Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Frauenquote ???!!!???
deusmagnus
28-10-2009, 17:35
Was haltet ihr eigentlich von dem Thema über die Frauequote, nachdem es zur Zeit wieder in den Medien breit getreten wird?
Was für Erfahrungen habt ihr?
Wo liegen Vor- und Nachteile?
Da ich in einem Beruf arbeite, bei dem die Frauenquote zwanghaft in die Höhe geschraubt wird, ohne Rücksicht auf Verluste, würd ich gern mal meine Perspektive erweitern wenn das noch möglich ist :f:
el presidente
28-10-2009, 17:43
Gar nix.
Wenn man sich auf sowas ausreden muss, dann stimmt die Leistung nicht.
und ich arbeite in einem "konzern" (:rofl::rofl::rofl:), in dem zukünftig auch unbedingt mehr frauen vorallem auch in leitenden positionen arbeiten dürfen/müssen/können/sollen.
werde dann genaueres berichten können
und vielleicht kann ich ja etwas hier mitnehmen zum selbstschutz und/oder zum positiven für die frauen
lotusblume
28-10-2009, 17:57
Eleon?
shroeder
28-10-2009, 17:59
Eleon?
da eleon hat scho an job, dem wirds wurscht sein... :o
ich kann dazu - aus heute geforderter sicht - gottseidank nix negatives berichten.
in meiner firma wird jene person genommen, welche die anforderungen erfüllt.
ob das jetzt mann oder frau ist, ist mir eigentlich wurscht.
es ist halt lediglich so, dass die studienrichtungen welche für die jobs in meiner fa. erforderlich sind geringfügig mehr männer absolvieren als frauen.
lotusblume
28-10-2009, 18:16
da eleon hat scho an job, dem wirds wurscht sein... :o
Geh Schröder, es geht doch um die Expertise vom Oberexperten
;)
da eleon hat scho an job, dem wirds wurscht sein... :o
Isser no Unterhosenmodel??
ich würd mehr frauen anstellen, da muss man weniger gehalt zahlen.
:devil::D:wink:
el presidente
28-10-2009, 18:21
ich würd mehr frauen anstellen, da muss man weniger gehalt zahlen.
:devil::D:wink:
Und haupstsache, sie sind fesch, dann steigt auch wieder die Arbeitsmoral der anderen.
:wink::love:
Und haupstsache, sie sind fesch, dann steigt auch wieder die Arbeitsmoral der anderen.
:wink::love:
:toll:
ich hoff manche mädls verstehn das jetzt ned falsch :zwinker:
ich würd mehr frauen anstellen, da muss man weniger gehalt zahlen.
:devil::D:wink:
KLATSCH!!! http://www.cosgan.de/images/smilie/boese/g030.gif
Und haupstsache, sie sind fesch, dann steigt auch wieder die Arbeitsmoral der anderen.
:wink::love:
nixnix! eingstellt wern nur schiache, weil die feschen bleim immer 7 monat nach der ersten firmenfeier für zwei jahr zhaus! :l:
deusmagnus
28-10-2009, 19:15
nixnix! eingstellt wern nur schiache, weil die feschen bleim immer 7 monat nach der ersten firmenfeier für zwei jahr zhaus! :l:
Ha bei uns bleiben auch die schiarchen nach sieben monaten zu hause :rofl:
Ha bei uns bleiben auch die schiarchen nach sieben monaten zu hause :rofl:
dann brauchts a höhere quote damit wenigstens die schiarchen bleiben können:devil::devil:
Kuglblitz
28-10-2009, 20:58
Hm, dass wir in Sachen Chancengleichheit hinter Botswana auf Platz 42 (bei der wirtschaftliche Perspektiven auf Platz 103) liegen, ist schon heftig.
http://orf.at/091028-44090/index.html
Und wenn ich da an manche Männerbünde (Burschenschaften, FPÖ, BZÖ) denke, wundert's mich nicht.
Andererseits hab' ich, wie ich auf Jobsuche war, sehr oft vernommen, dass "Frauen bei gleicher Qualifikation bevorzugt werden".
War natürlich auch nicht grad motivierend.
Andererseits hab' ich, wie ich auf Jobsuche war, sehr oft vernommen, dass "Frauen bei gleicher Qualifikation bevorzugt werden".
