über vier Dollar. Die Bedingungen, unter denen gearbeitet wird, sind menschenunwürdig: Eine chinesische Sweatshop-Näherin schläft in Produktionsspitzenzeiten vier Stunden pro Nacht und arbeitet insgesamt 17 Stunden. Sie lebt am Fabrikgelände und darf dieses nur mit Sondergenehmigung verlassen. Schläge und Demütigungen sind an der Tagesordnung.

[...]

Untergebracht auf einem Hofgebäude auf dem Fabriksgelände, ist Jasmin sieben Tage die Woche im Einsatz, Freizeit ist kaum möglich. Ihre Kolleginnen sind oft zu erschöpft, um in ihre Schlafkojen zu gehen und sinken über Jeansbergen zusammen. Mit Wäschekluppen zwicken sie ihre Augenlieder zusammen um während der Arbeit nicht einzuschlafen. Sie haben chronische Verdauungsprobleme und stehen unter Dauerüberwachung. Die Fabrik hält Jasmins Lohn die ersten Monate zurück, um sie an sich zu binden. Zu Weihnachten reicht das ersparte Geld nicht einmal für einen Familienbesuch.

Und bei uns werden mehr und mehr Arbeitsplätze abgebaut und in solche Billiglohnländer verschoben. :k:

Als Konsument ist es eh kaum möglich, sich dieser Entwicklung zu verschließen. Sportartikel kommen ja eh fast ausschließlich aus China bzw. Fernost.

Ich werd' bei meinen Einkäufen jedenfalls besser drauf schaun', wo die Sache produziert wurde. Auch wenn's eh nix nützt. :(

lg
Kuglblitz

Elmar
17-10-2006, 19:11
Für eine Jean bezahlt ein westlicher Handelskonzern etwas über vier DollarNaja, im Endeffekt bezahlt der Kunde ca. 80 EUR oder mehr für eine Jeans.
Von Dumpingpreisen keine Spur. Jedenfalls nicht für den Endverbraucher.

Lacky
17-10-2006, 19:21
Naja, im Endeffekt bezahlt der Kunde ca. 80 EUR oder mehr für eine Jeans.
Von Dumpingpreisen keine Spur. Jedenfalls nicht für den Endverbraucher.

hauptsache die marge für die konzerne stimmt... :(

GO EXECUTE
17-10-2006, 19:27
Ich werd' bei meinen Einkäufen jedenfalls besser drauf schaun', wo die Sache produziert wurde. Auch wenn's eh nix nützt. :(
lg
Kuglblitz

Lobenswert, :toll: ist halt schwer zurückzuverfolgen.

Dürft ma uns alle hier auch keine Carbonradln kaufen. Die Burschen bei der Nachbearbeitung der Rahmen, beneid i wirklich ned. Weder Gehalts und schon gar nicht Gesundheitsmäßig :f:

Kater_Karlo
17-10-2006, 19:40
Mein letztes Stück Bikeg'wand war vom eine Jacke vom Löffler (http://www.loeffler.at) die produzieren auch noch in Ö.

Nach einer Brezen hab ichs eingeschickt und sie wurde um 19 Euro einwandfrei repariert :klatsch: daher >>> wird meine nächsten Biketextilien soferns Löffler produziert auch dort gekauft.

Christoph
17-10-2006, 19:42
Meine Jeans sind eh Made in Italy. Kosten dafür halt auch nicht 80 (oder 30 wie beim HM), sondern 250 Euro (und mehr). :rolleyes:
Das kann/will sich halt auch nicht jeder leisten.

Aber glaub mir, Du willst auch nicht wissen, unter welchen Bedingungen so mancher handgeschweißte Rahmen entstanden ist ;)

FloImSchnee
17-10-2006, 20:13
Diese 250 Euro kosten die Jeans aber nicht, weil sie dort so teuer produziert werden...

AlphaSL
17-10-2006, 22:03
hauptsache die marge für die konzerne stimmt... :(
Die wiederum brauchen diese Margen zum Vorzeigen für Investoren, denn ohne Geld gehen sie unter oder werden geschluckt.

Mitunter echt teuflisch unser aktuelles Wirtschaftssystem, aber nunja - that's life I guess.

