Stefan: Vom Start weg an ging es relativ gemütlich dahin, bis 4 fahrer angriffen und auch wegkamen. Ich hielt mich immer im vordersten Drittel des Feldes auf und konnte den ersten Berg bei km 15 sogar als 5 überqueren (hier ließ auch der Großteil abreißen), auf der Abfahrt versuchte ich mit ca. 8 Fahrern die 4 Ausreißer wieder einzuholen, was uns aber nicht gelang. Am darauffolgenden Berg musste ich abreißen lassen, konnte aber noch vor der nächsten Gruppe, in der sich überraschenderweise auch Andi befand, den höchsten Punkt überqueren. In diesem großen feld (20 fahrer) hielten wir uns auch gemeinsam bis zum letzten Berg auf, wo wir dann beide abreißen lassen mussten, wobei ich noch ziemlich gut über den Berg kam. Zu meinem Glück fuhren kurz hinter mir noch 4 weitere Fahrer über den Berg, mit denen ich dann im Kreisel eine Aufholjagd startete. In etwa 7 km vor dem Ziel gelang es uns, trotz Uneinigkeiten, die große Gruppe (15 Fahrer) wieder einzuholen. Hier ging es auch relativ hektisch zu, denn immer wieder versuchten einzelne Fahrer wegzuspringen, was ihnen aber nicht gelang. Zirka 400 m vor dem Ziel griff ich an und konnte mir im Zielsprint in meiner Gruppe den 3. platz sichern. Andi: Die Streckenführung war an sich, bis auf den teilweise schlechten Asphalt, gut gewählt. Alle Starter fuhren diszipliniert und fair. Leider gab es wie so oft wieder einmal Autofahrer, die durch ihre Kurzsichtigkeit, die Teilnehmer gefährdeten. Für mich waren die letzten 15km ziemlich hart. Leider verlor ich bei einem Anstieg meine Gruppe und musste danach lange alleine fahren. Manuel:
Ein wirklich toller und sehr anspruchsvoller Radmarathon. Aufgrund des relativ starken Starterfeldes, war mir schon vor dem Bewerb bewusst, dass die Trauben sehr hoch hängen würden. Was aber nicht weiter schlimm war, da ich den Marathon ohnehin eher als Vorbereitung ansah. Den ersten Berg konnte ich noch gut mit der Spitzengruppe mithalten - am Anstieg nach Kobernaussen musste ich dann reißen lassen. Ein zirka 20 köpfige Gruppe fuhr davon und ich nahm in einer 6 Mann starken Gruppe die Verfolgung auf. Diese Konstellation blieb dann bis zum Zieleinlauf so (2 Fahrer konnten noch gestellt werden). Grundsätzlich bin ich mit dem Resultat sehr zufrieden - die Form für die Kainachtalthrophy stimmt auf jeden Fall. |