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  1. #1
    Registrierter Benutzer
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    Lightbulb Vergleich "frisiertes Mountainbike" mit Rennrad

    Hallo speed-Maxln!
    Habe mit Triathlon begonnen und aus Kostengründen zunächst mein mountainbike umgerüstet; d.h. 1 Zoll breite superleichte Slicks und Vorbau umgedreht. Nachdem ich vorwiegend im leicht hügeligen Gelände unterwegs bin, behauptet mein Bruder, daß der Geschwindigkeitsunterschied zum Rennrad minimal wäre. Was ist eure Meinung?? Bei Steigungen ist`s mit dem mountainbike wahrscheinlich etwas einfacher(als Frau kann ich sowieso nicht so viel Watt drücken) und abwärts kann man später zum Bremsen beginnen. Was allerdings die Aerodynamik betrifft und den Rollwiderstand .... und das Gewicht. Könnt ihr mir einen Tip geben??

  2. #2
    Registrierter Benutzer Avatar von tschiffi
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    net dass ich mich biketechnisch auskenne, aber was is denn das fuer ein bike ? gfedert auch noch ? wie schwer ?

    ich kanns mir aber nur schwer vorstellen, dass der unterschied nicht gross ist. kann nur aus erfahrung sagen, dass die leute die auf MTBs bei Trias unterwegs waren, immer weit hinten waren. (kann aber auch den leuten liegen)

    aber da melden sich sicher bald leute, die sich damit auskennen *g*
    Geändert von tschiffi (12-02-2006 um 09:26 Uhr)

  3. #3
    kann kein Gel mehr sehen Avatar von terrance
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    Zitat Zitat von tschiffi
    ich kanns mir aber nur schwer vorstellen, dass der unterschied nicht gross ist. kann nur aus erfahrung sagen, dass die leute die auf MTBs bei Trias unterwegs waren, immer weit hinten waren. (kann aber auch den leuten liegen)
    Naja, da spielt schon viel zusammen: ein MTB ist halt ein 26er mit einer Übersetzung, die wirklich nicht für Straßenrennen gedacht ist; von Aerodynamik wollen wir erst gar nicht anfangen . Und wer mit einem MTB antritt hat zudem halt meistens gar nicht das nötige Training in den Beinen um ordentlich abzuschneiden: ist halt eine negative Selektion.

    Würde da aber aus dem Material kein Riesending draus machen, wenns nur um Volksdistanzen geht. Bin selbst letzte Saison mit meinem alten Hardtail ohne großes Training herumgegurkt und bin nie letzter geworden. Dieses Jahr wirds dann bei mir aber doch was windschnittigeres für die MD

  4. #4
    messerspeichenfan Avatar von bigair
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    ich könnt mir noch vorstellen das ein auflieger was praktisches währ...ich seh kein problem darin

  5. #5
    kann kein Gel mehr sehen Avatar von terrance
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    Zitat Zitat von bigair
    ich könnt mir noch vorstellen das ein auflieger was praktisches währ...ich seh kein problem darin
    Hm, ein Auflieger am MTB?

  6. #6
    Beverly Kills. Avatar von Mr J.
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    Warum nicht? Slicks, Aufleger, Sattel vor, Spacer raus... Das haut schon hin. Kein RR aber besser als ein "Sta am Schaedl". Die Uebersetzung hat halt ihre Grenzen.

    das nötige Training in den Beinen um ordentlich abzuschneiden
    Da bin ich jetzt gespannt auf die Definition von "ordentlich"!
    Verkaufe:
    Pyro Duathlonpedale mit SPD Cleats 50.-
    Syntace Stratos Lenker Gr. L 30.-
    Syntace C2 Aufleger Gr. S 60.-

  7. #7
    messerspeichenfan Avatar von bigair
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    genau...naja vorne halt mindestens a 48er blattl drauf

  8. #8
    Diva Avatar von hill
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    hauptvorteil an einem renner wäre wahrscheinlich das gewicht - die 26'' werden ja ohnehin von vielen dreikämpfern gefahren, jetzt müßtest du halt noch eine gute und aerodynamische position finden (vieleicht wirklich die kleinen hörner von syntace oder ähnliches, von einem richtigen gewei würde ich abraten)!
    lance fan

  9. #9
    Moderator Avatar von adal
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    Mountainbike kann einem Rennradl auch überlegen sein. Geometrie muss stimmen und Aufleger gehört rauf. Faktoren für Geschwindigkeit beim Triathlon (absteigend, nur Material, klar Haxn und so sind auch wichtig )

    1. Passende Geometrie
    2. Aerodynamik
    3. Gewicht
    4. passende Übersetzung
    5. Rollwiderstand, mechanischer Widerstand
    6. Steifigkeit

    ad 1) iB kleine Frauen werden auf einem MTB leichter eine Triathlongeometrie hibringen, als auf einem zu großen Renner. Wenn ein kurzer Aufleger drauf ist und das Gesamtsystem passt, hier kein Nachteil fürs bike

    ad 2) Bei passender Sitzposition verliert das MTB nur sehr geringfügig. Der gerade Lenker ist sicher aerodynamischer als ein Rennlenker (Hörnchen runter!!!, Griffgummis auch runter, man sollt eh alles am Bügel fahren), "Spielzeug" wie aerodynamische Rohre machen nur wenig aus.

