Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : marco pantani verstorben
ein ganz großer des radsports ist nicht mehr.
aus http://derstandard.at/standard.asp?id=1570120:
Marco Pantani tot aufgefunden
Leiche des italienische Radprofis wurde in seinem Haus in Rimini entdeckt - Todesursache unklar
Rimini - Der italienische Radsportler Marco Pantani (34) ist am Samstagabend tot in einem Haus in Rimini aufgefunden worden. Die Todesursache sei unklar, meldete das staatliche italienische Fernsehen.
Keine Hinweise auf gewaltsamen Tod
Nach Angaben der Behörden deute nichts auf einen gewaltsamen Tod Pantanis hin, hieß es. Pantani war der seit Jahren bekannteste Radsportler Italiens. 1998 hatte er sowohl die Tour de France als auch den Giro d'Italia gewonnen.
Pantani war allerdings in den vergangenen Jahren mehrfach in Doping-Skandale verwickelt. Unter anderem wurde er 1999 beim Giro d'Italia kurz vor dem Sieg wegen Dopings disqualifiziert. (APA/dpa)
habs auch grade gehört :(
schockiert,
a
Wollte es gerade selber posten.....
Mehr weiß man auch noch nicht:(
Bin gerade nachhause gekommen und habs im Tele Text gelesen.
Marco Pantani war für mich eine der schillerndsten Persönlichkeiten im Profi Radzirkus.
Befürchte, daß jetzt wieder große Diskussionen über den Dopingmißbrauch bei Radfahrern los gehen. :(
ein betroffener
NoRun
Gatschbiker
15-02-2004, 00:58
Nah bumm! Die Message is ja ned ohne!
Gute Nacht im beliebigen Sinn.....
Paul
Letztes Jahr Jose Maria Jimenez mit 32 Jahren, jetzt Pantani mit 34. Dazu kommen eine Reihe von jung sterbenden Sportler aus anderen Bereichen. Bin wirklich neugierig, ob diese Entwicklung neuerdings so zugenommen hat, oder ob es immer so war, neulich jedoch in den Medien aufgeblasen wird. Wie dem auch sei, sollte es nicht Selbstmord sein (hatte psychische Probleme, laut ANSA Medikamente neben dem Toten gefunden), wird die Gerüchteküche stark zu tun haben, Doping usw.
Nichts desto trotz, er war einer der schillerndsten und sympatischsten Radsportler der letzten Jahre. Il Elefantino , wir werden dich nicht vergessen!
:( :(
Matthias
15-02-2004, 05:50
Original geschrieben von ckazok
Letztes Jahr Jose Maria Jimenez mit 32 Jahren, jetzt Pantani mit 34. Dazu kommen eine Reihe von jung sterbenden Sportler aus anderen Bereichen. Bin wirklich neugierig, ob diese Entwicklung neuerdings so zugenommen hat, oder ob es immer so war, neulich jedoch in den Medien aufgeblasen wird. Wie dem auch sei, sollte es nicht Selbstmord sein (hatte psychische Probleme, laut ANSA Medikamente neben dem Toten gefunden), wird die Gerüchteküche stark zu tun haben, Doping usw.
Nichts desto trotz, er war einer der schillerndsten und sympatischsten Radsportler der letzten Jahre. Il Elefantino , wir werden dich nicht vergessen!
:( :(
Kommt sicherlich vom "gesunden" Lebensstil, die alle Herrschaften da pflegen. :mad:
Seine psychischen Probleme haben ihm wohl auch ordentlich zugesetzt.
pantani war mir immer sehr sympathisch, hat mir einfach getaugt, wie er gefahren ist.....
bin noch immer leicht geschockt !
mehr info gibt's auf :
http://www.radsport-news.com/
lg
fG
Annabelle
15-02-2004, 07:36
...hab ich jetzt grad im TV gehört, mehr heute ab 9:30h auf ORF1.
Die Nachricht ist im doppelten Sinne schockierend.