War natürlich auch nicht grad motivierend.
hast frisörin lernen wollen?:D
Kuglblitz
28-10-2009, 22:16
hast frisörin lernen wollen?:D
Nein, im Kulturmanagementbereich tätig sein.
Das ist noch schlimmer. :rolleyes:
***chandler***
29-10-2009, 07:50
also bei mir passt die quote :D
also zuhause passt die Männerquote nicht: 4:1 für die Frauen :l:
in meiner Firma ists fast ausgeglichen, wobei beim Gehalt sinds alle gleich weil ich eh nur KV bezahle :devil: (und ein Auto)
frauenquote, akademikerquote, eu-schnitt, rankings....meistens nonsense, wenn man genau hinschaut.
also zuhause passt die Männerquote nicht: 4:1 für die Frauen :l:
bist also auch ein künstler, gell?
einer der ein loch in ein loch macht!:devil:
Geschlechterquoten sind Sexismus in Reinkultur. Bereits überwunden geglaubt, soll er im Sinne der "guten Sache" über die Hintertür flächendeckend gesetzlich verankert werden.
Politisch federführend: Grün (und Rot). Ausgerechnet die Kämpfer GEGEN Sexismus!
Habe zum Thema vor einem Jahr - von dieser Diskussion ausgehend: http://nyx.at/bikeboard/Board/showthread.php?p=1725107#post1725107 - einen Thread eröffnet: http://nyx.at/bikeboard/Board/The-Great-GenderPaygapSwindle-oder-th91749
Geschlechterquoten sind Sexismus in Reinkultur. Bereits überwunden geglaubt, soll er im Sinne der "guten Sache" über die Hintertür flächendeckend gesetzlich verankert werden.
Politisch federführend: Grün (und Rot). Ausgerechnet die Kämpfer GEGEN Sexismus!
Habe zum Thema vor einem Jahr - von dieser Diskussion ausgehend: http://nyx.at/bikeboard/Board/showthread.php?p=1725107#post1725107 - einen Thread eröffnet: http://nyx.at/bikeboard/Board/The-Great-GenderPaygapSwindle-oder-th91749
:toll:
zustimmung.
die crux in der diskussion ist, dass jeder der eine kritische haltung dazu einnimmt, sofort in die böse patriarchenecke gestellt wird - ergo es meist gar nicht zu einer gleichberechtigten;) diskussion kommt.
im betrieb in dem ich arbeite, werden frauen und männer für den gleichen job jedenfalls gleich bezahlt.
....im betrieb in dem ich arbeite, werden frauen und männer für den gleichen job jedenfalls gleich bezahlt.
Es gibt eh keinen, wo das nicht so ist.
GrazerTourer
30-10-2009, 07:58
Geschlechterquoten sind Sexismus in Reinkultur.
Es kommt auf die Situation drauf an. Prinzipiell stimmt der Satz unter der Voraussetzung, daß sich das Einstellungsverhältnis gleichmäßig zu den Bewerbern und deren Leistung verhält.
Daß das nicht so ist, zeigt die Vergangenheit. Frauen werden aus diversen wirtschaftlichen Gründen des öfteren benachteiligt indem sie erst garnicht eingestellt werden. Aus diesem Grund machen diverse Regeln auf den ersten Blick durchaus Sinn (zB nach Schwangerschaft bei Bewerung fragen etc). Allerdings bezweifle ich, daß sich dieses Problem mit diversen gesetzlich geregelten Quoten regeln lässt. Die Bewertungskriterien für so eine Quote sind hier einfach zu wenig meßbar. Bei diversen Berufen finde ich Quoten allerdings schon passen (öffentlicher Bereich, Administration: verhältnis bewerberinnen zu bewerber könnte als Quote genommen werden...? müsste man "fertigdenken")
Bei den Gehältern wäre ich dafür, daß Unternehmen bis zu einer gewissen "Jobstufe" (ähnlich der Verwendungsgruppen) Gehaltstabellen haben muß, die für alle Mitarbeiter offen zulegen sind. Hier könnte man mit recht einfachen Schlüsseln die Gehälter rechtfertigen und durch gute Argumentation auch Unterschiede rechtfertigen (Berufserfahrung, Zusatzausbildungen usw...) Auf diese Weise wäre alles etwas durchsichtiger -> für jeden. Nicht nur zwischen den Geschlechtern.
