Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gegen die horrenden Getränkepreise in Lokalen
Ausschlaggebend war der letzte Besuch eines nach einem Vogel benannten Lokals, wo meine Freundin für ein Pago mit Soda auf 0,5 aufgespritzt über 4€ zu zahlen hatte, und das Pago mit Leitungswasser gespritzt ebenfalls mit mehr als 3€ zu buche schlug, wohlgemerkt 0,40€ waren für das Leitungswasser zu zahlen.
Auch für ein großes Bier sind Preise weit über 3€ durchaus üblich und die 4€ Grenze wird teilweise auch schon ungeniert überschritten.
Wo soll das noch hinführen??
Ich habe mir jetzt vorgenommen, so weit es mir möglich ist, nicht zu trinken zu bestellen, und falls der Durst doch zu groß wird nach etwas mit halbwegs vernünftigen Preis/Leistungsverhältnis zu greifen.
Wenn alle mitmachen, können wir ein deutliches Zeichen setzen und damit was erreichen!
JA
in den Lokalen die ich besuche, faire Preise.
Leider steigen halt die Preise generell..
Und meine Erfahrung ist die, dass die Gasthäuser eher über die Getränke als über die Speisen ihr Geschäft machen.
Denn zwei Bier sind ja in etwa gleich teuer wie ein Schnitzel...
Aber ich habe in letzter Zeit auch die "Strategie" entwickelt, in Lokalen eher weniger zu trinken. Macht sich bezahlt. Oder man lädt seine Freunde gleich zum Essen nach Hause ein. Das ist dann noch billiger...
Für mich immer wieder erschreckend ist, dass Antialkoholische Getränke in manchen Gasthäusern gleich teuer, wenn nicht so gar teurer sind als Alkoholische. So gesehn ist es ja kein Wunder dass heutzutage schon Kinder mit dem Konsum von Alkohol anfangen, wenn ein Bier billiger ist als ein gespritztes Pago...
mfG Chricke
Für mich immer wieder erschreckend ist, dass Antialkoholische Getränke in manchen Gasthäusern gleich teuer, wenn nicht so gar teurer sind als Alkoholische. So gesehn ist es ja kein Wunder dass heutzutage schon Kinder mit dem Konsum von Alkohol anfangen, wenn ein Bier billiger ist als ein gespritztes Pago...
mfG Chricke
Und vor allem viieel "cooler". :rolleyes:
prinzipiell hab ich auch kein problem wenn der rahmen passt zb für einen guten cocktail mal etwas mehr zu bezahlen, aber in einem lokal mit unterem wirtshausniveau die angesprochen 4€+ für ein pago gespritzt oder 3,40€ für ein großes soda zitron zu bezahlen missfällt mir.:U::s:
Und vor allem viieel "cooler". :rolleyes:
Das kommt noch dazu...
mfG Chricke
schwarzerRitter
09-03-2010, 14:14
Mich ziehst da auch immer zusammen wenn ich in größern Ortschaften oder Städten die Getränkekarten sehe :(
Da wird dann wenn überhaupt nur ein kleines Glas Mineral, CappyWasser getrunken.
Bei uns im Ort geht's in den meisten Lokalen noch:
Pago mit Wasser auf 0,5: 2,20€
Mixgetränke wie BacardiCola, WodkaOrange: 2,50€
Bier/Radler 0,5: 2,70€
Schlimm ist ja auch mitanzusehen, wie manche Gasthäuser nur ehem. Ostblockler anstellen, und denen dann einen Pappenstiel blechen. Meistens fliegen die sogar nach der Saison raus...
Für mich immer wieder erschreckend ist, dass Antialkoholische Getränke in manchen Gasthäusern gleich teuer, wenn nicht so gar teurer sind als Alkoholische. So gesehn ist es ja kein Wunder dass heutzutage schon Kinder mit dem Konsum von Alkohol anfangen, wenn ein Bier billiger ist als ein gespritztes Pago...
mfG Chricke
das sehe ich genau so......:s:
bin grad in innsbruck.......da isses fortgrhn a net grad billig:f:
die ham ja preise wie in italien.
das sehe ich genau so......:s:
bin grad in innsbruck.......da isses fortgrhn a net grad billig:f:
die ham ja preise wie in italien.
Najo... der Tourismus muss a vo wos lebn... :mad:
Randolph_Carter
09-03-2010, 14:23
Auch für ein großes Bier sind Preise weit über 3€ durchaus üblich und die 4€ Grenze wird teilweise auch schon ungeniert überschritten.
Wo soll das noch hinführen??
Zum Beispiel, dass wir nicht mehr fortgehen!
Preise wia in da guatn oaltn Zeit: Preise wie vor 50 Jahren - allerdings in Euro statt Schilling... 1956 kostete ein Bier rund 3 Schilling - jetzt 3 Euro und mehr :mad:
Nicht nur die Getränkepreise auch die Essenspreise sind aus meiner Sicht weit überzogen. Seit der Euroeinführung ging es rasch bergauf und mittlerweile werden häufig Preise verrechnet die sich weder durch die Inflation noch durch die Wirtschaftslage erklären lassen.
Zugegeben, manche Wirte steuern schon wieder gegen, aber schauts einmal das nächste mal genauer hin und rechnets um, ob Ihr das auch in Schilling bezahlt hättet?
In der Umgebung von München und in Italien haben viele Wirte bereist auf die empfindlichen Umsatzeinbrüche reagiert und ihre Preise wieder an die Einkommensverhältnisse angepasst - ich bin gespannt wann das auch bei uns durchschlägt.
Wir gehen jedenfalls kaum mehr fort und wenn dann nur dorthin wo der Preis stimmt, weil für 4 Personen leg ich net gern an die 70€ ab und mehr - das ist fast ein Tausender im alten Geld das noch etwas wert war...
Was würde eine Rückkehr des Schillings bewirken?
Hier der Link zu einem interessanten Gedankenspiel:
http://www.conserio.at/die-rueckkehr-des-schillings-gedanken-zu-einem-aussergewoehnlichen-szenario/
Unter der Annahme, dass eine Währungsreform stattfindet und Österreich wieder zum Schilling zurückkehrt, würde dies zahlreiche Konsumenten, angesichts der in den letzten Jahren stattgefundenen Teuerung verschrecken, denn im Gegensatz zu den Preisen stagnierten Löhne und Gehälter.
Die Folge wäre eine Art Konsumentenstreik, denn plötzlich ist man mit wesentlich höheren Zahlen in der Preisfestsetzung konfrontiert. 1 Euro sind nämlich 13,7603 Schilling.
Die zahlenpsychologische Voraussetzung, die in den vergangenen Jahren die Teuerung erst ermöglichte verkehrt sich ins Gegenteil. Erschien in Europreisen plötzlich alles so trügerisch günstig und verleitete zum Geldausgeben, so würde eine Rückkehr zum Schilling die gegenwärtigen deflationären Kontraktionstendenzen noch zusätzlich beschleunigen.
Beispiel: 8,50 Euro für eine Pizza entsprechen 117 Schilling und 2,20 Euro für ein Glas Orangensaft sind immerhin 30,30 Schilling. Diese Schilling-Preise sind nur Wenige bereit zu zahlen. Die Gastronomiebranche wäre deshalb mit starken Einbussen konfrontiert...