Erstens sterben in diesem Alter und zweitens, was Profisport (mit Doping usw.) aus einem Menschen machen kann.
ein erschütterter
markob
Bleibt nur zu hoffen, dass dieser Trend der letzten Zeit bald mal anhält.
die sportler wissen teilweise ja gar nicht mehr, womit sie abgefüllt werden... wie sollen sie auch - zu einem guten teil sind sie ja nur mehr spielbälle. :(
eins ist sicher - ich werd da lieber letzte ;) , als mich zu dopen (ausser mit red bull... :D )
habs auch grad im radio gehört....arg
eine ein wenig geschockte
Nox
irieman420
15-02-2004, 08:44
is sad dey! er hat seine lebensziele erzielt und gleichzeitig den höchsten preis gezahlt...ein schnelles leben, wahrscheinlich zu schnell für geist...
auch wenn es traurig ist, sein unvergleichlicher kampf und wille bleibt unvergesslich und in diesem sinne, il elefantino noa close to jah en im com bak fi sure :)
Extravaganza
15-02-2004, 08:57
Original geschrieben von Annabelle
...hab ich jetzt grad im TV gehört, mehr heute ab 9:30h auf ORF1.
Guten Morgen,
obwohl das alles andere als eine gute Nachricht ist...Genauere Infos hab ich bisher leider noch nicht gefunden...Obduktion erfolgt angeblich erst am Montag...ich muß gestehen, der Schock sitzt ziemlich tief...vor allem finde ich es ein bißchen ernüchternd, wie nahe doch Erfolg, Popularität, Tragik, Niederlage und Tod beinander liegen.
Dumbo, wir werden Dich niemals vergessen...
AUDI Power
15-02-2004, 09:35
Rimini (dpa) - Der italienische Radsportler Marco Pantani ist tot. Die Leiche des 34-Jährigen wurde in einem Appartementhotel in Rimini entdeckt. Nach offiziellen Angaben lagen neben der Leiche Pantanis Verpackungen von Beruhigungsmitteln. Außerdem seien sehr persönliche Aufzeichnungen gefunden worden. Eine Autopsie soll Klarheit über die Todesursache bringen. Freunde und frühere Manager Pantanis deuteten indirekt einen möglichen Selbstmord an: Der Sportler litt seit einiger Zeit unter Depressionen und Vereinsamung.
Freunde und frühere Manager des «Piraten» deuteten indirekt einen möglichen Selbstmord an: Der mehrfach wegen Dopings angeklagte Pantani litt seit einiger Zeit unter Depressionen und Vereinsamung.
Pantani - zu dessen Markenzeichen sein kahler Schädel und sein «Piratentuch» gehörte - war seit Jahren der bekannteste Radsportler Italiens. Unvergessen ist sein Tour-Sieg 1998, als er seinen schärfsten Konkurrenten Jan Ullrich in einer alles entscheidenden Bergetappe deklassierte. Seit mehreren Dopingaffären fuhr Pantani aber großen Siegen hinterher. Mehrfach hatte der einstige Star das endgültigen Ende seiner Karriere angekündigt.
Pantani war im vergangenen Sommer zeitweise in einer psychiatrischen Klinik in Italien. «Er hat einen zu hohen Preis bezahlt», sagte sein ehemalige Teammanager Felice Gimondi. «Er hat sich von allen anderen isoliert, obwohl ihn noch immer alle mochten.» Offensichtlich habe er seine psychischen Probleme nicht überwunden. Auch andere Freunde deuteten an, dass Pantani sich seit längerem völlig zurückgezogen und die Dopingaffären nicht verkraftet habe. «Eine Tragödie», meinte Sprintstar Mario Cipollini.
Den Informationen zufolge fanden die Behörden die Leiche im Appartementhotel «Le Rose» in der Adriastadt Rimini, unweit von seinem Heimatort Cesenatico entfernt. Der Geschäftsführer habe zuvor die Polizei alarmiert, hieß es. Einzelheiten wurden zunächst nicht bekannt.
1999 war Pantani bei der Giro D'Italia kurz vor dem Sieg wegen Dopings disqualifiziert worden. Mehrfach musste er sich seitdem wegen Dopingdelikten vor Sportgerichten und Justizbehörden in Italien verantworten, immer wieder beteuerte der in Italien zeitweise geradezu verehrte Pantani seine Unschuld. An seine einstigen Erfolge konnte er aber niemals wieder anknüpfen. Lediglich im Jahr 2000 gewann er eine Bergetappe bei der Tour de France.
eiso i packs voll ned :( bin afoch sprachlos :(
lg KTManiac
SirDogder
15-02-2004, 09:51
Ich hab es auch gerade gehört. Die Medien pumpen natürlich wieder ordentlich Luft hinein: So viele "junge" Radsportler verstorben in letzter Zeit usw. usfort...