Ich versuche auch immer, wenn geht, auf die Labels und den Herkunftsort zu achten. Bei den meisten Produkten gibt's eh nur noch Made in Billiglohnland, bei Textilien gibt's (noch) ein paar Ausnahmen.

Wenn bei H&M die Fetzen in Thailand etc. hergestellt werden, so kann man zumindest sagen okay, die Sachen sind billig für die Konsumenten. Was mich echt ank*tzt sind Luxus-Markenkonzerne, die ebendort herstellen lassen, aber dann extrem abcashen. Da fragt man sich, ob die Konsumenten echt dämlich sind! :k:

7km/h
17-10-2006, 22:10
Zum Thema auch:
Klaus Werner und Hans Weiss/Das neue Schwarzbuch Markenfirmen (Ullstein)

dantheman
18-10-2006, 06:35
Wenn bei H&M die Fetzen in Thailand etc. hergestellt werden, so kann man zumindest sagen okay, die Sachen sind billig für die Konsumenten. Was mich echt ank*tzt sind Luxus-Markenkonzerne, die ebendort herstellen lassen, aber dann extrem abcashen. Da fragt man sich, ob die Konsumenten echt dämlich sind! :k:

das ist es nämlich ob die Jean von H&M oder von Boss kommt ist im Prinzip scheiß egal den Produzieren lassen mitlerweile zu 90 % alle in Asien unter den selben bedingungen.
Genauso bei Nike, usw. der Laufschuh vom Hofer kostet in der Produktion nicht wesentlich mehr als ein Nike, nur hat Nike vielleicht ein bischen mehr in die Entwicklung reingesteckt!

Aber ja damit wir teilweise billig einkaufen werden Leute an anderen Ecken der Welt ausgebeutet.

Und das ist kein Textilproblem alleine

siehe Darwins Nightmare, We feed the world usw. diese Reihe ist beliebig erweiterbar.

lg Dan :devil:

NoSe
18-10-2006, 06:47
Zum Thema auch:
Klaus Werner und Hans Weiss/Das neue Schwarzbuch Markenfirmen (Ullstein)

Das ist die Antwort :toll:

Man kann als Konsument schon was tun, wenn man will.

karin
18-10-2006, 07:01
Das Schlimme ist auch noch, dass viele der teuren Marken Jeans auch noch in der selben Fabrik und aus den selben Stoffen wie die "Billigjeans" produziert werden. Ich habe da eine Freundin, die ist im Import/Exportgeschäft von Textilwaren tätig und öfter in Fernost um die Produktion zu überwachen, was die so erzählt.........:s: :eek:

herbo
18-10-2006, 07:43
Ich bin in der Textilindustrie tätig und kann euch folgendes Beispiel sagen:
Wir produzieren Garn ("Fäden") aus zellulosischen Fasern.
1 kg dieser Fasern kostet unserer Firma ca. € 1,4. da liegt das Material in großen, ca. 310 kg schweren Ballen im Lager, wird dann in mehreren Produktionsschritten zu Garn versponnen, auf Paletten verpackt und an die Kunden (Webereien und Strickereien) verschickt - zu einem Preis von ca. € 2,9/kg, wobei wir auch noch vernünftig mitverdienen sprich Gewinn schreiben.
Für ein Hemd benötigt man ca. 0,3 kg Garn, was € 0,97 Stoffkosten entspricht. Das Gewebe oder die Strickware wird eingefärbt oder gebleicht oder bedruckt und dann konfektioniert (zuschneiden, nähen).
Alles zusammen ergibt einen Preis von ca. € 8,5 bei Herstellung in Österreich für ein Hemd in Topquality.

lg

frihavn
18-10-2006, 08:13
Morgen!
Hier gibt's auch einen Doku über über die Arbeits(und andere!)bedingungen in China

http://www.pbs.org/wgbh/pages/frontline/shows/red/view/
(in englisch)


Bei electro-gadgets gibt´s fast nix, die nicht in China hergestellt ist (z.B. Mp3-spieler....) :mad:

sonina
18-10-2006, 08:16
Hallo,

ich achte schon seit langem darauf, wo die Waren hergestellt werden, die ich kaufe - bei Lebensmitteln jedenfalls ganz genau.