Doch auch die Supermärkte stünden vor großen Herausforderungen, denn die zahlreichen Preisaufrundungen verteuerten die Preise für Obst, Gemüse, Fleisch, Brot und Teigwaren. Die Folge wäre ein stärkerer Preisvergleich der Konsumenten. Sonderangebote bei den Gütern des täglichen Bedarfs wären sofort vergriffen und Schluss- und Räumungsverkäufe im Textil- und Möbelhandel würden regelrecht gestürmt.
Gleichzeitig würden die Lohn- und Gehaltsforderungen der Gewerkschaften aggressiver. Eine bundesweite Streikwelle quer durch unterschiedliche Branchen wäre denkbar. Unternehmen würden in eine Preis-Kosten-Schere geraten und somit Rationalisierungsmaßnahmen oder die Auslagerung von Teilbereichen in Billiglohnländer forcieren. Eine zusätzliche Belastung wären dann noch die Umtauschgebühren. Die Europäische Kommission errechnete nämlich, dass allein durch die Beseitigung von Umtauschgebühren die Euro-Länder 0,4 Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts einsparen.
http://www.feierabend.de/images/channel/web/6/9/g.248989.jpg
http://www.feierabend.de/images/channel/web/6/0/g.248990.jpg
Diese Preise sind aus 2006, wenn man sich heute umsieht, ziehts einem die Schuhe aus...
Zum Beispiel, dass wir nicht mehr fortgehen!
Preise wia in da guatn oaltn Zeit: Preise wie vor 50 Jahren - allerdings in Euro statt Schilling... 1956 kostete ein Bier rund 3 Schilling - jetzt 3 Euro und mehr :mad:
Nicht nur die Getränkepreise auch die Essenspreise sind aus meiner Sicht weit überzogen. Seit der Euroeinführung ging es rasch bergauf und mittlerweile werden häufig Preise verrechnet die sich weder durch die Inflation noch durch die Wirtschaftslage erklären lassen.
Zugegeben, manche Wirte steuern schon wieder gegen, aber schauts einmal das nächste mal genauer hin und rechnets um, ob Ihr das auch in Schilling bezahlt hättet?
In der Umgebung von München und in Italien haben viele Wirte bereist auf die empfindlichen Umsatzeinbrüche reagiert und ihre Preise wieder an die Einkommensverhältnisse angepasst - ich bin gespannt wann das auch bei uns durchschlägt.
Wir gehen jedenfalls kaum mehr fort und wenn dann nur dorthin wo der Preis stimmt, weil für 4 Personen leg ich net gern an die 70€ ab und mehr - das ist fast ein Tausender im alten Geld das noch etwas wert war...
Jaja, die Inflation..
Dafür musst aber sagen, dassd jetzt mehr verdienst als früher.
Aber ich sehne mir auch wieder die guten alten Zeiten her, wo man anno 97 sage und schreibe 7 Schilling für einen Liter Diesel bezahlt hat..
Randolph_Carter
09-03-2010, 14:43
Jaja, die Inflation..
Dafür musst aber sagen, dassd jetzt mehr verdienst als früher.
Aber ich sehne mir auch wieder die guten alten Zeiten her, wo man anno 97 sage und schreibe 7 Schilling für einen Liter Diesel bezahlt hat..
Die Rechnung geh ich als Betriebsrat im Babnkenumfeld gerne mit Dir durch - nur leider hat man weder mein Gehalt 10 zu 1 noch "meinen" Gas, Benzin oder Brotpreis (der Kilo be 4 € !!!) entsprechend angepasst.
Ich leb in derselben Wohnung, heize, hab ein Auto und geh viel weniger fort als früher. DVDs und CDs kauf ich keine mehr :zwinker:.
Und trotzdem hatte ich frühe Geld zum sparen über und heute am Ende vom Geld noch viel Monat über.
http://www.nachdenkseiten.de/upload/bilder/20080410_01.gif
Wenn man aus den Löhnen die Inflation herausrechnet - also was Du Dir um das "Euro"Spielgeld kaufen kannst - dann schaut es bitter aus...
Die Rechnung geh ich als Betriebsrat im Babnkenumfeld gerne mit Dir durch - nur leider hat man weder mein Gehalt 10 zu 1 noch "meinen" Gas, Benzin oder Brotpreis (der Kilo be 4 € !!!) entsprechend angepasst.
Ich leb in derselben Wohnung, heize, hab ein Auto und geh viel weniger fort als früher. DVDs und CDs kauf ich keine mehr :zwinker:.
Und trotzdem hatte ich frühe Geld zum sparen über und heute am Ende vom Geld noch viel Monat über.
http://www.nachdenkseiten.de/upload/bilder/20080410_01.gif
Wenn man aus den Löhnen die Inflation herausrechnet - also was Du Dir um das "Euro"Spielgeld kaufen kannst - dann schaut es bitter aus...
Da geb ich Dir recht... wobei halt andere Artikel - vgl. Elektronik - vom Preis-Leistungsverhältnis her wesentlich billiger geworden sind.
Abgesehen davon tut die Wirtschaftskrise ihr Übriges - sie ist immer wieder ein GRund, die Preise hochzukurbeln. Zumindest kommt mir das so vor!
Wenn alle mitmachen, können wir ein deutliches Zeichen setzen und damit was erreichen!
Natürlich. Ihr könnt damit für noch mehr Konkurse und noch mehr Arbeitslose sorgen. oder wenigstens für noch schlechtere Arbeitsbedingungen und noch mehr Schattenwirtschaft. Das wäre endlich einmal ein Zeichen.
Nach dem Motto: Wer nyx wird, wird Wirt
Drum fahrens alle die dicksten Autos, ruinieren unsere Gesundheit weils den Alkohol so billig rüber reichen und jeden überall rauchen lassen.
;)
Zum Beispiel, dass wir nicht mehr fortgehen!
Preise wia in da guatn oaltn Zeit: Preise wie vor 50 Jahren - allerdings in Euro statt Schilling... 1956 kostete ein Bier rund 3 Schilling - jetzt 3 Euro und mehr :mad:
Nicht nur die Getränkepreise auch die Essenspreise sind aus meiner Sicht weit überzogen. Seit der Euroeinführung ging es rasch bergauf und mittlerweile werden häufig Preise verrechnet die sich weder durch die Inflation noch durch die Wirtschaftslage erklären lassen.
Tatsache ist, dass gerade die Speisenpreise unterm hund sind und nur deshalb so lange so niedrig zu halten war, weil die Wirten das immer mit noch und noch mehr Schwarzverkauf ausgeglichen haben. Durch die aktuellen (von mir sehr begrüßten) schärferen Kontrollen wird es noch zu weiteren Preissteigerungen und weiteren Schließungen kommen. Aber dafür wird's dort, wo eben faire Preise kassiert werden, auch vernünftige Löhne geben und die Leute werden auch zu normalen Gehältern angemeldet und haben auch eine Chance zu überleben, wenn sie einmal krank sind oder in Pension gehen.
Nach dem Motto: Wer nyx wird, wird Wirt
Drum fahrens alle die dicksten Autos, ruinieren unsere Gesundheit weils den Alkohol so billig rüber reichen und jeden überall rauchen lassen.
