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scotty
17-09-2009, 11:18
....die aktuelle Diskussion:

im Schnitt 27 Tage war ein ÖBB'ler im Krankenstand pro Jahr

...wenn ich sowas höre kriag i massive gesichtsengleisungen....

verstehe die Aufregung überhaupt ned - kein Unternehmen soll sich so etwas gefallen lassen ... und ganz schlimm san ärzte die bei solchen betrügereien auch noch mitmachen

TomCool
17-09-2009, 11:21
....die aktuelle Diskussion:

im Schnitt 27 Tage war ein ÖBB'ler im Krankenstand pro JahrDAS ist aber NICHT die aktuelle Diskussion.

Die aktuelle Diskussion geht darüber, dass künftig jedes mal, wenn DU zum Arzt gehst, ein Dir Vorgesetzter mitgeht und den Arzt fragt, ob er deppad ist, dass er Dich mit 39° Fieber krank schreibt.

CptJack
17-09-2009, 11:30
....die aktuelle Diskussion:

im Schnitt 27 Tage war ein ÖBB'ler im Krankenstand pro Jahr

...wenn ich sowas höre kriag i massive gesichtsengleisungen....

verstehe die Aufregung überhaupt ned - kein Unternehmen soll sich so etwas gefallen lassen ... und ganz schlimm san ärzte die bei solchen betrügereien auch noch mitmachen

mein kollege war nach einem motorradunfall 72 tage im krankenstand. ich dieses jahr noch gar nicht. somit waren wir im schnitt jeder 36 tage im krankenstand dieses jahr... ;)

ansonsten hat TomCool schon recht, das ist nicht inhalt der diskussion da gehts darum das es den arbeitgeber nix angeht warum arbeitnehmer krank sind.

scotty
17-09-2009, 11:33
DAS ist aber NICHT die aktuelle Diskussion.

Die aktuelle Diskussion geht darüber, dass künftig jedes mal, wenn DU zum Arzt gehst, ein Dir Vorgesetzter mitgeht und den Arzt fragt, ob er deppad ist, dass er Dich mit 39° Fieber krank schreibt.

ich hab ja auch geschrieben "war"....

glaubst doch ned im ernst das diese damaligen zustände normal san ? - ich hab generell etwas gegen mitmenschen die es sich leicht machen - und ned jeder der im krankenstand ist ist wirklich krank

hans4073
17-09-2009, 11:33
....die aktuelle Diskussion:

im Schnitt 27 Tage war ein ÖBB'ler im Krankenstand pro Jahr

...wenn ich sowas höre kriag i massive gesichtsengleisungen....

verstehe die Aufregung überhaupt ned - kein Unternehmen soll sich so etwas gefallen lassen ... und ganz schlimm san ärzte die bei solchen betrügereien auch noch mitmachen

100 % agree - somit ist DAS wieder Thema der Diskussion!

scotty
17-09-2009, 11:35
mein kollege war nach einem motorradunfall 72 tage im krankenstand. ich dieses jahr noch gar nicht. somit waren wir im schnitt jeder 36 tage im krankenstand dieses jahr... ;)

ansonsten hat TomCool schon recht, das ist nicht inhalt der diskussion da gehts darum das es den arbeitgeber nix angeht warum arbeitnehmer krank sind.

72 tage nach einem unfall - ja irgendwie auch verständlich - ich spreche da vielmehr von jenen menschen - denen das wetter in der früh ned gfoid und plöztlich krank werden ... also elendige owezahrer :wink:

GrazerTourer
17-09-2009, 11:38
Dauerhaft an Tachinose leidende Menschen werden früher oder später sowieso krank weil sie ständig unzufrieden sind. Scotty, entweder spiel das dumme Spiel mit oder steh drüber.
Wenn du mit solchen Kollegen zu kämpfen hast dann kannst du das auch irgendwie lösen indem du kein Verständnis zeigst. Ansonsten: Ich bedauer Leute die ständig meinen an irgendwas zu leiden. Denen gehts letztendlich ja wirklich nicht gut, egal warum. Da bin ich lieber gesund oder eben krank wenn ich auch krank bin, aber glücklich!

simplonthepride
17-09-2009, 11:39
Bei massiver Gesichtsentgleisung sofort zum Arzt - der schreibt dich krank.

Zum Thema:

Die Vorgehensweise ist zu verurteilen, solange es dafür keine gesetzliche Grundlage gibt.

rookie2006
17-09-2009, 11:41
will ja nicht wissen, wie viel du, lieber scotty von den über 9000 beiträgen während deiner arbeitszeit geschrieben wurden und wieviel zeit du ansonsten noch ins internet investiert, anstatt zu arbeiten.

natürlich "arbeiten" in den jobcentern der öbb und telekom viele "awizahrer"

rookie2006
17-09-2009, 11:43
btw: Diese Ärzten sollte es an den Kragen gehen, die jemanden "einfach so" krank schreiben. Aber ebenso denjenigen, die Dopingmittel weitergeben, ...

TomCool
17-09-2009, 11:44
Dir ist aber schon bewusst, wie die große Anzahl an Tagen zusammenkommt?

scotty
17-09-2009, 11:46
will ja nicht wissen, wie viel du, lieber scotty von den über 9000 beiträgen während deiner arbeitszeit geschrieben wurden und wieviel zeit du ansonsten noch ins internet investiert, anstatt zu arbeiten.

natürlich "arbeiten" in den jobcentern der öbb und telekom viele "awizahrer"

lieber rookie2006 - keine sau fragt mich ob ich zu hause oder im zug sitzend auch arbeite - ich hab null problem damit hier beiträge zu schreiben

bin auch kein raucher der sich pro stunde für 10 minuten verabschiedet - und indirekt lass ich mich mit owezahrenden öbb'lern sicher ned vergleichen - so was kannst dir sparen !

JIMMY
17-09-2009, 11:55
lieber rookie2006 - keine sau fragt mich ob ich zu hause oder im zug sitzend auch arbeite - ich hab null problem damit hier beiträge zu schreiben


lieber hannes,
mit diesem thema jammerst uns schon jahrelang voll,
ich versteh dich ned,wenns dir nicht taugt so wie es is,warum änderst du es nicht ?
bist jo ka bleda bua ;)
wer zwingt dich dazu im zug zu hackeln,nie krank sein zu dürfen usw ?

du wirst wahrscheinlich(ich hoffe wirklich nicht für deine fam.und DICH)so ein kandidat sein,der die pense antritt und dann a bankl reisst.....

:wink:

linzerbiker
17-09-2009, 12:02
....die aktuelle Diskussion:

im Schnitt 27 Tage war ein ÖBB'ler im Krankenstand pro Jahr

...wenn ich sowas höre kriag i massive gesichtsengleisungen....

verstehe die Aufregung überhaupt ned - kein Unternehmen soll sich so etwas gefallen lassen ... und ganz schlimm san ärzte die bei solchen betrügereien auch noch mitmachen
als jemand der oft und auch gerne mit der ÖBB beruflich zu tun hat, gefallt mir so eine Aussage eher nicht jetzt ;) ... weil das Problem ist schon ein systembedingtes und hat mit Owizahrer (die es sicher auch gibt, "aber") einmal eher nix zu tun...

TomCool
17-09-2009, 12:04
owezahrenden öbb'lern

hast Du eine Idee, wie der Personalabbau der ÖBB in den 90ern vonstatten gegangen ist?

snooff
17-09-2009, 12:38
also mir is lieber wenn ein fiebervernebelter zugsführer daheim bleibt.

el presidente
17-09-2009, 12:47
Noch bedenklicher find ich die Junglehrer, die einfach nicht zum Dinest erschienen sind.:f:

snooff
17-09-2009, 12:51
Noch bedenklicher find ich die Junglehrer, die einfach nicht zum Dinest erschienen sind.:f:

die haben erst zum teil am samstag erfahren obs genommen sind, und wenn ja dann wo!

und wenn i in salzburg stadt wohn und nach flachau fahren muss für teilzeit scheiss i auch drauf!

vor allem weil die pendlerpauschale ja ohnehin ein schmorrn is und bei teilzeit da noch draufzahlen ist echt nicht tragbar.
da kanns glei in salzburg stadt bleiben und kloputzen, da bleibt wenigstens was übrig!

el presidente
17-09-2009, 13:01
Derzeit sollten´s eher froh sein, dass zumindest irgendwo was finden, nachdem vor kurzem die Schmied eigentlich noch massiv einsparen wollte. Und a bisserl flexibel könnten´s schon sein. Kann eben nicht jeder das Glück haben, die Arbeitsstelle gleich um´s Eck zu haben.

rookie2006
17-09-2009, 13:02
und wenn i in salzburg stadt wohn und nach flachau fahren muss für teilzeit scheiss i auch drauf!


uns geht es einfach noch viel zu gut!

snooff
17-09-2009, 13:07
uns geht es einfach noch viel zu gut!

versteh den zusammenhang überhaupt nicht

CptJack
17-09-2009, 13:07
uns geht es einfach noch viel zu gut!

Volle Zustimmung.
Da lässt man sich lieber vom AMS finanzieren statt a paar Kilometer zum Arbeitsplatz zu fahren.
So owezahra kotzen mich mehr an als die Öbbler die 27 tage im Krankenstand sind. Weil das einzige das einem da ankotzen kann ist das man sich das selber nicht traut.
Beim 2. Fall können aber wir diese Leute erhalten mit unseren Sozialversicherungsbeiträgen .:s:

harZen
17-09-2009, 13:16
is heut berufebashing-tag hier im bb?
postler und bullen im anderen thread
bahnler und lehrer da.
hamma eh keinen vergessen? :D

snooff
17-09-2009, 13:17
Volle Zustimmung.
Da lässt man sich lieber vom AMS finanzieren statt a paar Kilometer zum Arbeitsplatz zu fahren.
So owezahra kotzen mich mehr an als die Öbbler die 27 tage im Krankenstand sind. Weil das einzige das einem da ankotzen kann ist das man sich das selber nicht traut.
Beim 2. Fall können aber wir diese Leute erhalten mit unseren Sozialversicherungsbeiträgen .:s:

die hängen 100%ig sicher nicht alle beim ams!

ich schätz mal dass min ein drittel wo anders früher einen job gefunden hat (was ja auch leicht zu erwarten ist, wenn man erst am samstag eine zusage für einen job erteilt welcher am montag beginnt!), ein drittel wird sich vl umorientiert haben und vl das letzte drittel hängt irgendwo in der luft von jenen. ob ams, oder eltern oder studiert halt weiter oder was es sonst noch gibt.

öbb
es werden sicher nicht alle soooo lang im ks gewesen sein, sonst hätt ma ja noch länger warten müssen auf die öbb :D
das waren vl eher so einzelfälle die eben echt total lang im ks waren.
ausserdem stimmt das nicht so, dass die firma nur die ersten drei tage des ks bezahlt! ab tag drei die krankenkassa, oder is nicht so? klar, die maschine läuft halt nicht mehr rund in der firma mit vielen ks

<Philipp>
17-09-2009, 13:33
is heut berufebashing-tag hier im bb?
postler und bullen im anderen thread
bahnler und lehrer da.
hamma eh keinen vergessen? :D

Da werden sich doch noch a paar Berufsgruppen finden. :D
Beamte und Bänker fehlen noch.

Hephaista
17-09-2009, 13:33
naja, dass man als lehrer nicht sofort bei dienstantritt in sein wunschgebiet kommt (außer man hat ausreichend vitamin b) ist ja wohl jedem klar. ein freund von mir aus dem waldviertel hat seine erste stelle in deutsch wagram bekommen und wurde erst nach 5 jahren ständigen ansuchens nach zwettel versetzt. wenn ich das nicht akzeptieren will, darf ich halt nicht lehrer werden. dafür haben sie 2 monate sommerfrerien. es hat halt jeder beruf vor- und nachteile, die man mit der berufswahl mitwählt.

Kuglblitz
17-09-2009, 13:40
Beamte und Bänker fehlen noch.
Das sind sowie so die allerschlimmsten! http://www.cosgan.de/images/smilie/boese/a030.gif

Erstere wegen der bösen Gewerkschaft http://www.cosgan.de/images/midi/boese/a095.gif , und letztere sind sowieso an allem schuld! http://www.cosgan.de/images/midi/teufel/a015.gif

Ja, und Künstler fehlen auch noch. :D

chriz
17-09-2009, 13:40
is heut berufebashing-tag hier im bb?
postler und bullen im anderen thread
bahnler und lehrer da.
hamma eh keinen vergessen? :D


:toll::D

kommt perodisch immer wieder der tread. inhalt bleibt immer gleich, nur der titel ändert sich.
;)

el presidente
17-09-2009, 13:42
Da werden sich doch noch a paar Berufsgruppen finden. :D
Beamte und Bänker fehlen noch.

Gibt heut eh schon einen Fred wegen EFS. :devil:

snooff
17-09-2009, 13:54
um nichts in der welt würde ich nochmal pendeln müssen sollen.
3 jahre sind genug. vl gibts leut die drauf stehen 1h pro tag ein eigenes leben zu haben. ich nimma.

also versteh das total wenn man sich gegen pendeln entscheidet und zum beispiel einen job annimmt wo man vl überqualifiziert ist, und seine ohren offen hält für einen entsprechenden job in der nähe!
wieviel ein lehrer jetzt wirklcih arbeiten muss, kann i net beurteilen.

fullspeedahead
17-09-2009, 13:57
naja, dass man als lehrer nicht sofort bei dienstantritt in sein wunschgebiet kommt (außer man hat ausreichend vitamin b) ist ja wohl jedem klar. ein freund von mir aus dem waldviertel hat seine erste stelle in deutsch wagram bekommen und wurde erst nach 5 jahren ständigen ansuchens nach zwettel versetzt. wenn ich das nicht akzeptieren will, darf ich halt nicht lehrer werden. dafür haben sie 2 monate sommerfrerien. es hat halt jeder beruf vor- und nachteile, die man mit der berufswahl mitwählt.
seh ich ähnlich.

Ich mein gut, am Samstag erfahren wo man am Montag hackelt macht keinen Spaß, aber es hat nun einmal jeder Job seine Kehrseite, auch Studieren kann verdammt zach und anstrengend sein, obwohls uns doch angeblich so gut geht...


