Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : wiedereinmal hunde..
hmm, ich glaub des thema gab's schon oft. egal - hoffe eine wiederaufbrühung stört nicht zuviel.
am wochenede bin ich auf einer tour 2 scharfen wachhunden (diesen ekligen terrierdingern - quadratisch mit coupierten ohren) begegnet.
keine ahnung ob die mich wirklich angehen wollten. der schreck sitzt noch tief.
nach einer kurzen downhillpassage beim kartenlesen sind plötzlich die zwei trümmer aufgetaucht. den weg nach unten haben sie abgesperrt. hinauffahren hat nicht geklappt (noch ein viel zu hoher gang drin).
die hunde sind mir mal langsam, mal schneller näher gekommen ... panik!!!
Ich hab dann einen großen ast aufgehoben und sie angeschrien... (totale kampfstimmung) und hab mich langsam schiebend den berg hinaufbewegt - das rad zwischen mir und den hunden. als sie mir näher kamen, hab ich wieder sehr energisch geschrien und mit dem mordsdrum ast gewedelt.
so ist mir der rückzug halbwegs gelungen.
was nach wie vor extrem schreckt: wenn mich die hunde wirklich angegriffen hätten wäre ich chancenlos gewesen.. weit und breit kein herrchen und solch mörderischen, sicher scharf abgerichteten viecher.. brrrrr
ich weiß immer noch nicht, ob ich mit meinem (panikgelenktem) resoluten auftritt schlimmeres verhindert habe, oder ob die "nur" gebellt haben..
was tut mensch in einer solchen situation? ist pfefferspray nützlich (so nah, daß ichs anwenden kann, will ich die viecher nicht haben - außerdem sind ja scharfe viecher auf schmerz nicht empfindlich)?
n.
vielmehr als schnell abzuhauen kannst sowiso nicht
tun.......
......vieleicht beten?!
Wenn Dich Hunde angreifen wollen, also net nur so zum Spaß das "Tier", das sie grad gefunden haben einschüchtern, sondern wirklich,
dann kannst Du Dich schon glücklich schätzen, wenn Du die kommen siehst. Tatsächlich bemerkt man einen wirklich angreifenden Hund erst, wenn er schon irgendwo dranhängt.
Außer Pfefferspray hilft nix, das Zeug ist für die die Hölle, weil sie ja a bissl besser riechen wie wir und augenblicklich nix mehr sehen.
Nachteil: 10 % Chance, daß die so an Schock kriegen, daßs gleich draufgehen, wenn sie net beruhigt werden.
Und bitte vergeßts das mit "Hau ihm auf die Schnauze", ein angreifender Hund bewegt sich so schnell, daß er nicht so gezielt getroffen werden kann; und, wie oben genannt, gegen Schmerzen völlig unempflindlich.
(Das stimmt ja auch nicht, nur durch das Fell und die dicke Haut spüren die viel weniger).
Außerdem gehts bei 2 oder mehr Hunden NUR MEHR darum, nur so gebissen zu werden (Hände, Füße), daß die keine wirklich wichtigen Stellen erwischen.
Mit dem alten Familienhund hatte ich mehrfach das Vergnügen, einen anderen Köter, die sich in dem festgebissen hatte, abzuwehren, in so einem Fall ists dem Hund völlig egal was man macht, der konzentriert sich nur auf den angefallenen Hund; trotzdem konnte ich den nicht ein Mal auf die Schnauze treffen.
Abgelassen hat er erst nach zahlreichen Tritten und den Fehlschlägen die alle am Kopf getroffen hatten, aber die hab ich noch a paar Tage lang gespürt in der Hand.
Um zum Thema zurückzukommen: "Einedrahrer-Hunde" ordentlich anschreien, kurz Bilckkontakt suchen, gleich wegschauen, und dann wieder hinsehen und weiterbrüllen (durch das kurze Wegschauen zeigt man ihm, daß man kein Rivale ist, aber durch das wieder Hinsehen, daß man keine Beute ist).