Ich bin schwerstens erschüttert :(
bin überrascht aber nicht erschüttert.
in dem ganzen drogensumpf in dem der gesteckt ist. kann man sich halt so seinen teil denken.
luki1801
15-02-2004, 09:59
traurig, traurig :( :( :(
Unpackbar
Im November haben wir noch darüber geredet, dass seine Bodybuilder Ambitionen nicht gerade gesund sein können. Die allgemeine Meinung der ganzen Welt über Pantani kann ich mir sehr gut vorstellen. :rolleyes:
Original geschrieben von Real Racebiker
ihn interessierts hald nimmer und jetzt lebta das leben, dass er sonst nie leben durfte und sch... auf die ernährung...!Da können einem die Tränen kommen, wenn man das heute liest.
Unvergesslich die Szene am Mont Ventoux bei der Tour 2000, als Armstrong ihn aufforderte mit ihm davonzuziehen, und Armstrong nachher meinte, er hätte ihm den Sieg geschenkt, weil er ein so großartiger Fahrer sei. Pantani war darüber damals ziemlich angfressen.
http://news.bbc.co.uk/olmedia/835000/images/_836581_pantarm300.jpg
Marco, wir hatten Spaß mit Dir!
http://www.gazzetta.it/primi_piani/ciclismo/2004/pp_1.0.298267141.shtml
Original geschrieben von TomCool
Da können einem die Tränen kommen, wenn man das heute liest.
stimmt! war wohl etwas voreingenommen die meldung :rolleyes: :mad:
ich hab mir damals gedacht, dass sein übergewicht auf falsche ernährung und einen ausschweifenden lebensstil aufgrund der beendigung seines profi-daseins zurückzuführen ist!
dem ist wohl nicht so! :mad:
Original geschrieben von Real Racebiker
stimmt! war wohl etwas voreingenommen die meldung
Ich hab Deine Aussage aber nicht kritisieren wollen, hab's nur herausgepickt, weil mich die Aussage "Jetzt lebt er das Leben" vor erst 3 Monaten so berührt hat. :(
Original geschrieben von TomCool
Ich hab Deine Aussage aber nicht kritisieren wollen, hab's nur herausgepickt, weil mich die Aussage "Jetzt lebt er das Leben" vor erst 3 Monaten so berührt hat. :(
weiß schon was du meinst!
Hi!
Pantani in ehren! Aber wunderts euch. Hört sich vielleicht hart an aber die pumpen sich mit Chemie voll, werden geistig und körperlich abhängig von dem Zeug. Wenn dann noch die Erfolge ausbleiben und der Druck immer größer wird - na Mahlzeit.
mfbg Ruffl
Original geschrieben von ruffl
Hi!
Pantani in ehren! Aber wunderts euch. Hört sich vielleicht hart an aber die pumpen sich mit Chemie voll, werden geistig und körperlich abhängig von dem Zeug. Wenn dann noch die Erfolge ausbleiben und der Druck immer größer wird - na Mahlzeit.
mfbg Ruffl
na geeeh wasd ned sagst :f:
@ruffl
Der Kommentar ist a bisserl fehl am Platz, wenn jemand sich wahrscheinlich wegen Depressionen selbst umbringt.
Ich würde sagen, da sollte man es eher mit seinem ehemaligen Sportdirektor Giuseppe Martinelli halten:
Ich rufe alle auf, macht jetzt keine Fehler und passt auf, was ihr über ihn sagt und schreibt.Er war nämlich ein ganz Großer.
Du hast recht mit dem sportlichen Leiter. Nur der Sportler muß selber wissen wenn es genug ist - der Leiter wird immer ans äußerste Limit gehen.
halten wir uns seinen unnachahmlichen stil und sein auftreten in erinnerung - er hat grosses geleistet und war einer der ganz großen.
und führen wir die diskussion über sinn/unsinn von doping an anderer stele weiter. bitte!
halten wir uns seinen unnachahmlichen stil und sein auftreten in erinnerung - er hat grosses geleistet und war einer der ganz großen.
und führen wir die diskussion über sinn/unsinn von doping an anderer stelle weiter. bitte!
