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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Knieprobleme bei Einstieg ins Ergometer-Training



Strampler
29-10-2002, 09:37
Hi Leute,

ich habe bisher drei mal auf meinem neuen Erogmeter (TRS 4008) trainiert und verspüre meist einen leichten Schmerz im rechten Knie.

Ich fahre eigentlich recht viel Rennrad (bei deutlich höherer Intesnität als die bisherigen Ergometer-Einheiten) und hatte bisher noch nie Probleme damit.
Die Sitzposition habe ich genau auf die meines Rennrads abgestimmt - das einzige was anders ist, ist das deutlich breitere Tretlager.

Frage: hattet ihr anfangs auch Probleme mit eurem Ergometer zurecht zu kommen? Gibt sich das mit der Zeit?

Was mir auch aufgefallen ist: die Trainigseinheiten sind irgendwie deutlich belastender als wenn ich mit gleichem Puls auf der Strasse unterwegs bin. Ich meine jetzt nicht das Schwitzen wegen fehlendem Fahrtwind und so, sondern eher, dass ich auch bei niedriger Intensität (z.B. 1h GA1) am nächsten Tag Muskelkater habe ?!!! Mach ich irgendwas falsch?

Gruß,
Strample

NoWin
29-10-2002, 09:47
Mir ist es ebenso gegangen, daß ich nach der ersten Einheit (60 Min. Prog. 31) am nächsten Tag einen leichten Muskelkater hatte, und das bei einer Spitzenbelastung von max. 170 Watt.

Ein wenig ist es schon schwierig, sich auf das breitere Tretlager einzustellen (au, schon wieder das Knie angeschlagen !!!) aber ich denke, das gibt sich mit der Zeit. Knieschmerzen habe ich durchs Ergometerfahren noch keine bekommen.

HAL9000
29-10-2002, 11:29
das tretlager ist zwar breiter, dafür ist aber die kurbel nicht
gekröpft.

ich habe nachgemessen und der abstand der pedalmitten ist
fast auf den millimeter ident mit meinem mtb. rennrad ist schon
etwas schmäler...

knieprobleme hatte ich aber am ergometer auch keine. nur einen
standventilator lege ich mir demnächst zu. denn durch den
fehlenden fahrtwind kommt dir das ganze anstrengender vor, als
es ist...

auch wenn es jetzt komisch klingt, aber ich hatte nach dem radfahren
noch nie muskelkater! - schwere beine am tag danach ja, aber
keinen klassischen muskelkater. vielleicht trägt da meine doch
relativ konsequente "nachsorge" (ausfahren, dehnen, etc.) bei.
allerdings bin ich auch noch nie ein rennen mit 2 oder 3 stunden
am anschlag gefahren - da würde es wahrscheinlich anders
ausschauen... ;)

CU,
HAL9000

Bernd
29-10-2002, 16:23
... also wenn ich längere Zeit ... 4 Wochen nicht fahre, wie soeben ( Erkältung ) hab ich zwei, drei Tage lang auch Anlaufschwierigkeiten ... die sich ein wenig in Muskelkater äußern... aber je häufiger ich dann wieder fahre und mit der richtigen Dosis :) ... sind dieses Schwierigkeiten überwunden und die Motivationsschwierigkeiten stehen wieder im Vordergrund ! :D

wernerruediger
29-10-2002, 22:27
ha,
ich hatte die erkältung schon nach 10 tagen fertig, aber das problem mit den kniegelenken kenn ich auch.
(ich glaub ich hab in dieser runde auch die ältesten gelenke)

meine lösung:
lieber länger mit relativ geringer wattzahl wieder anfangen.
dabei langsam die drehzahl steigern wenn man gut aufgewärmt ist - nach ein paar tagen ist das problem gegessen und man kann wieder stärker belasten.
außerden ersparts einen den muskelkater.
vielleicht liegts auch daran, das ich täglich relativ lange (mindestens eine stunde) - dafür aber eher mit
kleinerer wattzahl fahre und dann lieber langsam steigere.
ich fahre jetzt wieder seit vier tagen und bin wieder bei 160 watt und hoffe das ich in den nächsten vierzehn tagen auf über 200 watt komme.

ausdauer ist mir eh wichtiger als sprinterbeine!

Strampler
30-10-2002, 07:47
Hab' nochmal genau nachgemessen und festgestellt, dass sich der Sattel beim Ergo-Bike ca. 4-5 cm weiter hinter dem Tretlager befindet als bei menen Rennrad.

Ich habe das so gut es geht entsprechend korrigiert (Sattel geht leider nicht weit genug nach vorne) und hoffe, daß nun die Probleme verschwinden.

Gruß,
Stephan

HAL9000
30-10-2002, 08:17
bin ich mir fast sicher. 4-5 cm sind enorm viel! ich habe am anfang
beim mtb mit millimetern experimentiert und schon durch so kleine
änderungen ein anderes gefühl am bike gehabt. fast ein halbes
jahr habe ich gebraucht, um die (hoffentlich) optimale position zu
finden...

CU,
HAL9000

NoWin
30-10-2002, 08:53
Die richtige Sitzposition ist am Bike, am Rennrad und auch am Ergometer entscheidend. Ich merke Veränderungen von nur 0,5 cm extrem stark. Sitzhöhe, Vorbaulänge, Neigung des Sattels und speziell der Kniewinkel zum Pedal sind absolut exakt einzustellen.

Für die Position des Satttels gibt es eine alte Faustregel: Wenn die Kurbel waagrecht steht, soll ein Lot von der Kniespitze direkt zum Ballen (Auftrittsfläche beim Pedal) weisen.

Ist nur mit Partner durchführbar, mache ich allerdings bei jeder Bike-Einstellung, weil man bei falscher Einstellung die Knie extrem belastet.

kapi
30-10-2002, 21:47
Ein Freund von mir war extrem unglücklich mit dem 4008 wegen des breiten Kurbelaugenabstandes (Q-Faktor) von über 20cm. Das sind fast 7cm mehr als bei der Dura Ace, da sind Knieschmerzen (besonders in der Umstellungsphase) vorprogrammiert.
Mein Freund (gelernter Maschinenbauer) hat sich das Gerät komplett umgebaut, um die Breite zu reduzieren (und hat dabei gleich andere Unzulänglichkeiten korrigiert). Er ist jetzt zufrieden, aber der Aufwand war enorm.

LG
kapi