PS: 2 Hunde, die angestürmt kommen, hatte ich noch nie, da geht mir sicher auch der Arsch auf Grundeis. Gäbs das bei mir in der Gegend öfter, hätte ich immer den Spray griffbereit.
früher einmal verwendete ich das sog. grizzly-deo. das ist eine spezielle art von pfefferspray (dazu gibts einen thread). aber ich komme immer mehr zu der auffassung, daß da nur mehr eines hilft.....
....auch wenn ich jetzt von manchen geflamed werde.
ghost rider
15-07-2002, 13:38
@soulman
man beachte den Schriftzug unterhalb der Trommel!:D
auch hier muß gespart werden!
die spritzen is vom brasilianischen hersteller Taurus Firearms Inc., ein ursprünglicher lizenznehmer von smith & wesson. deswegen sehen sich die dinger auch ziemlich ähnlich.
taurus waren aber die ersten die aus gründen der besseren führbarkeit (so hasst des tragen am körper, wenn man von einer pistole oder revolver spricht) jene modelle die in erster linie als gebrauchswaffen konzipiert waren mit läufen und trommeln aus titan erzeugt hat. zusätzlich haben diese modelle einen rahmen aus aluminium, was das gewicht nochmals senkt.
ein ungeladener revolver mit mittlerer rahmengrösse, einer 6-schüssigen trommel und einem 2- oder 2 1/2 zoll langen lauf wiegt in der ganzstahl-ausführung ca. 550-650gr. in der total titanium - ausführung (lauf und trommel aus ti und rahmen aus alu) wiegt das ding sagenhafte 360gr.
soll ich jetzt noch schreiben, daß das in keiner trikottasche stört und auch nicht auffällt?:D
ghost rider
15-07-2002, 14:28
ah i versteh!
guat aus Brasilien, no do homs e gnua Erfohrung mit dem Zeug!
... und glodn wirds mit trocknete Kirschkern? wäu de san jo fü leichta ois wiar de Voimontelfliager! owa des wast e sicha söber!
und ned eineschaun ob da Kern kummt nochn ohdrucken, do hots scho schwere Unfälle gebn!
Anningerwarrior
15-07-2002, 20:37
von mir wirst nicht geflamet, wir ham uns da eh schon mal drüber unterhalten ;)
aber ich kenn da ein paar andere.....
ich glaub noch immer so ein grizzly deo reicht (der thread is übrigens ein klassiker, für alle die ihn nicht kenne, suchen, lesen und lernen !) und dann halt gscheit kicken bis er sich nicht mehr kennt.
@all
Und jetzt stellt´s euch vor, jetzt kommt ein Grünrock und waltet seines Amtes. Sollte euch beschützen und hätt bis zur letzten Konsequenz durchgegriffen.
Freund oder Feind?
Ist zwar in diesem Falle nicht passiert, wäre aber seine Pflicht gewesen und wäre dieser nachgekommen.
ein nachdenklicher
manfred
ghost rider
15-07-2002, 21:44
Original geschrieben von Anningerwarrior
ich glaub noch immer so ein grizzly deo reicht (der thread is übrigens ein klassiker, für alle die ihn nicht kenne, suchen, lesen und lernen !)
meinst eam do? Grizzly Deo (http://www.bikeboard.at/Board/showthread.php?s=&threadid=642)
is eh a nix neichs - muss aber trotzdem immer wieder
gesagt werden: erschossen gehören in erster linie die halter
dieser monster!! :(
ich habe eigentlich keine angst vor hunden, aber wenn urplötzlich
so ein viech wild bellend auf dich zugeschossen kommt, denkst
nicht mehr rational (nach dem motto: solange er bellt, beißt er nicht),
da schießt dir nur mehr das adrenalin ins hirn...