Zum Thema selbst:
eigentlich halte ichs ja wie der GrazerTourer:

Dauerhaft an Tachinose leidende Menschen werden früher oder später sowieso krank weil sie ständig unzufrieden sind. Scotty, entweder spiel das dumme Spiel mit oder steh drüber.
Wenn du mit solchen Kollegen zu kämpfen hast dann kannst du das auch irgendwie lösen indem du kein Verständnis zeigst. Ansonsten: Ich bedauer Leute die ständig meinen an irgendwas zu leiden. Denen gehts letztendlich ja wirklich nicht gut, egal warum. Da bin ich lieber gesund oder eben krank wenn ich auch krank bin, aber glücklich!

aber wenn man die Fakten hernimmt:

Krankenstandstage:
Öbbler 27
Beamte 12,4
in der Privatwirtschaft 12

(Quelle: http://news.orf.at/?href=http%3A%2F%2Fnews.orf.at%2Fticker%2F299455.h tml)

Da darf man schon nach den Ursachen fragen.....(wobei ich nicht die Krankheitsdiagnose meine - zurecht verboten und gehört bestraft - sondern die tatsächlichen Hintergründe)

m0le
17-09-2009, 14:07
Da darf man schon nach den Ursachen fragen.....(wobei ich nicht die Krankheitsdiagnose meine - zurecht verboten und gehört bestraft - sondern die tatsächlichen Hintergründe)

Naja die ÖBB is größ. Das gibts vom Schichthackler in der Werkstätte in Floridsdorf bis zum Bonzen am Praterstern einige.
Schichthackeln is sicher net angenehm und kann an die substanz gehen. Genauso wie ichs mir net angenehm vorstell im Winter als Zugbegleiter immer heiss-kalt-heiss-kalt.

I mein bei 27 Tagen muss ma scho a ziemlicher Hypochonder sein, aber bissl a Verständnis habens scho.

Hephaista
17-09-2009, 14:13
um nichts in der welt würde ich nochmal pendeln müssen sollen.
3 jahre sind genug. vl gibts leut die drauf stehen 1h pro tag ein eigenes leben zu haben. ich nimma.

also versteh das total wenn man sich gegen pendeln entscheidet und zum beispiel einen job annimmt wo man vl überqualifiziert ist, und seine ohren offen hält für einen entsprechenden job in der nähe!
wieviel ein lehrer jetzt wirklcih arbeiten muss, kann i net beurteilen.

klar, pendeln ist scheiße, da brauch ma nicht drüber reden.

aber bei den lehrern funktioniert das nicht wie in der freien wirtschaft. du kannst dir nicht eine schule aussuchen und dich dort bewerben und wennst nix findest derweil irgendwo jobben bist was findest. der landesschulrat entscheidest ob und wo du eingesetzt wirst. das ist einfach so in dem job. wenns dir nicht passt hast du nur die möglichkeit eben nicht als lehrer zu arbeiten, aber dann kommst auch nie auf die stufe, wo deine standort-wünsche gehör finden. soweit kommst meist erst nach einigen jahren lehrerdasein in der pampa.

nestor
17-09-2009, 14:16
Interessant wie hier vom eigentlichen Skandal, nämlich dem Datensammeln der Firma abgelenkt wird. Insofern hat die ÖBB wenigstens eine fähige PR Abteilung.
In der Abteilung die ich leite (nicht in der ÖBB;))habe ich derzeit einen Schnitt von 9,53% Krankenstandstagen, der jetzt massiv raufgehen wird, weil ein Kollege eine schwere Wirbelsäulenop hat und eine Kollegin um die 40 eine klassische Frauen-OP, wo sie auch einige Wochen eben im Krankenstand ist. Haut mir die Statistik zusammen, die quartalsweise erstellt wird, aber was soll ich machen? Die kranken Leute´zur Arbeit treiben? Nein. Die sollen sich auskurieren und wieder fit werden. Da hab ich als Chef viel mehr davon. Ausserdem hat mans oft, gerade im Bundesdienst, mit massiv überalterten Belegschaften zu tun, da ist es nicht weiter ungewöhnlich, dass die Krankenstandstage raufgehen.

stetre76
17-09-2009, 14:20
um nichts in der welt würde ich nochmal pendeln müssen sollen.
3 jahre sind genug. vl gibts leut die drauf stehen 1h pro tag ein eigenes leben zu haben. ich nimma.

also versteh das total wenn man sich gegen pendeln entscheidet und zum beispiel einen job annimmt wo man vl überqualifiziert ist, und seine ohren offen hält für einen entsprechenden job in der nähe!
wieviel ein lehrer jetzt wirklcih arbeiten muss, kann i net beurteilen.

genau diese Einstellung ist es, die mir in Österreich bzw in Mitteleuropa extrem auf den Sack geht.

Flexibilität ist für viele von uns ein Fremdwort bzw ist schön und gut, solange diese nicht von einem selbst verlangt wird.

was bitte sind an 40-50km Anfahrtsweg zum Arbeitsplatz, die ich sogar über Bundes- oder Landesstrassen, im Idealfall sogar über die Autobahn bewältigt werden kann, so schlimm?
wennst in Wien a Pech hast, sitzt auch 1 Stunde in den Öffis, bist von daheim am Arbeitsplatz bist, über das regt sich aber keiner auf...

Und ganz ehrlich, wenn ich einen Job ausübe, der mir Spass macht und in dem ich mich erfüllt seh, dann nehm ich dafür auch gerne einen Anfahrtsweg zum Arbeitsplatz in kauf und machs nicht umgekehrt, dass ich irgendeine Hackn nehm, die halt grad um die Ecke ist, mir aber a) keinen Spass mach und b) auch nicht meiner Qualifikation entspricht.

zur ÖBB - scotty, was regst di auf? das mit den übermässigen KST (Krankenstandstagen) ist ja nix nNues, jedes Jahr die gleiche Meldung.
Schön langsam sollten sich die Verantwortlichen überlegen, obs nicht viell. am System hakt - aber solange man mit Sterugeld machen kann was man will (und das nicht nur auf die ÖBB bezogen), wird sich nix ändern...

Isa_tu
17-09-2009, 14:24
wobei pendeln auch ins Geld geht.
Wenn man genug verdient, net so schlimm. Aber es gibt auch Menschen die wenig verdienen.

el presidente
17-09-2009, 14:27
Da darf man schon nach den Ursachen fragen.....(wobei ich nicht die Krankheitsdiagnose meine - zurecht verboten und gehört bestraft - sondern die tatsächlichen Hintergründe)


Reinste Stasi-Methoden, braucht man eh nur schauen, welchem Ministerium die ÖBB unterstellt ist.
:f:

GrazerTourer
17-09-2009, 14:30
@ÖBB
Ich bin froh daß wir eine für den Endkunden funktionierende Bahn haben. Es gibt so viele Länder in denen das Zugfahren erstens noch teurer und zweitens komplett kundenunfreundlich ist. Bitte bitte lieber Staat lasst wenigstens die Leute bei den noch ein bisserl staatlichen Betrieben in Ruhe. Es gibt doch eh schon genügend Opfer des Profits und die allgemeine Stimmung wird immer schlechter. Da schau ich (im Moment!) lieber noch weg und schau daß die Menschen halbwegs zufrieden sind. Keine Firma ist ohne Schwächen. Man sollte sich nicht nur darauf konzentrieren....

@pendeln
Ich pendel seit 2002. Früher zur FH (~65km pro Richtung). Jezt entgegengesetzt (42km pro Richtung). Es ist, wie soll ich sagen, nicht das Gelbe vom Ei, aber in Ordnung. Mir wären 30-45min Fahrzeit pro Richtung mit dem Radl wesentlich lieber. Schließlich wäre das eine Beschäftigung die mir im Gegensatz zum Autofahren Spaß macht, gesund ist und quasi "nix" kostet. Ich werde das sicher nicht ewig mitmachen, weil ich merke wie mich das Fahren auf Dauer schlaucht. Ich brauche einen Ausgleich der sich mit dem Arbeitsweg verbinden lässt. Neben Vollzeit Arbeiten ist 1-1,5h im Auto sitzen jeden Tag definitiv Zeitverschwendung.
Im Moment ist es mir das aber für den Job wert.

@Berufsbashing
Das ist eine alte Österreichische Krankheit. Je mehr geraunzt wird, desto schlechter geht es der Allgemeinheit weil die letzten Berufsgruppen mit Privilegien auch noch eines auf die Mütze bekommen. Letztendlich bleibt niemand mehr über. Über wen raunzen wir dann...? Mist!

@Krankenstand
Ich hasse mit Kopfweh herumrennende hustende Krankheiten verbreitende Kollegen! 1-2 Tage daheimbleiben und fertig.

eierdidi
17-09-2009, 14:30
12 tag kstd im jahr, find ich nicht so viel.


ich hab sicher mehr-bin aber ja auch ein sensibler typ.

wenn bei uns einer krank wird, häng ich mich als trittbrettfahrer immer an. man weiss ja nie ob es doch nicht was ernstes ist.

simplonthepride
17-09-2009, 14:34
Da werden sich doch noch a paar Berufsgruppen finden. :D
Beamte und Bänker fehlen noch.


Fahrradteileverscherbler

he was ich da, vor allem in den östlichen Provinzen, schon erlebt habe:f:.



Da ist mir ein angesoffener, sich ständig im Krankenstand befindlicher, ein vermögen Verdienender und vermutlich unterqualifizierter Beamter wesentlich lieber (hoffe ich habe kein Vorurteil ausgelassen).

stetre76
17-09-2009, 14:35
wobei pendeln auch ins Geld geht.
Wenn man genug verdient, net so schlimm. Aber es gibt auch Menschen die wenig verdienen.
geb ich dir 100%ig Recht

nur gar keinen Job, oder einen Job in dem ich weniger verdiene und auch keine Aufstiegschance habe, ist nicht wirklich eine Alternative.

und wenn man beim Beispiel der Lehrer bleibt - so eine Überraschung hätte das nicht sein dürfen, da sie das sehr wohl gewusst haben, dass es so kommen kann.

eierdidi
17-09-2009, 14:36
Fahrradteileverscherbler

he was ich da, vor allem in den östlichen Provinzen schon erlebt habe:f:.



Da ist mir ein angesoffener, sich ständig im Krankenstand befindlicher, ein vermögen Verdienender und vermutlich unterqualifizierter Beamter wesentlich lieber (hoffe ich habe kein Vorurteil ausgelassen).

die beamten verdienen wirklich unmengen. wir geben am 10. des monats scheibtruhen aus, damit sies heimführen können.

<Philipp>
17-09-2009, 14:50
Gibt heut eh schon einen Fred wegen EFS. :devil:
Wennst uns Bänker mit EFS vergleichst, gibt's aber ordentlich Haue. :s::s:

<Philipp>
17-09-2009, 14:53
Da ist mir ein angesoffener, sich ständig im Krankenstand befindlicher, ein vermögen Verdienender und vermutlich unterqualifizierter Beamter wesentlich lieber (hoffe ich habe kein Vorurteil ausgelassen).

Das ist ein Widerspruch in sich. Sowas gibt's ned. :)

eleon
17-09-2009, 14:55
12 tag kstd im jahr, find ich nicht so viel.
.

:f: auf 12 kstd tage bin ich selbst in 10 arbeitsjahren noch nicht gekommen. INSGESAMT

irgendwas mach ich falsch.

denke wenn man eine zeit selbstständig war lernt man entsprechend mit dem thema umzugehen.

wenn sich die leut schon wegen leichten kopfschmerzen oder nasenrotzen von der arbeit vertschüssen fällt das nicht unter krankheit sondern eindeutig unter chronische tachynose.

die arbeitseinstellung in österreich bzw mitteleuropa ist folglich des sozialen netzes oft unter aller sau.

kein wunder dass wir in vielen bereichen (besonders mit grossen bürokratischen strukturen) schon lang nicht mehr konkurrenzfähig sind.

CptJack
17-09-2009, 15:01
wenn sich die leut schon wegen leichten kopfschmerzen oder nasenrotzen von der arbeit vertschüssen fällt das nicht unter krankheit sondern eindeutig unter chronische tachynose.


Lieber er bleibt daheim als er steckt das ganze Büro an. Nix is assozialer als Krank in die Arbeit zu kommen.

owa i finds geil, hackeln kann man gehen mit nasenrotzen, trainieren aber nicht. könnt sich ja der herzmuskel entzünden. /rofl

el presidente
17-09-2009, 15:02
Wennst uns Bänker mit EFS vergleichst, gibt's aber ordentlich Haue. :s::s:

Ironie: Medici, Primeo, Madoff, :devil:

<Philipp>
17-09-2009, 15:05
Ironie: Medici, Primeo, Madoff, :devil:

Mein Name ist Hase. :p

simplonthepride
17-09-2009, 15:06
die beamten verdienen wirklich unmengen. wir geben am 10. des monats scheibtruhen aus, damit sies heimführen können.

Bei dem was die mir monatlich überweisen komme ich mit einer Schiebetruhe nicht mehr aus, da brauchst schon einen Laster.

eleon
17-09-2009, 15:10
Lieber er bleibt daheim als er steckt das ganze Büro an. Nix is assozialer als Krank in die Arbeit zu kommen.

owa i finds geil, hackeln kann man gehen mit nasenrotzen, trainieren aber nicht. könnt sich ja der herzmuskel entzünden. /rofl

seit wann ist schnupfen ansteckend!?

kann viele gründe haben. verlangt ja keiner dass man mit grippe in der arbeit auftaucht.

und traineren geht immer solang man kein fieber hat :D

eleon
17-09-2009, 15:12
Mein Name ist Hase. :p

nur weilst bei einer bank arbeitest bist noch lang nicht bänker! :D könnt ja gleich der hausmeister auch antanzen und den dicken markieren.

el presidente
17-09-2009, 15:12
Mein Name ist Hase. :p

Das haben dort viele gesagt:rofl:

<Philipp>
17-09-2009, 15:14
nur weilst bei einer bank arbeitest bist noch lang nicht bänker! :D könnt ja gleich der hausmeister auch antanzen und den dicken markieren.

Der Hausmeister markiert eh den Dicken (bei dem Umfang ka Wunder). :D

shroeder
17-09-2009, 15:24
is heut berufebashing-tag hier im bb?
postler und bullen im anderen thread
bahnler und lehrer da.
hamma eh keinen vergessen? :D

doch, den zacki... :D

Isa_tu
17-09-2009, 15:41
seit wann ist schnupfen ansteckend!?



nicht? na dann frag ich mich aber warum es diese berüchtigte Tröpfcheninfektion gibt.
Schnupfen ist nicht gleich Schnupfen. Wenn mal die Nase so zu ist, dass es sich in den Stirnhöhlen sammelt und dein Kopf zu platzen droht, dann verleih ich dir eine Tapferkeitsmedaille wenn du trotzdem arbeiten gehst und Leistung bringst.

simplonthepride
17-09-2009, 15:52
Wenn mal die Nase so zu ist, dass es sich in den Stirnhöhlen sammelt und dein Kopf zu platzen droht, dann verleih ich dir eine Tapferkeitsmedaille wenn du trotzdem arbeiten gehst und Leistung bringst.


Gute Idee: Eine Auszeichnung für "Held der Arbeit"

Wennst keinen einzigen Tag im Jahr im Stand bist bekommst einen Verdienstorden und 0,5% von den selbst einbezahlten Krankenversicherungsbeiträgen zurück.
Wennst das 10 Jahre durchziehst bekommst das goldene Verdienstabzeichen der IV.