Ich würde mir gern mehr Kleidung aus Österreich bzw. Europa kaufen, leider kann ich mir aber meisten doch nur billige Fernostware leisten.

Leider gibt es sehr wenige Konsumenten, die bewusst einkaufen - und auch ich habe manchmal zu wenig Geld, zuviel Zeitdruck, ein zu sehr quengelndes Kind.... :rolleyes:

nocode
18-10-2006, 08:39
Ein Freund von mir schmeisst regelmäßig hochpreisige Pullis und Hosen dem Verkäufer über den Ladentisch zurück wenn er am Etikett "Made in Chine, Indonesien, Taiwan..." liest!

O-ton: "Den scheiß kaf i nit!" :D

Meist schaut das Personal sehr verdutzt und versteht seine Argumentation nicht! Kommentar: "Das ist halt so!" :rolleyes:

Der zieht das aber konsequent durch!

Ich find´s super! :klatsch:

Magier
18-10-2006, 09:17
Nutzt aber auch nix, wenn "Made in Italy" draufsteht und dort nur die Qualitätskontrolle erfolgt...

John Smith
18-10-2006, 09:29
An den üblen Zuständen sind aber nicht nur die "Konzerne" schuld, sondern mindestens gleichviel die Konsumenten. Geiz ist halt supergeil. Da darf ein Schnitzel nur noch 3 EUR/kg kosten beim Supa-Mega Diskonta, und beim Hemd oder Pullover über 30 EUR heißt´s dann nur noch "unverschämt teuer".
Bester Beweis ist der große Erfolg der üblichen Billig-Ketten. Wenn´s um das eigene Geld geht, sind die Leute die ärgsten Geizhälse, aber in der öffentlichen Diskussion hängen sie dann den Gutmenschen heraus, der ach so besorgt ist. Das regt mich am meisten auf.

trifeminine
18-10-2006, 09:39
An den üblen Zuständen sind aber nicht nur die "Konzerne" schuld, sondern mindestens gleichviel die Konsumenten. Geiz ist halt supergeil. Da darf ein Schnitzel nur noch 3 EUR/kg kosten beim Supa-Mega Diskonta, und beim Hemd oder Pullover über 30 EUR heißt´s dann nur noch "unverschämt teuer".
Bester Beweis ist der große Erfolg der üblichen Billig-Ketten. Wenn´s um das eigene Geld geht, sind die Leute die ärgsten Geizhälse, aber in der öffentlichen Diskussion hängen sie dann den Gutmenschen heraus, der ach so besorgt ist. Das regt mich am meisten auf.

du willst doch nicht behaupten, dass die teureren produkte sozialer erzeugt werden?
die riesige spanne zwischen produktionskosten in billiglohnländern und dem verkaufspreis bei so vielen (marken-)produkten geht an konzern u. handel.
bei den billigprodukten ist doch einfach nur diese spanne geringer. aber das wurde eh schon mal angesprochen.
außerdem sind nicht alle, die versuchen günstig einzukaufen, "geizhälse". die meisten können sich was anderes halt nicht leisten, ich gehe auch lieber zum hofer und kauf günstigere lebensmittel aus österreich als beim billa teuer milchprodukte aus tschechien, obst sowieso von irgendwo, etc. transparent ist die produkthandelskette eh (fast) nirgends.

dantheman
18-10-2006, 09:47
ich gehe auch lieber zum hofer und kauf günstigere lebensmittel aus österreich als beim billa teuer milchprodukte aus tschechien, obst sowieso von irgendwo, etc. transparent ist die produkthandelskette eh (fast) nirgends.

stimmt, zu 90 % kriegt man einen Salat aus Holland oder Spanien beim Billa und beim Hofer einen aus Ö, Spar und Billa bieten ja schon fast nichts mehr anderes als Holland- und Spanien-Produkte an (Stichwort Murcia).
Weiters wennst dir Birnen kauft, letzthin beim Lidl, kauf ich halt die aus Italien und nicht die aus Argentinien (oder gar keine).
Kleine aber feine Unteschiede!

lg Dan :devil:

hermes
18-10-2006, 09:49
es lebe die globalisierung :rolleyes:

Kuglblitz
18-10-2006, 09:55
Ja, beim Essen versuch ich auch weitgehend "patriotisch" zu sein. Gemüse, Obst, Milchprodukte und Fleisch aus Österreich, Wein und Spezialitäten aus Europa.