in der türkei habe ich bei so einer aktion immerhin festgestellt,
dass ich - entsprechend angespornt - eine 150-er frequenz treten
kann... :D:D
ein ansonsten tierlieber
HAL9000
ingoShome
16-07-2002, 07:07
:-(
Sonntagsfahrer
16-07-2002, 16:52
So jetzt miß ich auch mal meinen Senf dazu geben.Vor einigen Tagen ist auch ein Hund auf mich bellen zugeschoßen,Leute die keine Ahnung haben hätten das als Angriff gedeutet.Das war aber nicht so.Als er beim Rad war(bin nicht schneller geworden) hatt er abgebremst und noch ein bisschen gebellt und das wars.
Was ich damit sagen will ist das viele Leute das Verhalten eines Hundes falsch deuten und falsch reagieren und dann vieleicht sogar gebissen werden weil sie falsch reagiert haben. Am liebsten sind mir die Wappler die auf der Donauinsel unten fahren und sich dann noch aufregen wenn der Hund übern Weg rennt.Oben ist es klar das dort keine Hunde frei laufen dürfen(Radfahrer)
(@sonntagsfahrer, mabe....)
Man kann schon verlangen, daß Ihr Eure lieben Vierbeiner unter Kontrolle habt.
Verhalten(nicht)deutenkönnen = wieso liegt die Hol/Bringschuld bei MIR, bitteschön? :confused: Wenn einer keift, will er meistens spielen, das ist alles was ich weiß.
Ich will ja nie versehentlich so ein liebes Viecherl zusammenführen (denn da kommen wir beide schlecht davon), ein paar Mal habe ich schon geglaubt es wäre soweit (bes. klein gewachsene rennen mir immer fast unters Radl).
Die meisten tun zum Glück wirklich nichts....
Bernd // auch so ein Wappler, der hin und wieder auf der Donauinsel unten fährt, dort ist nämlich genauso viel und wenig los wie oben..... :rolleyes:
Xcelerate
16-07-2002, 21:55
Ich muss Bernd67 zustimmen. Wie soll ein nicht-Hundehalter das Verhalten eines Hundes richtig deuten können? Ich finde auch das der Halter dafür sorgen muss, dass sein Hund nicht irgendwelchen Bikern nachrennt!
Ich hab nix gegen Hunde, aber wenn mir plötzlich einer bellend hinterherkommt (zum Glück noch nie passiert), würd ich auch mal ordentlich Angst kriegen und wüsste nicht was ich tun sollte.
Sonntagsfahrer
16-07-2002, 21:59
A Blödsinn, es ist vieleicht Anzahlmäßig gleich viel los, aber wenn es dir noch nicht aufgefallen ist
Donauinsel unten: Angler,Fußgänger, Leute die Baden und kleine Kinder dabeihaben die genauso manchmal ohne zu schauen über den Weg laufen wie Hunde.
Donauinsel oben: Radfahrer,Inleinskater,Fußgänger ( leider rennt oben auch oft wer hirnlos übern Weg)
Ich fahre selbst ab und zu unten(meistens mit dem Hund)aber mit ca.12kmH und es stört mich auch nicht wen ich bremsen muß.Ich gehe davon aus das du auch nur gemütlich unten fährst,dann habe ich dich auch nicht mit dieser Bemerkung gemeint.
Ich fahre auf der Donauinsel eher nur dann, wenn es nicht anders geht, und das stets mit den Fingern am Bremshebel, Mindestgeschwindigkeit setze ich mir lieber keine in den Kopf (zwischen 10....40 ist alles drin, kommt darauf an wo), trainieren kannst dort vergessen, dazu ist der DRW ab Lobau hinunter besser geeignet!!. Und daß die Angler nicht oben sitzen ist mir auch klar :D Die fallen mir aber nicht einmal auf. Oben befinden sich aber die div. Lokale, die den Weg tlw. zum verlängerten Schanigarten machen, da heißts aufpassen (d.h. Geschwindigkeit eher bei den 10 als bei den 40 :D ).