Copyright Manitou, trifft aber meine Meinung haargenau
wahnsinn - bin zu tiefst schockiert...
gemeinsam mit indurain mein vorbildals ich begann selbst richtig zu fahren!
der preis den die "echten" profis zur zeit zu bezahlen haben ist anscheinend ein sehr hoher
Christoph
15-02-2004, 15:09
Original geschrieben von Michi
der preis den die "echten" profis zur zeit zu bezahlen haben ist anscheinend ein sehr hoher
Ich seh da jetzt keinen Zusammenhang.
Es gibt auch Nicht-Sportler die Selbstmord begehen (und das war's ja mit großer Wahrscheinlichkeit).
er war sicher ein ganz großer... - aber die letzten jahre hat er anscheinend
wirklich mental nicht mehr verkraftet... - ich schätze auch, dass er einfach
nicht mehr wollte und dem ganzen selbst ein ende gesetzt hat... :(
in dem (erweiterten) zusammenhang sollte man das (http://sport.orf.at/040215-7042/7034bigstory_txt.html) aber auch nicht
vergessen... :eek:
ein erschütterter
HAL9000
Nebeljäger
15-02-2004, 18:36
2 Tage "Medienlos" und dann diese Nachricht.....
Marco, Du warst ein ganz Großer des Radsports....!!!!!
das letzte Schluckerl Chianti das ich grad im Glas hab gehört Dir.....(hast Ihn ja auch gerne getrunken...)
Bernhard
Klein-biker
15-02-2004, 19:59
schade um den il pirato !
hab ihn immer bewundert wegen seines fahrstills und seiner attacken in den bergen
schade marco
irie movemant
15-02-2004, 20:08
er war/ist wirklich ein grosser gewesen! eine bereicherung auf alle fälle!
@hal9000
ohne dem tod vom m.p. hätte wir wohl nie erfahren dass dieser nachwuchsfahrer auch tot ist. da gibts sicher einige. mit 21 als belgischer radfahrer tot und das in einem land wo radsport ungeheuerlich populär ist und es sicher nur einge wenige nach oben schaffen. der fuhr vermutlich seit seinem 10.lebensjahr und dann hört das herz auf. wie und warum können wir nur erahnen, tragisch auf alle fälle.
back to elefantino: das er was drauf hatte ist wohl unbestritten!
http://oesterreich.orf.at/oesterreich.orf?read=detail&channel=6&id=306477
Mehr als jeder zehnte Spitzensportler leidet an klinischen psychischen Erkrankungen. Das sagte der Tiroler Sportpsychologe Christopher Willis anlässlich des Todes des italienischen Radfahrers Marco Pantani gegenüber Radio Tirol.
Man sollte vielleicht die Rennen zukünftig anders ausschreiben: Wessen Gaul als letzter über die Ziellinie geht, gewinnt.
[Denkpause]
Jetzt bin ich gespannt, ob jemand draufkommt, warum dann trotzdem alle wie die Wilden loshetzen. ;) ;) :p
Kleiner Hinweis: In der Ausschreibung zu so einem Rennen gibt es noch eine Klausel, der jeder zustimmen muß.
Christoph
16-02-2004, 19:02
Original geschrieben von <MM>
http://oesterreich.orf.at/oesterreich.orf?read=detail&channel=6&id=306477
Wundert mich nicht wirklich. Das gilt ja genauso für viele extremst erfolgreiche Menschen in der Wirtschaft. Und für viele Künstler.
Ich glaub wenn man psychisch gesund ist (wie auch immer man das definiert), dann hat man es nicht nötig sein Leben so extrem in eine Richtung zu lenken (Training, Arbeit, Streß,...).
Er war einer der größten und wird es auch immer bleiben....
El Elefantino lebt weiter....