Fakt ist:
Wer Krank ist gehört ins Bett und mir ist lieber eine Schnupfennase legt sich ein paar Tage nieder und rotzt nicht ständig in der Gegend rum.

Fl0
17-09-2009, 15:59
@ scotty: woher nimmst du die informationen mit 27 Krankenstandstagen im Jahr?

ALso nach meinen Informationen sinds 17 im Jahr pro MA im Jahr 2008 gewesen ;)

Die 27 waren vor 8 Jahren!!!

Lars
17-09-2009, 16:01
...Wennst das 10 Jahre durchziehst bekommst das goldene Verdienstabzeichen der IV....

Her damit! Kommt zur Wandernadel. :rofl:

scotty
17-09-2009, 16:09
@eleon - alda 100% korrekt was du schreibst !

ich bin angestellter denke aber sehr unternehmerorientiert, wenn man die gelieferten Werte ÖBB vs. privatwirtschaft
gegenüberstellt dann müßte echt jedem klar werden was hier abgeht bei staatsnahen betrieben...

ich verstehe auch wenn ein unternehmen die in gewissen fällen hinterfrägt oder den rechtlichen rahmen komplett ausschöpft um solchen
wirtschaftsschädlingen den gar auszumachen

und ja, wenn einer kopfweh hat und rotzt soll er 2-3 tage z.Hause sein - wir menschen san halt ned immer 100%ig up-and-running

mir waren diese zahlen echt ned geläufig, aber wahrscheinlich haben die heute in der früh auch am bahnhof wr. neustadt gepennt und ca. 1000 pendler
am bahnsteig dumm sterben lassen - keine info über verspätung usw. - wurscht, das es momentan probleme bei der ÖBB gibt entnimmt man
eh den medien bzw. erlebt es am eigenen Leib

junglehrer die wegen 50km anreise ihren job nicht antreten - tschüss - soll gleich zum AMS für eine umschulung, seit 1989 pendel ich
50km zur arbeit, a zeit lang so lang von krems - der weg über 3,5h am tag - und ? aber es haben eh schon einige gesagt - es geht uns
einfach zu gut

OK, es gibt geltendes Recht und das darf nicht gebrochen werden - damit meine ich die ÖBB geschäftsleitung - nur wenn sie das
system so schleifen lassen dürfen sie sich auch nicht wundern wenn mitarbeiter das gerne ausnutzen - in meinem unternehmen hätten ich
zero-toleranz für solche mitarbeiter - aber wirklich zero

@Fl0 - tja das wäre jetzt wirklich interessant

Intrud0r
17-09-2009, 16:20
Bevor man nicht weiss woran diese hohen Krankenstandszahlen liegen sollte man sich mal auf die Datenschutzvergehen konzentrieren. Klar liegt bei einfachen Vergleichen mit der tollen Privatwirtschaft der Verdacht nahe, dass viele Krankenstände nicht gerechtfertigt sind. Tatsächlich kann das auch diverse andere Gründe haben.

harZen
17-09-2009, 16:36
doch, den zacki... :D
naja. i kenn earm ja net. aber was ma so liest is der eh sowas wie bei der bahn. oder :confused::sm::D:U:

linzerbiker
17-09-2009, 17:25
oiso leidln... ich versteh euch nicht :confused:

ihr könnt eigentlich kein hintergrundwissen vorweisen (*), verteufelt aber die angestellten und findet die aktionen der unternehmensführung gut!

:wink::wink:


(* auch bei den junglehrern nicht: wer sagt denn, dass es 50 km sind? und ausserdem: wer arbeitslosengeld beziehen will, muss vorher gearbeitet haben - das ist bei diesen jetzt eher nicht anzunehmen...)

shroeder
17-09-2009, 17:36
naja. i kenn earm ja net. aber was ma so liest is der eh sowas wie bei der bahn. oder :confused::sm::D:U:

wiener linien, dort kommen die leut hin, die bei der öbb ned.....









oups... guat, dass er in sein zustand eh kane gnackwatschn verteiln darf :rofl:

TomCool
17-09-2009, 17:48
nur wenn sie das
system so schleifen lassen dürfen sie sich auch nicht wundern wenn mitarbeiter das gerne ausnutzen - in meinem unternehmen hätten ich
zero-toleranz für solche mitarbeiter - aber wirklich zeroSag amal, wann fangst denn an zu denken? Hab Dir eh schon genug Hinweise gegeben.

Sleipnir
17-09-2009, 18:34
Früher hatten die Leute Angst, dass ein Kontrolleur vorbeikommt, da gab's zumindestens soetwas wie ein schlechtes Gewissen. Mir fällt aber auf, dass heute sogar wegen einem normalen Zahnarztbesuch Krankenstandtage in Anspruch genommen werden. Das ist mit Sicherheit nicht normal.

scotty
17-09-2009, 18:39
Sag amal, wann fangst denn an zu denken? Hab Dir eh schon genug Hinweise gegeben.

oh ich liebe es wenn mir jemand sagt das ich zu denken anfangen soll - weil er mir mit der aussage gleichzeitig vermittelt das ich nicht denke...

komm klär mich auf ! :wink:

TomCool
17-09-2009, 18:54
oh ich liebe es wenn mir jemand sagt das ich zu denken anfangen soll - weil er mir mit der aussage gleichzeitig vermittelt das ich nicht denke...
komm klär mich auf ! :wink:


Der mitarbeiterstand der ÖBB wurde in den 90ern reduziert, indem die Mitarbeiter in krankheitsbedingte Frühpension geschickt wurden. Damit das möglich war wurden davor vom Management Krankenstände angeordnet. Es gab für Abteilungsleiter Kopfprämien, wenn Mitarbeiter krankheitsbedingt aus der Payroll fielen. Danach wuren die Stasi-Methoden eingeführt, weil bei den wesentlich geringeren mitarbeitern keiner mehr fehlen konnte, außer jenen, die immer noch nach der gleichen Methode aussortiert werden. 27 ---> 17.

Das war dmals schon so in den Köpfen der Manager verankert, dass sie sogar sich selbst in die sündhaft teure Frühpension geschickt haben. (Wolfgang Maudaschl, 47)

Das ist doch geradezu absurd, den Mitarbeitern da in die Schuhe zu gacken, nachdem sie so abserviert wurden und werden.

Sleipnir
17-09-2009, 19:00
Hab jetzt nicht alles hier gelesen, wie bitte kann man Krankenstände "anordnen"? Welcher Arzt macht da mit und vor allem welche Mitarbeiter, wenn sie selbiges nicht wollen?

scotty
17-09-2009, 19:09
...aha sehr spannend !

vielleicht rennt ma da söllinger (hubers finanzchef) - ehemaliger kollege von mir - wieder mal übern weg vielleicht issa ja auskunftsfreudig - aber ich kenn ja noch ein paar andere ÖBB'ler die mir da auch auskunft geben können


ABER - 2006 warens ja noch 19,5 Tage - und die 90er sind ja doch schon ein zeiterl her ?

aber ob jetzt all die deutlich überzogenen fehlzeiten auf das zurückzuführen sind ?

eigentlich schreibt ein unabhängig agierender arzt einen dienstnehmer krank ?? oder gibt/gab es das spezielle ÖBB Ärzte ?

scotty
17-09-2009, 19:12
Hab jetzt nicht alles hier gelesen, wie bitte kann man Krankenstände "anordnen"? Welcher Arzt macht da mit und vor allem welche Mitarbeiter, wenn sie selbiges nicht wollen?

bei der ÖBB wundert mich nix ! ich hab unzähliges stories von knapp über 50jährigen gehört die am DO oder FR plötzlich vor die Wahl gestellt wurden in wenige Tagen/Wochen in Pension zu gehen...


fazit: so ein schei... krankes system hat 2009 nix in der arbeitswelt verloren !

linzerbiker
17-09-2009, 19:23
fazit: so ein schei... krankes system hat 2009 nix in der arbeitswelt verloren !
"aber" wir sind uns einig, dass die angestellten am system nicht schuld sind?????

Sleipnir
17-09-2009, 19:40
Die Sache ist etwas nebulös.

Mich würde konkret interessieren, wer da wen und warum in Krankenstand/Frühpension schickt und was derjenige davon hat, der die Leute weg schickt.

Und mit welchem Anreiz lassen sich die Leute wegschicken, fette Abfertigung?

Bernd67
17-09-2009, 19:47
Siehe auch http://orf.at/090917-42650/42654txt_story.html
Dort stehen einige Zahlen....

Egal was man von der ÖBB halten mag, es ist unzulässig, solche Bespitzelungsmethoden anzuwenden (vielleicht haben die sichs von der DB abgeschaut, wo solche Datensammlungen über MItarbeiter für helle Aufregung gesorgt haben).

Wenn ich krank bin ist das einzige wozu ich verpflichtet bin, die Tatsache an sich mitzuteilen. Über etwaige Gründe könnte man auf freiwilliger Basis in beiderseitigem Interesse (MA für Joberhalt und Arbeitgeber falls er wegen längerem Ausfall Ersatz suchen muß).

Alles andere ist eine Kultur des Mißtrauens, die das Arbeitsklima verschlechtert - das geht letztlich nach hinten los, da schlechtes Arbeitsklima Grund für wiederum vermehrte Krankenstände sein kann.

TomCool
17-09-2009, 19:53
eigentlich schreibt ein unabhängig agierender arzt einen dienstnehmer krank ?? oder gibt/gab es das spezielle ÖBB Ärzte ?Die gleichen Ärzte, die zulassen, dass ein Dienstgebercertreter am Patientengespräch teilnimmt.

el presidente
17-09-2009, 20:18
Mich wundert das alles nicht. Jetzt leitet eine Zahntechnikerin dieses Ressort, vorher ein Maturant mit mißglücktem Studiumsversuch und einem bis vor kurzem wohlwollendem Onkel, der ihn mittlerweile auch immer mehr "absagelt".
Diese Methoden wurden einfach in der Partei schon immer praktiziert, das geht eben in die minderbemittelten Köpfe einfach nicht rein, dass es sowas wie einen Rechtsstaat gibt. Hauptsache, ein paar lächerliche Posten sind ergattert worden.
:f:

scotty
17-09-2009, 21:57
"aber" wir sind uns einig, dass die angestellten am system nicht schuld sind?????

nein ! warum ?
na ganz einfach - ganz einfach alles auf die führungsebene zu schieben und die wären schuld - sorry ist ma a bisserl zu billig !

ganz ehrlich - diese ganze sache is a voller skandal ! da san die täglichen verspätungen und zugausfälle a schaaass....

i glaub irgendwie übersteigt das unsere vorstellungen wie da betrogen und gelogen und ausgenutzt wird - kotzen möcht ma.... :k:

linzerbiker
17-09-2009, 22:38
sorry ist ma a bisserl zu billig !
wir werden mal miteinander reden - dann siehst das anders (hoffentlich)....

Sleipnir
18-09-2009, 03:57
In Österreich muss jeder Schas am besten in 3facher Ausführung dokumentiert werden, aber bei den Krankenständen soll das unmoralisch sein, verstehe ich nicht. Noch dazu wo die Zahlen darauf hinweisen, dass es Missbräuche gibt.

Ich verstehe auch nicht, wie man ein Problem damit haben kann, wenn der Arbeitgeber den Grund für den Krankenstand kennt. Tachinierer kosten bares Geld und sorgen für Demotivation bei den restlichen Kollegen.

scotty
18-09-2009, 05:36
In Österreich muss jeder Schas am besten in 3facher Ausführung dokumentiert werden, aber bei den Krankenständen soll das unmoralisch sein, verstehe ich nicht. Noch dazu wo die Zahlen darauf hinweisen, dass es Missbräuche gibt.

Ich verstehe auch nicht, wie man ein Problem damit haben kann, wenn der Arbeitgeber den Grund für den Krankenstand kennt. Tachinierer kosten bares Geld und sorgen für Demotivation bei den restlichen Kollegen.

100% agree, mein bruder hatt mal echt zu kämpfen so einen tachinierer (lehrling) aus seinem unternehmen rauszubekommen

2 Tage könnte ich krankheitsbedingt (ohne arztbesuch) z.H. bleiben - aber dann hab ich zum arzt zu gehen - bis jetzt immer alles korrekt und realistisch was krankenstandstage angeht - aber wenn ich im board lese - krankenstand (und doch radelfahren gehen) - na servas !


"held der arbeit"
:D mein damaliger chef (hans-peter heinzl) hat mich täglich durch seinen privatchauffeur von z.H. abholen/retournieren lassen als ich gips hatte - war alles zumutbar....

NoControl
18-09-2009, 05:45
ich finds guat das in diesen moloch mal gscheid dreingfahren wird. :mad: :s:

stetre76
18-09-2009, 06:04
Der mitarbeiterstand der ÖBB wurde in den 90ern reduziert, indem die Mitarbeiter in krankheitsbedingte Frühpension geschickt wurden. Damit das möglich war wurden davor vom Management Krankenstände angeordnet. Es gab für Abteilungsleiter Kopfprämien, wenn Mitarbeiter krankheitsbedingt aus der Payroll fielen.
das gab/gibts übrigens nicht nur bei der ÖBB, auch bei der Post war das vor Jahren (viell. auch heute noch?) gelebte Praxis.

da wurde manchen Mitarbeitern recht klar ins Gesicht gesagt, schau dass du einige Krankstandstage z'samm bringst, dann können wir dich endlich in die Pensi schicken.

dass das bei Mitarbeitern gelebt wurde, die gerade einmal ein bissl über 50 waren, war da kein großes Problem.

was Krankenstandstage an sich betrifft:
bei uns in der Firma ist es mittler Weile so, dass es der GF lieber ist, du bleibst ein paar Tage daheim und kommst wieder zu kräften, als dass'd als Kranker ins Büro kommst.
a) steckst nur andere an
b) bist ned so leistungsfähig und
c) irgendwann legts dich zusammen, wennst als kranker arebeiten gehst >>> fällst noch länger aus, bringt dem Unternehmen noch weniger...

komischer Weise funktioniert das System - ein Ausnutzen von Krankenstandtagen ist bei uns nicht festzustellen (und wir können 3 Tage ohne Arztbestätigung daheim bleiben...)

linzerbiker
18-09-2009, 06:06
ich finds guat das in diesen moloch mal gscheid dreingfahren wird. :mad: :s:
sad's ihr eigentlich alle in der baubranche tätig? weil's euch so gut auskennen tuts :confused::confused::confused:





:(:(:mad:

Intrud0r
18-09-2009, 06:48
nein ! warum ?
na ganz einfach - ganz einfach alles auf die führungsebene zu schieben und die wären schuld - sorry ist ma a bisserl zu billig !


Es schiebt ja keiner alles einfach auf die Führungsebene aber gerade bei der Geschichte der ÖBB ist da ein Zusammenhang nicht auszuschließen. Natürlich kann man es sich leicht machen und sagen, dass die ÖBB einfach ein Magnet für Tachinierer ist aber ich denke ganz so einfach ist das dann auch nicht. Du hackst einfach ohne Kenntnisse der Situation auf die ÖBBler ein - das ist mir ein bisserl zu billig.