Sonntagsfahrer
16-07-2002, 22:23
Trainieren fahr ich eher Richtung Tulln,dor ist nicht viel los.Das mit dem Schanigarten stimmt,was ich schon Leute geschimpft habe wenns da blöd übern Weg rennen.
also kurz auch meine meinung ...
prinzipiell sind wohl die Hundehalter schuld !
Bin selbst oft auf der Donauinsel unterwegs und wenn mir allerdings ein Hundsvieh ohne Leine und ohne Beißkorb entgegenkommt, dann gibts eigentlich nur eines: Fuß aus dem Pedal und drauf auf den Hund, denn beißen lasse ich mich von solch einem Viech sicher nicht.
Bin bis jetzt damit gut gefahren, und habe schon einige Punkte damit gesammelt (1 Punkt für Treffen, 10 Punkte für Kopftreffer *jaul*)
Sonntagsfahrer
17-07-2002, 10:56
Mir kommt schön langsam vor das die wirkliche Gefahr die aggressiven Hundehasser sind und nicht die Handvoll gefährlichen Hunde.
Ein Beispiel: ich geh am Marchfeldkanal,der Hund ohne Leine bei Fuß.Dann kommt mir so ein Möchtegernradfahrer entgegen und klickt den linken Fuß auß dem Pedal( das war kein Zufall).Der hat sich was anhören können.
Ich bin auch schon gebissen worden,als Kind weil ich mich falsch verhalten habe.Zu der Leinenplicht kann ich nur sagen,das die Hund die nie von der Leine kommen oft aggressiv werden.Zwei Rüden die sich ohne Leine begegnen,fangen viel seltener an zu raufen als an der Leine.Oft fangen sie genau in dem Moment an wo sie zurückgezogen werden.
na ja, nur ausklicken alleine wird er ja noch dürfen, oder? dass er in richtung deines hundes getreten hat hast ja nicht geschrieben. hat er's getan?
vielleicht hat er schon mal ein schlechtes erlebnis gehabt.
ps: im gesamten gemeindegebiet inkl. wienerwald von mödling und ma. enzersdorf besteht übrigens leinen- oder beisskorbpflicht!
Eines muß man aber schon sagen: Wenn man gebissen wird, ist man nicht selbst schuld (außer man greift durch nen Zaun oder so)!! Darum nehm ich meinen Hund immer an die Leine, wenn kleine Kinder in der Nähe sind - sicher ist sicher!!
Das mit der höheren Agressivitität zwischen Hunden an der Leine stimmt, wenn sie frei sind gibts kaum Probleme, die machen sich das selbst aus meist friedlich aus (ist aber hier nicht das Thema)...
Was mach ich wenn ein Hund bellend auf mich zurennt? Meist werde ich langsamer und warte auf Reaktion des Herrls, oder ich bleib stehn und red mit dem Hund, dann ist meist alles vorbei. Aber von Haus aus gleich zutreten ist nicht die feine englische Art:(
da fällt mir gerade auf:
du bist doch aus wien, oder?
der teil des marchfeldkanals, wo du mit deinem hund unterwegs warst gehört zum gemeindegebiet wien, oder?
seit kurzem gilt in wien uneingeschränkte leinen- bzw. beisskorbpflicht, oder?
wieso eigentlich war dein hund nicht angeleint?
gibt es da wirklich einen triftigen grund der diese verordnung bzw. dieses gesetz rechtfertigt es zu negieren?
nicht bös sein, ich frag ja nur weils mich interessiert.
die feine englische art ist es sicher nicht, aber selbstschutz geht vor, und als hundehasser würde ich mich auch nicht bezeichnen.