Bin ziemlich der Meinung das es auch ein wenig an den Medien liegt das das geschehen ist die haben ihn ja mit ihren Komentaren auch nicht mit Samthandschuhen behandelt....klar wenn man in der öfenntlichkeit steht muss man damit rechnen...finde es aber trotzdem nicht ok...oder wie seht ihr das??
lg
martin
Original geschrieben von Christoph
Wundert mich nicht wirklich. Das gilt ja genauso für viele extremst erfolgreiche Menschen in der Wirtschaft. Und für viele Künstler.
Eben, der Erfolg ist's, da hamma's! Nieder mit ihm!
Original geschrieben von <MM>
http://oesterreich.orf.at/oesterreich.orf?read=detail&channel=6&id=306477
quote:
Mehr als jeder zehnte Spitzensportler leidet an klinischen psychischen Erkrankungen. Das sagte der Tiroler Sportpsychologe Christopher Willis anlässlich des Todes des italienischen Radfahrers Marco Pantani gegenüber Radio Tirol.
naja, eine von vielen aussagen zum thema psychotherapie
schau einmal auf http://www.gesundheit.steiermark.at/cms/beitrag/10082299/842125/
..., mehr als eine Viertel Million Steirer leidet an psychischen Störungen....
- Die Steiermark hat Österreichweit die höchste Selbstmordrate und die zweithöchste in Europa!
- Rund 260.000 Steirer leiden an psychischen Störungen, ein Viertel davon entwickelt sogar ausgeprägte Störungen!
- Laut dem Steirischem Gesundheitsbericht aus dem Jahr 2000 gelten 48.000 SteirerInnen als alkoholkrank, weitere 130.000 werden als alkoholgefährdet eingeschätzt!
- Rund 55 Prozent der Patienten praktischer Ärzte haben mindestens ein vorrangig psychisch bedingtes Symptom!
- Geschätzte 60 bis 80 Prozent aller Beschwerden mit denen Patienten zum Allgemeinmediziner kommen sind auf eine somatische Störung zurückzuführen!
wieviele % der Gesamtbevölkerung klinisch psychische Erkrangungen aufweisen ist mir jetzt nicht bekannt und habe ich auf die Schnelle nicht ergoogelt.
Erst diese Gegenüberstellung zwischen psychischen Erkrangungen der Durchschnittsbevölkerung im Vergleich zu Spitzensportlern würde es für mich überhaupt rechtfertigen eine Diskussion darüber zu starten, wie "gefährlich" Spitzensport für die menschliche Psyche ist.
Der Tod von Marco Pantani ist für mich kein Thema der sich über den Spitzensport alleine diskutieren läßt.
Sollte Marco Pantani aufgrund einer suizidgefährdenden Krankheit aus dem Leben geschieden sein (wie es zur Zeit in den Medien verbreitet wird) läßt sich eine Antwort, bzw eine mögliche Erklärung dieses tragischen Ereignisses nur im nahen Umfeld von MP finden. Und dieses nahe Umfeld hat nichts mit dem Bild zu tun, welches wir von MP durch die Medien erhalten haben.
Ich traue mich nicht mir anzumaßen, ein Urteil über den Tod von MP zu bilden. Alle damit zusammenhängenden Gegebenheiten sind einfach zu komplex und teilweise wahrscheinlich auch zu persönlich, um sie in den Medien mit ein paar Schlagzeilen und einigen wenigen kurzen Sätzen darstellen zu können.
Ich behalte mir mein Bild von Marco Pantani in Erinnerung: Und das ist jenes eindrucksvollen Bergfahrers.
Mit dem Wissen bzw meiner Meinung, dass Spitzensport für mich sehr schwierig mit einer ausgeglichenen Lebensführung zu vereinbaren ist.
Nichtsdestotrotz kann ich mich nicht der Faszination der Bilder einer Alpenetappe (Tour, Giros,..) entziehen.
Original geschrieben von Christoph
Ich glaub wenn man psychisch gesund ist (wie auch immer man das definiert), dann hat man es nicht nötig sein Leben so extrem in eine Richtung zu lenken (Training, Arbeit, Streß,...).
ah, jetzt versteh ich, warum Du ständig über Deine Arbeit redest und Dich über den guten Namen Deiner Firma definierst!