Ein kleiner Hinweis - keine Erklärung (zufällig gefunden)

Allerdings hatte Nigl selbst in der Vergangenheit betont, dass die ÖBB-Krankenstände nur sehr bedingt mit den österreichweiten Krankenständen vergleichbar seien, weil die ÖBB auch ein- bis zweitägige Kurzkrankenstände erfassen.

GrazerTourer
18-09-2009, 06:49
Ich verstehe auch nicht, wie man ein Problem damit haben kann, wenn der Arbeitgeber den Grund für den Krankenstand kennt. Tachinierer kosten bares Geld und sorgen für Demotivation bei den restlichen Kollegen.

Nicht jeder Chef ist moralisch so auf der Höhe, daß er solche Informationen richtig verabeiten kann. Da kommt bei der zweiten Verkühlung im Jahr auf Grund von unnötigen Nightrides gleich einmal eine blöde Anspielung. Oder was ist wenn man sich ab und zu verletzt, weil man gerne am Downhiller sitzt? Man muß sich für seine Freizeitgestaltung (zB früh arbeiten gehen, abre auch früh gehen) eh schon rechtfertigen.
Was ist mit Leuten die es nicht so toll erwischt haben und neben der Arbeit ein sehr belastendes Privatleben haben? Nicht jeder ist psychisch immer zu 100% fit. Muß man diese Dinge dann auch noch breittreten?
Ich hätte null Lust mich für Krankenstände rechtfertigen zu müssen.

Rakaar
18-09-2009, 07:37
Seh das auch so.
Für was soll es dann noch eine ärztliche Schweigepflicht geben wenn ich sowieso alles meinem Dienstgeber mitteilen muss?

Es gibt nun mal Krankheiten die niemanden was angehen. Und wie man Personalabteilungen kennt, ist es nur eine Frage der Zeit bis etwas durchsickert.

CptJack
18-09-2009, 07:55
In Österreich muss jeder Schas am besten in 3facher Ausführung dokumentiert werden, aber bei den Krankenständen soll das unmoralisch sein, verstehe ich nicht. Noch dazu wo die Zahlen darauf hinweisen, dass es Missbräuche gibt.

Ich verstehe auch nicht, wie man ein Problem damit haben kann, wenn der Arbeitgeber den Grund für den Krankenstand kennt.


Ärztliche Schweigepflicht und so?
Des geht absolut niemanden was an, an was ich erkrankt bin. Schon gar nicht meinen Arbeitgeber. Wenn du da anderer Meinung bist wünsch ich dir eine HIV Infektion oder sowas in der Richtung und das Wissen all deiner Kollegen darüber. Dann wirst du sehen warum es sowas wie die ärztliche Schweigepflicht gibt und wie "tolernat" deine Kollegen wirklich sind. :devil:



Tachinierer kosten bares Geld und sorgen für Demotivation bei den restlichen Kollegen.
Mein Gott so schlimm. Ich bin jetzt echt demotiviert weil ich weiß das die ÖBBler 17 Tage im Jahr im Krankenstand sind. Die Kulturbereichenden Sozialhilfeempfänger kosten uns das 5fache Geld und keiner regt sich auf.
Wie gesagt, ist bei den meisten nur der neid, weil de orschlecha kennan 17 tog mehr daham bleim ois i
:wink:

eleon
18-09-2009, 08:00
nicht? na dann frag ich mich aber warum es diese berüchtigte Tröpfcheninfektion gibt..

schnupfen ist ein sympthom und im seltensten fall mit einer ansteckenden krankheit verbunden (soviel zur tröpfcheninfektion)

:wink:

eleon
18-09-2009, 08:10
Ärztliche Schweigepflicht und so?
Des geht absolut niemanden was an, an was ich erkrankt bin. Schon gar nicht meinen Arbeitgeber. Wenn du da anderer Meinung bist wünsch ich dir eine HIV Infektion oder sowas in der Richtung und das Wissen all deiner Kollegen darüber. Dann wirst du sehen warum es sowas wie die ärztliche Schweigepflicht gibt und wie "tolernat" deine Kollegen wirklich sind. :devil:


Mein Gott so schlimm. Ich bin jetzt echt demotiviert weil ich weiß das die ÖBBler 17 Tage im Jahr im Krankenstand sind. Die Kulturbereichenden Sozialhilfeempfänger kosten uns das 5fache Geld und keiner regt sich auf.
Wie gesagt, ist bei den meisten nur der neid, weil de orschlecha kennan 17 tog mehr daham bleim ois i
:wink:

prinzipiell gibts sowieso anzeigepflichtige krankheiten. das sollte mal das gröbste abdecken. für die anderen fälle sollte "krank lt arzt" ausreichen. jedoch sollte es ab einer gewissen "regelmässigkeit" dem arbeitgeber möglich sein weitere information zur krankheit einzufordern.

das ganze wird ja zum teil eh schon in arbeitsverträgen definiert und ist vollkommen legitim. wer damit ein problem hat braucht ja den job nicht antreten.

weiters find ich dass es sowieso der anstand vorsieht den direkten vorgesetzten den grund mitzuteilen. das umfeld muss sich ja auch irgendwie auf einen fehlenden mitarbeiter einstellen. ob das nun die normale resourcenplanung oder ein kompetenzersatz ist. und wenn man doch ein tripper oder genitalherpes zuschlägt kann man sich ja was ausdenken :rofl:

CptJack
18-09-2009, 08:15
prinzipiell gibts sowieso anzeigepflichtige krankheiten. das sollte mal das gröbste abdecken. für die anderen fälle sollte "krank lt arzt" ausreichen. jedoch sollte es ab einer gewissen "regelmässigkeit" dem arbeitgeber möglich sein weitere information zur krankheit einzufordern.
Ab einer bestimmten Anzahl von Krankenstandstage hab ich als ASVG'ler schlicht und einfach bei der GKK beim Chefarzt zur Untersuchung zu gehen der a) meine Krankheit bestätigt oder b) mi hackeln schickt. Keine Ahnung warum das bei der ÖBB nicht so ist.




das ganze wird ja zum teil eh schon in arbeitsverträgen definiert und ist vollkommen legitim. wer damit ein problem hat braucht ja den job nicht antreten.

Das ist nicht legitim und illegal.
Der braucht den Job an nicht antreten gilt nicht. Dummes Argument.

GrazerTourer
18-09-2009, 08:22
das ganze wird ja zum teil eh schon in arbeitsverträgen definiert und ist vollkommen legitim. wer damit ein problem hat braucht ja den job nicht antreten.

Das ist doch Wahnsinn! Und was steht da sonst noch drin? Daß man im Falle einer schweren Erkrankung mit sofortiger Wirkung kündbar wird, weil man die im Vertrag festgelegte Leistung nicht mehr erbringen kann? Oder klappt das auch mit einer Gehaltsreduktion? ;) verrückt....



weiters find ich dass es sowieso der anstand vorsieht den direkten vorgesetzten den grund mitzuteilen. das umfeld muss sich ja auch irgendwie auf einen fehlenden mitarbeiter einstellen. ob das nun die normale resourcenplanung oder ein kompetenzersatz ist. und wenn man doch ein tripper oder genitalherpes zuschlägt kann man sich ja was ausdenken :rofl:

Nein! Den Grund nennen zu müssen ist absoluter Schwachsinn. Man sollte sagen können wie lang es dauert usw usf. Aber den Grund muß man sicher nicht in jedem Fall nennen. Was bringt denn das?

Ich erwarte vom Vorstand auch nicht über eine Hämorrhoidenoperation informiert zu werden - obwohl's für die Firma und jeden Mitarbeiter von Bedeutung sein könnte.

eleon
18-09-2009, 08:26
Das ist nicht legitim und illegal.

das stimmt nicht. z.b. im pharmabereich in denen die mitarbeiter in hochsensiblen bereichen arbeiten. wo z.b. die gefahr einer kontaminierung von rohmaterial für medikamente besteht.
da kann der arbeitgeber sogar auf krankheiten testen.

und diese vorschrift kommt net vom unternehmen sondern von den zulassungsbehörden.

:wink:

Zacki
18-09-2009, 08:27
@ scotty: krieg di wieder ein, Bürohengst :D
denk mal drüber nach, dass bei solchen Unternehmen (ÖBB, Wiener Linien) z.B. Schichtdienst gemacht wird (ohne Schichtzulage, wird als Wechseldienst definiert), Werkstättenbedienstete bei jeder Witterung dauernd von drinnen nach draußen und wieder zurück rennen müssen (Verschub, Zulagen gibts dafür keine), sicher auch sehr gesund, und dass z.B. die Trümmer, die wir den ganzen Tag rumschleppen müssen, a bissi schwerer sind als dein Bleistift, mein Bandscheibenvorfall und die ganzen abgenutzten Gelenke kommen ned vom Kartenspielen und Bier saufen....;)

Ich bin jetzt übrigens nach mein Hoppala insgesamt 83 Tage im Krankenstand gewesen, bin aber nicht nur im Bett gelegen, ich hoffe du verzeihst mir die unglaubliche Chuzpe, dass ich trotzdem ab und zu in der Sonne gelegen bin oder mitn Hund spazieren war, i wollt ned 3 Monate im Bett liegen, wennst willst, zeig i dir die Befunde von dem, was von meiner Wirbelsäule, den Schulter-und Handgelenken, ect. noch übrig ist nach 15 Jahren "owezahn" in einer Werkstatt, lt. Aussage des Orthopäden hab ich Abnützungserscheinungen wie ein 60-jähriger, was die Bleivergiftung und die Trichloräthylen-, Terpentin- und Nitro-Dämpfe in meiner Lehrzeit meinen Innereien angetan haben, davon red ich garnicht, und von den 10 Jahren am Bau von +40° bis -20° auch nicht, jetzt hab i´s ja viel besser bei einer Maschine, die im Sommer die Halle auf fast 50° aufheizt und mir bei ~140dB die rotglühenden Späne um die Ohren und bis in die Unterbuxn haut :D

Trotzdem isses gute Arbeit, weil fixe Arbeit, ich mach´s auch gern und lt. meinen Vorgesetzten gut, und wenn du magst, zeig ich dir auch gern mal, was so ein "Owezahrer" in "handwerklicher Verwendung" verdient nach 15 Jahren, wird bei den ÖBB ned viel anders sein als bei uns, und wenn sich dereinst die Gelegenheit bieten sollte, werd ich auch dazuzuschaun, dass i mi mit 55-57 in den Ruhestand (Pension gibts bei Beamten ned, uns kamma jederzeit, auch mit 80, reaktivieren, denk mal drüber nach) abseilen kann, egal, was du von mir denkst :p


@shroeder: *PATSCH* :D

eleon
18-09-2009, 08:29
Was bringt denn das?


arbeitgeberschutz. aber auf sowas vergisst der arbeitnehmer ja gern!

ist ja lächerlich was man sich heutzutage als unternehmen so aufs aug drucken lassen muss.

TomCool
18-09-2009, 08:34
und wenn man doch ein tripper oder genitalherpes zuschlägt kann man sich ja was ausdenken :rofl:DAS kannst doch in der Firma ned verheimlichen. Da müssen ja schließlich die Kolleginnen auch zum Test. :devil::devil::devil:

GrazerTourer
18-09-2009, 08:38
ist ja lächerlich was man sich heutzutage als unternehmen so aufs aug drucken lassen muss.

Es ist lächerlich daß man als Arbeitgeber immer davon ausgeht, daß seine Angestellten Betrüger sind.

Zacki
18-09-2009, 08:39
Es ist lächerlich daß man als Arbeitgeber immer davon ausgeht, daß seine Angestellten Betrüger sind.

Wie heisst´s so schön: wie der Schelm denkt, so isser!:D

linzerbiker
18-09-2009, 08:40
@zacki: danke!

harryf
18-09-2009, 08:55
@ scotty: krieg di wieder ein, Bürohengst :D
denk mal drüber nach, dass bei solchen Unternehmen (ÖBB, Wiener Linien) z.B. Schichtdienst gemacht wird (ohne Schichtzulage, wird als Wechseldienst definiert), Werkstättenbedienstete bei jeder Witterung dauernd von drinnen nach draußen und wieder zurück rennen müssen (Verschub, Zulagen gibts dafür keine), sicher auch sehr gesund, und dass z.B. die Trümmer, die wir den ganzen Tag rumschleppen müssen, a bissi schwerer sind als dein Bleistift, mein Bandscheibenvorfall und die ganzen abgenutzten Gelenke kommen ned vom Kartenspielen und Bier saufen....;)

Ich bin jetzt übrigens nach mein Hoppala insgesamt 83 Tage im Krankenstand gewesen, bin aber nicht nur im Bett gelegen, ich hoffe du verzeihst mir die unglaubliche Chuzpe, dass ich trotzdem ab und zu in der Sonne gelegen bin oder mitn Hund spazieren war, i wollt ned 3 Monate im Bett liegen, wennst willst, zeig i dir die Befunde von dem, was von meiner Wirbelsäule, den Schulter-und Handgelenken, ect. noch übrig ist nach 15 Jahren "owezahn" in einer Werkstatt, lt. Aussage des Orthopäden hab ich Abnützungserscheinungen wie ein 60-jähriger, was die Bleivergiftung und die Trichloräthylen-, Terpentin- und Nitro-Dämpfe in meiner Lehrzeit meinen Innereien angetan haben, davon red ich garnicht, und von den 10 Jahren am Bau von +40° bis -20° auch nicht, jetzt hab i´s ja viel besser bei einer Maschine, die im Sommer die Halle auf fast 50° aufheizt und mir bei ~140dB die rotglühenden Späne um die Ohren und bis in die Unterbuxn haut :D

Trotzdem isses gute Arbeit, weil fixe Arbeit, ich mach´s auch gern und lt. meinen Vorgesetzten gut, und wenn du magst, zeig ich dir auch gern mal, was so ein "Owezahrer" in "handwerklicher Verwendung" verdient nach 15 Jahren, wird bei den ÖBB ned viel anders sein als bei uns, und wenn sich dereinst die Gelegenheit bieten sollte, werd ich auch dazuzuschaun, dass i mi mit 55-57 in den Ruhestand (Pension gibts bei Beamten ned, uns kamma jederzeit, auch mit 80, reaktivieren, denk mal drüber nach) abseilen kann, egal, was du von mir denkst :p


@shroeder: *PATSCH* :D

:klatsch::toll:
schön das den damen und herren auch mal die wahrheit, die einige(sicher nicht alle!) erleben erzählt wird!
ich ghör nicht zu denen die irgendwo in einer werkstatt oder freien ihre arbeit machen, respektiere aber jeden der dort hakelt :wink: hut ab! und das die jenigen(wie zacki) früher in pensi gehen damit sie sie hoffentlich einige zeit ERLEBEN ist für mich nur logisch!!!

eleon
18-09-2009, 09:05
Es ist lächerlich daß man als Arbeitgeber immer davon ausgeht, daß seine Angestellten Betrüger sind.

bei durchschnittlich 27 arbeitstagen kann einem schon die idee kommen. auch wenn das übel hausgemacht ist. aber da kann eine neue führungsriege nichts dafür. besonders wenn von ihr erwartet wird aufzuräumen.

eleon
18-09-2009, 09:08
im prinzip sollte es sowieso auf eine selbstabsicherung hinauslaufen. weil ich bin eh kein fan von staatsbevormundung.

vereinfacht ausgedrückt: einfach die soz-versicherungsbeiträge abschaffen u. jeder soll sich selbst versichern.

dann löst sich das problem von allein. weiters werden die LNKs geringer u. der standort österreich interessanter.