Leinen- bzw. Maulkorbpflicht: wie soulman richtig sagt, ist ein hund im Gebiet wien entweder anzuleinen und/oder ein maulkorb zu verpassen. wenn sich niemand daran hält, weil dann zwei rüden nicht so oft miteinander kämpen ................das ist wohl kein argument.
meine erlebnisse sind ganz einfach die, daß die hundehalter (nicht alle natürlich !!!) einfach nicht ihrer pflicht zur beaufsichtigung nachkommen - hoffentlich haben diese menschen keine kinder.
Schon etwas rauhe sitten bei euch auf der donauinsel...:rolleyes:
bin ja sowieso der meinung, dass ein hund in der stadt nichts zu suchen hat. ein hund braucht einfach auslauf, IMMER an der leine und/oder sogar maulkorb ist eine quälerei (ich sprech jetzt nicht von pudeln, pekinesen oder sonstigem katzenersatz)
viel effizienter als so eine leinen- und beißkorbpflicht wäre ein verpflichtender hundehalterkurs, also eine art hundeführerschein. eine richtige hundeerziehung in frühen jahren ist die beste vorsorge für solche probleme und der besitzer kann ebenso geschult werden. verhält sich der hund aggressiv bzw. ist der besitzer "unfähig" darf die berechtigung einfach nicht ausgestellt werden... Dass manche hunde gefährlich werden können ist ja unumstritten. Vor allem wenn hunde als statussymbol gehalten werden...
übrigens: ist ein hund gut "abgerichtet" braucht man ihn nicht dauernd an der leine zu führen, sich darüber aufzuregen dass ein hund einmal bei fuß ging und nicht an der leine hing finde ich sehr übertrieben (die leine ist dann übrigens eine imaginäre). hier ist eben wieder das verantwortungsbewusstsein des besitzer gefordert. sind kinder in der nähe sowie auf verkehrs-, menschenreichen strassen/wegen, usw. sollte eine leine sowieso selbstverständlich sein.
Ich seh das ähnlich wie ein radfahrer, der sich auch nicht immer an die stvo haltet und öfters ein fahrverbot mißachtet bzw. sein rad nicht ordungsgemäss wie einen christbaum schmückt. solange niemand dabei zu schaden kommt und er verantwortungsbewusst handelt find ich es in ordnung.
soll jetzt nicht heißen das ich euch nicht verstehe. bin ja selber auch öfters mit lästigen/aggressiven hunden konfrontiert. als radfahrer als auch beim laufen mit meinem hund. :mad:
ich wollte euch nur mal den standpunkt eines hundehalters darlegen. und etwas rücksicht sollte man von beiden parteien verlangen können...
ingoShome
17-07-2002, 23:24
:-)
lg ingo // ex-ohne-leine-und-ohne-maulkorb-und-ohne-probleme-hundehalter!
Sonntagsfahrer
18-07-2002, 10:06
@criz ich muß dir voll zustimmen
@soulman er ist bei Fuß gegangen
@alle
Ich wollte nur noch mal feststellen das mein Hund eigentlich keinen Radfahrer stören kann,denn ich habe ihn dort wo viele Radfahrer sind an der Leine oder er geht ohne bei Fuß.Frei herumlaufen darf er auf Wiesen,Felder und unten auf der Donauinsel.
Es ist klar dass man sich vor einem aggressiven Hund verteidigt.Ich kann nur die Aussagen nicht leiden:´wenn mir a Hund entgegenkummt dann triet i hie´
Zwischen SCS und Wiener Neudorf liegt ein großes Feld, wo ich schon viele Hundebesitzer gesehen habe, die Ihre Lieblinge frei laufen ließen.