Obwohl in den letzten Tagen hab ich gar nix Schlimmes ghört von Dir. Zeit für ein Fressthema. :D
Original geschrieben von NoWheel
klar wenn man in der öfenntlichkeit steht muss man damit rechnen...finde es aber trotzdem nicht ok...oder wie seht ihr das??
Manche favorisieren dann die Vogel-Strauß-Politik: "Was ich nicht seh', existiert nicht" Oder: "Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß."
Zum Beispiel: Stephan Eberharter. - Der sch... sich schon lang nix mehr drum, was andere für eine Meinung von ihm haben (zumindest sagt er's) und konzentriert sich darauf, daß er einfach sein Ding durchzieht mit Betonung auf Lebensfreude.
Christoph
16-02-2004, 19:34
Original geschrieben von TomCool
ah, jetzt versteh ich, warum Du ständig über Deine Arbeit redest und Dich über den guten Namen Deiner Firma definierst!
Obwohl in den letzten Tagen hab ich gar nix Schlimmes ghört von Dir. Zeit für ein Fressthema. :D
Ich kann mich nicht erinnern hier jemals schon den Namen meines Arbeitgebers bekanntgegeben zu haben. Ich bin auch nicht wirklich stolz darauf was in dem Unternehmen in der Vergangenheit abgegangen ist, und aus genau diesem Grund vermeide ich es auch irgendjemandem zu sagen für wen ich arbeite, was ich eigentlich schade finde - wir produzieren ja schließlich keine Chemiewaffen (leider ist gerade in der Branche der Ruf unter aller Sau, zumindest in Österreich).
Was aber nichts daran ändert, dass man mir dort eine großartige Chance geboten hat und ich wirklich froh bin den Job trotz meiner Bedenken angenommen zu haben. Allerdings sehe ich ihn nur als Start in mein Berufsleben, länger als ein paar Jahre ist er auch nicht durchzuhalten.
Man darf auch die Arbeitsbedingungen der Freelancer nicht mit denen in der Verwaltung vergleichen. Und man ist sich auch durchaus der Probleme bewußt und versucht in Zukunft einige Dinge besser zu mache. So gibt es inzwischen etliche Leute mit 10 oder sogar 20 Jahren Betriebszugehörigkeit.
Besser als Saisonarbeitern im Toursimus geht's unseren verwöhnten WU-Haserln aber auf alle Fälle. Das solltest Du eigentlich wissen.
Außerdem ist der Eventbereich eh nur ein klitzekleiner Teil unserer Geschäftstätigkeit. Nur weiß niemand, dass wir mittlerweile 27 Tochtergesellschaften haben.
Huurz!
Ich orte ein zu starkes Abdriften vom Thema. Bitte wieder alle (inklusive mir) zurück zum Start und alles andere per Telefon oder von Angesicht zu Angesicht besprechen.
Original geschrieben von <MM>
Huurz!
Ich orte ein zu starkes Abdriften vom Thema. Bitte wieder alle (inklusive mir) zurück zum Start und alles andere per Telefon oder von Angesicht zu Angesicht besprechen.
sorry, das ist soundso nicht der Thread, in dem man auch nur irgendwas diskutieren sollte.
@christoph
hast recht, das hast wahrscheinlich wirklich nirgends geschrieben, wissen tumas aber.... :) ICH freu mich eh für Dich, dass Du eine Aufgabe gefunden hast, die Dir taugt! Und ich bin wahrscheinlich nur a bisserl neidisch, dass sich meine Mitarbeiter nicht so mit meinen Ideen identifizieren und stolz darauf sind, was für unglaublich gutes Material ich eigentlich daherzah bei den niedrigen Preisen die ich verlangen kann. ;)
Original geschrieben von harZen
Sollte Marco Pantani aufgrund einer suizidgefährdenden Krankheit aus dem Leben geschieden sein (wie es zur Zeit in den Medien verbreitet wird) läßt sich eine Antwort, bzw eine mögliche Erklärung dieses tragischen Ereignisses nur im nahen Umfeld von MP finden. Und dieses nahe Umfeld hat nichts mit dem Bild zu tun, welches wir von MP durch die Medien erhalten haben.