;)
Stimmt... Die ghörn alle eingesperrt.
Nur blöd, dass ich dann net weiss, wo ich mein Mittagsmenü herbekomme:D:D
Tatsache ist, dass gerade die Speisenpreise unterm hund sind und nur deshalb so lange so niedrig zu halten war, weil die Wirten das immer mit noch und noch mehr Schwarzverkauf ausgeglichen haben. Durch die aktuellen (von mir sehr begrüßten) schärferen Kontrollen wird es noch zu weiteren Preissteigerungen und weiteren Schließungen kommen. Aber dafür wird's dort, wo eben faire Preise kassiert werden, auch vernünftige Löhne geben und die Leute werden auch zu normalen Gehältern angemeldet und haben auch eine Chance zu überleben, wenn sie einmal krank sind oder in Pension gehen.
Vor allem ist das Leben als Wirt kein Honiglecken... das sehe ich immer wieder in meinem Bezirk (Favoriten), wo ein Gasthaus sich maximal zwei AJhre über Wasser hält und dann dicht geht...
Randolph_Carter
09-03-2010, 15:00
Die Wirtschaftskrise wird keinen Grund liefern das alles zu verteueren... im Moment sieht es in der Wirtschaft so aus, dass wir in eine Deflation laufen: Alles wird billiger und trotzdem gehen die Umsätze zurück: Ich hab nix davon wenn der H&M Kleider und Jeansjacken um 9,90 verkauft (nach dem Motto "Von Kindern - für Kinder")
Ökonomen mögen ihre Statistiken und Warenkörbe manipulieren wie sie wollen: Weder kauf ich mir laufend einen Riesenfernseher noch einen MP3 Player. Aber schau einmal was (umgerechnet!!) eine deppate Waschmaschien oder ein Kühlschrank kosten... Da hätten wir früher einen Bosch oder eine Miele dafür kaufen können.
Wenn wir abseits vom allgemeinen Raunzen uns die Preise anschauen, dann wurde beinhart "falsch" aufgerundet: Nämlcih weil alles was früher 9,90 öS kostete, kurz später 99 "cent" kostet.
Daher:
Was zuvor 10 Schilling gekostet hat, kostet jetzt 1 Euro.
Die Euro-Preise machen einem vor, es sei eh alles so billig.
Wir geben ohne Zögern pro Kopf 10-15 Euro für ein Essen aus - wo wir früher nie 140 bis 170 öS für Pizza/Schnitzel/Fisch bezahlt hätten.
Hätten wir früher für für irgendein ein gefrohrenes Grünzeug öS 10,90 (79 Cent) ausgegeben?
Katzenfutter hat vor dem Euro öS 7,99 gekostet und nach der doppelten Preisauszeichnung ziemlich bald 0,89 (= 12,25 öS; das ist 53% teurer).
Welche Werkstätte hätte sich 89€ (1224,70 öS!!!) bzw 103,70€ (1427 öS !!!) als Stundensätze anschreiben getraut?
Dass auch mit dem Schilling die Gastronomiepreise innerhalb von wenigen Jahren um knapp 40 % angezogen hätten, entzieht sich meiner Vorstellungskraft... Mein Gehalt macht solche Steigerungen jedenfalls nicht mehr mit
Weder kauf ich mir laufend einen Riesenfernseher noch einen MP3 Player. Aber schau einmal was (umgerechnet!!) eine deppate Waschmaschien oder ein Kühlschrank kosten... Da hätten wir früher einen Bosch oder eine Miele dafür kaufen können.
Das nicht weil anno 1960 hatte kaum jemand einen Fernseher geschweige denn ein eigenes Telefon... und zwei Autos pro Familie gabs a net. Da baute sich Österreich grad wieder auf, nachdem es zwei Weltkriege hinter sich gebracht hatte...
Was zuvor 10 Schilling gekostet hat, kostet jetzt 1 Euro.Für die Gastronomie kann ich dir sagen, dass da ein paar Geschichten besonders unglücklich zusammengetroffen sind. Eine davon war, dass nur 2 Monate vor Euroeinführung die gesetzliche Lage bezüglich der Entgeltfortzahlung zwar sehr super für die Industrie, aber sehr zu ungunsten kleiner Betriebe und vor allem der Gastronomie, wo es traditionell besonders viele Arbeitsunfälle gibt aufgrund der schlechten Arbeitsbedingungen, geändert hat. Alleine die daraus resultierenden zusatzkosten würden eine Preiserhöhung von mindestens 20% rechtfertigen.
Die Umstellung auf den Euro hat in vielen Betrieben kaum weinger Kosten verursacht als in Großbetrieben. neue kassen, neue Software, die Herrschaften steuerberater haben's ja auch nciht billiger gemacht mit den gleichen Argumenten. Viele haben immer schon mit psychologischen Schwellen gearbeitet und einmal tief durchgeatmet, dass € 5,90 nicht viel anders klingt als öS 59. Das Problem, bei korrekter Kalkulation, fairer, sprich offizieller Abrechnung aller Mitarbeiter und Bezahlung aller Steuern hast auch auch um € 5,90 noch ein sauberes Problem, ein gutes Essen mit Fleisch abzuliefern, und ohne Fleisch ist es ja in österreich ein essen für die Kühe.
ned bös sein, aber die Diskussion ist in wirklichkeit absolut unnötig. Geh einfach nirgends hin, wenn Du Dir's nicht leisten kannst oder willst. Wenn dann die Kontrollen noch passen, werden wir irgendwann wieder eine gute Gastronomie haben in Österreich.
Natürlich. Ihr könnt damit für noch mehr Konkurse und noch mehr Arbeitslose sorgen. oder wenigstens für noch schlechtere Arbeitsbedingungen und noch mehr Schattenwirtschaft. Das wäre endlich einmal ein Zeichen.
Es geht mir hier sicherlich nicht darum Lokale in den Konkurs zu treiben, auch bin ich sicherlich niemanden seinen Gewinn neidig.:s:
Mir geht es hier rein gegen Abzocke und ungerechtfertigte Preise.
Um Konkurs brauchen sich erstaunlicherweise gerade die Lokale mit den ungerechtfertigtsten Preisen keine Sorgen machen, ohne Tischreservierung geht da gar nichts.
An hohe Getränkepreise hat man sich eh schon "gewöhnt" aber ich finde die in meinen Beispielen absolut ungerechtfertigt.
Abgesehen davon treiben sich so viele selbst in den Konkurs, denn mir und vielen Anderen ist es das Geld nicht mehr wert essen zu gehen...
dass die Getränke allgemein teurer geworden sind find ich jetzt nicht so schlimm, verdienen auch mehr...
aber die Preisunterschiede in Lokalen in der Stadt und am Land sind gravierend..., ein Beispeil an alkoh. Getränken...
1 Cola Rum am Land 2,50€
1 Cola Rum in der Stadt 5,00€ und mehr, find i schlimm den Unterschied:sm:
Mir geht es hier rein gegen Abzocke und ungerechtfertigte Preise.