Beim G'wand ist's wie eh schon gepostet schwierig, sich dem Anstrum aus China zu erwehren.

noBrakes80
18-10-2006, 10:44
ein freund von mir betreibt ein gutgehendes Skate Geschäft und der hat mir mal erzählt dass es bei der Bekleidung a schon so etwas gibt wie des "Fair - Trade" im Nahrungsmittelbereich!

Firmen wie Volcom, Vans, usw solln sich dafür einsetzen wie i ghört hab, hab aber leider vergessen wie sich das nennt! :rolleyes:

Kuglblitz
18-10-2006, 11:10
ein freund von mir betreibt ein gutgehendes Skate Geschäft und der hat mir mal erzählt dass es bei der Bekleidung a schon so etwas gibt wie des "Fair - Trade" im Nahrungsmittelbereich!


Ja! Genau sowas, nach genauern Kriterien und streng kontrolliert fehlt flächendeckend im Textilienbereich. Wird aber hoffentlich wohl bald kommen.

sonina
18-10-2006, 11:24
Hallo,

also wenn es mir möglich ist, kauf ich Obst und Gemüse direkt beim Erzeuger - auf echten Bauernmärkten am Land (die "Märkte" in Wien bestehen ja sowieso nur aus Händlern....) oder ab Hof.

Ein Schnitzl von einem Bioschwein, dass ungestresst lebte und geschlachtet wurde, schmeckt schon besser... Ebenso Freilandeier die ich direkt vom Bauern beziehen kann, besonders beim Frühstücksei merke ich das.

Bei anderen Produkten ist es schon schwieriger, weil die Marke null Auskunft über die Herkunft liefert. Der Hersteller muss ja gar nicht selbst produzieren, er kann auch zugekaufte Waren verscherbeln....

Bei Elektronik usw... habe ich sowieso keine Wahl, da kann man sowieso nur das nehmen, was die Ansprüche erfüllt...

Einkaufen ist durch die große Auswahl eigentlich noch schwieriger geworden - vor allem, weil auch in vielen Geschäften immer wieder mir bekannte Marken durch mir unbekannte ersetzt werden....

Der Peter
18-10-2006, 13:22
Das Schlimme ist auch noch, dass viele der teuren Marken Jeans auch noch in der selben Fabrik und aus den selben Stoffen wie die "Billigjeans" produziert werden. Ich habe da eine Freundin, die ist im Import/Exportgeschäft von Textilwaren tätig und öfter in Fernost um die Produktion zu überwachen, was die so erzählt.........:s: :eek:
Puh! Bin ich viele froh, dass meine teuren Markenjeans ganz genau der selbe Müll wie die Brunnenmarktware sind. So profitiert wenigstens der Handel und die Markenkonzerne von meiner Kohle. Ich dachte ich schmeiß sie einem gierigen westeuropäischen Arbeiter in den Rachen :devil:

Das wesentliche aber wurde schon gesagt. DIe Nachfrage bestimmt das Angebot. Da jedoch die Nachfrage sich nicht nach dem Herstellungsland o.ä., sondern zum grössten Anteil der verkauften Waren nach dem Preis richtet, ist klar was angeboten wird.

Hatten wir nicht schon mal einen "Geiz ist geil"-Fred? Diese GENAU DIESE Mentalität ist für die gesamte Misere verantwortlich.

Einfach zu nachdenken:
Noch in den 50ern wurden ca. 50% des durchschnittlichen Haushaltseinkommens (in Deutschland) für Lebensmittel ausgegeben. Heute sind es gerade mal schlapp über 10% und selbst das ist manchem noch zu viel. Das zweite Auto die dritte jährliche Fernreise, das eigene Fertigteilhaus, der Pool DAS sind die Werte nach denen die Menschen sterben. Da ist es ihnen egal welchen Müll sie sich selbst antun.