NoFatMan
18-09-2009, 09:11
ich habe 40 Mitarbeiter in meiner abteilung und wage zu behaupten
dort,

- wo der Mitarbeiter sich mit seiner Arbeit identifiziert
- die Wichtigkeit seiner persönlichen Arbeitsleistung kennt
- sich der Auswirkung seines fehlens bewußt ist
- von seinen Vorgesetzten und Kollegen geschätzt wird

dort - werden sich bei den meisten die Krankenstandstage im Rahmen halten.

leiderflüchten viele Menschen in den Krankenstand oder haben die Pension als ultimatives Lebensziel ....

aber wie es schon in der Werbung heist: Flucht ist niemals freiwillig

wir trifften in vielen Bereichen in eine Extremsituation:

a) - die den Krankenstand ausnützen
b) - die man in den Krankenstand drängen muss ....


schreibe dies aus meinem Krankenstand :)

scotty
18-09-2009, 09:21
:klatsch::toll:
schön das den damen und herren auch mal die wahrheit, die einige(sicher nicht alle!) erleben erzählt wird!
ich ghör nicht zu denen die irgendwo in einer werkstatt oder freien ihre arbeit machen, respektiere aber jeden der dort hakelt :wink: hut ab! und das die jenigen(wie zacki) früher in pensi gehen damit sie sie hoffentlich einige zeit ERLEBEN ist für mich nur logisch!!!

des hat ja nix mit ned respektieren zu tun
und ja ganz sicher "hackeln" alle in den besagten unternehmen alle auf der schiene oder in der werkstatt... :rolleyes:

i glaub wenn du mal ein gespräch zwischen 2 ÖBB schaffner'n mitbekommen hättest so wie ich - dann würdest auch anders denken

ganz sicher schätze ich den zacki - und er wird sich auch nicht gleich angepisst fühlen (das gegenteil würde mich enttäuschen)! ich sag immer was ich mir denk ! - würdest du in "meinem" unternehmen (wurscht was du dort machst) 83 Tage fehlen - könntest du dich um einen anderen job umschauen - als unternehmer würde ich mich verpflichtet fühlen dir die umsetzung deiner arbeit zu erleichtern, kaputthackeln braucht sich 21sten jahrhundert niemand

fazit - klar soll es die hacklerregelung geben und "schwer" arbeitende menschen sollen früher in pension gehen

wer glaubt deppat auf einem bürosessel hucken und 12-14h tage zu haben is leiwand, verantwortung für große Systeme usw. - guten morgen !!! :wink:

scotty
18-09-2009, 09:24
im prinzip sollte es sowieso auf eine selbstabsicherung hinauslaufen. weil ich bin eh kein fan von staatsbevormundung.

vereinfacht ausgedrückt: einfach die soz-versicherungsbeiträge abschaffen u. jeder soll sich selbst versichern.

dann löst sich das problem von allein. weiters werden die LNKs geringer u. der standort österreich interessanter.

:toll: ich hätte die beste versorgung und vorsorge wenn meine knapp 1700,-- steuern im monat anders angelegt werden könnten

eleon
18-09-2009, 09:27
ich habe 40 Mitarbeiter in meiner abteilung und wage zu behaupten
dort,

- wo der Mitarbeiter sich mit seiner Arbeit identifiziert
- die Wichtigkeit seiner persönlichen Arbeitsleistung kennt
- sich der Auswirkung seines fehlens bewußt ist
- von seinen Vorgesetzten und Kollegen geschätzt wird

dort - werden sich bei den meisten die Krankenstandstage im Rahmen halten.

leiderflüchten viele Menschen in den Krankenstand oder haben die Pension als ultimatives Lebensziel ....

aber wie es schon in der Werbung heist: Flucht ist niemals freiwillig

wir trifften in vielen Bereichen in eine Extremsituation:

a) - die den Krankenstand ausnützen
b) - die man in den Krankenstand drängen muss ....


schreibe dies aus meinem Krankenstand :)


ja da hast sicher zum grossteil recht. aber dann sollte man sich auch wundern, wieso man überhaupt auf dauer in einem job arbeitet, der einem keinen spass macht. sowas kann ja nur eine übergangslösung sein...

wobei "aber wie es schon in der Werbung heist: Flucht ist niemals freiwillig" falsch ist. denn das würde bedeuten dass man arbeitnehmer per se als zwangsabhängige gewisser rahmenbedingungen hinstellt und es keine auswegsmöglichkeit gibt.

und wenn einem was am oarsch geht, sucht man sich was anderes, besseres. und wenn die ausbildung keinen job mit identifikationsfaktor zulässt, muss ich halt noch mal den bildungsstuhl drücken.

alles andere ist meist ausrede oder pure gemütlichkeit bzw veränderungspanik

GrazerTourer
18-09-2009, 09:27
dann löst sich das problem von allein. weiters werden die LNKs geringer u. der standort österreich interessanter.

Also ich wäre dann weg...! Für diverse Firmen wäre der Standort vielleicht interessant, aber für die Allgemeinheit mit Sicherheit nicht.

harryf
18-09-2009, 09:30
ich denke es gibt in jedem job solche und solche, und eine berufsgruppe pauschal verurteilen des find ich halt ned so besonders...gelungen...

bin selbst sysadmin, und weiß sehr wohl das der job a ned immer leiwand is!


in einem sozialstaat gibts halt immer auch schmarotzer, trotzdem bin ich froh in einem zu leben!
:bounce:

eleon
18-09-2009, 09:33
Also ich wäre dann weg...! Für diverse Firmen wäre der Standort vielleicht interessant, aber für die Allgemeinheit mit Sicherheit nicht.

seh ich nicht so.

1. bekommst du dann ja z.b. den sozialversicherungsanteil ausbezahlt
2. kannst du dir selbst aussuchen welche versicherungsleistung bei welchem anbieter du dir nehmen willst

wenn ich mir anschau welche gesundheitsversorgung ich mir mit meinem anteil privat leisten könnte da wird mir ganz anders :f:

punkt ist dass man sich das nicht mal aussuchen kann :k:

linzerbiker
18-09-2009, 09:34
:toll: ich hätte die beste versorgung und vorsorge wenn meine knapp 1700,-- steuern im monat anders angelegt werden könnten
das wäre dann das amerikanische system, und da kannst ja die dorli mal fragen, wie das so ist.... (diplomarbeit darüber)

die behandlungskosten gängiger schwerer krankheiten wird sich jedenfalls die mehrheit nicht leisten können....

eiskletterer
18-09-2009, 09:35
In meiner naiven Einstellung glaube ich folgendes:

Bei einem halbwegs normalen Betriebsklima (auch bei der ÖBB) werden Kollegen bzw. Vorgesetzte wissen dürfen warum ich krank bin.
Und die 10% die sie nicht wissen sollen/dürfen (Genitalherpes, Promillespiegel,...) sind halt persönlich.

linzerbiker
18-09-2009, 09:36
und ja ganz sicher "hackeln" alle in den besagten unternehmen alle auf der schiene oder in der werkstatt... :rolleyes:eh nur weit mehr als die hälfte... betriebs ag, bau ag, traktions ag.....

eleon
18-09-2009, 09:43
die behandlungskosten gängiger schwerer krankheiten wird sich jedenfalls die mehrheit nicht leisten können....

immer diese urban legends...

in den USA kann sich das nämlich "nur" eine minderheit schwer leisten. was natürlich noch immer schlecht ist.

nichts spricht gegen ein solidaritätsmodell dass eine basisversorgung sozial schwacher gewährleistet. mit leuten die gut verdienen und sich nicht um die eigene versorgung kümmern hab ich jedoch kein mitleid u. das sind in amerika auch einige "werd eh nie krank was soll ich mich versichern". die legen dann natürlich ordentlich ab.

dazu kommt ja noch dass man in österreich selbst als "nichtmalsogut"-verdienender schnell an der soz-vers. obergrenze ansteht was ich nicht wirklich nachvollziehen kann. klar freuts mich dass der anteil nimmer steigt aber fair ist was anderes.

also entweder richtige solidaritätssozialität per flat-rate oder abschaffen.

linzerbiker
18-09-2009, 09:43
und wenn einem was am oarsch geht, sucht man sich was anderes, besseres. und wenn die ausbildung keinen job mit identifikationsfaktor zulässt, muss ich halt noch mal den bildungsstuhl drücken.
und wo sollen die bitte hingehen? zur deutschen bahn, zu den schweizern, den wiener linien... so viel auswahl gibt es nicht...

scotty
18-09-2009, 09:43
das wäre dann das amerikanische system, und da kannst ja die dorli mal fragen, wie das so ist.... (diplomarbeit darüber)

die behandlungskosten gängiger schwerer krankheiten wird sich jedenfalls die mehrheit nicht leisten können....

es wird auch so bleiben da bin ich ganz sicher - nur wegen jedem mist beim arzt zu zahlen nervt einem bei solch hohen steuern gewaltig - auch wenn das fürchterlich egoistisch klingen mag - so denk ich aber - auch wenns ned jedem gefällt...

grundsicherung ja - aber dann individuelle versorgung - gesunden bonus, regelmäßige gesundheitschecks usw. - wenn ich auf meine leben schau - usw. ich kenn genug leute (gleich in der nachbarschaft) - krebs usw. aber nicht willens die lebensart zu ändern - und jeden tag beim arzt zu sitzen - dann abgabenbefreit zu sein und und und.... warum soll ich da sozial denken - OK ES SAN NED ALLE SO !!!;)

ich denk warscheinlich vielen hier zu "amerikanisch" :D...auch sausage

eierdidi
18-09-2009, 09:43
In meiner naiven Einstellung glaube ich folgendes:

Bei einem halbwegs normalen Betriebsklima (auch bei der ÖBB) werden Kollegen bzw. Vorgesetzte wissen dürfen warum ich krank bin.
Und die 10% die sie nicht wissen sollen/dürfen (Genitalherpes, Promillespiegel,...) sind halt persönlich.

hm, das ist wirklich naiv. hast recht.

eleon
18-09-2009, 09:48
und wo sollen die bitte hingehen? zur deutschen bahn, zu den schweizern, den wiener linien... so viel auswahl gibt es nicht...

wenn mir der job bei der öbb nicht taugt dann wirds in keinem fall an den "schwachen" sozialen leistungen liegen :) sondern eher am job.

also umschulen! wobei ja die wenigsten bei der öbb "reine bahnexperten" sind u. züge zum arbeiten brauchen. da ist man meist auch zu anderen unternehmen kompatibel.


:wink:

linzerbiker
18-09-2009, 09:51
grundsicherung ja - aber dann individuelle versorgung - gesunden bonus, regelmäßige gesundheitschecks usw. - wenn ich auf meine leben schau - usw. ich kenn genug leute (gleich in der nachbarschaft) - krebs usw. aber nicht willens die lebensart zu ändern - und jeden tag beim arzt zu sitzen - dann abgabenbefreit zu sein und und und.... warum soll ich da sozial denken - OK ES SAN NED ALLE SO !!!;)bonus malus system so in dieser art 100 % zustimmung von mir - nur hats weiter oben eher nach "jeder soll schauen wo er bleibt" geklungen....

das hat übrigens nix mehr mit dem thread titel zu tun....

stetre76
18-09-2009, 09:56
....würdest du in "meinem" unternehmen (wurscht was du dort machst) 83 Tage fehlen - könntest du dich um einen anderen job umschauen - als unternehmer würde ich mich verpflichtet fühlen dir die umsetzung deiner arbeit zu erleichtern, kaputthackeln braucht sich 21sten jahrhundert niemand

also Hannes, wenn das in deiner (also wo du arbeitest, nicht die dir gehört) Firma wirklich so ist, dann würde ich mir schleunigst einen neuen Arbeitgeber suchen....

wir sind auch privatwirtschaftlich organisiert und ich wage zu behaupten, dass wir im Schnitt unter den 12 Krankenstandtagen/Jahr und Mitarbeiter liegen (den du für die Privatwirtschaft angegeben hast)

ABER wir hatten schon Fälle, bei denen ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin einige Monate nicht arbeitsfähig waren. Und das waren jetzt keine aus der Top-Management Riege, sondern "gerade einmal" Leute in der Systemerhaltung/Administration - man hätte also recht leicht Ersatz gefunden.

Die betroffenen Mitarbeiter wurden aber alle gehalten und unterstützt, nicht aus Mitleid, sondern einfach weil die Betroffenen unschuldig zum Handkuss gekommen sind - a Krankheit, Unfall,.... suchst dir nicht aus...

Leute also zu verurteilen, die wirklich krank/arbeitsunfähig sind, halte ich auch nicht für richtigen weg.

was hättest denn mit mir im letzten Jahr gemacht?
alle Aussenbänder im rechten Knöchel gerissen, plus beleidigtes Sprunggelenk. Rat der Ärzte > 2 1/2 Wochen absolut keine Belastung (gerade mal der Weg aufs Klos/ins Bett wurde empfohlen) = 2 1/2 Wochen daheim herumliegen, obwohl ich meine Bürotätigkeit hätte erfüllen können, nur der Weg vom/zum Büro war das Problem...Genuss war das Herumliegen ned wirklich einer...

eleon
18-09-2009, 09:59
also Hannes, wenn das in deiner (also wo du arbeitest, nicht die dir gehört) Firma wirklich so ist, dann würde ich mir schleunigst einen neuen Arbeitgeber suchen....

wir sind auch privatwirtschaftlich organisiert und ich wage zu behaupten, dass wir im Schnitt unter den 12 Krankenstandtagen/Jahr und Mitarbeiter liegen (den du für die Privatwirtschaft angegeben hast)

ABER wir hatten schon Fälle, bei denen ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin einige Monate nicht arbeitsfähig waren. Und das waren jetzt keine aus der Top-Management Riege, sondern "gerade einmal" Leute in der Systemerhaltung/Administration - man hätte also recht leicht Ersatz gefunden.

Die betroffenen Mitarbeiter wurden aber alle gehalten und unterstützt, nicht aus Mitleid, sondern einfach weil die Betroffenen unschuldig zum Handkuss gekommen sind - a Krankheit, Unfall,.... suchst dir nicht aus...