Abgezockt wurden die Wirte und vor allem ihre Mitarbiter über viele jahre von den Kunden, die schno bei Preiserhöhungen von 1 oder 2 Schilling gesagt haben, dann kommm ich nimmer. Und viel zu viele Wirte haben sich das eben gefallen lassen und so ist zum Beispiel über 2 Jahrzehnte die Grenze von 50 Schilling fürs Mittagessen In einem Großteil der Betriebe nicht gefallen. 20 Jahre ohne Preiserhöhungen. jetzt erkläre mir mal einer, wie das funktionieren soll.
Leider sind halt in Wirklichkeit, und da geb ich Dir voll recht, viele Wirte nicht gerade die intelligentesten. Die "Umsatz = Gewinn" - intelligenzler gibt's zu Hauf und zumeist sind sie auch noch komplett beratungsresistent.
Ich hab in den letzten Jahren vielen Wirten ein bisserl unter die Arme gegriffen. Wenn Du in deren Bilanzen schaust (bzw. GuV-REchnungen) kommt Dir das Weinen. Aebr da muss der Wirt eh schon einen gewissen Weitblick haben, wenn er sich helfen lassen will. und das sind wenige. kein Wudner, weil die meisten eben an der Steuer vorbei arbeiten (müssen), damit sie überhaupt eine Chance haben, Geld zu verdienen.
Wer die Preise nciht akzeptiert, riskiert letztendlich nur, schlechtere Qualität zu bekommen. Egal ob direkt als Ware, oder als mitarbeiter.
Bernhard_K
09-03-2010, 15:30
...
Auch für ein großes Bier sind Preise weit über 3€ durchaus üblich und die 4€ Grenze wird teilweise auch schon ungeniert überschritten.
...
Nicht böse sein aber die 4 euro werden in wien häufig auch schon beim seiterl ganz deutlich überschritten.
Ich finde das auch nicht ok aber solange ich trotzdem hingehe kann ich mich nicht wirklich beschweren.
Neidvoll beobachte ich nur die 16 järigen die das finanzielle potential haben sich bei den preisen einen vollrausch anzutrinken :D
... ich als Betriebsrat im Babnkenumfeld ....
Und dann argumentierst Du mit Grafiken aus Deutschland? :rofl:
Schau Dir mal die Entwicklung des österreichischen Medianeinkommens vs. dem HVPI an....
dass die Getränke allgemein teurer geworden sind find ich jetzt nicht so schlimm, verdienen auch mehr...
aber die Preisunterschiede in Lokalen in der Stadt und am Land sind gravierend..., ein Beispeil an alkoh. Getränken...
1 Cola Rum am Land 2,50€
1 Cola Rum in der Stadt 5,00€ und mehr, find i schlimm den Unterschied:sm:
Schau Dir da 1. die Mieten an und zweitens das Verhältnis zu den Aufsichtsorganen.
und dann schau mal, wie alt die Kidner sind, die sich dort am WE das Cola Rum reinhaun, und denen's der Wirt nicht verbietet, weil er die € 2,50 braucht.
Bernhard_K
09-03-2010, 15:34
Für mich immer wieder erschreckend ist, dass Antialkoholische Getränke in manchen Gasthäusern gleich teuer, wenn nicht so gar teurer sind als Alkoholische. So gesehn ist es ja kein Wunder dass heutzutage schon Kinder mit dem Konsum von Alkohol anfangen, wenn ein Bier billiger ist als ein gespritztes Pago...
mfG Chricke
auch da muss man ehrlich sagen, dass die lokale wenig dafür können.
Beim spar kostet ein pittinger auch unter 50cent/0.5liter da bekommst außer einem mineral und einer milch auch nix billigeres.
warum sollte die herstellung von bier auch teurer sein als die von fruchtsaft cola und co?
Wer die Preise nciht akzeptiert, riskiert letztendlich nur, schlechtere Qualität zu bekommen. Egal ob direkt als Ware, oder als mitarbeiter.
:toll:
und wer die preise nicht akzeptieren will soll halt nicht fortgehen. zwingt ja niemand irgendwen 4 euro fürs krügerl zu zahlen.
Ausschlaggebend war der letzte Besuch eines nach einem Vogel benannten Lokals, wo meine Freundin für ein Pago mit Soda auf 0,5 aufgespritzt über 4€ zu zahlen hatte, und das Pago mit Leitungswasser gespritzt ebenfalls mit mehr als 3€ zu buche schlug, wohlgemerkt 0,40€ waren für das Leitungswasser zu zahlen.
Auch für ein großes Bier sind Preise weit über 3€ durchaus üblich und die 4€ Grenze wird teilweise auch schon ungeniert überschritten.
Wo soll das noch hinführen??
Ich habe mir jetzt vorgenommen, so weit es mir möglich ist, nicht zu trinken zu bestellen, und falls der Durst doch zu groß wird nach etwas mit halbwegs vernünftigen Preis/Leistungsverhältnis zu greifen.
Wenn alle mitmachen, können wir ein deutliches Zeichen setzen und damit was erreichen!
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du mußt ja nicht reingehen und konsumieren - wenn doch dann reg dich bitte nicht auf.
gylgamesh
09-03-2010, 16:36
Erstens darf man nicht vergessen dass in der Gastronomie und der Fremdenverkehrsbranche kein Betrieb ohne "kreative" Buchhaltung überleben kann. Es gibt Statistiken die den Wert der "graue" Wirtschaft in Deutschland für diese Branchen auf mehrere Hundert Millionen Euro jährlich einschätzt. Im Ö wird es sicher vergleichbar sein.
Wenn trotzdem solche Preise verlangt werden, darf man zu Recht fragen wie teuer ist der Standort Ö wirklich bzw. vom was leben wir eigentlich? Produziert wird hier fast nichts mehr, alles überteuerte Dienstleistungen mit denen keiner zufrieden ist, für notwendige aber unschöne Tätigkeiten findet man kaum lokale Arbeitskräfte, eine Wirtschaft die sich selber frisst und Gewinne im Ausland verschiebt, ein Staat der sich jedes Jahr mehr verschuldet. Und wir sollten zu den reichsten Länder gehören?! Prosit!
Wenn trotzdem solche Preise verlangt werden,
Wenn sich das jetzt endlich ändert (was es langsam tut, weil die massnahmen der Ministerien zu greifen beginnen) und deswegen so hohe Preise verlangt werden müssen ...
gylgamesh
09-03-2010, 17:51
ROFL!!!
Habt ihr wirklich alle vergessen wie die Gastronomie die Preise nach der Euro Umstellung am 01.01.2002 "umgerechnet" hat?! Es war 10 ATS -> 1€ oder noch ärger! Die haben keine Ausrede ausgelassen um die Preise hinauf zu schrauben!
... Es war 10 ATS -> 1€ oder noch ärger! ...
hast du eigentlich die beträge vom tomcool gelesen... :confused:
solange die preise bezahlt werden, werden sie auch nicht gesenkt. warum auch...
wenn mir ein lokal zu teuer ist, gehe ich einfach nicht (mehr) hin. was soll also das
jammern über ungerechtfertigte preise. jeder hat da eine andere schwelle.
ich z.b. gehe sehr selten fort, aber dann ist es mir auch wert, mehr auszugeben.
das war vor dem euro auch so. und da hat es noch viel schlimmer ausgesehen,
für ein (abend)essen zu zweit einen tausender abzudrücken.
mehr fortgehen werde ich erst dann wieder, wenn ein generelles rauchverbot kommt,
das ist aber eine andere geschichte... ;)
CU,
HAL9000
Bernhard_K
09-03-2010, 19:09
Erstens darf man nicht vergessen dass in der Gastronomie und der Fremdenverkehrsbranche kein Betrieb ohne "kreative" Buchhaltung überleben kann.