Es gibt eh keinen, wo das nicht so ist.
warum hör und les ich das dann ständig?
warum hör und les ich das dann ständig?
Und in welchem der ständigen Artikel wird ein Betrieb erwähnt, der bei identen sonstigen Voraussetzungen geschlechterspezifisch unterschiedlich zahlt?
NoControl
30-10-2009, 08:07
ich würd mehr frauen anstellen, da muss man weniger gehalt zahlen.
:devil::D:wink:
:rofl::rofl:
...... Bei diversen Berufen finde ich Quoten allerdings schon passen
.....
dh du würdest also eine quote nach einem gewissen schlüssel festlegen und dann frauen auch gegenüber besser qualifizierten männern bevorzugen? qualifikationskriterium chromosomensatz sozusagen.;)
GrazerTourer
30-10-2009, 10:01
dh du würdest also eine quote nach einem gewissen schlüssel festlegen und dann frauen auch gegenüber besser qualifizierten männern bevorzugen? qualifikationskriterium chromosomensatz sozusagen.;)
Nein. Bei "gewissen Jobs" bedeutet für mich, daß die Qualifizierung nicht so wichtig ist wie beispielsweise in einem hoch technischen Beruf. Beispiel: Bei der GKK am Schalter sitzende Leute, im Passamt arbeitende usw usf. Es gibt Berufe wo das geht (öffentlicher Dienst, Verwaltung).
In Summe ist so eine Quotenregeln ein Blödsinn, aber es gibt Jobs wo das geht und evtl. Sinn macht.
...verhältnis bewerberinnen zu bewerber könnte als Quote genommen werden...?
Natürlich. Eine Bewerberquote statt der Geschlechterquote lässt sich sachlich-logisch schon eher argumentieren; wenn frau "der Gesellschaft" schon misstrauisch unterstellt eher auf Männer zu setzen.
Erfolg per Quote - bewilligt vom "Patriarchat". Geiles Leben. :D
Bernhard_K
30-10-2009, 10:44
Ist mMn kein leichtes Thema!
Allgemein bin ich Quoten gegenüber sehr skeptisch eingestellt, da sich ein Arbeitgeber im Großen und Ganzen schon selbst aussuchen soll wen er einstellt.
In manchen Bereichen wäre es auch einfach nicht möglich, da nicht immer 1000 Bewerber auf einen Job kommen und man sich bei gleicher qualifikation aussuchen kann wen man nimmt.
Bsp: Wenn ich eine 50% Quote in der Kleinkindbetreuung durchsetzten will kann ich (selbst wenn ich alle unqualifizierten, männlichen Bewerber einstelle) niemals genügend Männer finden.
Ähnlich am Institut für KFZ-Bau der TU.
Da ist aber mMn an sich noch nix böses drann.
Sinnvoll ist mMn eine Quote im Parlament, da dieses die Bevölkerung wiederspiegeln soll.
Worüber man aber mMn trotzdem nachdenken muss ist die Tatsache, dass Frauen in höheren Positionen noch immer eine Minderheit darstellen.
Es gibt viele Unternehmen (oder auch manche Institute an Universitäten) in denen deutlich mehr Frauen als Männer arbeiten und trotzdem der Vorstand vorwiegend männlich besetzt ist.
Das liegt sicher auch daran daran, dass eine gewisse Tradition zu "Männerbündnissen" vorhanden ist. Ohne, dass ich betreffenden jetzt eine große Absicht unterstellen.
Das erübrigt sich mMn wenn einmal ein gewisser Prozentsatz Frauen in diesen Positionen vorgedrungen sind von selbst. Ein Weg um das zu beschleunigen wäre eben eine vergeschriebene Quote...
Gerade auf politischer Ebene wäre das äusserst heikel. Könnte unter Umständen den Wählerwillen verfälschen.
Fürchte man muss da wie dort mit der natürlichen gesellschaftlichen Entwicklung der Geschlechterverhältnisse in Politik, Wirtschaft etc. vorlieb nehmen. Rechte haben ja alle die gleichen - sich mit Quoten in gemachte Betten legen wollen, das geht halt nicht. Schon gar nicht wenn dabei - zwangsläufig - Menschen wegen ihres Geschlechtes diskriminiert werden; per Gesetz!