Leute also zu verurteilen, die wirklich krank/arbeitsunfähig sind, halte ich auch nicht für richtigen weg.

was hättest denn mit mir im letzten Jahr gemacht?
alle Aussenbänder im rechten Knöchel gerissen, plus beleidigtes Sprunggelenk. Rat der Ärzte > 2 1/2 Wochen absolut keine Belastung (gerade mal der Weg aufs Klos/ins Bett wurde empfohlen) = 2 1/2 Wochen daheim herumliegen, obwohl ich meine Bürotätigkeit hätte erfüllen können, nur der Weg vom/zum Büro war das Problem...Genuss war das Herumliegen ned wirklich einer...


es geht ja nicht um die leut die sich verletzten u. am stück ausfallen.

es gibt um die typen die ständig ein, zwei tage fehlen. u. das am laufenden band.

ich denke keiner hier verlangt, dass wirklich kranke oder verletzte am arbeitsplatz auftauchen.

linzerbiker
18-09-2009, 10:01
wenn mir der job bei der öbb nicht taugt dann wirds in keinem fall an den "schwachen" sozialen leistungen liegen :) sondern eher am job.

also umschulen! wobei ja die wenigsten bei der öbb "reine bahnexperten" sind u. züge zum arbeiten brauchen. da ist man meist auch zu anderen unternehmen kompatibel.


:wink:
es geht noch immer um die obigen aussagen, dass quasi alle öbb'ler tachinierer sind (zumindest die hälfte) ....
die die bei betriebs ag, bau ag und traktion arbeiten sind sehr wohl alle bahnexperten (also mehr als die hälfte) .... von mir aus können sie noch in die bauwirtschaft wechseln oder in die stahl/autoindustrie... und das dort die krankenstandstage geringer sind, hat dann sehr wohl was mit dem system zu tun und liegt nicht nur an der besseren einstellung der angestellten....

Lars
18-09-2009, 10:02
es geht ja nicht um die leut die sich verletzten u. am stück ausfallen.

es gibt um die typen die ständig ein, zwei tage fehlen. u. das am laufenden band.

ich denke keiner hier verlangt, dass wirklich kranke oder verletzte am arbeitsplatz auftauchen.
So ist das.
Verletzt, krank, usw≠jedes zweite Wochenende verlängern

scotty
18-09-2009, 10:03
bonus malus system so in dieser art 100 % zustimmung von mir - nur hats weiter oben eher nach "jeder soll schauen wo er bleibt" geklungen....

das hat übrigens nix mehr mit dem thread titel zu tun....

stimmt ! :toll:

stimme dem fatman schon zu - wo unzufriedenheit waltet und schaltet - dort werde die tachinierer immer eine bühne finden - wurscht auf welcher ebene im unternehmen...

ich würde meine mitarbeiter verwöhnen ohne ende...ich hab schon von vielen beispielen gehört wo man dem mitarbeiter einfach das gefühl gibt "das unternehmen" selber zu sein - mitarbeiterbeteiligung usw. - z.B. habens in unserem unternehmen sei vorigen jahr ein "fitness-studio" mit trainerin (kommt 1x die woche)...usw. - ist nur so eine kleinigkeit - aber es ist was !! ich bin zufrieden

stetre76
18-09-2009, 10:03
es gibt um die typen die ständig ein, zwei tage fehlen. u. das am laufenden band.

Hannes hat sich mit den 83 Tagen eigentlich direkt auf Zacki's post bezogen >>> also an die 83 Tage am Stück

und da war das Kommentar "wennst 83 tage bei uns fehlst" kannst dir einen anderen Job suchen.

ich hätt's also schon so gelesen....

eleon
18-09-2009, 10:04
und das dort die krankenstandstage geringer sind, hat dann sehr wohl was mit dem system zu tun und liegt nicht nur an der besseren einstellung der angestellten....

natürlich beeinflusst das vergangene system der "zu buchenden krankenstände" die einstellung der mitarbeiter, die das dann "in anspruch nehmen".
aber alles auf die vorherrschenden zustände zu schieben ist mir einfach zu billig. damit kann ich mich nicht recht identifizieren. man muss ja net immer u. ständig den unternehmskulturlemming markieren.

eleon
18-09-2009, 10:05
Hannes hat sich mit den 83 Tagen eigentlich direkt auf Zacki's post bezogen >>> also an die 83 Tage am Stück

und da war das Kommentar "wennst 83 tage bei uns fehlst" kannst dir einen anderen Job suchen.

ich hätt's also schon so gelesen....

ich würd den hannes wegen seiner militanten einstellung kündigen :rofl:

scotty
18-09-2009, 10:05
es geht ja nicht um die leut die sich verletzten u. am stück ausfallen.

es gibt um die typen die ständig ein, zwei tage fehlen. u. das am laufenden band.

ich denke keiner hier verlangt, dass wirklich kranke oder verletzte am arbeitsplatz auftauchen.

@stefan - wieder 100%ig zustimmung zu eleons comment !

Lars
18-09-2009, 10:07
ich würd den hannes wegen seiner militanten einstellung kündigen :rofl:
Ich würde ihn rauswerden, weil er auf Canon schwört. :rofl:

linzerbiker
18-09-2009, 10:08
natürlich beeinflusst das vergangene system der "zu buchenden krankenstände" die einstellung der mitarbeiter, die das dann "in anspruch nehmen".
das habe ich anders gemeint. nicht dass es quasi tradition ist "ein paar tage blau zu machen", sondern eher, dass die arbeitsbedingungen besser sind...



aber alles auf die vorherrschenden zustände zu schieben ist mir einfach zu billig. ich sag jetzt frech und frei heraus: doch, genau das tu' ich!!

Zacki
18-09-2009, 10:08
@ Scotty: von dir fühl i mi nie angepisst, Zuckergoscherl :D

Was die Verantwortung für grosse Projekte betrifft: is a U-Bahn-Garnitur für 800 Fahrgäste a großes Projekt oder nicht? Es kontrolliert nämlich kein Mensch mehr den Wagen, nachdem ich ihn freigebe, wenn er von der Drehmaschine runterfährt, also haltet´s mi immer gut bei Laune oder fahrts ned mit der Bim, ich bearbeite auch Straßenbahn-Garnituren...:devil:

scotty
18-09-2009, 10:09
ich würd den hannes wegen seiner militanten einstellung kündigen :rofl:

:rofl: ....kurze abweichung - a bissi zur auflockerung :D - seit jahren kämpfe ich gegen raucher ! :devil: heute wieder erfahren das der gestrige alarm (ausrücken der wiener Feuerwehr) durch raucher verursacht wird - kostet 800,-- auweeee unser vorstandsvorsitzender wird sich eine unangenehme frage von mir stellen lassen miasn (leider erst in ein paar wochen)

....so und weiter gehts !

scotty
18-09-2009, 10:10
Ich würde ihn rauswerden, weil er auf Canon schwört. :rofl:

ich würde dich bekehren und würde dir ein objektiv schenken ! :wink: .. hab ja gesagt ich schau auf meine leut !

Zacki
18-09-2009, 10:12
:rofl: ....kurze abweichung - a bissi zur auflockerung :D - seit jahren kämpfe ich gegen raucher ! :devil: heute wieder erfahren das der gestrige alarm (ausrücken der wiener Feuerwehr) durch raucher verursacht wird - kostet 800,-- auweeee unser vorstandsvorsitzender wird sich eine unangenehme frage von mir stellen lassen miasn (leider erst in ein paar wochen)

....so und weiter gehts !

Oida, wennst jetzt den 768941. Nichtraucher-Fred aus dem Themer do mochst, kumm i noch Schiffau und dämpf da an Tschik im Aug aus! :D

scotty
18-09-2009, 10:12
@ Scotty: von dir fühl i mi nie angepisst, Zuckergoscherl :D

Was die Verantwortung für grosse Projekte betrifft: is a U-Bahn-Garnitur für 800 Fahrgäste a großes Projekt oder nicht? Es kontrolliert nämlich kein Mensch mehr den Wagen, nachdem ich ihn freigebe, wenn er von der Drehmaschine runterfährt, also haltet´s mi immer gut bei Laune oder fahrts ned mit der Bim, ich bearbeite auch Straßenbahn-Garnituren...:devil:

du lachst oida :D ...weiß eh das mit knuddelig findest ! du schwuler dreckiger mechaniker ! :devil:

jedesmal wenn ich öffis fahr und nach oben schau denk ich immer an dich...:wink: well done baby !

stetre76
18-09-2009, 10:21
@stefan - wieder 100%ig zustimmung zu eleons comment !
hab ja insgeheim gehofft, dass es so gemeint war, weilst mir sympathisch bist

aber rübergkommen is es anders, weils eben direkt auf den Robert (Zacki) Bezug genommen hast.

so, jetzt haben wir uns alle wieder lieb :D

linzerbiker
18-09-2009, 10:22
so, jetzt haben wir uns alle wieder lieb :Dkann ein mod den thread schliessen? nicht das noch was passiert :D:D

stetre76
18-09-2009, 10:24
kann ein mod den thread schliessen? nicht das noch was passiert :D:D
ja bitte, vor allem wenn man das noch lesen muss:


du lachst oida :D ...weiß eh das mit knuddelig findest !

Steve_78
18-09-2009, 10:31
Ich finde dieses Berufs-Bashing mehr als entbehrlich. I frag mich immer kann denn in Österreich nicht jeder den Beruf ausüben, den er/sie gerne möchte?! Wenn ich mich aufreg, dass die ÖBBler solche Tachninierer sind und das dort scheinbar zig-Tage Krankenstand durchgeht und offensichtlich darauf neidisch bin - ja, was hält mich davon ab bei der ÖBB zu hackeln. Das gleiche gilt für andere Berufsgruppen, die in der Öffentlichkeit in regelmäßigen Abständen am Pranger stehen wie z.B. die Lehrer, die die ja so unflexible sind und überhaupt viel zu viel Freizeit haben und dann die ganzen pösen, pösen Beamten.

Und glaub denn tatsächlich jemand, dass es in der Privatwirtschaft in großen Konzernen anders aussieht?

Ich hackl in der Privatwirtschaft, schieb schön brav Überstunden, bin kaum krank und mir macht's Spaß. Ich könnt's mir z.B. net vorstellen als Beamter zu hackeln, Schichtdienst bei der ÖBB zu schieben. Jedem das seine ohne Neidkomplexe.

Und bitte nicht immer urban legends bemühen oder alles glauben was die Zeitungen schreiben (auch die Qualitätsblätter)... :o

Nur meine Meinung.

Fl0
18-09-2009, 10:33
Ich finde dieses Berufs-Bashing mehr als entbehrlich. I frag mich immer kann denn in Österreich nicht jeder den Beruf ausüben, den er/sie gerne möchte?! Wenn ich mich aufreg, dass die ÖBBler solche Tachninierer sind und das dort scheinbar zig-Tage Krankenstand durchgeht und offensichtlich darauf neidisch bin - ja, was hält mich davon ab bei der ÖBB zu hackeln. Das gleiche gilt für andere Berufsgruppen, die in der Öffentlichkeit in regelmäßigen Abständen am Pranger stehen wie z.B. die Lehrer, die die ja so unflexible sind und überhaupt viel zu viel Freizeit haben und dann die ganzen pösen, pösen Beamten.

Und glaub denn tatsächlich jemand, dass es in der Privatwirtschaft in großen Konzernen anders aussieht?

Ich hackl in der Privatwirtschaft, schieb schön brav Überstunden, bin kaum krank und mir macht's Spaß. Ich könnt's mir z.B. net vorstellen als Beamter zu hackeln, Schichtdienst bei der ÖBB zu schieben. Jedem das seine ohne Neidkomplexe.

Und bitte nicht immer urban legends bemühen oder alles glauben was die Zeitungen schreiben (auch die Qualitätsblätter)... :o

Nur meine Meinung.

Nicht nur diene Meinung!!! :klatsch::klatsch::klatsch::klatsch:

shroeder
18-09-2009, 10:50
Das ist doch Wahnsinn! Und was steht da sonst noch drin? Daß man im Falle einer schweren Erkrankung mit sofortiger Wirkung kündbar wird, weil man die im Vertrag festgelegte Leistung nicht mehr erbringen kann? Oder klappt das auch mit einer Gehaltsreduktion? ;) verrückt....


warum bitte, soll ein arbeitgeber jemandem der die vereinbarte leistung nicht bringt, weiterhin beschäftigen und vielleicht noch den vereinbarten gehalt zahlen?

a wirtschaftsunternehmen is keine soziale einrichtung, sozialhilfe is sache der kommune.

NoFatMan
18-09-2009, 10:56
Hannes hat sich mit den 83 Tagen eigentlich direkt auf Zacki's post bezogen >>> also an die 83 Tage am Stück

und da war das Kommentar "wennst 83 tage bei uns fehlst" kannst dir einen anderen Job suchen.

ich hätt's also schon so gelesen....

wenn jemand 83 Arbeitstage am Stück fehlt, dann

hat im Normalfalle eine so schwere Krankheit, dass zusätzlich zur Krankheit und ev Ängste über negativen Ausgang ...

- familiäre, finanzielle und berufliche Probleme bewältigen zu sind

Bei uns helfen wir zusammen, nehmen für so eine Zeit einen Leiharbeiter oder Praktikanten, verschieben Projekte und über-
nehmen Teilaufgaben ....

viel schlimmen finde ich wenn jemand 4 -5 mal im Jahr ausfällt und die Fenstertagekrankheit hat - dann hilft oft nur eine klare Entscheidung ....

TomCool
18-09-2009, 11:13
ich hab das Jahr eh noch 10 Tage krankenstand offenSchon mal gehört? War aber nciht bei der ÖBB.

Die gute alte Zeit:


Es war einmal eine Zeit, da haben Betriebe Menschen ausgebildet, damit diese dann ein Leben lang bei ihnen bleiben und mit dem geteilten Wissen nicht nur den Betrieb aufrecht erhalten, sondern auch ein Teil der Familie wurden.

Es gab einmal eine Zeit, da haben sich Mitarbeiter mit dem Betrieb identifiziert, man sprach von "meiner Firma" und meinte das auch so. Man gehörte dazu und fühlte sich daher, als ob sie einem gehörte.

Es gab eine Zeit, da war es etwas Besonderes, wenn man bei der Bahn untergekommen ist, denn schließlich ist Lokomotivführer der Traumberuf jeden kleinen Bubs. Auch wenn's dann "nur" zum Fahrdienstleiter reichte, man sagte mit Stolz, dass man bei der Bahn arbeitet.

Tja, und der Postler, der war auch einmal wer, mehr als nur der PoPo (Polzeipostler - O-Ton Dorfer). Heute ist die Welt schaffnerlos.

und wenn wo 2 gstritten ahebn, ist einer hingeangen und hat gfragt, ob's deppat san.