...
Würde ich so wirklich niht sagen.
Das mag vielleicht im "normalen witrshäusern" zutreffen aber bestimmt nicht im Bereich Club / Bar / Disco...
Wenn man sich da ordentlich anstellst (und naürlich auch ein bisschen glück hat) kann man mit einem halbwegs angesagten Lokal in Wien mehr als nur sehr gut leben.
... Und wir sollten zu den reichsten Länder gehören?! Prosit!
ja tun wir! ;)
(trotz allem...)
mich wundert bei der umfrage, daß mehr leut dem wucher zustimmen als ihn ablehnen.........verdien i wirkli so wenig :confused:
schubi848
09-03-2010, 19:59
... Ich leb in derselben Wohnung, heize, hab ein Auto und geh viel weniger fort als früher. DVDs und CDs kauf ich keine mehr :zwinker:.
Und trotzdem hatte ich frühe Geld zum sparen über und heute am Ende vom Geld noch viel Monat über.
http://www.nachdenkseiten.de/upload/bilder/20080410_01.gif
Wenn man aus den Löhnen die Inflation herausrechnet - also was Du Dir um das "Euro"Spielgeld kaufen kannst - dann schaut es bitter aus...
Spricht man von Einkommensentwicklung sollte man auch immer dazu sagen, WER bzw. WELCHE Einkommensgruppen (oder auch andere soziodemograph. Gruppen) gewinnen/verlieren. Tatsächlich haben seit Ende des letzten Jahrtausends vor allem die Ärmeren verloren, also - wie in Grafik 4 zu sehen - diejenigen 25%, die das geringste Einkommen in Österreich haben ... und da vor allem die wenigverdienenden Männer: 2005 ca. 85% von dem Einkommen, das sie 1998 hatten! "[N]iedrige Einkommen sinken, während hohe Einkommen steigen." (Einkommensbericht 2008/1: 21) Noch ärger schauts bei den untersten 10% aus, die haben nämlich gegenüber 1998 bis zu 30% verloren (sieht man in der Grafik nicht). Da in dieser Gruppe die Einkommen v. a. aus Transferleistungen bestehen, kannst Dir ja vorstellen, wie "reich" einige "Sozialschmarotzer" geworden sind.:(
Interessant schaut's aber auch aus, wenn die Entwicklungsraten der Median-Bruttoeinkommen mit dem VPI verglichen werden (Grafik 2). Zwischen 2000 und 2005 war der VPI bzw. "Preiswachstum" tatsächlich größer als jenes der mittleren Einkommen (also die unteren 50%). Die Einkommenssteigerung ist erst seit 2006 größer als der VPI. Somit "ist das Medianeinkommen [...] 2007 inflationsbereinigt gleich viel 'wert' wie 1998." (Einkommensbericht 2008/1: 18) Durch die geringe Inflation 2009 in AT hamma wahrscheinlich diesbezüglich nix verloren (Einkommen sind - denke ich mir - trotz der hohen Arbeitslosenzahl im Vgl. zum VPI relativ gering gesunken).
Anm.: Es sind hier Einkommen der Unselbständigen gemeint.
UND WAS HAT DAS JETZT MIT EURO UND SCHILLING zu tun? Weiß auch nicht so genau, denkt's Euch dazu was aus....
Quelle: Einkommensbericht 2008/1. Bericht des Rechnungshofes gemäß Art. 1 § 8 Bezügebegrenzungsgesetz, BGBl. I Nr. 64/1997 (Verfügbar unter http://www.rechnungshof.gv.at/berichte/ansicht/detail/einkommensbericht-20081.html)
mich wundert bei der umfrage, daß mehr leut dem wucher zustimmen als ihn ablehnen.........verdien i wirkli so wenig :confused:
dann lies bitte nochmals fred überschrift und fragestellung der umfrage ;)
...Interessant schaut's aber auch aus, wenn die Entwicklungsraten der Median-Bruttoeinkommen mit dem VPI verglichen werden...
Ich habe mir schnell einen Plot Median-Brutto (Unselbständige) vs. HVPI gemacht (österreichische Daten, nicht aus D :rofl: ) 1997-2009. Da sieht es auch ganz anders aus...
dantheman
09-03-2010, 21:03
bis vor drei wochen im finkh:
caffee latte 3 euro dann auf einmal 3,30 auf die frage wieso:
" weil der caffe in umliegenden Kaffees schlechter ist und mehr kostet", also preis rauf.
das war vor 3-4 wochen und nun letzten samstag, latte um 3,40
tschuldigung aber das sind 13.33% mehr
also ich werd mir was anderes suchen!
bis vor drei wochen im finkh:
caffee latte 3 euro dann auf einmal 3,30 auf die frage wieso:
" weil der caffe in umliegenden Kaffees schlechter ist und mehr kostet", also preis rauf.
das war vor 3-4 wochen und nun letzten samstag, latte um 3,40
tschuldigung aber das sind 13.33% mehr
also ich werd mir was anderes suchen!
die antwort, die man dir gegeben hat ist schlicht falsch.
anfang februar ist der kaffeepreis am weltmarkt um etliches gestiegen. die meisten warenterminbörsen sind dabei short gegangen und mussten ordentlich drauflegen.
das ist der grund.
Konfusius
09-03-2010, 23:15
@soulman: Wenn wir es daran anknüpfen wollen, dann darf ich natürlich im Umkehrschluss auch darauf bauen, dass die Preise für den Verlängerten beim nächsten Kaffepreistief wieder im selben Umfang sinken... ;)
Zum Thema allgemein:
Ich kenne mich eigentlich nur in Graz (ein wenig) aus und denke, dass die Preise im Essensbreich eigentlich größtenteils gerechtfertigt sind. Ein McDonalds-menu kostet auch zwischen 5 und 6€ und is ein Witz...
Es gibt bei uns eigentlich eine Unzahl an relativ günstigen Lokalen mit preislich attraktiven Mittagsmenüs etc. und über kurz oder lang kann in so einem Provinznest, wie Graz eines ist, weder ein schleissiges Wirtshaus, noch ein preislich total abgehobenes Lokal wie das kürzlich tschari-gegangene IOHAN überleben. Gaststätten der gehobenen Bürgerlichen Küche (mit teils auch nicht mehr ganz billiger Preisgestaltung) gibt es genug... Warum wohl? Na Logo, die Leute schauen halt a bissl aufs Geld! Wenn sie sich ausgenommen fühlen is bei uns game over für das Lokal... :zwinker:
Die Getränkepreise empfinde ich als allgemein relativ heftig und ich persönlich muss sagen, dass ich da schon manchmal auf die Kosten achte! Es kann auch einmal eine kleine Wasserkaraffe statt dem zweiten Bier, Pago, Sprite etc sein. Ob einem Gastronomen das schmeckt oder nicht und wo dieserjene die höchsten Gewinnmargen hat is mir ehrlichgesagt relativ powidl... :o
diejenigen 25%, die das geringste Einkommen in Österreich haben ... und da vor allem die wenigverdienenden Männer: 2005 ca. 85% von dem Einkommen, das sie 1998 hatten!
