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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Linux und EPIA Mainboard



gweep
14-09-2005, 20:38
Hallo,

eigentlich ned so die richtige frage aber ich will mich vorher erkundigen und hoffe das jemand das hier schon probiert hat.
Ich hab ein EPIA Mini-ITX Board mit einem 1GHz C3 Prozessor. Soweit so gut, auf dem Board steckt ein Kingston PC266 CL2.5 Speicher mit 512MB und ich habe 2x 40GB Seagate HDD die dann auf Software Raid am Board laufen sollen.
Soweit so gut aber nun stellt sich für mich die frage, welches Linux unterstützt mir das Board auch sehr gut und ist Stable genug als Webserver zu laufen. Dazu will ich iptables als Firewall laufen lassen. Vor allem ist das ganze wegen dem geringen Strom verbrauch Interessant als auch das es kaum Platz braucht, im gegensatz zu einem Tower.

Also wenn jemand damit schon konkrete erfahrung hat, bitte bescheid geben, danke!

Grüsse,
Alex

tiktak
14-09-2005, 20:41
jedes linux ?

ich kann nur wie immer gentoo empfehlen....

gweep
14-09-2005, 22:34
Also jeder Distributor funktioniert leider nicht einwandfei mit EPIA und ich hab auf alle ein Auge was mal nicht SuSE ist.
Mein Auge liebt z.B. auf Knopix oder Debian Linux. Aber ich hab schon lange nichts mehr damit zu tun gehabt und das Potato hat mir sogar besser gefallen als das Woody. Dennoch ist jetzt die frage wo find ich viel Hilfe zu meinen problemen die 100%ig auf mich zukommen werden. Immerhin bin ich kein Freak sondern kenn mir nur bedingt aus. IPTables kenn ich auch nur weil wir das in der Arbeit mal auf einem Linux Server (FTP Server) verwendet hatten. Aber gut, war ned mein Werk :)

Ich brauch eigentlich auch keine Oberfläche wenn das geht, mir wäre es lieber ich kann alles über die Command machen.
Was brauch ich?
FTP Server, Webserver Apache, MySQL, PHP und das sollte es ja schon gewesen sein. Also mit LAMP sollte ja alles gegessen sein. Aja, die Firewall muss natürlich auch darauf laufen, eh klar.
Wenn ich es mit Windows mache mach ich es auch mit WAMP/LAMP. Ich könnt auch den Server nutzen, ich hab noch die alte 2000 Server Lizenz frei, aber das ist ein Recourcenfresser und das will ich mir ehrlich gesagt ersparen :)

Loco
14-09-2005, 22:40
Hier steht das Wesentliche: http://www.epialinux.org/files/epia_howto/ar01s01.html#Distribution

Ich selbst würde Debian (Sarge) nehmen. Wenn die Hardware unterstützt wird, kommen auch FreeBSD oder ObenBSD in Frage.

gweep
15-09-2005, 07:46
Ah danke, der Link ist gut!!!

Damit kann ich schon viel anfangen :toll:

british
15-09-2005, 07:56
meine empfehlung ist auch debian.
verwende seit einger zeit kubuntu (hoary) auf dem desktop. da liegt ja bekanntlich auch debian drunter. (nein, nicht unterm desktop ;) ) schlank, stabil, durchdacht.

bei einem server-system definitiv debian. rh (enterprise 3) auch auch empfehlenswert, aber teuer für den privaten gebrauch. (wenn du updates haben willst)

gweep
15-09-2005, 09:50
Was kostet das denn?

Ein MS Windows 2003 Web Edition Server kostet auch immerhin 350Euro, was für Windows verhältnisse nicht viel ist aber doch genug.

Loco
15-09-2005, 10:01
Was kostet das denn?
http://www.redhat.com/software/rhel/compare/server/

Red Hat Enterprise finde ich aber den totalen Overkill für einen kleinen Server. Debian&Co können das Gleiche, die meisten Distros spielen auch Updates ein.

Die letzte Distro, die ich mir angesehen habe, ist Ubuntu. Sehr nett, ist aber ein Desktop System. Finde ich aber für Einsteiger und Techniknullen schon geeignet. Installation mit ein paar Mausklicks, schön gemacht.

british
15-09-2005, 10:02
rh enterprise mit standard-support (1 jahr updates) kostet 349. plus 60 juros order tax (!). aber wie gesagt, debian tut da sicher auch seine dienste und da gibts nix zu löhnen für updates.

Veronika
15-09-2005, 18:39
Kommerzieller Support: Wenn ich von jemandem kommerziell etwas kaufe und es funktioniert nicht, dann ist der schuld, ders mir verkauft hat. (Oder es kommt das Argument: Wird in der nächsten Version besser sein...)

Wenn ich etwas gratis krieg, dann instalier ich es und probiers aus. Seh ich dann eh obs funktioniert.

Kann aber hier auch nicht sagen, welche Lösung hier die beste wäre.

Loco
15-09-2005, 18:53
Kann aber hier auch nicht sagen, welche Lösung hier die beste wäre.
Da muss man sich halt überlegen, wieviel finanziellen Aufwand man in so einen Hobby-Serve stecken möchte. Meiner Meinung nach ist gerade in so einem Fall OpenSource die ideale Lösung.

tiktak
15-09-2005, 18:57
wenn ich fuer linux support brauche dann taet ichs mir gar nicht installieren.
der wille sich mit dem system zu beschaeftigen genuegt. wenn man den nicht hat - finger weg von linux.

wer eine gentoo stage1 installation nach handbuch gemacht hat hat genug basiswissen... und nach handbuch befehle runtertippen kann jeder.
falls es probleme gibt findet man zu 99% eine loesung unter forums.gentoo.org

http://gentoo-wiki.com/HOWTO_Unichrome
http://forums.gentoo.org/viewtopic-t-361352-highlight-epia.html