Und Heute? heute ist Zivilcourage, wenn man wo angerufen hätte, wenn man nicht geglaubt hätte, dass das eh wer anderer macht. Konnte ja keiner wissen, dass das keiner macht und der arme am Ende tot geprügelt war.

stetre76
18-09-2009, 11:15
Ich finde dieses Berufs-Bashing mehr als entbehrlich. I frag mich immer kann denn in Österreich nicht jeder den Beruf ausüben, den er/sie gerne möchte?! Wenn ich mich aufreg, dass die ÖBBler solche Tachninierer sind und das dort scheinbar zig-Tage Krankenstand durchgeht und offensichtlich darauf neidisch bin - ja, was hält mich davon ab bei der ÖBB zu hackeln. Das gleiche gilt für andere Berufsgruppen, die in der Öffentlichkeit in regelmäßigen Abständen am Pranger stehen wie z.B. die Lehrer, die die ja so unflexible sind und überhaupt viel zu viel Freizeit haben und dann die ganzen pösen, pösen Beamten.

Und glaub denn tatsächlich jemand, dass es in der Privatwirtschaft in großen Konzernen anders aussieht?

Ich hackl in der Privatwirtschaft, schieb schön brav Überstunden, bin kaum krank und mir macht's Spaß. Ich könnt's mir z.B. net vorstellen als Beamter zu hackeln, Schichtdienst bei der ÖBB zu schieben. Jedem das seine ohne Neidkomplexe.

Und bitte nicht immer urban legends bemühen oder alles glauben was die Zeitungen schreiben (auch die Qualitätsblätter)... :o

Nur meine Meinung.
sorry, aber ich versteh dein post nicht so ganz...

ich find's ganz ehrlich einen Witz, dass sich Junglehrer einen Job (und sei's auch noch so kurzfristig) absagen trauen, mit der Begründung dass die Entfernung zum Arbeitsplatz zu weit ist, oder dass die bekanntgabe zu kurzfristig ist. In Anbetracht der aktuellen Arbeitsplatzsituation bei den Lehrern, muss man sich da schon fragen, ob die richtige Berufswahl getroffen wurde.

Und nein, die Ferien bin ich ihnen nicht neidig und aus diesem Grund seh ich für mich auch keinen Grund mich zum Lehrer umschulen zu lassen.

Ich finde es entbehrlich, dass manche Berufsgruppen, denen es nicht besser aber auch keinesfalls schlechter als anderen geht, immer meinen sie müssen ein TamTam aufführen und auf ihre derart schlechten Arbeitsbedingungen aufmerksam machen.

und was die ÖBB betrifft - klar Pauschalierungen sind abzulehnen, denn es gibt immer solche und solche.
ich hab halt einfach das Pech, dass ich 3 ÖBBler kenn, denen es wirklich gut geht, die gesundheitlich null Probleme haben, die sich aber, wenns um den Job geht, aufführen, als wären sie 99 jährige Bettlegrige....

deshalb aber einen Job bei der ÖBB anzustreben, nur weil ich dort uU tachinieren könnt, käme mir nicht wirklich in den Sinn...

Intrud0r
18-09-2009, 11:17
warum bitte, soll ein arbeitgeber jemandem der die vereinbarte leistung nicht bringt, weiterhin beschäftigen und vielleicht noch den vereinbarten gehalt zahlen?

a wirtschaftsunternehmen is keine soziale einrichtung, sozialhilfe is sache der kommune.

Ein Wirtschaftsunternehmen hat im Endeffekt der Gesellschaft zu dienen. Wie gut das funktioniert wenn man diesen Dienst alleine an den Anreiz Gewinn koppelt sieht man aktuell wohl recht deutlich. Natürlich hat das Grenzen dafür gibts ja Invalidität, Arbeitsunfähigkeit, Pension...

GrazerTourer
18-09-2009, 11:19
warum bitte, soll ein arbeitgeber jemandem der die vereinbarte leistung nicht bringt, weiterhin beschäftigen und vielleicht noch den vereinbarten gehalt zahlen?

a wirtschaftsunternehmen is keine soziale einrichtung, sozialhilfe is sache der kommune.

Sorry, das sind zwei Paar Schuhe.
Mein Text war überspitzt dargestellt und hat sich darauf bezogen, daß es irrwitzig ist in einem Dienstvertrag festzulegen daß der Angestellte bei Krankenstand melden muß "was" er hat. Bei zu langem Krankenstand wird ohnehin nur noch ein Bruchteil und relatvi schnell kein Gehalt mehr ausbezahlt.
Ebenfalls hat der Arbeitgeber ohnehin das Recht einen MA zu kündigen, der auf Grund einer Krankheit seiner Arbeit nicht mehr ganz oder nur teilweise nachgehen kann.
Weiters sind wir auch fast alle in einem gewissen zeitraum kündbar. Insofern sehe ich die Gefahr nicht wirklich auf der Seite des Arbeitgebers.

@Intrud0r
:klatsch:

TomCool
18-09-2009, 11:22
Natürlich hat das Grenzen dafür gibts ja Invalidität, Arbeitsunfähigkeit, Pension...Da waren sie wieder, die 27 Krankenstandstage ...

GrazerTourer
18-09-2009, 11:24
Schon mal gehört? War aber nciht bei der ÖBB.

Die gute alte Zeit:


Es war einmal die Zeit in der man sich durch seinen Arbeitsplatz abgesichert fühlte.

Es war einmal die Zeit in der der (auch "zwischenmitarbeiterliche") Konkurrenzkampf nicht über allem gestanden ist - aus Angst plötzlich ohne Arbeit dazustehen.

Es war einmal die Zeit in der man seiner Arbeit nachgehen konnte, ohne sich über deren Zukunft ständig den Kopf zu zerbrechen.

Es war einmal die Zeit wo es zwichen Arbeitgebern und -nehmern dieses im Wort vorkommende "geben und nehmen" gab - auf beiden Seiten!

*g*

Fl0
18-09-2009, 11:47
sorry, aber ich versteh dein post nicht so ganz...

ich find's ganz ehrlich einen Witz, dass sich Junglehrer einen Job (und sei's auch noch so kurzfristig) absagen trauen, mit der Begründung dass die Entfernung zum Arbeitsplatz zu weit ist, oder dass die bekanntgabe zu kurzfristig ist. In Anbetracht der aktuellen Arbeitsplatzsituation bei den Lehrern, muss man sich da schon fragen, ob die richtige Berufswahl getroffen wurde.



Sorry, aber wenn ich 2 Tage vor Dienstantritt erfahre ob und wo ich genommen werde ist das eine Frechheit. Und leute die Arbeiten wollen, suchen sich dann was anderes. Weil einfach das Risiko zu groß ist wenn man nicht genommen wird, was mittlerweile sehr wahrscheinlich ist, dass man gar nix hat. Außerdem wirds die Schulverwaltung nicht kratzen, weils ohnehin genügend Lehrer gibt die (mehr) arbeiten wollen.

Ganz zu schweigen davon, ob es intelligent ist, bei einem Pflichtschullehrereinstiegsgehalt, womöglich mit dem Auto 50 km zu Pendeln.:f:


Meine Grobe Rechnung sagt:

Mit dem Auto jeden Tag 50km
Für die Fahrtkosten nehm ich mal das amtliche KM geld her = 42c/km

50km*0,42c= 21€ / Tag
Hochgerechnet auf das Monat sind das 441€

http://www.oeamtc.at/netautor/pages/resshp/anwendg/1076041.html

Ein Pflichtschullehereinstiegsgehalt von ca. 1730€ brutto
=ca. 1300€ Netto

Pendlerpauschale: 41€

1300 + 41€ - 441€= Hui 900€:klatsch:

Wenn man jetzt gar vonv 50km in eine Richtung also 100km ausgeht verdoppeln sich die Fahrtkosten und es bleiben ca. 500€ :toll:


Sorry aber bei so einem Gehalt scheiß ich auf Flexibilität :rofl:

stetre76
18-09-2009, 12:17
Sorry, aber wenn ich 2 Tage vor Dienstantritt erfahre ob und wo ich genommen werde ist das eine Frechheit. Und leute die Arbeiten wollen, suchen sich dann was anderes. Weil einfach das Risiko zu groß ist wenn man nicht genommen wird, was mittlerweile sehr wahrscheinlich ist, dass man gar nix hat. Außerdem wirds die Schulverwaltung nicht kratzen, weils ohnehin genügend Lehrer gibt die (mehr) arbeiten wollen.

Ganz zu schweigen davon, ob es intelligent ist, bei einem Pflichtschullehrereinstiegsgehalt, womöglich mit dem Auto 50 km zu Pendeln.:f:


Meine Grobe Rechnung sagt:

Mit dem Auto jeden Tag 50km
Für die Fahrtkosten nehm ich mal das amtliche KM geld her = 42c/km

50km*0,42c= 21€ / Tag
Hochgerechnet auf das Monat sind das 441€

http://www.oeamtc.at/netautor/pages/resshp/anwendg/1076041.html

Ein Pflichtschullehereinstiegsgehalt von ca. 1730€ brutto
=ca. 1300€ Netto

Pendlerpauschale: 41€

1300 + 41€ - 441€= Hui 900€:klatsch:

Wenn man jetzt gar vonv 50km in eine Richtung also 100km ausgeht verdoppeln sich die Fahrtkosten und es bleiben ca. 500€ :toll:


Sorry aber bei so einem Gehalt scheiß ich auf Flexibilität :rofl:
zwei Tage vor Dienstantritt ist sicher heftig - da stimm ich dir schon zu. nur waren es nicht in allen Fällen 48 Stunden, einige haben, so hört man, schon vorher mit der Argumentation "zu weit weg" abgesagt.


Wenn man jetzt auch noch berücksichtigt, dass die Junglehrer jammern, dass sie keine Arbeitsstelle bekommen, dann muss man sich schon fragen, ob manche nicht teilweise selber schuld sind, weil sie viell. falsche Ansprüche an den Job haben.

Weiters sollte den Junglehrern bzw. denen, die kurz vor Ausbildungsende sind, schon bewusst sein, dass es sehr wohl sein kann, ja sogar sehr wahrscheinlich ist, dass sie nicht gleich in der "Schule ums Eck" beginnen werden - es ist nämlich nicht wirklich ein Geheimnis, dass man seinen Ortwunsch nicht immer gleich erfüllt bekommt.
somit kann/muss man, wenn man sich für diesen Beruf entscheidet, diesen Umstand auch in Kauf nehmen und darf dann ned auf die Schulverwaltung schimpfen.

und das pendeln betrifft bitte nicht nur die Lehrer, sondern eine Unmenge von anderen Arbeitsgruppen, die sich diesbezüglich aber ned wiirklich aufregen.
Die beschweren sich eher darüber, dass die ÖBB eine Katastrophe ist, wenn man sich auf sie (als Pendler) verlassen muss....

Steve_78
18-09-2009, 12:19
sorry, aber ich versteh dein post nicht so ganz...

ich find's ganz ehrlich einen Witz, dass sich Junglehrer einen Job (und sei's auch noch so kurzfristig) absagen trauen, mit der Begründung dass die Entfernung zum Arbeitsplatz zu weit ist, oder dass die bekanntgabe zu kurzfristig ist. In Anbetracht der aktuellen Arbeitsplatzsituation bei den Lehrern, muss man sich da schon fragen, ob die richtige Berufswahl getroffen wurde.

Und nein, die Ferien bin ich ihnen nicht neidig und aus diesem Grund seh ich für mich auch keinen Grund mich zum Lehrer umschulen zu lassen.

Ich finde es entbehrlich, dass manche Berufsgruppen, denen es nicht besser aber auch keinesfalls schlechter als anderen geht, immer meinen sie müssen ein TamTam aufführen und auf ihre derart schlechten Arbeitsbedingungen aufmerksam machen.

und was die ÖBB betrifft - klar Pauschalierungen sind abzulehnen, denn es gibt immer solche und solche.
ich hab halt einfach das Pech, dass ich 3 ÖBBler kenn, denen es wirklich gut geht, die gesundheitlich null Probleme haben, die sich aber, wenns um den Job geht, aufführen, als wären sie 99 jährige Bettlegrige....

deshalb aber einen Job bei der ÖBB anzustreben, nur weil ich dort uU tachinieren könnt, käme mir nicht wirklich in den Sinn...

...mich tangiert des net, wenn einige Junglehrer meinen, dass ihnen die tägliche Fahrt zum Arbeitsplatz zu lange dauert. Das regelt sich doch von selbst, bekommen halt andere eine Chance. Und die Verweigere müssen schauen, wo's bleiben - that's it.

Ich kenne solche Beispiele auch aus der Privatwirtschaft, wo Bewerber für einen neuen Job nach der Frage ob sie sich den Anfahrtsweg täglich vorstellen könnten aufgestanden sind und das Bewerbungsgespräch abgebrochen haben. Hat halt ein anderer den Job bekommen.

Und mal ehrlich; die, die am lautesten schreien und auf ihre Recht pochen, bekommen auch mehr. Wennst a starke Gewerkschaft oder Interessensvertretung hinter dir weißt, draust dich halt mehr aufmucken (siehe z.B. Pensionisten mit Blecha/Khol). Aber deshalb immer gleich eine ganze Berufsgruppe durch den Kakao zu ziehen finde ich nicht für richtig.

Du oder deine Berufsgruppe könnte ja auch einen "TamTam" machen und auf mehr Gehalt, bessere Arbeitszeiten etc. aufmerksam machen?! Ich will niemand von ÖBB und Co. verteidigen - vielleicht gibt's dort mehr schwarze Schafe als anderswo, mag sein - warum auch:confused:. Mir geht nur dieses kategorische hinpecken auf bestimmte Berufsgruppen auf den Geist. Auch deshalb, weil viele Leute ihr wissen über andere Berufsgruppen einfach nur von Stammtischgeschwätz, diversen "Revolverblättern" und Co. beziehen und dann glauben, sie wüßten alles.

Lars
18-09-2009, 12:24
....Sorry aber bei so einem Gehalt scheiß ich auf Flexibilität :rofl:
Das ist aber nicht Neues, das weiß man schon seit Ewigkeiten. Mit der Entscheidung zu einem Beruf entscheide ich mich auch für gewisse Umfeldbedingungen. Dass man als Lehrer keinen Arbeitsplatz um die Ecke kriegt, das sollte in die Entscheidung für den Beruf einfließen. Das Gehalt ist auch keine Überraschung. Oder habe die Leute ihre Berufswahl völlig blauäugig getroffen und geglaubt, die Schule ums Ecke braucht 100 neue Lehrer?

bikerswife
18-09-2009, 12:46
es ist doch schon lange gang und gebe und jetzt, durch die herbeigeredetet wirtschaftskrise noch verstärkt, dass leute mit zuviel krankenstandstagen gekündigt werden.
mein arbeitgeber geht auch grade mit dem stahlbesen durch.
krankenstände von den letzten vier jahren werden zusammengezählt, ists zuviel..kündigung...übrigens auch wenn der krankenstand durch einen betriebsunfall begründet wurde.
mehrer kolleginnen sind schon, hast dus nicht gesehn, draussen.
von der unternehmerseite, hat mit ein freund erzählt, gibt es auch andere probleme.
ein mitarbeiter der nebenbei noch einen anderen job...schwarz natürlich, hat und sich dort verletzt geht bei ihm in krankenstand..klar eh...und wenn er, der unternehmer pech hat das auch länger. das heisst er kann eine zeitlang das krankengeld blechen und hat noch dazu den ausfall der arbeitskraft, kann aber auf der anderen seite keinen anderen dazu einstellen, denn das kan sich ein privater kleine unternehmer nicht leisten...also die a....karte für ihn.

deswegen auch jetzt die verschärfte gangart der auch privaten kleinunternehmer.

und sind wir uns..wundern tuts mich echt nicht.
und leider treibt der missbrauch vom krankenstand dann solche blüten wie eben bei der öbb.