Du sprichst von den Mitarbeitern der Gastronomie.
die antwort, die man dir gegeben hat ist schlicht falsch.
anfang februar ist der kaffeepreis am weltmarkt um etliches gestiegen. die meisten warenterminbörsen sind dabei short gegangen und mussten ordentlich drauflegen.
das ist der grund.
Najo, ich denke da wird der Kellner wohl eher die Wahrheit gesagt haben. Denn wenn's um den Kaffeepreis geht, so ist der mehr für die Kaffeeproduzenten relevant als für den Endkonsumenten.
Eine Portion Espresso hat im Durchschnitt 7 Gramm Kaffeepulver. Das macht selbst beim derzeitigen Kilopreis von 80 Euro für guten Kaffee nur 56 Cent pro Portion.Die Kaffeepreiserhöhung dürfte sich wohl erst in der zweiten Erhöhung von 10 Cent niedergeschlagen haben. Die erste war wohl eher der genannte Unterschied ind er Qualität. und wenn das nicht überheblich war, sondern wahr, werden die 30 Cent wurscht sein. Denn wer lieber schlechten Kaffee trinkt, nur weil er 30 Cent billiger ist, ist sowieso ein Trottel.
Es kann auch einmal eine kleine Wasserkaraffe statt dem zweiten Bier, Pago, Sprite etc sein. Ob einem Gastronomen das schmeckt oder nicht und wo dieserjene die höchsten Gewinnmargen hat is mir ehrlichgesagt relativ powidl... :oWenn er klug ist, spätestnes nach 2 Monaten beim Wasser.
auch da muss man ehrlich sagen, dass die lokale wenig dafür können.
Beim spar kostet ein pittinger auch unter 50cent/0.5liter da bekommst außer einem mineral und einer milch auch nix billigeres.
warum sollte die herstellung von bier auch teurer sein als die von fruchtsaft cola und co?
Da hast natürlich auch recht.
Die Herrstellung wird auch ungefähr auf den gleichen Preis kommen, nur warum werden dann Cola, Fruchtsäfte und Co, teurer verkauft als Bier?
Dann regt sich wieder jeder auf, warum ein 12 jähriger mit einem bier in der Hand durch die Straßen läuft. Das sind natürlich extrem Beispiele, aber leider gibt es auch die in Österreich...
mfG Chricke
Christoph
10-03-2010, 07:02
Die Preise für Speisen finde ich in Österreichs Gastronomie eigentlich nicht so schlimm. Es ist nur leider schwer, ordentliches Essen zu bekommen. Viele Gastronomen "schlucken" ja notwendige Preiserhöhungen, in dem sie den TK Anteil erhöhen, und Convenience Food vom Metro aufwärmen :k:
(wobei ein höherer Preis nicht unbedingt bedeutet, dass die Zutaten frischer und das Fleisch gesünder sind, sondern vielleicht nur der Wirt gieriger ist :p )
Allerdings habe ich ein großes Problem mit der Quersubventionierung durch Getränke, speziell AFG und Kaffee. 2,80 für einen Espresso, der in anderen EU-Ländern durchwegs unter 1 Euro kostet, oder 3,20 für ein kleines Soda Zitron sind einfach jenseitig. Wir reden da über 2-3% Wareneinsatz bei Kaffee/Tee und maximal 10% bei AFG - das ist schwerster Nepp.
Da zahl ich lieber einen fairen Preis fürs Essen, und komm mir dafür bei den Getränken nicht geneppt vor. ;)
(in anderen Ländern klappt's ja auch - so teuer wie bei uns sind Getränke sonst nirgends)
Ich glaube ich bin nicht der einzige, der sich angesichts der Getränkepreise auch mal den Kaffee nach dem Essen oder ein letztes Getränk verkneift.
Selbst bei den Argumenten welche die hohen Preise zum Teil rechtfertigen, bin ich der Meinung dass jeder Wirt mehr Gewinn machen würde wenn ich mir 2 günstigere Getränke kaufe, statt bei einem zu bleiben weil es mir das einfach nicht wert ist
alle denen wien zu teuer ist, sollten einmal einen internationalen vergleich innerhalb europas anstellen.
setz dich in ein cafe am markusplatz in venedig.
caffé latte €18,75!!!
ich weiss, drei gassln weiter hinten isser um 80% billiger.
und dort argumentierens mit den hohen beiträgen zur erhaltung der stadt, dass ned absaufen...
setz dich in ein cafe an der boulevard saint germain in paris.
cappuccino €6,70!
boulevard saint germain ist vergleichbar mit unseren einkaufsstrassen in der inneren stadt, aber €6,70 zahlst auch da nirgends.
setz dich ins café de oriente in madrid.
ein kleines (hat snack-charakter), zwar feines mittagsmenü €32,-!
um das geld fress ich beim figlmüller zu zweit.
österreich zählt da zu den noch preiswerten ländern europas.
alle denen wien zu teuer ist, sollten einmal einen internationalen vergleich innerhalb europas anstellen.....
Richtig. 1x Abendessen in London und Du brauchst einen Kredit. :rofl:
Eine Portion Espresso hat im Durchschnitt 7 Gramm Kaffeepulver. Das macht selbst beim derzeitigen Kilopreis von 80 Euro für guten Kaffee nur 56 Cent pro Portion.
80 Euro für einen Kilo ?
bitte um ein Beispiel
80 Euro für einen Kilo ?
bitte um ein Beispiel
Katzenkackekaffee? :rofl:
Katzenkackekaffee? :rofl:
zuviel Hundethread gelesen :confused: :D
Katzenkackekaffee? :rofl:
den kriegst du nicht mal auf den phillipinen so billig!
in europa kostet der kilo zwischen 600 und 1000 euro.
den kriegst du nicht mal auf den phillipinen so billig!
in europa kostet der kilo zwischen 600 und 1000 euro.
€300. Aber ich würde mir ausgeschissenen Kaffee eh nicht kaufen.... :rofl:
bevor das hier entgleitet sollte der Tom endlich den 80 Euro - Sch.... aufklären
Christoph
10-03-2010, 09:30
alle denen wien zu teuer ist, sollten einmal einen internationalen vergleich innerhalb europas anstellen.
setz dich in ein cafe am markusplatz in venedig.
caffé latte €18,75!!!
ich weiss, drei gassln weiter hinten isser um 80% billiger.
und dort argumentierens mit den hohen beiträgen zur erhaltung der stadt, dass ned absaufen...
setz dich in ein cafe an der boulevard saint germain in paris.
cappuccino €6,70!
boulevard saint germain ist vergleichbar mit unseren einkaufsstrassen in der inneren stadt, aber €6,70 zahlst auch da nirgends.
setz dich ins café de oriente in madrid.
ein kleines (hat snack-charakter), zwar feines mittagsmenü €32,-!
um das geld fress ich beim figlmüller zu zweit.
österreich zählt da zu den noch preiswerten ländern europas.
Wir haben letzte Woche auch zu fünft über 400 Euro für ein Mittagessen in Wien ausgegeben - also was willst beweisen?