    Bleiben die Laufradln, hier verliert man mit "normalen" Felgen und 36 Speichen schon ordentlich. Aber mit Xentis für bike wär auch der Nachteil auszumerzen.

    ad 3) Federgabel ist unnütz. Eine Starrgabel kostet 50 EUR, die würd ich auf jeden Fall nehmen. Leichter und auf Asphalt sicher besser.

    ad 4) 2fach mit 48er Blattl ist für 99% der Frauen (und Männer so schwach wie ich, aber die nehmen die Heldenkurbel aus Imagegründen) auf diesem Planeten tendenziell geeigneter als "normale" Rennradübersetzung.

    ad 5) Kein Unterschied

    ad 6) Fully und Federgabel mag ich nicht so auf der Straße. Sonst muss es keinen Nachteil geben.

    Mein 2. Mountainbike (Hardtail, Starrgabel, Slicks, Straßenüberhöhung) ist auf der Straße im Grundlagenbereich (gleicher Puls) nicht langsamer, als mein Renner mit vergleichbaren Laufradln.
    Weg

  10. #10
    Registrierter Benutzer Avatar von tschiffi
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    loving adal :-) der mann is einfach gut

    einziger punkt der noch zu überlegen wäre: wenn man LR ala Xentis und sonstige umbauarbeiten am MTB vornimmt kostet das auch einiges ...obs da net preis/leistungsmaessiger besser wäre, einen günstigen renner auf Tri Geometrie zu bringen ?

  11. #11
    Diva Avatar von hill
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    Zitat Zitat von adal

    ad 1) iB kleine Frauen werden auf einem MTB leichter eine Triathlongeometrie hibringen, als auf einem zu großen Renner. Wenn ein kurzer Aufleger drauf ist und das Gesamtsystem passt, hier kein Nachteil fürs bike
    auf einem renner der richtigen größe (den ich mir kaufen würde) allerdings auch!

    Zitat Zitat von adal
    Bleiben die Laufradln, hier verliert man mit "normalen" Felgen und 36 Speichen schon ordentlich. Aber mit Xentis für bike wär auch der Nachteil auszumerzen.
    allerdings sind dann scheiben notwendig - gewicht!
    lance fan

  12. #12
    4*,195 Jahre alt Avatar von Gatschbiker
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    Zur Analyse von adal ist quasi nur ein Jasagerl in Form von Nicken anzubringen.
    Zu den Laufrädern möcht ich noch ergänzend einbringen, dass es zw. normalen MTB-LR und Xentis auch noch (preislich & technische) Zwischenstufen gibt.

    Also mit Aufleger, Laufräder/Gummi und (möglichst) einer Stargabel bist gerüstet.

    LG
    Paul
    Gatschbiker ist offizieller Sponsor von: Hubertus Pils, Schneider Weisse, Blaufränkischland und Cafe Falk, sowie KTM, Simplon, Colnago, Wilier, RIH, Bianchi, Puch, Canyon und Spezialized!

    www.free-eagle.at
    Ausdauersüchtler und andere frohsinnige Zeitgenossen....

  13. #13
    Moderator Avatar von adal
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    Zitat Zitat von hill
    allerdings sind dann scheiben notwendig - gewicht!
    Stimmt. Und Bremsscheiben braucht auf der Straße niemand, sind wahrscheinlich auch aerodynamisch ein nachteil.

    Dann wirds natürlich schwierig, wahrscheinlich könnt uns der PF (aber der liest dieses Forum wahrscheinlich nicht) sagen, ob man mit einer 26 Zoll Triathlonfelge und einer MTB Nabe was basteln kann.

    Dann könnt ma einen echten Aerolaufradsatz bauen. Ansonsten hab ich mich mit 26 Zolllaufradln nicht beschäftigt, mein Straßenspeedbike ist nur fürs Training und Arbeitsfahrt gedacht, da sind Kastenfelgen drauf ...

    Matthias?

    Kurzer Blick auf bike-discount hat nix gebracht, keine aerodynamischen Felgen fürs MTB ...

    Bleibt noch fürs Hinterradl eine Plastikabdeckung, aber vorne?
    Weg

  14. #14
    Diva Avatar von hill
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    i glaub, da kann man schon was zusammenzimmern - wobei ich vorerst mal einfach einen leichten LR-satz nehmen würde!

    andererseits kostet der gleich viel, wie ein einsteigerrenner mit 105er!
    lance fan

  15. #15
    Moderator Avatar von adal
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    Zitat Zitat von hill
    i glaub, da kann man schon was zusammenzimmern - wobei ich vorerst mal einfach einen leichten LR-satz nehmen würde!

    andererseits kostet der gleich viel, wie ein einsteigerrenner mit 105er!
    Gewicht ist nicht so wichtig wie Aerodynamik im Triathlon. Triathlon wird mit sehr konstanter Geschwindigkeit (Einzelzeitfahren) gefahren, daher kommts zu weniger Tempowechsel.

    Ein Einsteigerrenner mit 105er hat auch langsame Laufradln, da kann man gleich das MTB mit Kastenfelgen nehmen.
    Weg

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