Ich traue mich nicht mir anzumaßen, ein Urteil über den Tod von MP zu bilden. Alle damit zusammenhängenden Gegebenheiten sind einfach zu komplex und teilweise wahrscheinlich auch zu persönlich, um sie in den Medien mit ein paar Schlagzeilen und einigen wenigen kurzen Sätzen darstellen zu können.
Du schreibst mir aus der Seele.
Marco Pantani hatte also ein Hirn- und Lungenödem!
Unter Lungenödem versteht man die krankhafte Ansammlung von Flüssigkeit im Lungengewebe, die als Folge verschiedener Grunderkrankungen auftreten kann. Herzschwäche (=Herzinsuffizienz) ist in unseren Breiten die häufigste Ursache, gefolgt von Nierenerkrankungen mit eingeschränkter Nierenfunktion, während Hungerleiden, Höhenkrankheit und Ertrinken im Salzwasser von geringer Bedeutung sind
Tyrolens
16-02-2004, 21:08
Also doch eine klassische Doping Gschicht???
Eigentlich schade, dass man sein Leben und seine Gesundheit für den Erfolg opfert und nur für den Erfolg. Hatte der Mensch denn sonst nix im Leben? Nein, wahrscheinlich nicht.
Trotzdem war er ein toller Spitzensportler. Nur, für´s Mensch-Sein ist das zu wenig.
Original geschrieben von Tyrolens
Also doch eine klassische Doping Gschicht???
dazu gilt: quelle: http://derstandard.at/standard.asp?id=1571341
"Wir haben heute nur einen ersten Schritt einer langen Serie von Untersuchungen unternommen, die in den kommenden Tagen durchgeführt werden müssen. Erst in zwei Wochen werden wir voraussichtlich eine Antwort auf unsere Fragen haben", sagte der mit der Obduktion beauftragte Arzt, Giuseppe Fortuni, im Gespräch mit Journalisten.
das sind die Worte des obduzierenden Pathologen.
Original geschrieben von Tyrolens
Eigentlich schade, dass man sein Leben und seine Gesundheit für den Erfolg opfert und nur für den Erfolg. Hatte der Mensch denn sonst nix im Leben? Nein, wahrscheinlich nicht.
Trotzdem war er ein toller Spitzensportler. Nur, für´s Mensch-Sein ist das zu wenig.
Starke Worte.
Dein angesprochenes "Mensch-Sein" bedeutet für mich auch das Recht zu haben an Depressionen zu leiden.
Mensch-Sein kann für mich nur wertfrei genommen werden.
Original geschrieben von TomCool
sorry, das ist soundso nicht der Thread, in dem man auch nur irgendwas diskutieren sollte.
Klares Jein. Ich finde das Thema Tod ist unser Gesellschaft schon mit genug Dogmatismen belegt.
Gebe dir aber natürlich recht, dass das Thema für einen heiteren, oft nicht immer ganz ernst gemeinten, den Alltag auflockernden Off-Topic Bereich vielleicht doch ein wenig zu ernst ist.
H@rdtail
16-02-2004, 22:19
.... der arme Kerl hat einfach nicht mehr weiter gekonnt ....
allerdings:
meiner Meinung nach gehört der Thread ins Trainings/Gesundheitsforum - vielleicht liests ja wer der mit dem Gedanken spielt zu Dopen und fängt auf Grund der Posts *nicht* zum gifteln an ....
Markus
Original geschrieben von harZen
Klares Jein. Ich finde das Thema Tod ist unser Gesellschaft schon mit genug Dogmatismen belegt.
Gebe dir aber natürlich recht, dass das Thema für einen heiteren, oft nicht immer ganz ernst gemeinten, den Alltag auflockernden Off-Topic Bereich vielleicht doch ein wenig zu ernst ist.
Hast recht. Ich präzisiere meine Aussage auf: Das ist nicht der richtige Thread um diese (unsinnige) Diskussion zu führen, die ich eben mit Christoph begonnen habe.
Der Tod an und für sich ist IMMER ein interessantes Thema. Einen Menschen zu verurteilen, weil er gestorben ist, ohne zu wissen, woran er gestorben ist, seinen Tod als Bestätigung von unbewiesenen Verdächtigungen zu mißbrauchen ist für mich inakzeptabel.