Es ist keine Männerwelt - es ist eine Welt des Wettbewerbes!
nein, ist kein einfaches thema...
ich bleib aber dabei:
quoten gehörn verboten!:D
ob in der berufswelt, in der bildung oder dem öffentlich-rechtlichen rundfunk.
selbst im parlament - denn eigentlich darf man sich von einem parlamentarier - egal welchen geschlechts - erwarten, dass er sich für ausgleich und gerechtigkeit einsetzt.
(und wenn dann 50% winterinnen aus dem parlament doofgrinsen, ist der sache auch nicht gedient).
was die vorstandsebenen mancher unternehmen betrifft hast du recht, bernhard k., klar männerdominiert. jedoch würde ich das kausal nur bedingt den männerbündnissen zuschreiben. denn tatsächlich schaffen es immer wieder und auch vermehrt frauen in die obersten etagen. ich zweifle allerdings, dass es für diese viel schwerer ist als für männliche mitbewerber (zumal der aufwand einer karriere ohnedies keine messbare grösse und daher nicht vergleichbar ist).
ich denke, dass frauen aus vielerlei (vernünftigen;)) gründen, einfach andere lebenswege bevorzugen. (denn das leithammelschwanzlängenvergleichgetue ist ja schon per definitionem etwas testosteronbedingtes).
<Philipp>
30-10-2009, 11:23
dh du würdest also eine quote nach einem gewissen schlüssel festlegen und dann frauen auch gegenüber besser qualifizierten männern bevorzugen? qualifikationskriterium chromosomensatz sozusagen.;)
Steht nicht normalerweise "Bei gleicher Qualifikation" dabei? ;)
Steht nicht normalerweise "Bei gleicher Qualifikation" dabei? ;)
das steht bei manchen stellenausschreibungen dabei, ja. widerspricht mmn klar dem gleichheitsgrundsatz. bei gleicher qualifikation müsste eigentlich das los entscheiden...;)
allerdings hat das mit einer qotenregelung nur bedingt zu tun. eine quotenregelung in die realität umgesetzt, hiesse de facto bis zu ihrer erreichung nur menschen eines geschlechts einzustellen. allein dadurch führt sich dieser begriff ad absurdum.
deusmagnus
30-10-2009, 12:07
@ Grazer Tourer:
Ich glaub auch im öffentlichen bereich gibt es starke unterschiede.
zwar könnte man bei schalterposten die bewerbungen eventuell wirklich so behandeln, dass man frauen bevorzugen könnte nur lässt sich das ja nicht nur auf diese posten beschränken.
im öffentlichen dienst trifft das auf alles zu. arbeite im exekutivbereich und dort nimmt das ganze schon lächerliche formen an.
als beispiel versucht man eine 40/60 quote zu bekommen. im gefängnis z. b. sitzen aber nur 20 % weibliche der rest männliche insassen. arbeiten die dann anfallen, welche nur von einem beamten gleichen geschlechts durchgeführt werden dürfen, führen zu einer mehrbelastung der männer. ok das ist halt so und ist noch das kleinste übel.
schlimmer wird es bei den aufstiegschancen in dieser generation.
wenn sich für einen posten keine frau bewirbt obwohl es genug geeignete männliche bewerber gibt, muss der posten laut gesetz nochmal ausgeschrieben werden. das ist teilweise schon eine verspottung des weiblichen geschlechts, denn wenn jemand sich bewerben will kann er das sowieso machen.
Bernhard_K
30-10-2009, 12:09
...
Fürchte man muss da wie dort mit der natürlichen gesellschaftlichen Entwicklung der Geschlechterverhältnisse in Politik, Wirtschaft etc. vorlieb nehmen. Rechte haben ja alle die gleichen - sich mit Quoten in gemachte Betten legen wollen, das geht halt nicht. Schon gar nicht wenn dabei - zwangsläufig - Menschen wegen ihres Geschlechtes diskriminiert werden; per Gesetz!...
Wie ich geschrieben habe bin ich auch der Meinung, dass sich mit der Zeit von selbst eine höhere "Quote" einstellen wird.