Dieses Areal bietet sich doch an. Dort stört man fast niemanden und jedem ist g´holfen. Gilt halt nur für Hundebesitzer in der näheren Umgebung.
lg
manfred
tschuldigung fürs lange nicht antworten... bin grad von 2 wochen feinstem urlaub zurück.
die hunde, die mich bedroht haben, waren wachhunde, die dort anscheinend ein bergwerk bewacht haben (also ohne menschlichem besitzer in der nähe).
probleme mit hunden mit zugehörigen besitzer gibts trotzdem öfter. da ist allerdings der adrenalinpegel nicht ganz so hoch (der besitzer könnte ja eingreifen).
am meisten stören mich die freilaufenden hunde im wienerwald (dort ist es mal definitiv verboten). schön für den hund, wenn er nur spielen will. für mioch nicht. ich hab da ziemlich schiß und würde es auch ohne der angst als belästigung einstufen. eigentlich müßte es zur normalen höflichkeit gehören, darauf zu achten, daß der eigene hund (auch wenn er nicht aggressivist) andere menschen nicht belästigt.
einen hund treten oder der gleichen würde ich nur in extremen angstsituationen (in der am anfang beschriebenen situation hätte ich es im worst case scenario eines angriffs sicher versucht).
irieman420
29-07-2002, 11:01
ich hatte in meiner inzwischen zehnjährigen karriere geschlagene zwei hundebisse zu verzeichnen. wobei der erste von einem spitzen spitz war, der es doch tatsächlich geschafft hat, auf über 35 kmh zu beschleunigen, mein wadel liebevoll gezwickt hat und dann aufgrund kreislaufschwäche den kürzeren zog (was für eine grandiose leistung einem spitz davonzufahren :D ). das zweite mal erwischte mich ein schäferhund auf der bundesstrasse von kloburg nach wördern. besonders kurios war, dass der besitzer dieses hundes der förster war, der dann geschlagene ca. 1000 m hinter mir und dem hund mitten auf der bundesstrasse herschwadlte (der autostau hinter uns sei nur kurz erwähnt). der schäfer sprang mir permanent vor dem vorderrad hin und her (wegfahren nicht möglich) und biss mich dann in der unterarm, bevor er schliesslich nach einem treffer meines adidas-bikeshoe auf der nase zu boden ging. eine beherzte dame sicherte mich dann mit ihrem auto ab...der förster wollte mir übrigens eine auflegen, weil ich seinen hund geschlagen habe...frau meinte, dass sie ihn anzeigen muesste, und der förster war still.
im nachhinein betrachtet war natürlich auch mein verhalten falsch. ich hätte einfach stehen bleiben müssen. doch in meiner angst habe ich dass natürlich nicht überrissen.
auf der donauinsel, irieman from kaisermühlen, die ich jeden tag zum trainieren nütze, habe ich leider regelmässig probleme, obwohl ich zu zeiten trainiere, zu denen die donauinsel relativ leer ist (7 - 10 uhr früh, mittags und abends, nie am wochenende und feiertagen).
das hauptproblem ist, dass scheinbar viele hundebesitzer das bedürfniss haben, der ganzen welt feierlich beweisen zu müssen, dass der hund wahnsinning toll abgerichtet ist und nach schema "f" funktioniert (platz - hund sitzt, bei fuss - hund steht beim herrl, etc.). das der hund aber einfach ein individuum ist das denkt, fühlt, sich schreckt, spielen will, wird scheinbar nicht begriffen. ist es wirklich so schwer, den hund, zumindest wenn ein sportler oder kind vorbeikommt, kurzzeitig festzuhalten??? anstatt lässig platz, bei fuss zu schreien und dann, wenn die brenzligste situation sich am höhepunkt befindet, den klassikerspruch kundzutun: "er beisst nicht, will nur spielen!", oder wenn die beisstat bereits vollzogen ist, zu meinen :"normalerweise TUT er das nicht!".
solange beide seiten nicht begreifen, dass man zurückstecken muss, wird es ewig diese diskussionen geben...
...do it ina doggystyle :D :D :D ...
nur ein kleiner beitrag zu: "bellende hunde beißen nicht..." :D:D
CU,
HAL9000