Snegge
18-09-2009, 13:49
....die aktuelle Diskussion:

im Schnitt 27 Tage war ein ÖBB'ler im Krankenstand pro Jahr

...wenn ich sowas höre kriag i massive gesichtsengleisungen....

verstehe die Aufregung überhaupt ned - kein Unternehmen soll sich so etwas gefallen lassen ... und ganz schlimm san ärzte die bei solchen betrügereien auch noch mitmachen

Hohe Krankenstände können ein Zeichen dafür sein, dass etwas in der Firma nicht stimmt.

Je schlechter das Betriebsklima, desto mehr steigen die Krankenstände. Firmen, wo Protektion mehr zählt als Leistung, wo Führungskräfte notwendige Reformen verschleppen, und die strukturellen Probleme der Firma nicht angehen, erzeugen Unzufriedenheit in der Belegschaft und werden mit Krankfeiern bestraft.

Natürlich gibt es das in anderen Firmen auch, aber da es in der Privatwitschaft keinen Kündigungsschutz gibt, überwiegt da die Sorge um den Arbeitsplatz, und die Krankenstände werden nicht leichtfertig in Anspruch genommen.

In der ÖBB braucht sich keiner Sorgen zu machen um seinen Job, also gibt es Krankenstände zu Hauf. Und das wird sich erst ändern, wenn die ÖBB ihre eigentlichen Probleme angehen und ein dynamisches Unternehmen werden, auf das man stolz sein kann, wenn man dort arbeiten darf.

soulman
18-09-2009, 21:59
um nichts in der welt würde ich nochmal pendeln müssen sollen.
3 jahre sind genug. vl gibts leut die drauf stehen 1h pro tag ein eigenes leben zu haben. ich nimma.



genau diese Einstellung ist es, die mir in Österreich bzw in Mitteleuropa extrem auf den Sack geht.

Flexibilität ist für viele von uns ein Fremdwort bzw ist schön und gut, solange diese nicht von einem selbst verlangt wird.

was bitte sind an 40-50km Anfahrtsweg zum Arbeitsplatz, die ich sogar über Bundes- oder Landesstrassen, im Idealfall sogar über die Autobahn bewältigt werden kann, so schlimm?
wennst in Wien a Pech hast, sitzt auch 1 Stunde in den Öffis, bist von daheim am Arbeitsplatz bist, über das regt sich aber keiner auf...

Und ganz ehrlich, wenn ich einen Job ausübe, der mir Spass macht und in dem ich mich erfüllt seh, dann nehm ich dafür auch gerne einen Anfahrtsweg zum Arbeitsplatz in kauf und machs nicht umgekehrt, dass ich irgendeine Hackn nehm, die halt grad um die Ecke ist, mir aber a) keinen Spass mach und b) auch nicht meiner Qualifikation entspricht.


perfect posting!
danke stetre!

mir gehen die jammerer und suderanten, dass das alles sooo weit weg is und da muss ma so lang fahren usw. megamäßig wohin!
und alle wollens die lawine gleich ums eck verdienen!
belastbar ist von dem junggemüse niemand mehr. die wollen alles fix fertig serviert haben und wenn ned, sind dann alle anderen schuld.

ich bin elf jahre lang um 5:30h aufgestanden und 77km mit dem eigenen auto vom burgenland nach niederösterreich in die firma gefahren, dort ins dienstauto ghupft und nocheinmal 65km bis nach st. pölten gefahren wo ich um 7:00h dort war.
und ab 17:00-18:00h hats das ganze wieder im retourgang gspielt.
nebenbei hamma no hausbaut, abendschul und uni gmacht.
klar hab ich am schluss in der branche zu den topverdienern gehört aber begonnen hab ich auch als klana schurl mit knappe 20k schilling nto.
und wennst des heut jemand erzählst, tippen sie sich an die stirn und geben dir freundliche tiernamen!

insofern könnt i also des faule junglehrer-gsindel genauso wie die owezahrer auf steuerkosten dreimal täglich mit an lochspitz der bis zu d' ohrwaschl brennt versorgen und tät ned müd werden.

TomCool
18-09-2009, 22:08
klana schurl mit knappe 20k schilling nto.
Ein kilo sind 1000 Gramm. Mti 20.000 anfangen war damals in den 50er-jahren aber a unglaubliche Marie. Da konntest Dir das haus in 3 Monaten einfach hinstellen lassen.

Oidafux, ich hab um 6.700 Schilling knappe 80 Stunden pro Woche ghackelt, als ich damals im Altwienerhof angfangen hab. hab auch was glernt dort, also passt schon. 6:40 auf, 8:00 in der Hacke bis 14:00 8wemma Glück ghabt haben), gschwind zHaus auf ein Mittgsschlaferl, 17:00 wieder drin, je nach Gschäft mindestens bis 23:00, ab ins Auto zHaus in den Wienerwald, nächsten Tag wieder.

Dann hab cih gwechselt ins interconti. Da musste ich Frühstück machen, damit ich am nachmittag mitm Buchinger kchen durfte. Frühstücksschicht hat um 5:30 begonnen. als 4:30 auf, Dienst bis 14:00. Ursuper, voll früh heim! na, nix da, wer was werden will, hat voll früh "Dienstschluss". zHaus geht man da noch lange nicht. Weil da meldet man sich freiwillig im haubenlokal, täglich, oft bis neun, zehn, solange bis man dorthin wechseln darf.

Nojo, haus hab ich mir nebenbei keines gebaut. :p:D

Aber wundern darf man sich nicht, dass Köche es selten bis zur Pension schaffen.

soulman
18-09-2009, 22:27
Ein kilo sind 1000 Gramm. Mti 20.000 anfangen war damals in den 50er-jahren aber a unglaubliche Marie.

heast, du pferscher! :D
i bin a rockin' fifty-niner und ka sabbering thirty-niner!
und bei der marie waren damals fast 50% diäten und ü-stunden.

linzerbiker
19-09-2009, 05:45
es ist ja schon sehr interessant, dass offenbar davon ausgegangen wird, dass ein jeder (Österreicher) ein Auto besitzt und daher Distanzen eh kein Problem sind....

TomCool
19-09-2009, 05:56
es ist ja schon sehr interessant, dass offenbar davon ausgegangen wird, dass ein jeder (Österreicher) ein Auto besitzt und daher Distanzen eh kein Problem sind....Es gibt Fahrräder, Pendlerzimmer, die Möglichkeit im Schlafsack im Lehrerzimmer zu übernachten und nicht zuletzt die ÖBB!!! ;)

nestor
19-09-2009, 06:32
Es gibt Fahrräder, Pendlerzimmer, die Möglichkeit im Schlafsack im Lehrerzimmer zu übernachten und nicht zuletzt die ÖBB!!! ;)
Hehe die ÖBB, der ist gut. ich kenn jemanden aus dem technischen museum in wien, der pendelt täglich per bahn von linz nach wien. ein held wie ich meine, ich täts nicht, da ich nicht täglich 4 stunden in der bahn sitzen möcht für meinen job

TomCool
19-09-2009, 07:21
Hehe die ÖBB, der ist gut. ich kenn jemanden aus dem technischen museum in wien, der pendelt täglich per bahn von linz nach wien. ein held wie ich meine, ich täts nicht, da ich nicht täglich 4 stunden in der bahn sitzen möcht für meinen job

Bald nur mehr 2 Stunden.

linzerbiker
19-09-2009, 07:39
Bald nur mehr 2 Stunden.
des wird sich "nicht ganz" ausgehen... ;)

TomCool
19-09-2009, 07:45
des wird sich "nicht ganz" ausgehen... ;)
Aber fast.

linzerbiker
19-09-2009, 07:47
Aber fast.
1 h 15 würd ich mal schätzen (muss das glatt mal nachfragen wieivel sie wirklich schaffen könnten)

da gibts halt einen landesfürsten, der meint, alle züge müssen vor seiner tür halten... das kostet halt...

eierdidi
19-09-2009, 16:10
wenn mir der job bei der öbb nicht taugt dann wirds in keinem fall an den "schwachen" sozialen leistungen liegen :) sondern eher am job.

also umschulen! wobei ja die wenigsten bei der öbb "reine bahnexperten" sind u. züge zum arbeiten brauchen. da ist man meist auch zu anderen unternehmen kompatibel.


:wink:

meiner meinung nach liegts an der unternehmenskultur- ich red von den ausufernden kranknstandstagen. und an einer führungsschwäche bzw schwache führungskräfte.


also ein grossteil meiner tätigkeit besteht darin die mitarbeiter zu coachen, zu motivieren bzw wie man sagt #abzuholen' immer und immer wieder.

und wenn ich mir die öbb zb anschau, stehen die mitarbeiter ziemlich allein im regen da.

und tatsache ist auch, dass nun mal nicht jeder die gabe hat sich selbst zu motivieren und an seiner karriere zu basteln sondern unterstützung braucht.

wir haben heuer eine neue team-kultur (+scrum) eingeführt. und es funktioniert-es gibt nur noch sehr wenige die sich nicht einbringen(wollen) . naja das ist ein anderes thema...

bike charly
19-09-2009, 16:33
perfect posting!




ich bin elf jahre lang um 5:30h aufgestanden und 77km mit dem eigenen auto vom burgenland nach niederösterreich in die firma gefahren, dort ins dienstauto ghupft und nocheinmal 65km bis nach st. pölten gefahren wo ich um 7:00h dort war.
und ab 17:00-18:00h hats das ganze wieder im retourgang gspielt.
nebenbei hamma no hausbaut, abendschul und uni gmacht.


.

bist oarg

hatte dein Tag 48 Stunden :confused:

linzerbiker
19-09-2009, 16:41
1 h 15 würd ich mal schätzen (muss das glatt mal nachfragen wieivel sie wirklich schaffen könnten)
1 h 10 bis sogar 1 h 5 wie ich gerade erfragt habe... dein fast tom ist also wirklich ein fast :):)

stetre76
19-09-2009, 19:12
es ist ja schon sehr interessant, dass offenbar davon ausgegangen wird, dass ein jeder (Österreicher) ein Auto besitzt und daher Distanzen eh kein Problem sind....
im Falle der Jungleher lass ich dein Argument nicht gelten - die wissen bereits bei der Berufswahl, dass ihnen das blühen wird. und wenn ich in einem Bundesland wie NÖ wohne (ist ja nicht das kleinste Österreichs), dann muss man damit rechnen, dass man anfangs nicht um die Ecke unterrichten wird!

wo-ufp1
15-10-2009, 21:26
im prinzip sollte es sowieso auf eine selbstabsicherung hinauslaufen. weil ich bin eh kein fan von staatsbevormundung.

vereinfacht ausgedrückt: einfach die soz-versicherungsbeiträge abschaffen u. jeder soll sich selbst versichern.

Nachdem es einige nicht schaffen bzw. darauf vertrauen, "mir passiert schon nichts", "des brauch i ned" usw. und diese dann erst recht der Gemeinschaft zur Last fallen, ist es eben besser sie zu bevormunden.


dann löst sich das problem von allein. weiters werden die LNKs geringer u. der standort österreich interessanter.
Aja, Problem gelöst.
Du weist aber schon, was in den LNK "dinnen" ist?
(ich hoffe du meinst eh die Lohn Neben Kosten)
Man tut immer so, als wären die LNK das Böse :devil: , gerade für die Arbeitnehmer besonders schlecht und sie hätten davon nichts.
Dabei ist das Gegenteil der Fall.

Natürlich könnte man mit den LNK weit hinunter gehen um Wettbewerbsfähiger zu werden. Und andere Länder werden dankbar mitziehen. Lohndumping nach unten :rolleyes: .


seh ich nicht so.

1. bekommst du dann ja z.b. den sozialversicherungsanteil ausbezahlt
2. kannst du dir selbst aussuchen welche versicherungsleistung bei welchem anbieter du dir nehmen willst

wenn ich mir anschau welche gesundheitsversorgung ich mir mit meinem anteil privat leisten könnte da wird mir ganz anders :f:

punkt ist dass man sich das nicht mal aussuchen kann :k:
Und du meinst nicht, dass sich das Versicherungsunternehmen seine Versicherten aussuchen wird?
Oder das sie so sozial sind (ausser zu den Scher Holdern :zwinker:) und wirklich nur deine Gesundheit im Auge haben?

Btw. zwei Weltkriege und zwei (wenn nicht mehr) große Weltwirschaftskrisen.
Und, wer hat überlebt? Z.B. die Sozialversicherungen.
Von den vielen vergessenen "eingegangenen" Privatfirmen hört man heute nichts mehr.

Nichts gegen den freien Markt und seine Mechanismen.
In gewissen Bereichen sollte man die draussen lassen.
Eben bei der Gesundheit, und auch bei defizitären Unternehmungen, wie die ÖBB (Stichwort: alle unlukrativen Nebenlienien schliessen und nur gewinnträchtige Verbindungen z.B. Wien-Salzburg-München etc. weiter betreiben...)

wo-ufp1
15-10-2009, 21:30
meiner meinung nach liegts an der unternehmenskultur- ich red von den ausufernden kranknstandstagen. und an einer führungsschwäche bzw schwache führungskräfte.


also ein grossteil meiner tätigkeit besteht darin die mitarbeiter zu coachen, zu motivieren bzw wie man sagt #abzuholen' immer und immer wieder.

und wenn ich mir die öbb zb anschau, stehen die mitarbeiter ziemlich allein im regen da.

und tatsache ist auch, dass nun mal nicht jeder die gabe hat sich selbst zu motivieren und an seiner karriere zu basteln sondern unterstützung braucht.

wir haben heuer eine neue team-kultur (+scrum) eingeführt. und es funktioniert-es gibt nur noch sehr wenige die sich nicht einbringen(wollen) . naja das ist ein anderes thema...
Was ist +scrum ?


oh ich liebe es wenn mir jemand sagt das ich zu denken anfangen soll - weil er mir mit der aussage gleichzeitig vermittelt das ich nicht denke...

komm klär mich auf ! :wink:
Bitte, fang an zu denken!

Btw. wo ist eigentlich GO EXECUTE? Der fehlt noch.