Sie ist ja auch jetzt schon deutlich gewachsen. Mit einem Gesetzt könnte man das mMn zwar beschleunigen aber es würde vermutlich nicht besonders gut angenommen werden. Dies könnte möglicherweise sogar zu einer verzögerung der "selbstverständlichkeit" von Frauen in Führungspositionen führen.
Jede Frau in Führungspositionen hätte zumindest zu Beginn mit der Unterstellung zu kämpfen, dass sie den Job nur aufgrund des Geschlechtes erhalten hat.
Bernhard_K
30-10-2009, 12:11
ich denke, dass frauen aus vielerlei (vernünftigen;)) gründen, einfach andere lebenswege bevorzugen. (denn das leithammelschwanzlängenvergleichgetue ist ja schon per definitionem etwas testosteronbedingtes).
Mit sicherheit!
Auch viele der Gehaltsunterschiede kommen ja dadurch zustande.
(Wird halt oft anders dargestellt)
deusmagnus
30-10-2009, 12:12
Und genau solche (entschuldigt den Ausdruck) Emanzen die für solche Entscheidungen verantwortlich sind und diese gut heißen, unterrichten auf den Schulen das Fach "Gender Mainstream" und erzählen der Klasse, die aus 80% Männern besteht, die Frauen werden diskriminiert weil auf dem Symbol für den Notausgang (ihr kennt sicher alle das grün/weiße Leuchtzeichen bei jeder Tür mit dem laufenden Maxerl) ein Mann und keine Frau abgebildet ist.
:k:
@ Grazer Tourer:
Ich glaub auch im öffentlichen bereich gibt es starke unterschiede.
zwar könnte man bei schalterposten die bewerbungen eventuell wirklich so behandeln, dass man frauen bevorzugen könnte nur lässt sich das ja nicht nur auf diese posten beschränken.
......
genau. denn erklär einmal, dass du jobs mit geringerer qualifikationserfordernis bevorzugt an frauen vergibst bzw NUR dort auf die quote schaust...:rofl:
da wär aber was los bei tante ema!
stetre76
30-10-2009, 13:32
Nein. Bei "gewissen Jobs" bedeutet für mich, daß die Qualifizierung nicht so wichtig ist wie beispielsweise in einem hoch technischen Beruf. Beispiel: Bei der GKK am Schalter sitzende Leute, im Passamt arbeitende usw usf. Es gibt Berufe wo das geht (öffentlicher Dienst, Verwaltung).
In Summe ist so eine Quotenregeln ein Blödsinn, aber es gibt Jobs wo das geht und evtl. Sinn macht.
na hoffentlich liest das keine der Qutenverfechterinnen!
denn das von dir beschriebene Beispiel ist eigentlich genau das, was mit dieser Qutenregelung vermieden werden soll. nämlich dass Frauen in den weniger qualifizierten Bereichen ihre berufliche Heimat finden.
Mit der Quotenregelung will Frau ja eher durchsetzten, dass in den Führungsetagen ein halbwegs ausgeglichener Zustand eintritt.
ich pers. halte diese Quotenregelungen als schwachsinning, nur darf man das heute ja fast schon nicht mehr laut sagen.
Aufs wesentliche wird nämlich bei solchen Quotenregelungen vergessen, auf die Quaifikation.
weibliche KFZ Mechaniker wird es halt in Zukunft auch weiterhin wenige geben, auch viele Flugzeugkonstruktorinnen sind mir ebenfalls nicht bekannt....
Bernhard_K
30-10-2009, 13:38
Mit der Quotenregelung will Frau ja eher durchsetzten, dass in den Führungsetagen ein halbwegs ausgeglichener Zustand eintritt.
Sagt er ja eh :D
Nein. Bei "gewissen Jobs" bedeutet für mich, daß die Qualifizierung nicht so wichtig ist wie beispielsweise in einem hoch technischen Beruf.