In Rom zahlst in der ärgsten Touristenfalle nicht mehr als 1,20 für einen Espresso, in Lissabon zahlst in den bekanntesten Kaffeehäusern an der Theke maximal 50 Cents dafür.
Die Top-Touristen-Adressen in Venedig und Paris sollten wohl nicht unbedingt der Maßstab für die Preisgestaltung in Wien sein!
@Lars: Du kannst in London auch sehr gut essen, ohne einen Kredit aufnehmen zu müssen. Ausserdem darfst in dem Fall nicht vergessen, dass das Lohnniveau in der City gut 1/3 höher ist als in Wien ;)
Schau Dir da 1. die Mieten an und zweitens das Verhältnis zu den Aufsichtsorganen.
und dann schau mal, wie alt die Kidner sind, die sich dort am WE das Cola Rum reinhaun, und denen's der Wirt nicht verbietet, weil er die € 2,50 braucht.
also mit den Mieten muss ich dir vollkommen recht geben, das stimmt!
aber so is auch wieder nicht, in da Stadt sind auch die "Kinder" unterwegs, (sprech ja aus Erfahrung, is no net so lang her=))
und strenge Kontrollen gibts mittlerweile da und da....aber die Tricks und gefälschten Ausweise der Jugend werden auch immer besser....:devil:
Bernhard_K
10-03-2010, 10:19
bevor das hier entgleitet sollte der Tom endlich den 80 Euro - Sch.... aufklären
zB:
http://de.wikipedia.org/wiki/Blue_Mountain_(Kaffeesorte)
Wie gesagt finde ich in restaurants (Speisen und Gertänke) die Preise halbwegs ok. Speisen sind mMn preislich ziemlich ok und diese Tatsache wird mit teuren Getränken ausgeglichen.
Bei Lokalen die ihren Umsatz aber fast ausschließlich mit Getränken machen (Bar Club usw.) ist die Preisgestaltung ein Teil des Marketings und hat nichts mit den Kosten zu tun. Die Frage ist ausschließlich: Welche Gäste will man ansprechen?
Und das ist auch ok so!
Genug Lokale machen auch in Wien gutes Geschäft mit Bierpreisen unter 3 euro. (ohne Jugendliche abzufüllen)
.. ist die Preisgestaltung ein Teil des Marketings und hat nichts mit den Kosten zu tun. ...
Eh. Sobald man in der Box oder Passage ein Cappy gespritzt um €1,20 kriegt, kommen die Hoschis nicht mehr.
zB:
http://de.wikipedia.org/wiki/Blue_Mountain_(Kaffeesorte)
danke, ist interessant.
Durch diese lange Reifezeit entsteht ein spezielles Aroma, welches von Kaffeeexperten sehr geschätzt wird. Das außergewöhnliche Aroma, die geringe Ertragsmenge sowie die schwierigen Bedingungen bei der Ernte machen den Jamaica Blue Mountain mit einem Marktpreis von etwa 100 Dollar pro Kilogramm zur teuersten Kaffeesorte weltweit, die direkt von den Sträuchern geerntet wird
... aber wohl nicht für diese Diskussion hier relevant
Hier geht es doch eher um den Durchschnitt und nicht um extrem teures oder extrem billiges.
Konfusius
10-03-2010, 11:47
Wenn er klug ist, spätestnes nach 2 Monaten beim Wasser.
Kann man natürlich so sehen...allerdings ist das gerade beim Wasser in Österreich ein Spiel mit dem Feuer, ist H2O doch bei uns ein Gut, das (noch) praktisch gratis ist. Wenns der Wirt / das Kaffehaus übertreibt und den Kunden Wasser trotz einer zb 7-12€ Konsumation verrechnet steht er langfristig auf dünnem Eis... :zwinker:
Ich gehe zB sehr gerne in ein kleines Lokal in relativer Uninähe...bin über einen Freund draufgekommen. Zu Mittag werden ständig 2 (nicht mehr und nicht weniger) wirklich gute(!) Menüs mit verschiedenen Salaten um ca 5,50-7€ geboten, am Nachmittag isses praktisch ein Kaffeehaus und am Abend gehn die Leut zum :du: hin. Das Publikum ist total gemischt; neben den vielen Studenten sind auch Unibedienstete, Proffessoren, andere Geschäftsleute usw dort anzutreffen und ab und zu verirrt sich sogar ein Porsche od. eine Ducati vor die Haustür. Der Laden ist eine wahre Goldgrube und ist preislich, vorallem beim Essen, trotzdem sehr moderat ohne bei den Getränken abzuheben! Irgendwas macht der also richtig, oder viele andere machens falsch...keine Ahnung?!? :toll:
Sämtliche Jammereien der Gastronomen, sind mir persönlich komplett schnuppe! Es geht zumindest gefühlt keiner anderen Sparte (viell. mit einigen Ausnahmen) besser und wenns jemandem ned passt und er für sich persönlich als Unternehmer beschließt, dass es wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll ist eine Gastwirtschaft / Kaffeehaus zu betreiben bzw er selbst warum auch immer erfolglos ist (denn es gibt ja im Gegenzug genügend höchst lukrative Gaststätten!) muss sich derjenige halt was überlegen. Und aus...
Soll kein Angriff sein TC, aber das ist Marktwirtschaft und die Gastronomie ist zwar aus der Natur der Sache etwas "öffentlicher" als andere Sparten aber in Wahrheit nur ein Wirtschaftszweig wie jeder andere... :)
scheint grad "in" zu sein das thema
http://www.krone.at/krone/S25/object_id__189136/hxcms/
...Der Laden ist eine wahre Goldgrube...
Wieviel Jahresüberschuss nach Steuern?
relativer Uninähe...
in der Nähe welcher Uni?
Bernhard_K
10-03-2010, 13:04
danke, ist interessant.
Durch diese lange Reifezeit entsteht ein spezielles Aroma, welches von Kaffeeexperten sehr geschätzt wird. Das außergewöhnliche Aroma, die geringe Ertragsmenge sowie die schwierigen Bedingungen bei der Ernte machen den Jamaica Blue Mountain mit einem Marktpreis von etwa 100 Dollar pro Kilogramm zur teuersten Kaffeesorte weltweit, die direkt von den Sträuchern geerntet wird
... aber wohl nicht für diese Diskussion hier relevant
Hier geht es doch eher um den Durchschnitt und nicht um extrem teures oder extrem billiges.
Aber selbst den hab ich schon um 4€ getrunken (in 1040 wien)!
Wie eh bereits geschrieben wurde ist der rohstoffpreis so gut wie gleichgültig.
Bernhard_K
10-03-2010, 13:20
Kann man natürlich so sehen...allerdings ist das gerade beim Wasser in Österreich ein Spiel mit dem Feuer, ist H2O doch bei uns ein Gut, das (noch) praktisch gratis ist. Wenns der Wirt / das Kaffehaus übertreibt und den Kunden Wasser trotz einer zb 7-12€ Konsumation verrechnet steht er langfristig auf dünnem Eis... :zwinker:
Wasser seh ich zB nicht so tragisch...
Wei gesagt machen die Rohstoffkosten eh so gut wie nix vom Preis aus. Also ist es mMn gerechtfertigt für Wasser etwas zu verrechnen.