AlphaSL
18-10-2006, 14:30
Einfach zu nachdenken:
Noch in den 50ern wurden ca. 50% des durchschnittlichen Haushaltseinkommens (in Deutschland) für Lebensmittel ausgegeben. Heute sind es gerade mal schlapp über 10% und selbst das ist manchem noch zu viel. Das zweite Auto die dritte jährliche Fernreise, das eigene Fertigteilhaus, der Pool DAS sind die Werte nach denen die Menschen sterben. Da ist es ihnen egal welchen Müll sie sich selbst antun.
Yep, genau darum geht's... der Vergleich mit den 50ern ist viell. nicht ganz optimal (weil ja noch die Folgen des Krieges zu spüren waren...), aber es geht ja auch um's Prinzip.

Kaum jemand würde zurück zu reinen "Made in A" (oder EU oder wherever) Produkten greifen, wenn man sich dann unterm Strich - im Vergleich zu heute - "nix" leisten kann.

mankra
18-10-2006, 15:05
Naja, im Endeffekt bezahlt der Kunde ca. 80 EUR oder mehr für eine Jeans.
Von Dumpingpreisen keine Spur. Jedenfalls nicht für den Endverbraucher.

Diese 4$ Jeans sind entweder die kopierten "Marken" Jeans für einen Bruchteil des regulären Preises, denn es bei Ebay, oder in div. Urlaubsländern oder östlichen Nachbaren gibt, oder die 19,99 Euro Jean bei div. Bekleidungsketten.

nocode
18-10-2006, 15:05
ein freund von mir betreibt ein gutgehendes Skate Geschäft und der hat mir mal erzählt dass es bei der Bekleidung a schon so etwas gibt wie des "Fair - Trade" im Nahrungsmittelbereich!

Firmen wie Volcom, Vans, usw solln sich dafür einsetzen wie i ghört hab, hab aber leider vergessen wie sich das nennt! :rolleyes:


U2 hat bei der letzten tournee nur "Fair Trade"-shirts verkauft! :toll:

ok, hab grad gesehen... "NUR" ist übertrieben, aber die haben EDUN-shirts verkauft...
was edun ist... hier nachglesen -> http://www.edun.ie/

Der Peter
18-10-2006, 16:17
Ein Freund von mir schmeisst regelmäßig hochpreisige Pullis und Hosen dem Verkäufer über den Ladentisch zurück wenn er am Etikett "Made in Chine, Indonesien, Taiwan..." liest!

O-ton: "Den scheiß kaf i nit!" :D

Meist schaut das Personal sehr verdutzt und versteht seine Argumentation nicht! Kommentar: "Das ist halt so!" :rolleyes:

Der zieht das aber konsequent durch!

Ich find´s super! :klatsch:
Super! Echt klasse Leistung! Die Verkäuferin ist ja schuld und wartet den ganzen Tag in Ihrem Scheissjob auf solche Typen. DAS nennt man eine End-of-Pipe-Lösung.

So was geht auch mit ein wenig mitteleuropäischer Höflichkeit.

John Smith
18-10-2006, 16:17
Zitat von trifeminine:

die riesige spanne (...) geht an konzern u. handel.

Wo siehst du riesige Spannen? Ich seh keine. Die meisten der großen Modehäuser schrammten am Bankrott vorbei, und fast alle wurden verkauft.


die meisten können sich was anderes halt nicht leisten

ähhh, ja vielleicht - weil sie sich lieber ein zweites Auto, den dritten Fernseher leisten, wie schon gesagt wurde, und auf die Kinder passt die Nanny auf. Klar, irgendwo klemmt´s dann. Aber mir kann niemand erzählen, dass es sich in Ö "die meisten" nicht leisten können, bewußt einzukaufen.

nocode
18-10-2006, 17:12
Super! Echt klasse Leistung! Die Verkäuferin ist ja schuld und wartet den ganzen Tag in Ihrem Scheissjob auf solche Typen. DAS nennt man eine End-of-Pipe-Lösung.

So was geht auch mit ein wenig mitteleuropäischer Höflichkeit.

weiß eh was meinst!
Was ich gut find ist, dass er die überteuerten "Chinaprodukte" gemacht von Kinderhänden und/oder unter Missachtung jeglichem "westlichen" Standarts einfach aus Prinzip nicht kauft!

Meistens isses eh der Chef von dem Laden selbst, der´s von Ihm zu spüren bekommt!