Die Rathausfrau (http://wien.gruene.at/rathausfrau/hintergrund)stellt jedenfalls ein tollen Beitrag zum Thema 'Frauenquote' dar...:f:
deusmagnus
30-10-2009, 14:33
Die Rathausfrau (http://wien.gruene.at/rathausfrau/hintergrund)stellt jedenfalls ein tollen Beitrag zum Thema 'Frauenquote' dar...:f:
hab das kurz gelesen.
so kann man auch politik betreiben.
sie schreibt, dass frauen in niedrigeren verwendungsgruppen und in niedrigeren posten verwendet werden....??????????
nur ist ein höherer posten halt auch immer eine höhere verwendung laut gehaltsgesetz.
man kann natürlich einen mißstand 3 mal anders erwähnen aber trotzdem besteht der nachteil nur einmal.
Angeblich steht die Rathausfrau seit 21.10. im Arkadenhof des Rathauses - dachte schon das Rathaus bekommt einen zweiten Turm - zwecks Gleichberechtigung...
Bei mir ist die Frauenquote 100%. Bisher steht auf meiner Liste kein einziger Mann. Bin ich nicht auch unfair?
horserider
31-10-2009, 06:47
weibliche KFZ Mechaniker wird es halt in Zukunft auch weiterhin wenige geben, auch viele Flugzeugkonstruktorinnen sind mir ebenfalls nicht bekannt....
Von Qutoen halte ich - als Frau - ebenfalls nichts. Denn eine 50/50 Regelung ist halt nicht in jeder Berufsgruppe möglich. Was aus meiner Sicht viel wichtiger ist, dass einer gute KFZ MechanikerIN... der Vorzug zu einem durchschnittlichen männlichen Kollegen gegeben wird. Man(n) muss den Frauen in Männerjobs eine EHRLICHE Chance geben.
Es gibt halt Frauen, die eher rationell und somit "Männer gestrickt" sind, und Männer die halt eher "emotional g'strickt" sind.
Und haupstsache, sie sind fesch, dann steigt auch wieder die Arbeitsmoral der anderen.
ich hoff manche mädls verstehn das jetzt ned falsch
Deshalb nehme ich auch nur knackige Männer auf :devil:
Wo sicher Änderungen notwending sind, sind jene frauenlastige Berufe die durch den Wandel der Zeit, die Frauen in echte Krisen (finanziell, zeittechnisch, Alleinerzieherinnen...) bringen wie Supermarköffnungszeiten bis 20°° und Kindergarten bis 18°°???
nein, ist kein einfaches thema...
ich denke, dass frauen aus vielerlei (vernünftigen;)) gründen, einfach andere lebenswege bevorzugen. (denn das leithammelschwanzlängenvergleichgetue ist ja schon per definitionem etwas testosteronbedingtes).
:toll::toll::toll:
diskriminierung ist was ganz schlimmes, aber:
1. wird in vielen bereichen keine 50/50 zusammensetzung zu kriegen sein (s.o.)
2. wenn eine genommen wird weil sie eine frau ist ist es dasselbe, wie wenn sie nicht genommen wird weil sie eine frau ist
GrazerTourer
31-10-2009, 09:03
na hoffentlich liest das keine der Qutenverfechterinnen!
denn das von dir beschriebene Beispiel ist eigentlich genau das, was mit dieser Qutenregelung vermieden werden soll. nämlich dass Frauen in den weniger qualifizierten Bereichen ihre berufliche Heimat finden.
Mit der Quotenregelung will Frau ja eher durchsetzten, dass in den Führungsetagen ein halbwegs ausgeglichener Zustand eintritt.
Da hast du sicher Recht. Wo anders wird das mit den Quoten aber nicht klappen *g*
Ich habs eh schon geschrieben. Quoten sind ein Blödsinn, aber wenn man meint man muß sie haben kann das nur bei Berufen funktionieren wo die Qualifizierung eine weniger wichtige Rolle spielt. Und dort sehe ich persönlich eigentlich keinen Nachteil.
andreas999
31-10-2009, 09:44
Quoten sind eine tolle Sache. Von mir aus können wir gern Quoten einführen, mit der Bedingung, dass am Bau und bei der Müllabfuhr begonnen wird. Wenn wir dort eine 50/50 Quote haben, dann können wir ja bei den Metallarbeiten und Bergleuten weiterschauen.
Es gibt sicher unzählige andere fordernde Berufe, in denen Frauen unter-repräsentiert sind.
Nebenbei dann natürlich auch eine 50/50 Quote beim Bundesheer einführen. (Grundwehrdiener / Zivis insbesondere).