Wenn ein Mensch stirbt, halte ich es für die Pflicht jedes Menschen, der ihn gekannt hat, sich noch einmal vor Augen zu führen, was er Gutes getan hat, dem einen Platz in seinem Herzen zu geben und damit sein Leben fortzuführen.
Dies gilt übrigens auch für Lebende. Das Gute im Menschen zu suchen sollte stets oberstes Ansinnen sein. Die ewige Suche nach dem Schlechten, das zu finden uns eine Chance gibt uns über den anderen zu stellen, ist der Tod der Menschheit.
Ich breche hiermit eine Lanze für den Optimismus, die Hoffnung, die Lebensfreude, Freundschaft, Liebe und Frieden. und vor allem für Verständnis für die Fehler anderer.
Ich weiß, dass auch ich nicht aus meiner Haut kann, und oft genug in die Instinkt-Falle tappe. Es ist ein niederer instinkt, der uns zwingt, die Herrschaft über das Rudel zu erlangen, wie auch immer zu erlangen wir das versuchen. Aber ich halte mir so oft es geht diese Prinzip vor Augen.
Gebt dem Guten eine Chance. Versucht das Schlechte zu verdrängen.
Behaltet Marco Pantani als den herausragenden Bergfahrer in Erinnerung, der er war, und als der er so vielen Menschen Freude bereitet hat.
Original geschrieben von TomCool
Der Tod an und für sich ist IMMER ein interessantes Thema. Einen Menschen zu verurteilen, weil er gestorben ist, ohne zu wissen, woran er gestorben ist, seinen Tod als Bestätigung von unbewiesenen Verdächtigungen zu mißbrauchen ist für mich inakzeptabel.
Jaop. In diesem Sinne.
Original geschrieben von TomCool
Ich breche hiermit eine Lanze für den Optimismus, die Hoffnung, die Lebensfreude, Freundschaft, Liebe und Frieden. und vor allem für Verständnis für die Fehler anderer.
Ich weiß, dass auch ich nicht aus meiner Haut kann, und oft genug in die Instinkt-Falle tappe. Es ist ein niederer instinkt, der uns zwingt, die Herrschaft über das Rudel zu erlangen, wie auch immer zu erlangen wir das versuchen. Aber ich halte mir so oft es geht diese Prinzip vor Augen.
und aus diesem Grunde hat hier auch ein smiley platz :D
Original geschrieben von harZen
und aus diesem Grunde hat hier auch ein smiley platz :D
aber doch eher dieser Smilie: :toll: oder doch dieser: :look: ?
;)
Original geschrieben von TomCool
aber doch eher dieser Smilie: :toll: oder doch dieser: :look: ?
;)
uups. ab mit harZen in die Smilieschule ;)
SirDogder
17-02-2004, 11:32
Ich halte es mit einem geflügelten Wort:
Über die Toten nur Gutes.
Christoph
17-02-2004, 19:57
Original geschrieben von SirDogder
Ich halte es mit einem geflügelten Wort:
Über die Toten nur Gutes.
Wir wollen's mal nicht zu sehr verallgemeinern. Bei ein paar Toten in der Menschheitsgeschichte ist's vielleicht doch ganz gut, dass man sich auch an ihre nicht so guten Seiten erinnert ;)
Original geschrieben von TomCool
Wenn ein Mensch stirbt, halte ich es für die Pflicht jedes Menschen, der ihn gekannt hat, sich noch einmal vor Augen zu führen, was er Gutes getan hat, dem einen Platz in seinem Herzen zu geben und damit sein Leben fortzuführen.
Wie Recht du hast! Die Hinterbliebenen tun mir leid, ich weiß wie schwer ein Selbstmord in der eigenen Familie zu verkraften ist.
Dies gilt übrigens auch für Lebende. Das Gute im Menschen zu suchen sollte stets oberstes Ansinnen sein. Die ewige Suche nach dem Schlechten, das zu finden uns eine Chance gibt uns über den anderen zu stellen, ist der Tod der Menschheit.
Ist zwar nicht immer leicht, aber wir sollten uns alle darum Bemühen.
Ich breche hiermit eine Lanze für den Optimismus, die Hoffnung, die Lebensfreude, Freundschaft, Liebe und Frieden. und vor allem für
Verständnis für die Fehler anderer.
Ich auch.