Wenn ein soda mit ca 5 cent "materialwert" etwa 1 euro kostet ist es doch einzusehen, dass ein wasser auch etwas kostet oder?
Allgemein bin ich aber deiner Meinung.
Wenn der Gewinn nicht reicht soll man zusperren oder die Preise erhöhen. Lokalbesuche sind ja bei Weitem keine wichtige Grundversorgung die sich jeder leisten können muss.
Keine Option darf es aber sein an unter 16 jährige alk auszuschenken, schwarzarbeit zu betreiben, ohne Rechnung auszuschenken oder ähnliche Betrügerein mit dem Argument durchzuführen, dass man ohne nicht über die Runden kommt.
Leider verleitet die Gastro massiv zu Betrug, da sie zum nur sehr sehr aufwändig kontrolliert werden kann.
Randolph_Carter
10-03-2010, 13:24
...Alleine die daraus resultierenden zusatzkosten würden eine Preiserhöhung von mindestens 20% rechtfertigen...Viele haben immer schon mit psychologischen Schwellen gearbeitet und einmal tief durchgeatmet, dass € 5,90 nicht viel anders klingt als öS 59...
ned bös sein, aber die Diskussion ist in wirklichkeit absolut unnötig. Geh einfach nirgends hin, wenn Du Dir's nicht leisten kannst oder willst. Wenn dann die Kontrollen noch passen, werden wir irgendwann wieder eine gute Gastronomie haben in Österreich.
Ich bin Dir net bös, aber sei Dir sicher:
1) Nix rechtfertigt eine Preiserhöhung. Das Argument ist typisch österreichisch und zieht nicht, da muss man an der anderen Seite sparen, net die Kosten zum kunden durchreichen: Die Kunden bestimmen jedenTag was sie kaufen oder nicht. Übrigens, wir sind selbstständig und haben ein Modelabel, entwerfen und produzieren... wenn ich da alles auf den Preis für die Kundinnen draufknall, kann ich zusperren...
2) Diese Diskussion ist notwendig. Ihr (wenn ich Dich zu den Wirten zählen soll) treibts Euch selbst in den Konkurs, denn mir und vielen Anderen ist es das Geld nicht mehr wert essen zu gehen...
Und wennst in Europa ein bissl herumkommst, dann sieht man, dass das bisherige Preisgefüge bereits zusammengebrochen ist und weiter einbrechen wird.
Aber was reg ich mich auf - spätestens im Herbst werdens eh die letzten abkneissen: da werden unsere Politmarionetten die Sparpläne auf den Tisch legen müssen.
Dann viel Spass mit diesen Preisen!
:U: (wie in neulich Kiev: 2 Flascheln Bier und lustig am Fluss sitzen, das hat was...)
PS: Schad, dass man noch nicht weis wer das ist: http://www.krone.at/krone/S25/object_id__189136/hxcms/ dem sollt man die Konzession wegnehmen. Wenns keine Ente ist, ist es auch kein Verbrechen die "Gaststätte" beim Namen zu nennnen.
Bernhard_K
10-03-2010, 13:35
Ich bin Dir net bös, aber sei Dir sicher:
1) Nix rechtfertigt eine Preiserhöhung. Das Argument ist typisch österreichisch und zieht nicht, da muss man an der anderen Seite sparen, net die Kosten zum kunden durchreichen: ....
Warum? Kostenrechnung ist schall und rauch!
DER MARKT MACHT DEN PREIS!
Wenns wer kauft nachdem ich die Kosten "durchgereicht" hab hab ich eigentlich alles richtig gemacht!
Ausnahme: Grundversorgung. Da regelt bei uns der Staat zum glück mit.
2) Diese Diskussion ist notwendig. Ihr (wenn ich Dich zu den Wirten zählen soll) treibts Euch selbst in den Konkurs, denn mir und vielen Anderen ist es das Geld nicht mehr wert essen zu gehen...
Eben so einfach geht das. Wenn das genug machen werdens den Preis senken oder -wenn das nicht geht- das angebot (anz der Lokale) soweit reduzieren, dass die verbleibenden lokale mit den verbleibenden kunden ausreichend ausgelastet sind.
danke, ist interessant.
Durch diese lange Reifezeit entsteht ein spezielles Aroma, welches von Kaffeeexperten sehr geschätzt wird. Das außergewöhnliche Aroma, die geringe Ertragsmenge sowie die schwierigen Bedingungen bei der Ernte machen den Jamaica Blue Mountain mit einem Marktpreis von etwa 100 Dollar pro Kilogramm zur teuersten Kaffeesorte weltweit, die direkt von den Sträuchern geerntet wird
... aber wohl nicht für diese Diskussion hier relevant
Hier geht es doch eher um den Durchschnitt und nicht um extrem teures oder extrem billiges.
OFF-TOPIC:
Da (http://www.altwien.at/)kannst ihn dir zur Verkostung kaufen... (schmeckt ganz gut...)
Aber selbst den hab ich schon um 4€ getrunken (in 1040 wien)!
Wie eh bereits geschrieben wurde ist der rohstoffpreis so gut wie gleichgültig.
OFF-TOPIC:
Da (http://www.altwien.at/)kannst ihn dir zur Verkostung kaufen... (schmeckt ganz gut...)
danke !
zum Rohstoffpreis:
wenn ich in einem Lokal 3 (für den billigen) oder 4 Euro (für den teuren) zahle ist der Unterschied natürlich kein Problem.
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PS. Off Topic weil es hier um Gasthäuser/Kaffeehäuser geht - aber trotzdem interessant:
für zu Hause trinken derzeit ca. 10 Euro das Kilo
dieser Spitzenklassekaffee: 1/4 Kilo 49,90 also ca. 200 Euro/Kilo
dh. das 20-fache !
Preise wia in da guatn oaltn Zeit: Preise wie vor 50 Jahren - allerdings in Euro statt Schilling... 1956 kostete ein Bier rund 3 Schilling - jetzt 3 Euro und mehr :mad:
.....
Was würde eine Rückkehr des Schillings bewirken?
Hier der Link zu einem interessanten Gedankenspiel:
...
Die ganze Aufstellung ist zwar ganz OK, aber nicht zu vergessen:
1956 war der Durschnittslohn kaum über 1856,- ats brutto, inzwischen bei 1800,- brutto, ohne Arbeitgeberanteil, in Euro.
Das sind auch fast 24.800 ats.
Die Relation paßt wieder, im großen und ganzen arbeitet man heute auch nicht länger für sein Bier.
Man darf die Preise nicht mit Supermarktpreisen vergleichen. Im Lokal kauft man sich die Bedienung, Ambiente, etc. auch mit.
.. im Moment sieht es in der Wirtschaft so aus, dass wir in eine Deflation laufen: Alles wird billiger und trotzdem gehen die Umsätze zurück:
Nicht trotzdem, sondern genau deshalb
Bernhard_K
10-03-2010, 21:17
...wenn ich in einem Lokal 3 (für den billigen) oder 4 Euro (für den teuren) zahle ist der Unterschied natürlich kein Problem.
sicher nicht das beste beispiel aber im normalfall sind die unterschiede ja nicht so gewaltig.